Um marktwirtschaftliche Logik geht es in einem Gespräch mit einer Textilverkäuferin auf den Strassen Quitos.
Verkäuferin: 200,000 Sucres für eine Hängematte. Das ist ein guter Preis!
Udo: Nein, das ist zu teuer.
Verkäuferin: Okay, 175,000 Sucres für Dich.
Udo: Und wieviel kostet es, wenn ich zwei nehme?
Verkäuferin: Dann ist es 350,000 Sucres.
Udo: Aber wenn ich zwei kaufe, sollte der Preis doch billiger werden.
Verkäuferin: Warum?
Eine besseres Geschäftsgebahren legten die Kinder vor den Ruinen in Angkor Wat an den Tag.
Kind (spielt auf einer Bambusflöte): Kauf diese Flöte. Nur drei Dollar!
Udo: Aber ich brauche keine Flöte. Ich habe das doch schon beim Hereingehen gesagt.
Kind: Zwei für fünf Dollar!
Udo: Drei für sieben!
Kind: Yes, vier für neun! [und ab zum nächsten potentiellen Kunden.]
Schon kommt das nächste Kind, diesmal mit Postkarten und irgendwelchen ramschigen Kühlschrankmagneten made in China.
Udo: We don’t need anything. No need.
Kind: You buy. Only one dollar.
Udo: Iranai (japanisch für “brauch ich nicht”).
Kind: Iranai? [Wiederholt laufend "iranai" und macht sich auf zu seinen Freunden, um diese zu fragen, welche Sprache das sei.]
Kind kommt lachend zurück: Ehagaki ichi doru! (japanisch für “Postkarten für einen Dollar!”)
Udo: Iranai wa!
Kind: Haha, muy barato!
Udo: Na ram kaan. Yaa ma yung! [Thai für "Ihr nervt mich. Lasst mich in Ruhe!"]
Kinder schauen verwirrt und schleichen wortlos davon.
Und zum Schluss ein Gespräch mit einer Zuhälterin (?) an einem Rotlicht [sic!] in Cebu auf den Philippinen.
Zuhälterin (?): Wir haben hübsche Mädchen. Möchtest Du?
Udo: Nein, daran bin ich nicht interessiert.
Zuhälterin (?): Wir haben auch hübsche Jungs!
Udo: Auch an Jungs bin ich nicht interessiert.
Zuhälterin (?): Woran bist du denn interessiert?
Udo: Ich bin durstig. Hast Du auch etwas zum Trinken im Angebot?
Zuhälterin (?): Nein… [ab]
Udo kauft sich am nächsten Stand eine Kokosnuss und schüttelt den Kopf.










(1)
ha, da hätt ich auch noch einen:
händler: what are you looking for?
ich: nothing.
händler: oh, i have it, very cheap.
Hahaha!
Solche Verkaufsgespräche sind doch wundervoll. In Südamerika wollten wir mal ein Sandwich OHNE FLEISCH (da wir für einmal genug davon hatten – kann’s geben…). Zur Antwort erhielten wir: “Si tenemos, con jamón!”
:-)
auch noch eine Geschichte aus Lateinamerika:
Auf dem Land irgendwo in Guatemala auf dem Markt: Was kostet 1 Apfel? 1 Quetzal, was kosten 2?: 1.50, und wenn ich alle kaufe? Verkaufe ich ihnen nicht. Warum ? Sonst ist mein Markttag zu schnell vorbei.