Von Claudia Lambrich am 30. Juni 2008 um 13.30 Uhr
Kategorien: Reisetipps

„Céad Milé Fáilte“ – Willkommen in Irland. Überall wird man willkommen geheissen, am Flughafen, im Taxi, im Hotel. Die irische Bevölkerung ist herzlich und gastfreundlich. Und deshalb ist Dublin eine meiner Lieblingsstädte, mindestens schon siebenmal war ich in der Hauptstadt der Insel.

Geschlafen habe ich noch nie im Hotel „The Clarence“, aber wenn ich das nächste Mal einen Lotto-Sechser habe, dann leiste ich mir eine ganze Woche in der Penthouse-Suite im Hotel von U2. Es liegt direkt am Fluss Liffey, im angesagten Distrikt Temple Bar. Ideal also, um Party zu machen und dann in kürzester Zeit ins Bett zu fallen.

Für Partyanimals ebenso gut gelegen ist das Fitzsimons. Das Hotel liegt ebenfalls in Temple Bar und bietet neben einem Restaurant eine hippe Bar, wo fast täglich Liveacts auftreten, sowie einen Nachtclub.

Wer sich für die Geschichte Irlands interessiert, sollte sich auf keinen Fall Kilmainham Gaol entgehen lassen. Das ehemalige Gefängnis wirkt noch heute bedrohlich und düster. Hier kann man den Unabhängigkeitskampf der Iren hautnah erleben, denn u.a. wurden hier die 15 Anführer des Osteraufstandes (Mai 1916) erschossen. Eamonn de Valera, der Sinn-Fein-Führer und späterer Präsident der Republik Irland, wurde hier als letzter Inhaftierter 1924 entlassen. Danach wurde das Gefängnis geschlossen.

Auch empfehlenswert ist eine Tour durch das Croke-Park-Stadion. Wer sich für Fussball und Rugby interessiert, kann das Spielfeld, die Mannschaftskabinen, die VIP-Logen etc. besichtigen. Über 100 Jahre Geschichte um Sieg und Niederlage!

Nach soviel Sightseeing bietet sich eine kurze Verschnaufpause im legendären Bewley’s Oriental Café (78 Grafton Street 78) an. Wie in den 20er-Jahren schlürft man hier in gemütlichem Ambiente Irish Coffee und gönnt sich einen Zimt- oder Mandelkuchen.

Noch mehr Geschichte atmet man im Trinity College. Hier ist das weltberühmte „Book of Kells“ ausgestellt. Dieses 680 Seiten dicke Werk haben die Mönche vom Kloster Kells um 800 gemalt. Das Buch gilt als schönstes Beispiel illuminierter Handschrift. Alle paar Monate werden die Seiten umgeblättert, um ein Vergilben zu verhindern. Unbedingt anschauen!

Und schliesslich: Wer auf Karneval und Party nonstop steht, sollte unbedingt am St. Patrick’s Day in Dublin sein. Der 17. März ist in der Agende eines jeden Iren fett eingetragen – da geht die Post ab! Immer und überall.

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