In der Stadt Zürich dauerten die Frühlingsferien in diesem Jahr vom Montag, 26. April, bis am Freitag, 7. Mai. Da meine Freundin jeweils Montag und Dienstag arbeitet und nur die restlichen Tage zur Schule geht, hiess das für uns zweimal Fünftageurlaub. Die erste Tranche durfte ich mir aussuchen, die zweite Destination sie.
Also buchten wir bereits im Februar einen Flug nach Sofia mit Rückflug aus Saloniki sowie eine Reise nach Dublin.
Die Asche, die vom Eyjafjallajökull aufgewirbelt worden war, hatte sich bis zu unserem Abflug nach Sofia wieder ein wenig gelegt. Doch während sich meine Arbeitskollegen im April ärgerten, dass sie nicht pünktlich aus Asien zurückfliegen konnten, ärgerte ich mich, dass wir nicht davon betroffen waren. Bereits im Frühjahr 2009 schaffte es ein Bürokollege just vor dem Ausbruch der Schweinegrippe nach Mexiko in den Urlaub zu fahren. Dafür wurde er mit zwei Wochen Quarantäne daheim belohnt.
Doch zurück nach Bulgarien. Als wir die Fahrkarte für die Zugreise von Sofia nach Saloniki kaufen wollten, hiess es am Schalter: Kommt morgen früh nochmals – in Griechenland bricht vielleicht Streik aus. Streik, Vulkan – Hauptsache Ausbruch! Der Zug fuhr dann am kommenden Morgen pünktlich ab, von Streik keine Spur. Der Rückflug klappte auch. Die Swiss war vom griechischen Streik erst am 5. Mai betroffen. Doch an diesem Tag wollten wir ja von Zürich nach Dublin fliegen. Und der Luftraum welchen Landes wurde am 5. Mai gesperrt? So wollte ich natürlich auch wieder nicht von der Aschewolke betroffen sein.
Die Swiss reagierte äusserst professionell. Als ich aufwachte, war bereits eine SMS auf meinem Handy mit der Meldung, dass der Flug gestrichen worden sei und ich mich doch telefonisch melden soll. Als ich das später tat, waren unsere Flüge bereits umgebucht auf eine spätere Variante via London. Als der Luftraum gesperrt blieb, rief ein Swiss-Mitarbeiter mich direkt an und fragte mich, ob wir an einem andern Tag oder gar nicht fliegen wollten. Wir entschieden uns für gar nicht und erhielten das Geld zurück.










(1)
[...] war die Reise nach Dublin zu zweit für den Mai geplant. Vier Monate später habe ich sie alleine nachgeholt. Das Resultat [...]