Von Rico Wyder am 10. Februar 2010 um 7.30 Uhr
Kategorien: Reisetipps, Türkei

Nach meinem Besuch im Topkapi-Palast, der Hagia Sophia und der Blauen Moschee mache ich mich auf den Weg in Richtung der beiden berühmten Basare von Istanbul. Dies sind der Grosse Basar und der ägyptische Gewürzbasar. Beide Orte sollte man besuchen und zusehen, dass man nicht zuviel einkauft.

Auf dem Weg der Tramstation Sultanahmet quer durch die Gassen der Stadt mache ich an einigen Orten halt und probiere türkische Spezialitäten (inkl. feinen Süssigkeiten). Das Ganze runde ich mit einem Kaffee in einer amerikanischen Kette ab. Asche auf mein Haupt, doch ich brauchte einen gratis Internetzugang. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken!)

Nach dieser Pause gelange ich also zum Grossen Basar. Der Markt ist wie ein kleines, überdachtes Dorf mit vielen Eingängen. Die Orientierung ist auch schnell weg, wenn man sich nicht an die grossen, geraden Gassen hält. Das macht aber nichts. Der Basar ist ein toller Ort, um stundenlang herumzuschlendern. Ich kann mir vorstellen, dass dieses Vergnügen im Sommer mit den Massen an Touristen schnell verschwindet.

Dennoch, man achte auf die unterschiedliche Architektur, während man kreuz und quer von Schmuckladen zum nächsten Kleidergeschäft geht. Der Basar wird dominiert von Textilien, Souvenirs, Schmuck, Teppiche und Porzellan. Über 4000 Läden säumen den Grossen Basar. Viel Spass also. Und immer schön das Gepäcklimit für den Rückflug im Kopf behalten!

Mein Reiseführer schreibt, man müsse sich mit viel positiver Energie in den Markt stürzen und sich im Gedränge die vielen Gesprächsversuche der Markthändler gefallen lassen. Da hatte ich wohl Glück, in der Nebensaison hier zu sein. Ich wurde nie angesprochen und ein Gedränge war es auch nicht. Bitte schreibt mir einen Kommentar unten, falls ihr dies anders erlebt habt.

Gewürzbasar und mehr

Nur einen Steinwurf entfernt Richtung Galatabrücke befindet sich der Ägyptische Markt. Hier taucht man in ein Meer der Düfte ein. Gewürze, Seifen, Öle und Nüsse werden hier angeboten. Wer Trockenfrüchte, Feigen und türkischen Honig mag, der ist auch hier goldrichtig. Wer sich nicht so sehr mit diesen Düften anfreunden kann, der ist den Weg hierher nicht umsonst gegangen. In den umliegenden Gassen gibt es gute Restaurants und einen grossen Blumenmarkt. Weiter ist ein Besuch der Moschee von Sultan Süleyman, die Süleymaniye Camii, wärmstens zu empfehlen.

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