Von B. Jäger-Dabek am 7. Juli 2011 um 9.28 Uhr
Kategorien: Griechenland

Kreta, die grösste Insel Griechenlands, ist die fünftgrösste des Mittelmeers und damit doppelt so gross wie Mallorca. Entsprechend vielfältig ist Kreta, gesegnet mit traumhaften Sand- und Kiesstränden und Felsenklippen, Das Inselinnere ist geprägt von bis zu zweieinhalbtausend Meter hohen Gebirgen mit tiefen Schluchten. Ein ideales Wandergebiet!

Auch für kulturhistorisch interessierte Urlauber hat Kreta viel zu bieten. Wunderschöne antike Stätten, wie der Palast von Knossos, fast 1000 Kirchen und Klöster aus der byzantinischer Zeit, Moscheen, die den türkischen Einfluss zeigen, und viele Spuren der 300-jährigen venezianischen Herrschaft warten darauf, angeschaut zu werden

Kreta ist 260 Kilometer lang und bietet an rund tausend Küstenkilometern reichlich Strände und Badeorte. Hier findet jeder unter der südlichsten Sonne Europas – Kreta ist die südlichste Mittelmeerinsel – seinen ganz persönlichen Traumstrand.

Kokkini Chani liegt im Norden Kretas bei der Inselhauptstadt Heraklion und ist eine Hochburg der Apartnmentkomplexe und Ferienhäuser. Hier verbringen auch viele Einwohner von Heraklion die Wochenenden. Vor allem Windsurfer finden wegen des stetigen Nordwestwindes tolle Bedingungen. Wer Trubel oder grossstädtischen Betrieb schätzt, hat es nicht weit nach Heraklion. Und auch das Nachtleben von Chersonnisos ist leicht erreichbar. Ansonsten gibt es in Kokkini Chani schöne Sand- und Kiesstrände zum Erholen.

Georgioupolis liegt unweit von Rethymnon. Der inmitten von Eukalyptushainen gelegene Fischerort hat den schönsten, breitesten und längsten Sandstrand der Insel und eine hübsche Kirche.

Foto: WikimediaCommons; echiner1.

Rethymnon selbst gehört zu Kretas schönsten Städten. Die bildhübsche Altstadt mit den verwinkelten Gassen und den vielen türkischen und venezianischen Elementen ist ein Highlight für Besucher. Ganz zu schweigen von dem malerischen Fischerhafen, wo der zwölf Kilometer lange Sandstrand samt Promenade anfängt. Auch die Festung von Rethymnon ist eine Besichtigung wert.

Foto: WikimediaCommons; Wolfgang Sauber.

Einen Kontrast zum städtischen Rethymnon bildet Milatos, das ebenfalls im Inselnorden liegt. Hier ist Kreta noch authetisch griechisch, hier ist die traditionelle kretische Lebensart zu finden. Die Idylle ist bei aller Ruhe höchst lebendig und verspricht Ferien unter Griechen.

Chersonissos an der Ostküste Kretas ist zu Füssen der Charakas-Berge gelegen und gilt als Partyhochburg der Insel.

Foto: WikimediaCommons; ciukes.

Agios Nikolaos mit seinen Kiesstränden ist ein altes Fischerdorf an der vom Dikti-Massiv umstandenen Mirambellou-Bucht und wirkt auf seiner Halbinsel wie eine Postkartenidylle.

Europas südlichste Stadt Ierapetra ist der einzige grössere Hafen an der kretischen Südküste und schon von jeher ein Schmelztiegel der Kulturen, was sich in der Altstadt, etwa an der alten Moschee und dem Brunnen, zeigt. Dazu verfügt der Ort über schöne Sandstrände.
Foto: WikimediaCommons; Marc Ryckaert.

Eine ausgesprochene Schönheit ist Agia Galini im Inselsüden und gut als Standort für Inselerkundungen geeignet. Der am Hang sich emporziehende Ort bietet spektakuläre Ausblicke, tolle Strände finden sich in der Umgebung.

Chania ist Kretas zweitgrösste Stadt undan der Westküste inmitten grüner Hügel vor den spektakulären Gipfeln der Lefka Ori gelegen. Viele venezianische Spuren in der Altstadt rund um den malerischen Hafen machen das Flair von Chania aus. Es geht doch nichts über einen Nachtspaziergang an der Promenade entlang! und natürlich gibt es hier tolle Strände, besonders auf der Halbinsel Akrotiri.

Foto: WikimediaCommons; Stefan Petri.

Kolimbari liegt an einem langen, von der Halbinsel Rodopou geschützten Kiesstrand. Hier geht das Leben noch seinen gewohnten kretischen Gang; der Fischerhafen bestimmt das Wirtschaftsleben und den Alltag, nicht der Tourismus. Die nahe Bucht von Afrata ist ein Dorado für Taucher und Schnorchler.

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