“Great guy, very concerned about his job. Can you believe? He’s even working during his vacation time. Poor Udo, if the American crisis doesn’t stop, it’ll kill him.” Ei, ei, ei! Wie schlimm steht es um Udo wirklich? Beginnen wir von vorn.

(Foto: Keystone AP / Eduardo Di Baia)
“Buenos Aires” pflegt Udos Freund C. jeweils an Ostern in Anspielung auf gutes Eiersuchen zu wünschen. So auch diesen Frühling – alles war grün, die Natur im Wachstum begriffen. Nur Pessimisten sahen eine aufziehende, globale Finanzkrise am Himmel. Dieses Jahr nahm Udo sich den freundlichen Osterwunsch zu Herzen und buchte einen Flug in Argentiniens Hauptstadt.
So dauerte Udos Vorfreude auf seine Reise nach Südamerika ein halbes Jahr lang an. Dann meldete am 15. September, gut zwei Wochen vor Udos Abflug, die US-Investmentbank Lehman Brothers ihren Konkurs an. Und bis zu Udos Abflug hatte sich schliesslich ein Gewitter von nie gesehenem Ausmass am Finanzhimmel zusammengebraut. Turbulenzen auf dem Flug nach Buenos Aires verursachte dies jedoch keine. Endlich kam Udo in der Stadt am Rio de la Plata an. Es war eine Reise mit langer Vorlaufzeit, ausser den Tipps einiger Freunde jedoch ohne die geringste Vorbereitung. Wobei man im Nachhinein sagen kann, dass Buenos Aires zu denjenigen Städten gehört, auf die man sich – wenn man ein paar Brocken spanisch spricht – nicht gross vorzubereiten braucht.
Udo hatte Glück: drei Tage vor Abflug empfahl ihm eine Freundin die Casa Sol y Sombra. Deren Besitzerin stellte Udo nicht nur ein Zimmer zur Verfügung, sondern wie im Internet angekündigt auch ihr Wissen: “ihre Kenntnisse über Land und Leute teilt sie gerne mit interessierten Gästen; denn auch Buenos Aires offenbart seine Geheimnisse nicht auf den ersten Blick” – jedoch nur tröpfchenweise… Überrascht entdeckte Udo nach einer Woche ihr Bild in der Zeitung, als er beim Aufräumen über einen vergessenen, extra mitgebrachten WOZ-Artikel über Buenos Aires stolperte (ihr Bild ist jedoch im Internet-Artikel nicht zu sehen).
(Fotos: Wikicommons )
Für Udo war “Bs As” nicht nur Reiseziel, sondern auch Basis für Ausflüge nach Montevideo und von dort nach Curitiba nach Ciudad del Este und von dort nach Foz do Iguaçu und Asuncion. Als sehr preiswerte Lösung bietet sich dabei der Mercosur Airpass an – wie übrigens auch der Brasil Airpass für Brasilien. Denn Flüge vor Ort zu buchen, entpuppt sich oft als teurer als daheim – und die Distanzen sind riesig… (wird fortgesetzt)










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Hallo Udo,
ich bin mir im klaren, dass Buenos Aires nicht wirklich finanzstark ist, aber stecken Sie wirklich so in der Kriese? Ich suche aktuelle günstige Alternativen nach Buenos Aires und bin über diesen Artikel gestolpert. Jetzt muss ich mir das wohl nochmal überlegen. :-(
Trotzdem hast du mir Tipps für alternative Reisen? Hab bis jetzt nur Infos auf http://blog.ebookers.ch/2008/10/27/buenos-aires-udo-in-der-krise-1/ gefunden :(
Bin für jeden Tipp dankbar.
hallo mina
keine angst, in buenos aires ist alles noch in ordnung.
nur udo hatte ein wenig mit der krise zu kaempfen.
am besten einfach hinfahren und vor ort buchen,
es sei denn, du interessierst dich fuer einen mercosur airpass,
da muesste dir dann dein reisebuero weiterhelfen.
gruss, udo