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Andrea Schmits
502 Artikel von Andrea Schmits:
Ausflug ins Mekong-Delta
Kategorien: Reiseberichte & Insider, Vietnam
Das Mekong-Delta liegt in Südvietnam und ist etwa zwei Autostunden von Ho-Chi-Minh-City entfernt. Hier mündet der Fluss Mekong nach einer 4800 Kilometer langen Reise durch sieben Länder in ein 39‘000 Quadratkilometer grosses Delta mit neun Flussarmen. Es ist eine zauberhafte und wilde Gegend.
In einem Tagesausflug von Ho-Chi-Minh-City aus sieht man natürlich nur einen winzigen Teil des Deltas und darüber hinaus nur den touristischsten. Denn die vielen Touren, die man buchen kann, haben alle fast das gleiche Angebot. Trotzdem ist es ein wunderschöner Ausflug. Will man die schwimmenden Märkte sehen, muss man im Delta übernachten. Denn die Marktboote sind nur sehr früh auf den Flüssen unterwegs.
Wir haben uns für einen Tagesausflug in die Gegend von My Tho und Ben Tre entschieden und fahren mit dem Boot etwa drei Stunden lang von Ho-Chi-Minh-City aus den Saigon River entlang in Richtung Süden. Die Fahrt führt vorbei an prunkvollen Villas, Armenvierteln mit wackligen Wellblechhäusern auf Stelzen und vielen mit Früchten beladenen Booten.
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Spaziergang durch Ho-Chi-Minh-City
Kategorien: Allgemein, Reiseberichte & Insider, Vietnam
Wenn man die Vietnam-Reise in Ho-Chi-Minh-City beginnt, ist es einfach, sich erstmal über den Tisch ziehen zu lassen: Wie überall wissen die Taxifahrer am Flughafen genau, dass die meisten Neuankömmlinge noch wenig Ahnung von der Landeswährung und den üblichen Preisen haben. So ging es auch uns: Die Währung Dong mit ihren vielen Nullen hat uns dermassen verwirrt (1 Million Dong sind 44 Franken), dass wir für die Fahrt ins Zentrum etwa doppelt so viel wie nötig bezahlt haben. Allerdings fühlt man sich in Vietnam nicht einmal unbedingt schlecht, wenn man abgezockt wird – denn für westliche Verhältnisse ist alles immer noch spottbillig. Trotzdem sollte man darauf beharren, dass der Fahrer den Taxameter anstellt.
Im Zentrum angekommen, kann man sich erstmal überfordert fühlen: Vom Verkehrschaos, den vielen Menschen, der Hitze – und all den Dingen, die man in der Stadt sehen möchte. Das ist gar nicht nötig: In nur ein bis zwei Tagen kann man die Sehenswürdigkeiten der Stadt gemütlich abklappern, die meisten sogar zu Fuss. Übrigens ist auch heute noch der Name Saigon für die Stadt geläufiger – kaum jemand sagt Ho-Chi-Minh-City. Das zentralste Quartier der Stadt heisst auch heute noch Saigon.
Diese Dinge sollte man nicht verpassen:
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Nachher ist man immer schlauer
Kategorien: Reiseberichte & Insider, Reisetipps, Vietnam
Vor einigen Wochen bin ich aus Vietnam zurückgekehrt. Während zwei Wochen reisten wir von Ho-Chi-Minh-City im Süden nach Da Nang in Zentralvietnam. Mein Fazit liest sich wie eine einfallslose Postkarte: “Wunderschöne Natur, nette Menschen, tolles Essen, super Wetter. Wir kommen wieder!“
Doch obwohl ich bereits viele asiatische Länder besucht und in Singapur gelebt habe, konnte ich in Vietnam wieder neues dazulernen. Da wären etwa folgende Lektionen:
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Deutschlands beliebteste Sehenswürdigkeiten
Kategorien: Deutschland, News
Deutschland ist auch für uns Schweizer ein beliebtes Reiseziel – nicht zuletzt wegen dem günstigen Euro. Doch wohin, wenn man die üblichen Destinationen wie Berlin, München oder den Schwarzwald schon abgeklappert hat?
Die deutsche Zentrale für Tourismus hat über 5000 ausländische Touristen gefragt, welche Sehenswürdigkeiten sie in Deutschland am meisten mögen. Schlösser sind offenbar besonders beliebt.
Bilder: Wikimedia Commons, User Pumuckel42 (Heidelberger Schloss), Bakanahito (Schloss Neuschwanstein), Rolf H. (Kölner Dom).
Das sind die Top 20:
Das ganze Ranking (es geht bis Platz 100) findet ihr hier.
Ein Stück Afrika in Winterthur
Kategorien: News, Schweiz
Vom 23. bis 28. Mai findet das Afro-Pfingsten-Festival in Winterthur statt. Künstler aus Afrika, Lateinamerika und der Karibik geben Konzerte, und auf dem bunten Afrika-Markt fühlt man sich fast wie in den Ferien. Dass dazu auch tolles Essen gehört, ist selbstverständlich.
Zudem locken ein Filmfest, Lesungen, Theater und Workshops zu Themen wie Tanz, Gesang und Perkussion. Nähere Infos zum Programm gibt’s auf www.afro-pfingsten.ch.
Ein bisschen Karibik in London
Kategorien: Grossbritannien, Reiseberichte & Insider
Als ich vor zehn Jahren das erste Mal in Brixton war, stand das Quartier im Süden Londons noch in keinem Reiseführer, Verbrechen waren an der Tagesordnung, und man lief mit eher mulmigem Gefühl durch den Markt in der Electric Avenue, dem Herzen des Viertels.
Heute hat sich das geändert: Brixton, das afrikanisch-karibische Quartier, ist “trendy” geworden. Es zieht immer mehr weisse Londoner an, und Reiseführer wie “Time Out” widmen dem Viertel neuerdings sogar ein paar Seiten. Die Verwandlung vom ehemaligen Problem- (1981 geriet Brixton wegen heftiger Krawallen zwischen den Bewohnern und einer im Nachhinein als “institutionell rassistisch” bezeichneten Polizei in die Schlagzeilen) zum Trendstadtteil ist zum Glück noch nicht ganz vollzogen – es wäre schade um Brixton.
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Die Wardour Street in London
Kategorien: Grossbritannien, Reiseberichte & Insider
London bietet abends so viele Ausgeh-Möglichkeiten, dass man sich nur schwer entscheiden kann, wohin. Ein guter Tipp ist die Wardour Street im Soho. In der Strasse hat es über 30 Restaurants und Bars. Da dürfte also jeder etwas finden.
Der Eingang zur Strasse befindet sich zwischen Piccadilly Circus und Leicester Square. Am oberen Ende mündet die Wardour Street in die Einkaufsmeile Oxford Street. In den ersten 50 Metern ist man mitten im Schwulen-Ausgangsquartier – und das bedeutet auch: viele lustige und coole Bars und den einen oder anderen Sexshop. Besonders gefällt mir die “O-Bar” an der Nummer 83-85. Es ist eine jener lockeren Bars, in der man fast immer mit jemandem ins Gespräch kommt, ohne dass man sich angebaggert fühlt – jedenfalls nicht als Frau.
Hat man Hunger, läuft man einfach etwas weiter die Strasse hinauf. Bald gelangt man zum “Vitao” an der Nummer 74. In dem winzigen, sehr einfachen Restaurant gibt es ein biologisches, vegetarisches, indisches All-you-can-eat-Buffet für nur wenige Pfund. Weder von aussen noch von innen macht das Restaurant viel her, doch das Essen ist ausgesprochen lecker. Zu den Gästen gehörten übrigens schon die Red Hot Chilli Peppers, Woody Harrelson, Tilda Swinton, Björk, Keira Knightley und Stella McCartney.
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Sozialarbeit im Ausland
Kategorien: Web-Tipps
Ihr bewegt euch in den Ferien immer nach dem gleichen Muster? Geht im Frühling auf den Städtetrip, im Sommer an den Strand und im Herbst wandern? Gut und schön. Doch wer Lust hat, etwas Neues auszuprobieren, könnte sich in den Ferien oder einer Auszeit zwischen zwei Jobs sozial im Ausland engagieren.
Dazu bietet die Seite projects-abroad.de allerlei Infos. Zudem gibt’s viele spannende Erfahrungsberichte. Zur Auswahl stehen Projekte in den Bereichen Unterrichten, Naturschutz, Journalismus, Medizin, Sport, Tierpflege und vielen mehr. Zielländer sind diverse Länder in Afrika, Asien, Lateinamerika, Osteuropa, in der Karibik und der Südsee.
Abseits vom Mainstream
Kategorien: Grossbritannien, Reiseberichte & Insider
East London hat sich in den vergangenen Jahren zum Trendquartier entwickelt, in dem jeder aufstrebende Künstler/Designer/DJ, der etwas auf sich hält, lebt oder zumindest ein Studio hat. Touristen bietet das Quartier jede Menge quirlige, alternative Läden und nette Cafés. (Fotos zur Vergrösserung einfach anklicken.)
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So umgeht man
Handgepäck-Regeln
Kategorien: Reisetipps
Die Gewichts- und Grössenlimiten beim Handgepäck haben schon viele Flugpassagiere an den Rand der Verzweiflung getrieben. Auch ich habe schon so viele Dinge wie möglich in meine Jackentaschen gestopft, damit mein Handgepäck leichter wird.
Diese Lösung weiter entwickelt haben die findigen Tüftler von “Jaktogo”. Sie haben eine Tasche entwickelt, die sich wie ein Mantel tragen lässt: Man packt also seine Dinge ganz normal in die Carry-on-Bag, und wenn das Flughafenpersonal etwas auszusetzen hat, baut man die Tasche zum Mantel um und trägt ihn.
Das ganze Prozedere wird vorgeführt. Die Diskussion des Testers mit der Flughafenmitarbeiterin ist sehr amüsant – diese fand das ganze nämlich ganz und gar nicht lustig…