Foto: WikimediaCommons; Jzi1693.

Die KLM hat sich in den letzten Tagen in der Reisebranche und den Tageszeitungen für Schlagzeilen gesorgt. Die niederländische Fluggesellschaft will ab 2012 Passagiere mit gemeinsamen Interessen nebeneinander setzen. Der Passagier gibt hierfür der Airline Zugang auf sein Facebook-Profil. Machen dies ein paar Leute auf einem Flug, hat man genügend “Gefällt mir”-Informationen für eine Umsetzung. So jedenfalls die Theorie.

Diese Idee ist toll, aber nicht neu. Im Web gibt es schon einige Dienste, die sich an dieses Thema herangetastet haben, wie z.B. “Planely” (hier mein Blog-Post dazu). KLM ist auch nicht die erste Airline, die soziale Netzwerke beim Flugbuchen verwendet. Malaysian Airlines zeigt mit “MHBuddy” während des Buchens via Facebook an, ob eigene Freunde auch in derselben Zeitperiode reisen.

Interessant, dass nun auch eine europäische Airline diesen Schritt wagt. Es ist sicher eine ganz neue Art des Flugbuchens im Zeitalter der sozialen Netzwerke. Dienste wie “Planely” können zwar über die Grenzen einer Airline hinaus Passagiere vermitteln. Die KLM hat es aber natürlich einfacher, allen Kunden eines Fluges von diesem Service zu berichten – etwa beim Online-Checkin. Würdet Ihr der KLM Zugang auf euer Facebookprofil geben, um so den Sitznachbarn zu bestimmen? Ich werde es bei nächster Gelegenheit ausprobieren.

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