Durch die Luft kommt man fast überall hin auf der Welt. Doch nicht immer ist es einfach, einen Flughafen zu bauen. Manchmal ist kein Platz da, manchmal sind die geographischen Gegebenheiten schwierig, und ab und zu kommen auch die Grossstädte in den Weg. Ich habe mich einmal daran gemacht, einige der beeindruckendsten Pisten zusammenzutragen.

Kansai International Airport


Foto: Tdk / CC 3.0

Der japanische Flughafen ist eine der grössten architektonischen Leistungen im Flughafenbau. Die Geschichte rund um den Bau ist lang und spannend. Am Ende ist ein Flughafen auf dem Wasser entstanden, der dem Hongkong International Airport ein bisschen die Show stiehlt.

Barra Airport in Schottland


Foto: Canthusus / CC 3.0

Mein absoluter Favorit der skurrilsten Pisten liegt in Schottland. Die Piste ist einzigartig, da diese bei Flut verschwindet.

Madeira Funchal Airport


Foto: Jarvin / CC 3.0

Inselflughäfen sind vor allem für Piloten eine Herausforderung. Die Insel Saba beispielsweise geht an die Grenzen der Möglichkeiten. Die Piste endet auf beiden Seiten im Meer. Auch die niederländische Insel St. Martin ist berühmt für den Anflug direkt über den Sandstrand der Touristen.
Der architektonisch beeindruckenste Inselflughafen ist wohl der Madeira Funchal Airport. Der Pistenbau gilt als einer der schwierigsten Errungenschaften der Welt. Die Piste reicht am Kliff ins Meer hinaus.

Flughafen Gibraltar


Foto: Francisco Santos / CC 3.0

Diese Piste ist eher skurril. Das kleine Land hat sehr wenig Platz, und so muss der Flughafen auch selbst als Teil des Strassennetzes herhalten. Wenn ein Flieger landet, geht die Barriere herunter. Auch hier reicht die Piste aus Platzgründen bis ins Meer.

McMurdo Station


Foto: U.S. Air Force

Seit 1955 liegt die Forschungsstation McMurdo in der Antarktis. Um die Station zu versorgen, landen die Transportflugzeuge hier direkt auf Schnee und Eis. Architektonisch viel spannender jedoch ist der Svalbard Airport in Norwegen. Die Piste ist da auf Permafrost gebaut. Damit im Sommer die Unterlage nicht instabil wird, musste man eine bis zu vier Meter dicke Isolierung unter die Piste legen.

Tagged: Archive, Grossbritannien, Japan, Spanien

Kommentare

  • Anemone

    Als wir im Landeanflug auf Funchal waren, wurde es mir ziemlich mulmig… Aber der Pilot hat die Landung mit Bravour gemeistert!

    Zu meinen Favoriten gehört auch Male (Malediven).

    Liebe Grüsse aus Zürich.

    18. April 2012 at 16:29
  • Katja Schönherr

    Ja, das ging mir ganz genauso beim Anflug auf Funchal.

    19. April 2012 at 20:54

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