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Ausflug nach Strasbourg
Kategorien: Frankreich, Reisetipps
Vor wenigen Tagen hat der starke Franken auch mich ins Euroland zum Shoppen gelockt. Mit einer Freundin machte ich mich auf nach Strasbourg. Die elsässische Hauptstadt ist nur knapp zweieinhalb Zugstunden von Zürich und nur eineinhalb Stunden von Basel entfernt und eignet sich damit gut für einen Tagesausflug. Wer über Nacht bleiben möchte, findet hier das passende Hotel. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken.)
Kleiderläden gibt es zuhauf, seien es typisch französische Marken wie Etam, Naf Naf und Promod oder internationale Ketten wie Mango, Esprit und Adidas. Diese findet man rund um die Rue des Grandes Arcades und den Place Kléber. Auf dem grossen Platz findet übrigens auch der berühmte Weihnachtsmarkt statt, über den wir hier schon berichtet haben.
Ein bisschen wie in Paris fühlt man sich in den Galeries Lafayette in der Rue de 22 Novembre. Hier gibt’s vor allem Make-up, Kleider und Accessoires. Die teuren Markenläden wie Louis Vuitton, Cartier und Hermes befinden sich in der nahegelegenen Rue de la Mésange und der angrenzenden Rue du Vieux Marché aux Vins.
Einladend sind auch die ganzen Bäckereien mit ihren Baguettes und Pains aux Chocolats, die Konfiserien mit Riesen-Meringues und Macarons, die Crêperien, Flammenkuchen-Stände sowie die Käseläden – letztere riecht man schon von weitem.
Sehenswert ist alles auf der Grand Île: Die allgegenwärtigen Riegelhäuser, die engen, mit Kopfsteinpflaster gesäumten Gassen und die gemütlichen Hinterhöfe und Plätze, auf denen Restaurants und Brasserien ihre Tische haben. Das Viertel direkt am Wasser nennt sich Petite France und ist besonders malerisch. Viel Andrang gibt’s auf die Touristenboote, welche die Altstadt umrunden.
Das Wahrzeichen der Stadt ist aber das riesige Münster; die Cathédrale Notre-Dame. Sie wurde von 1176 bis 1439 im romanischen und gotischen Stil erbaut. Der Eintritt ist gratis, will man aber auf die Turmplattform in 66 Metern Höhe steigen, kostet das fünf Euro. Der Panoramablick über Strasbourg entschädigt allemal für den mühsamen Aufstieg über die steinerne Wendeltreppe. Übrigens war auch der junge Goethe schon hier – er hat seinen Namen im südöstlichen Ecktürmchen des Nordturms eingeritzt.
Alle Fotos: Andrea Schmits.
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