Andrea Schmits

 

533 Artikel von Andrea Schmits:

Von am 28. Juli 2012 um 9.35 Uhr
Kategorien: Reisetipps, Schweiz, Web-Tipps

Züri z’Fuess. Foto: © 2012 Stadt Zürich

Vielleicht geht es euch wie mir: Ich spaziere gerne stundenlang – jedoch nicht auf Wanderwegen in den Bergen, sondern am liebsten durch die Stadt. Wie gut, dass die Stadt Zürich für Urban-Wanderer eine Serie von Broschüren herausgegeben hat, die Spazierwege in den unterschiedlichen Quartieren beschreiben.

So führt etwa die Broschüre “Unterwegs im Hochschulquartier“ zu Sprayereien des Künstlers Harald Naegeli (an der Rückseite des Deutschen Seminars an der Schönberggasse 9), vorbei am Palais Rechberg (gegenüber dem Neumarkttor) und entlang dem Hirschengraben.

Die Pläne könnt ihr hier kostenlos bestellen oder unter diesem Link selber herunterladen.

Zu manchen Spaziergängen gibt es auch das passende Hörspiel.

Von am 24. Juli 2012 um 16.04 Uhr
Kategorien: News, Schweiz

Inder bevorzugen Engelberg. © Engelberg-Titlis; Photo: Christian Perret

Wir wissen es: In Mallorca hat es vor allem Deutsche, die Engländer dagegen versammeln sich mit Vorliebe auf Gran Canaria. Doch was sind eigentlich die Nationen-Hochburgen der Schweiz? Mitte Juli hat die Sonntagszeitung eine interessante Studie zu diesem Thema veröffentlicht. Es handelt sich dabei um eine exklusive Auswertung von Schweiz Tourismus, die zeigt, wo es Touristen in der Schweiz hinzieht und wie viel Geld sie pro Tag (inklusive Übernachtung, aber ohne An- oder Abreise) ausgeben.

Den vollständigen Artikel findet ihr unter diesem Link, aber ich fasse euch die wichtigsten Ergebnisse gleich zusammen:

  • Touristen aus China haben das grösste Budget: Sie geben im Schnitt 350 Franken am Tag aus. Ihr liebster Schweizer Ferienort ist Ingenbohl in Schwyz.
  • Inder geben 300 Franken am Tag aus und sind in der Region Engelberg-Titlis im Kanton Obwalden am meisten zu finden.
  • Russen haben 250 Franken Tagesbudget. Sie sind in Bad Ragaz überdurchschnittlich stark vertreten.
  • Das Budget der amerikanischen Touristen beträgt 220 Franken. Sie bevorzugen Luzern.
  • Die Briten geben ebenfalls 220 Franken am Tag aus. Die meisten von ihnen trifft man in Bagnes im Wallis.
  • Franzosen lassen sich ihre Ferien 160 Franken am Tag kosten. Das Geld geben sie vor allem in Villars-sur-Ollon im Kanton Waadt aus.
  • Spanier lassen 150 Franken am Tag in der Schweiz liegen. Und zwar sind sie in Opfikon ZH überdurchschnittlich oft vertreten. Wohl wegen der Nähe zum Flughafen.
  • Gäste aus Italien haben dasselbe Budget wie die Spanier (150.-/ Tag). Sie bevorzugen Pontresina in Graubünden.
  • Deutsche geben ebenfalls 150 Franken am Tag aus. Das tun sie am liebsten in Tarasp GR.
  • Holländer haben mit 130 Franken das kleinste Tagesbudget. Ihnen gefällts in St. Gallischen Quarten besonders gut.

Übrigens: Mit 170 Franken Tagesbudget sind die Schweizer eher auf der zurückhaltenden Seite. In den Orten Leukerbad VS, Ascona TI, Locarno TI, Arosa GR und Lenzerheide/Valbella GR haben wir einen besonders hohen Marktanteil.

Von am 12. Juli 2012 um 10.01 Uhr
Kategorien: News

Bild: DesignFactory

Stundenlang auf kleinstem Raum eingepfercht und das Essen könnte besser schmecken: So sieht die Realität fast jedes (Economy-)Fluges aus. Natürlich würden wir uns etwas mehr Komfort wünschen. Deshalb hat das Reiseportal Skyscanner seine Nutzer dazu aufgerufen, das perfekte Flugzeug zu kreieren – wenigstens in Theorie.

Das sind die Top Ten:

  1. Kapsel-Sitze, in denen man Ruhe vor den anderen Passagieren hat
  2. Lärmgeschützte Zonen für Kinder
  3. Trittresistente Sitze
  4. Massagestühle
  5. Ein iPad zur freien Verfügung
  6. Transparente Decken und Böden
  7. Ein Flirtbereich für Singles
  8. Duschmöglichkeiten
  9. Ein Kino an Bord
  10. Eine Bar

Ein paar der Vorschläge haben Airlines schon in die Tat umgesetzt oder sind zumindest in Planung. Hier geht’s zur Bildergalerie.

Mir gefallen die Ideen mit der Bar und den Massagestühlen am besten. Und welche Annehmlichkeiten würdet ihr euch in den Flugzeugen der Zukunft wünschen?

Von am 11. Juli 2012 um 10.42 Uhr
Kategorien: Reiseberichte & Insider, Vietnam

Vielleicht habt ihr auch schon deutsche TV-Filme wie “Das Traumschiff“ gesehen, die in Asien spielen. Und euch gefragt, wo bitteschön Asien denn so aussieht: Eine Szenerie wie gemalt, von Hitze keine Spur (meist spazieren die Darsteller locker in Langarmhemden rum) und nirgendwo eine stinkige oder laute Ecke. “Asien in allen Ehren“, dachte ich mir jedes Mal, wenn ich in so einen Film reinzappte. “Aber so idyllisch ist es nicht einmal in Singapur.“

Doch vor ein paar Monaten habe ich meine Meinung geändert. Es gibt tatsächlich eine Stadt, die jedes romantische Asien-Klischee erfüllt: Hoi An. Bilder zur Vergrösserung anklicken. Alle Bilder: Andrea Schmits.

Das Städtchen liegt mitten in Vietnam, nur etwa eine halbe Autostunde vom internationalen Flughafen in Danang entfernt. Seine glorreichsten Zeiten sind lange vorbei: Einst hatte Hoi An den grössten Hafen in Südostasien und war Teil der Seidenstrasse. Zuerst siedelten sich Chinesen und Japaner an, dann kamen Inder, Portugiesen, Holländer und Franzosen. Doch das wirtschaftliche Glück währte nicht ewig – weil der Hafen langsam versandete, verlor die Stadt im 18. Jahrhundert ihre Bedeutung.

Heute ist die Altstadt Unesco-geschützt. Sie gilt als gut erhaltenes Beispiel eines südostasiatischen Handelshafens vom 15. bis 19. Jahrhundert. Wahrzeichen Hoi Ans sind die farbigen Lampions, die vor fast jedem Laden und Restaurant hängen. Früher zeigten sie den Schiffskapitänen den Weg, heute locken sie Touristen an. Berühmt ist der Ort auch für seine guten Schneider und das Essen: Kochkurse gibt es an jeder Ecke.
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Von am 10. Juli 2012 um 9.39 Uhr
Kategorien: News

Wer seine Cremen lose ins Handgepäck wirft, muss beim Sicherheitscheck nochmal umpacken. Bild: istock, Scott Barbour.

Es ist ein ewiges Hin und Her: Erst im Februar habe ich an dieser Stelle geschrieben, dass mit dem Flüssigkeitsverbot im Handgepäck bald wieder Schluss sein werde. Bis April 2013 werde die Mengenbegrenzung abgeschafft, hiess es damals von der zuständigen EU-Kommission.

Doch da haben wir uns offenbar zu früh gefreut. Im Juni wurde bekannt, dass das Verbot auch im kommenden Jahr noch in Kraft bleiben wird. Der Grund liegt bei den neuen Kontrollgeräten. Diese seien noch zu langsam und sperrig. Um die Geräte aufzustellen, müssten die Flughäfen ihre Terminals ausbauen.

Ein neuer Termin, auf den wir hoffen könnten, steht bislang noch aus.

Von am 28. Juni 2012 um 12.52 Uhr
Kategorien: Reiseberichte & Insider, Vietnam

Weil in unserem Reiseführer Nha Trang als “ohne Zweifel der beste Strandurlaubsort Vietnams“ angepriesen wurde, haben wir den Traumstrand von Mui Ne vorzeitig verlassen und sind mit dem Liegebus fünfeinhalb Stunden in den Partyort gefahren.

Dort angekommen, waren wir ein bisschen enttäuscht: Der Stadtstrand ist von einer vielbefahrenen Strasse von den Hotels (allesamt Hochhäuser) getrennt und eher schmutzig und voll. Andererseits ist es ziemlich spannend, dem Strand entlang zu laufen und den Bewohnern von Nha Trang zuzusehen – schliesslich hatten wir uns in Mui Ne noch darüber beklagt, dass wir statt von Vietnamesen nur von Russen umgeben waren.

Will man die Nächte durchfeiern, ist man in Nha Trang richtig. Es gibt viele Partyboote, die zu den benachbarten Inseln fahren sowie Bars, in denen ewig Happy Hour ist. Von der Strandpromenade Tran Phu zweigen einige Gassen mit Bars, Restaurants und Souvenirshops ab.

Viel Kulturelles zu sehen gibt es aber nicht: Da wären zum einen die Cham-Türme von Po Nagar. Sie wurden vom 7. bis 12. Jahrhundert von den Cham auf dem Marmorberg Cu Lao erbaut (mehr zu den Cham erfahrt ihr in Teil 7 der Vietnam-Serie).

Die andere Sehenswürdigkeit ist die Long-Son-Pagode mit einem 24 Meter hohen weissen Buddha. 150 Stufen führen zu der Figur, die 1964 als Protest gegen die Unterdrückung des Buddhismus errichtet wurde.

Eine weitere Attraktion ist der Vergnügungspark Vinpearl auf der Insel Hon Tre. Für 400‘000 Dong (etwa 18 Franken) kommt man mit der Seilbahn auf die Insel und kann dort sämtliche Wasserbahnanlagen und Spielautomaten gratis benutzen. Auf der Insel hat es auch einen künstlichen Traumstrand mit einer Lagune.

Zum Weiterlesen:
Vietnam (1): Nachher ist man immer schlauer
Vietnam (2): Spaziergang durch Ho-Chi-Minh-City
Vietnam (3): Ausflug ins Mekong-Delta
Vietnam (4): Am Traumstrand von Mui Ne

Alle Bilder: Andrea Schmits.

Von am 28. Juni 2012 um 9.45 Uhr
Kategorien: News, Schweiz

Beinfreiheit, technische Spielereien und gutes Essen: Die Zeitschrift Bilanz hat die besten Qualitäts-Airlines 2012 bewertet. Sieger ist Qatar Airways: Sie verstehe es wie keine andere Airline, “den Sex-Appeal des Fliegens neu erlebbar zu machen”, ist auf Bilanz.ch zu lesen. Die Swiss hat es immerhin auf den fünften Platz geschafft: Und zwar mit “technischer Raffinesse und Dienstleistung“.

In die Bewertung eingeflossen sind die Kategorien Flughafen-Lounges, Sitzkomfort Business Class, Unterhaltungssystem, Bordservice, Verpflegung Business Class, Verpflegung Economy Class sowie Durchschnittsalter und –zustand der Flotte. Befragt wurden Travel Manager, Reisebüro-Filialleiter, Airlineprofis und berufliche Vielflieger aus der Schweiz.

Qatar ist laut “Bilanz” die beste Qualitätsairline. Bild: Wikimedia Commons, User: Altair78.

Hier die Top 25:

  1. Qatar Airways
  2. Singapore Airlines
  3. Cathay Pacific
  4. ANA All Nippon Airways
  5. Swiss
  6. Etihad Airways
  7. Thai Airways
  8. Emirates
  9. Air New Zealand
  10. Qantas
  11. Turkish Airlines
  12. Lufthansa
  13. Oman Air
  14. Asiana Airlines
  15. British Airways
  16. Malaysia Airlines
  17. Air France
  18. Finnair
  19. South African Airways
  20. KLM
  21. Air Berlin
  22. Austrian Airlines
  23. SAS Scandinavian Airlines
  24. Air Canada
  25. Continental Airlines
Von am 22. Juni 2012 um 9.59 Uhr
Kategorien: News, USA, Web-Tipps

Nach dem Erfolg der “High Line“, einem Park, der auf den Gleisträgern einer stillgelegten Hochbahn in Manhattan realisiert wurde, soll nun die “Low Line“ kommen. Auf der Lower East Side wollen zwei New Yorker den weltweit ersten unterirdischen Park gestalten. Entstehen soll der “Low Line“-Park in einem über 6000 Quadratmeter grossen unterirdischen Trambahnhof.

Die Initianten verweisen auf eine neue Technologie, die Pflanzen und Bäume auch unterirdisch die Fotosynthese ermöglichen soll. Dazu würden Kollektoren an der Erdoberfläche das Sonnenlicht auffangen. Dieses würde über Glasfaserkabel in den Untergrund geleitet und dort reflektiert.

Ob das millionenteure Projekt je realisiert und finanziert werden kann, ist noch fraglich, sorgt derzeit aber für viel Gesprächsstoff. Immerhin wird es von Politikern, lokalen Geschäftsleuten und dem Quartierverein unterstützt. Innert kurzer Zeit kamen über die Webplattform “Kickstarters“ 155‘000 Dollar durch Spenden zusammen.

Das Areal gehört den städtischen Verkehrsbetrieben. Bis im September soll ein Modell gebaut werden, das diese von der Realisierbarkeit der Idee überzeugen soll.

Von am 20. Juni 2012 um 15.05 Uhr
Kategorien: Reisetipps, Schweiz

Jedes Jahr kürt die Sonntagszeitung die besten Schweizer Hotels in verschiedenen Kategorien. Vor kurzem wurden die Resultate des 11. Hotelratings publiziert. Fazit: Die besten Hotels haben ihre Plätze verteidigt – auf den Rängen 1 und 2 sind jeweils die gleichen wie schon im letzten Jahr. Aber auch ein paar Neue schafften den Sprung in die Rangliste.

Das Dolder Grand am Zürichberg ist laut Ranking das beste Schweizer Stadthotel. Foto: Peter Hebeisen.

Das sind die Top 5 in den verschiedenen Kategorien:

Die besten Schweizer “Nice Price“ Ferienhotels:

  1. Pirmin Zurbriggen in Saas-Almagell (Vorjahr Rang 1)
  2. Castell in Zuoz (Vorjahr Rang 2)
  3. Unique Hotel Post in Zermatt (neu)
  4. Arthotel Riposo in Ascona (Vorjahr Rang 4)
  5. Guardaval in Scuol (Vorjahr Rang 5)

Die besten Schweizer Wellnesshotels:

  1. Grand Resort Bad Ragaz in Bad Ragaz (Vorjahr Rang 1)
  2. Tschuggen in Arosa (Vorjahr Rang 2)
  3. Wellness- und Spa-Hotel Ermitage in Schönried-Gstaad (neu)
  4. Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa in Interlaken (Vorjahr Rang 3)
  5. Fairmont Le Montreux Palace in Montreux (Vorjahr Rang 7)

Die besten Schweizer Ferienhotels:

  1. Eden Roc in Ascona (Vorjahr Rang 1)
  2. Castello del Sol in Ascona (Vorjahr Rang 2)
  3. Gstaad Palace in Gstaad (Vorjahr Rang 3)
  4. Giardino in Ascona (Vorjahr Rang 4)
  5. Le Vieux Manoir au Lac in Murten-Meyriez (Vorjahr Rang 10)

Die besten Schweizer Stadthotels:

  1. The Dolder Grand in Zürich (Vorjahr Rang 1)
  2. Baur au Lac in Zürich (Vorjahr Rang 2)
  3. Les Trois Rois in Basel (Vorjahr Rang 4)
  4. Beau-Rivage Palace in Lausanne-Oouchy (Vorjahr Rang 3)
  5. Park Hyatt in Zürich (Vorjahr Rang 7)

Die besten Schweizer Familienhotels:

  1. Albergo Losone in Losone (Vorjahr Rang 1)
  2. Märchenhotel Bellevue in Braunwald (Vorjahr Rang 2)
  3. Schweizerhof in Lenzerheide (Vorjahr Rang 3)
  4. Saratz in Pontresina (Vorjahr Rang 6)
  5. Valbella Inn in Valbella (Vorjahr Rang 5)
Von am 15. Juni 2012 um 9.16 Uhr
Kategorien: Reiseberichte & Insider, Vietnam

Mui Ne ist voller Russen. So viel vorab. Sogar das Hotelpersonal und die Verkäuferinnen im Dorf sprechen russisch. Blondinen wie ich kriegen im Restaurant automatisch die Menükarte in kyrillischen Buchstaben vorgesetzt. Ein Problem ist das natürlich nicht – nur etwas skurill, wenn man bedenkt, dass Mui Ne sich mitten in Vietnam befindet.

Mui Ne ist aber auch bekannt für seinen Traumstrand. Erst die Sonnenfinsternis von 1995 trieb Touristen an den 19 Kilometer langen Sandstrand. Seither reiht sich dort eine Bungalowanlage an die nächste – perfekt, um sich von der Hektik der vietnamesischen Städte zu erholen.
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