Von Katja Schönherr am 24. Juli 2009 um 7.00 Uhr
Kategorien: Belgien, News

Neben dem Manneken Pis und dessen weiblichem Pendant Janneken Pis hat Belgiens Hauptstadt Brüssel nun eine weitere schlüpfrige Attraktion. Der Aktionskünstler Jan Bucquoy hat das erste Slip-Museum der Welt eröffnet. Highlight der Sammlung ist eine Unterhose des belgischen Finanzministers Didiers Reynders. “Ich sage, dass Unterhosen Kunst sind, stecke sie in einen Bilderrahmen und schaffe damit eine neue Sichtweise auf die Welt”, so Bucquoy.

Seine Regel für die Exponate lautet: Der Slip muss mindestens einen Tag lang von dem Prominenten getragen worden sein. Zudem präsentiert der Künstler noch Bildmaterial zum Thema “Unterhose”, etwa ein Bild des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, der eine blau-weiss-rote Badehose trägt. Oder ein Foto Adolf Hitlers, auf dem er mit einer hautfarbenen Damenunterhose im Stil der 1930er Jahre abgebildet ist. (Letzteres würde mich persönlich ja am meisten interessieren.)

Das Musée du Slip befindet sich in der Rue des Renards 36 und ist jedes Wochenende von 10:30 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

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