Von am 31. Dezember 2007 um 8.00 Uhr
Kategorien: Chile, Reiseberichte & Insider

In einer Legende heisst es: Als der Schöpfer seine in sieben Tage erbaute Welt betrachtete, entdeckte er allerorten noch übrig gebliebene Reste: Urwaldstücke, Wüstenfetzen, Flussschlingen, Wasserfälle, Kupferberge, Vulkane, Fjorde und Eis. So schütteten die Engel auf sein Geheiss all diese hinter einem gewaltigen Wall – den Anden – zusammen, und es entstand das vielgestaltigste Land unseres Planeten: Chile.

Wer Chile bereist, kann sich auf eine 4300 km lange Entdeckungstour durch mehrere Klima- und Vegetationszonen freuen. Sie beginnt im Norden in der Atacama-Wüste, der trockensten Wüste der Erde, mit ihren oasengleichen Indio-Dörfern, führt durch Zentralchile mit der Hauptstadt Santiago über die Seenregion, die an eine Voralpenlandschaft erinnert, und endet an der Südspitze Feuerlands.

chile eis
Gletscherlandschaft in Chile (Foto: istockphoto.com)

Sogar von der eiskalten Antarktis beansprucht Chile einen riesigen Teil. Und auch die spätestens durch den Film „Rapa Nui“ von Kevin Costner berühmt gewordene Osterinsel kann Chile sein eigen nennen, obwohl sie noch einmal 3600 km vom mütterlichen Festland entfernt liegt.

In einer Legende heisst es: Als der Schöpfer seine in sieben Tage erbaute Welt betrachtete, entdeckte er allerorten noch übrig gebliebene Reste: Urwaldstücke, Wüstenfetzen, Flussschlingen, Wasserfälle, Kupferberge, Vulkane, Fjorde und Eis. So schütteten die Engel auf sein Geheiss all diese hinter einem gewaltigen Wall – den Anden – zusammen, und es entstand das vielgestaltigste Land unseres Planeten: Chile.

Aufgrund seiner vielfältigen Landschaft ist Chile ein Paradies für Sportler und Abenteuerurlauber. Klettern, Reiten, Paragliding, Mountainbiking, Skilaufen, das Vulkansteigen oder Windsurfen – das Repertoire an sportlichen Aktivitäten ist enorm.

Das gesamte Land zählt rund 15 Millionen Einwohner, wovon alleine 5 Millionen in der Hauptstadt Santiago de Chile leben. Die bedrängenden Menschenmassen in der Innenstadt zur Mittagszeit und die Wolkenkratzer verbreiten nordamerikanisches Grossstadtflair. Dazwischen lassen sich allerdings auch einige bauliche Relikte aus früheren Tagen entdecken, wie die Kathedrale an der Plaza de Armas mit ihrem silbernen Altar oder die Moneda – der Präsidentenpalast. Der Blick auf die Anden an den seltenen klaren Tagen entschädigt für oft trübe Aussichten, wenn der Smog wieder einmal das Blaue vom Himmel verschliesst.

Etwas frischer geht es im nahe gelegenen Valparaíso zu, der zweitgrössten Stadt Chiles mit dem wichtigsten Hafen des Landes. Von weitem gesehen erweckt sie den Eindruck eines überdimensionalen Amphitheaters. Auf dessen Rängen reihen sich farbenfrohe Häuser über vierzig Hügel, die zum Teil so steil sind, dass Treppen oder eine der 16 Seilbahnen die Strassen ersetzen müssen. Die Stadt lohnt ebenso eine kulinarische Entdeckungsreise. Wie in den anderen Küstenstädten des Landes kommen hier mehrmals täglich frische Meeresfrüchte auf den Tisch.

Chiles guter Ruf unter den Geniessern wird hierzulande vor allem durch seine exzellenten Weingüter getragen. Längst ist es kein Geheimnis mehr: Chilenische Weine nehmen auf dem südamerikanischen Kontinent den Stellenrang ein, den in Europa der französische Wein innehat. Zurzeit ist das Land der drittgrösste Weinexporteur der Welt und schätzt sich glücklich, aufgrund seiner abgeschiedenen Lage von Mehltau und Reblaus verschont geblieben zu sein.

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