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Spaziergang durch Fisherman’s Wharf
Kategorien: Reiseberichte & Insider, USA
San Francisco ist eine der beliebtesten Städte an der nordamerikanischen Westküste. Nicht nur, aber auch wegen Fisherman’s Wharf, der vor allem bei Reisenden beliebten Hafenzone mit schmucken Geschäften, vielen Restaurants und den berühmten Seelöwen.
(Foto: Wikicommons)
Es lohnt sich, das Hafengebiet zu Fuss zu erkunden. Am besten beginnt man beim Pier 39, wo sich das „Aquarium of the Bay“ befindet. Über 20’000 Lebewesen, unter anderem verschiedene Haiarten, Mantas, tropische Fische und Seesterne nennen das Aquarium ihr Zuhause, die Besucher können sie durch transparente Tunnels beobachten. Ebenfalls auf Pier 39 befinden sich 110 kleine Shops, zwölf Restaurants und sonstige Attraktionen wie zum Beispiel ein altes klassisches Karussell, Liveunterhaltung und vieles mehr. Das Ganze sieht ein wenig nach Europapark aus, ist aber durchaus sympathisch gemacht. Die Seelöwen, die sich zwischen Pier 39 und Pier 41 zu dutzenden im Wasser tummeln oder auf den Stegen den Platz streitig machen, sind ein Schauspiel für sich. Ein ohrenbetäubendes manchmal!
Pier 45 lockt mit zwei vor Anker liegenden Kriegsschiffen, die besichtigt werden können. Das U-Boot USS Pampanito und die SS Jeremiah O’Brien wurden beide im 2. Weltkrieg eingesetzt, letzteres sogar am eigentlichen „D-Day“ in der Normandie (4. Juni 1944).
(Foto: Wikicommons)
Ebenfalls am Embarcadero befindet sich das Wachsmuseum. Einmal im Leben ganz nah an Brad Pitt, Angelina Jolie, Leonardo di Caprio oder Will Smith sein – auch wenn sie regungslos dastehen und manch eine/r ein etwas künstliches Lächeln auf dem Gesicht hat. Tickets kosten für Erwachsene $12.95.
Nur wenige Schritte entfernt liegt „Ripley’s Believe It Or Not!“, ein Museum der ganz besonderen Art. Auf zwei Stockwerken und über 10’000 m2 sind verrückte und skurrile Dinge aus aller Welt ausgestellt. Tickets für Erwachsene sind für $14.99 zu haben. (Ich habe schon mal über dasselbe Museum in Kopenhagen berichtet.)
Wer kennt sie nicht, die Konservenbüchsen von Del Monte? Die 1907 gegründete Konservendosenfabrik steht noch heute am Fisherman’s Wharf, rot glänzend das Logo der weltberühmten Marke. Das Backsteingebäude und das umliegende Gelände wurden restauriert und beherbergen nun Restaurants, Bars und Geschäfte unter dem Namen „The Cannery“.
(Foto: Wikicommons)
Wenn man Richtung Golden Gate Bridge weitergeht, erreicht man schon bald den idyllischen Aquatic Park und das dazu gehörige „Maritime Museum“. Das Gebäude gleicht einem Ozeanliner der 1930er-Jahre und beherbergt Bücher, Fotografien, Briefe, Tage- und Logbücher, Seekarten, Werk- und Spielzeug sowie Gemälde und Kunstobjekte. Ebenfalls gehören zum Museum historische Segelschiffe, die im Aquatic Park ankern.
Am Ghirardelli Square kommt kein Schleckmaul vorbei. Denn hier sind seit 1895 die berühmtesten Chocolatiers der USA am Werk. Ohne einen Sundae mit heisser Caramelsauce genossen zu haben, darf man den Platz nicht verlassen!
Last but not Least lohnt sich ein Besuch im Buena Vista Café (2765 Hyde St.) Vor über 50 Jahren wurde hier der Irish Coffee, wie er am Flughafen im irischen Shannon serviert wurde, kopiert. Und seit 1952 ist das Rezept das gleiche geblieben und begeistert nach wie vor Einheimische und Touristen.
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