“NZZ-Online” hat im hauseigenen Hotel-Blog “Junior Suite” eine Top-Ten-Liste der grössten Hotelärgernisse zusammengestellt. Der Artikel sei hiermit allen empfohlen.

Den meisten darin aufgeführten Punkten kann ich nur beipflichten. Besonders störend finde auch ich das “Totenlicht” in Badezimmern. Klar, will man seine Fältchen nicht bis in die Tiefe ausgeleuchtet haben, aber zum Schminken braucht es nun mal gutes Licht. Auch finde ich es höchst unangenehm, wenn man, um die Tür des Badezimmers zu schliessen, auf das Klo steigen muss, weil es so klein ist. Und, eben, Toilettenpapier an der gegenüberliegenden Wand ist auch bei winzigen Badezimmern sehr unpraktisch.

Kein echtes Ärgernis, einfach nur optisch unschön: Wenn Lampenschirme, Vorhänge und Zierkissen aus demselben Stoff bestehen (meist ein unästhetisch bunter Mustermix).
Was mich ebenfalls stört, sind die Kissenberge auf dem Bett. Sieht auf den ersten Blick zwar nett und gemütlich aus, ist aber äusserst unpraktisch, wenn man mehrere Nächte im selben Zimmer schläft. Das Zimmerpersonal bemüht sich nämlich immer um peinliche Ordnung und legt die Kissen jeden Morgen wieder eins vor das andere.
Und: Leerdammer oder Scheiblettenkäse gehen vielleicht in Zwei-Sterne-Hotels (oder allenfalls im Busch von Papua-Neuguinea), ansonsten gar nicht.

Foto: Wikimedia Commons; Oxfordian Kissuth.

Zum Weiterlesen:
– Hier im Blog hat Katja Schönherr schon einmal aufgeführt, mit welchen Kleinigkeiten ein Hotel sehr schnell Punkte bei ihr holen kann.
– Und Blogger-Star Sascha Lobo hat sich jüngst über deutsche Durchschnittshotels ausgelassen. Vor allem die Bügel-Diebstahlsicherung kommt dabei – zu Recht – nicht allzu gut weg.

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