Andreas Renggli

 

5 Artikel von Andreas Renggli:

Von am 27. Februar 2008 um 13.30 Uhr
Kategorien: Grossbritannien, Reiseberichte & Insider

Grossbritannien gilt als Nation der Biertrinkerinnen und Biertrinker. Doch die Vielfalt der Biermarken schwindet in vielen Pubs zunehmend. Grosse Namen wie Carlsberg, Carling, Stella Artois oder John Smith’s verdrängen kleine an den Rand der Theke oder gleich aus dem Lokal. Zum Glück kann man auf dem Dick Whittington Ale Trail in London Carlsberg und Co. aus dem Weg gehen und viel bessere Biere trinken.


Dick Whittington Ale Trail

Dick Whittington Ale Trail (Abbildung: www.londonaletrail.co.uk)

Die Legende geht so: Vor langer, langer Zeit soll Dick Whittington, ein armer junger Kerl vom Land, sein Glück in London versucht haben, weil er gehört hatte, die Strassen in dieser Stadt seien aus purem Gold. Als er dort angekommen war und realisierte, dass das überhaupt nicht stimmte, wollte er wieder nach Hause ziehen. Wie er den Stadtrand erreichte, hörte er aber Glocken läuten, die ihm eine sonderbare Botschaft übermittelten: “Turn again, Whittington, thrice Lord Mayor of London”. Er kehrte also erneut um, wurde reich und dreimal Mayor of London.

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Von am 23. Januar 2008 um 8.00 Uhr
Kategorien: Frankreich, Reiseberichte & Insider

Man ist, was man isst, sagen sich die Französinnen und Franzosen, wenn sie in was Gebacktes beissen. Denn eine Flûte ist kein Baguette, ist keine Ficelle. Das alles wird klar auf dem Spaziergang über den Montmartre und vorbei an zwölf Bäckereien.

Boulangerie in Paris

(Foto: Wikimedia / Diligent)

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Von am 16. Januar 2008 um 8.00 Uhr
Kategorien: Reiseberichte & Insider

Inoffiziell weist sie die höchste Dichte an südasiatischen Restaurants in Europa auf. Entsprechend schwer fällt die Auswahl an der Wilmslow Road im Süden von Manchester.

Die Currymeile bei Nacht

(Foto: Wikimedia / Pete Morris)

Restaurant an Restaurant, fast so weit das Auge reicht, allerdings nicht ganz eine Meile lang. Und der Duft nach exotischen Gewürzen sowie Musik und bewegte Bilder à la Bollywood. Das ist die Curry Mile, eine farbige Strasse im Süden der wiederaufstrebenden Stadt Manchester mit der inoffiziell höchsten Dichte an südasiatischen Restaurants in Europa.

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Von am 11. Januar 2008 um 13.30 Uhr
Kategorien: Reiseberichte & Insider

Evelyne Binsack ist am 1. September 2006 von Innertkirchen per Velo und zu Fuss Richtung Südpol aufgebrochen. Am 28. Dezember 2007 hat sie nach rund 28’000 km, total erschöpft aber überglücklich, ihr Ziel erreicht. Gestern Abend feierte ihre Gemeinde im Berner Oberland die Rückkehr.

Evelyne Binsack am Südpol

(Foto: Evelyne Binsack)

Die Schweizer Abenteurerin Evelyne Binsack reiste in 484 Tagen von Innertkirchen über Frankreich und Spanien bis nach Porto in Portugal. Dann per Flugzeug nach Salt Lake City und weiter mit dem Fahrrad durch den Grand Canyon nach Mexiko, durch Mittelamerika, Kolumbien, Ecuador, Peru und Chile nach Argentinien. Von dort setzte ein Flugzeug sie auf der Antarktis ab, wo sie die restlichen 1100 Kilometer zu Fuss absolvierte.

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Von am 25. Dezember 2007 um 9.00 Uhr
Kategorien: Deutschland, Reisetipps

In der Berliner Kastanienallee lassen sich nasskalte Wochenenden so schön vertrödeln wie sonst kaum wo. Zwei Strassencafés, die echte Alternativen zur winterlichen Flucht in den Süden bilden.

Entweder zwei Meter Schnee und minus zehn Grad oder zwei Meter hohe Wellen und dreissig Grad. Entweder ein richtiger Winter oder dann eben ab in den Süden. Von November bis Februar hält einen kaum etwas im Schweizer Mittelland – schon gar nicht der graue Schleier, der die Städte dauernd umhüllt.

Nicht so Berlin. Die Stadt bietet eine kleine Oase an bester Lage. Zwar ohne Wellen und Palmen, dafür aber mit grossen und gemütlichen Sofas, leckeren Frühstückstellern und riesigen Tassen Kaffee, worin man freiwilig ertrinken würde, um dem Winterblues zu entkommen. Die Kastanienallee bietet die goldrichtige Mischung für ein vertrödeltes Wochenende à discretion.
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