Von Andrea Schmits am 23. Dezember 2010 um 13.40 Uhr
Kategorien: Finnland, Reiseberichte & Insider

Heute ist Sonntag und unser letzter Tag in Helsinki (was bisher geschah, erfahrt ihr hier). Wir sind ziemlich müde – denn nach dem Boxkampf gestern gingen wir erst um etwa 05:30 Uhr schlafen. Sechs Stunden später sind wir geduscht, haben gepackt und aus unserem Hotel ausgecheckt.

Sonntag, 12:00 Uhr

Für heute haben wir eigentlich keine Pläne. Es scheint, als habe man Helsinki schnell gesehen, vor allem im Winter, wenn die Parks und Bootsausflüge grösstenteils ausfallen. Also spazieren wir einfach drauf los, und zwar immer durch die Gassen, in denen die Sonne scheint. Im Schatten ist es einfach zu kalt. Auf diese Weise landen wir schliesslich im Observatoriumspark (finnisch: Tähtitorninmäki) mit wunderschönem Ausblick auf den Hafen und den Hafenterminal Olympia.

Das Denkmal zuoberst auf dem Hügel steht für die Schiffbrüchigen.

Als wir uns im Olympia-Terminal ein wenig aufwärmen, spricht uns ein älterer Mann an. Er sei finnischer Schriftsteller und schreibe gerade ein Buch auf Deutsch. Ob wir ihm mit einigen Stellen helfen könnten? Wir nehmen uns die Zeit und helfen dem kuriosen Mann. Leider ist der Inhalt seines Buchs so abstrakt und philosophisch, dass ich schon wieder vergessen habe, um was es eigentlich ging…

14:00 Uhr

Bevor wir in einer Stunde los zum Flughafen müssen, wollen wir noch in die Ateljee-Bar im “Hotel Torni”. Die kleine Bar im 13. Stock wäre unscheinbar, wären da nicht die zwei Terrassen mit Aussicht über die Dächer Helsinkis.


Was für eine Aussicht?! Alle Fotos: Andrea Schmits.

Wir geniessen einen Espresso und machen viele Fotos. Dabei haben wir die zweite interessante Begegnung an diesem Tag: Eine Fotografin, die soeben noch ein männliches Model auf der Terrasse abgelichtet hat, fragt uns, ob wir nicht auch posieren wollen – scheinbar für eine Ausstellung über Romantik irgendwo in Deutschland. Etwas, wovon wir zuhause schreiend davonlaufen würden. Aber: who cares? In den Ferien ist ja alles halb so wild.

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