Andrea Schmits

 

525 Artikel von Andrea Schmits:

Von am 20. Juni 2012 um 15.05 Uhr
Kategorien: Reisetipps, Schweiz

Jedes Jahr kürt die Sonntagszeitung die besten Schweizer Hotels in verschiedenen Kategorien. Vor kurzem wurden die Resultate des 11. Hotelratings publiziert. Fazit: Die besten Hotels haben ihre Plätze verteidigt – auf den Rängen 1 und 2 sind jeweils die gleichen wie schon im letzten Jahr. Aber auch ein paar Neue schafften den Sprung in die Rangliste.

Das Dolder Grand am Zürichberg ist laut Ranking das beste Schweizer Stadthotel. Foto: Peter Hebeisen.

Das sind die Top 5 in den verschiedenen Kategorien:

Die besten Schweizer “Nice Price“ Ferienhotels:

  1. Pirmin Zurbriggen in Saas-Almagell (Vorjahr Rang 1)
  2. Castell in Zuoz (Vorjahr Rang 2)
  3. Unique Hotel Post in Zermatt (neu)
  4. Arthotel Riposo in Ascona (Vorjahr Rang 4)
  5. Guardaval in Scuol (Vorjahr Rang 5)

Die besten Schweizer Wellnesshotels:

  1. Grand Resort Bad Ragaz in Bad Ragaz (Vorjahr Rang 1)
  2. Tschuggen in Arosa (Vorjahr Rang 2)
  3. Wellness- und Spa-Hotel Ermitage in Schönried-Gstaad (neu)
  4. Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa in Interlaken (Vorjahr Rang 3)
  5. Fairmont Le Montreux Palace in Montreux (Vorjahr Rang 7)

Die besten Schweizer Ferienhotels:

  1. Eden Roc in Ascona (Vorjahr Rang 1)
  2. Castello del Sol in Ascona (Vorjahr Rang 2)
  3. Gstaad Palace in Gstaad (Vorjahr Rang 3)
  4. Giardino in Ascona (Vorjahr Rang 4)
  5. Le Vieux Manoir au Lac in Murten-Meyriez (Vorjahr Rang 10)

Die besten Schweizer Stadthotels:

  1. The Dolder Grand in Zürich (Vorjahr Rang 1)
  2. Baur au Lac in Zürich (Vorjahr Rang 2)
  3. Les Trois Rois in Basel (Vorjahr Rang 4)
  4. Beau-Rivage Palace in Lausanne-Oouchy (Vorjahr Rang 3)
  5. Park Hyatt in Zürich (Vorjahr Rang 7)

Die besten Schweizer Familienhotels:

  1. Albergo Losone in Losone (Vorjahr Rang 1)
  2. Märchenhotel Bellevue in Braunwald (Vorjahr Rang 2)
  3. Schweizerhof in Lenzerheide (Vorjahr Rang 3)
  4. Saratz in Pontresina (Vorjahr Rang 6)
  5. Valbella Inn in Valbella (Vorjahr Rang 5)
Von am 15. Juni 2012 um 9.16 Uhr
Kategorien: Reiseberichte & Insider, Vietnam

Mui Ne ist voller Russen. So viel vorab. Sogar das Hotelpersonal und die Verkäuferinnen im Dorf sprechen russisch. Blondinen wie ich kriegen im Restaurant automatisch die Menükarte in kyrillischen Buchstaben vorgesetzt. Ein Problem ist das natürlich nicht – nur etwas skurill, wenn man bedenkt, dass Mui Ne sich mitten in Vietnam befindet.

Mui Ne ist aber auch bekannt für seinen Traumstrand. Erst die Sonnenfinsternis von 1995 trieb Touristen an den 19 Kilometer langen Sandstrand. Seither reiht sich dort eine Bungalowanlage an die nächste – perfekt, um sich von der Hektik der vietnamesischen Städte zu erholen.
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Von am 30. Mai 2012 um 13.45 Uhr
Kategorien: News, Web-Tipps

Verbotene Gegenstände im Flugzeug. Foto:iStock; Amanda Rhode

Den meisten von uns ist es schon passiert: Wir hatten (aus Versehen!) etwas im Handgepäck, das nicht erlaubt war – und mussten zusehen, wie es bei der Gepäckkontrolle im Müll verschwindet. Millionen von Getränken, Taschenmessern und Parfüms haben so schon ihr vorzeitiges Ende gefunden.

Der Londoner Flughafen Stansted hat nun eine Liste der absurdesten Gegenstände erstellt, welche die Sicherheitsverantwortlichen konfiszieren mussten. “Wir sind immer wieder überrascht, was für bizarre Gegenstände die Menschen mit an Bord schmuggeln wollen”, sagte John Farrow vom Flughafen Stansted laut www.aerotelegraph.com. Die Vorschriften, was erlaubt sei und was nicht, seien zwar ziemlich ausführlich. Man könne aber nicht auf alles hinweisen.

Das sind die Top Ten:

  1. Ein Luftgewehr
  2. Dreckige Windeln
  3. Eine Steinschleuder
  4. Eine Schleifmaschine
  5. Eine Schneekugel
  6. Eine Machete
  7. Ein lebendiger Goldfisch
  8. Menschliches Körperfett
  9. Plüsch-Handschellen
  10. Krustentiere

Hat man euch auch schon etwas weggenommen, von dem ihr nicht wusstet, dass es an Bord verboten ist?

Von am 18. Mai 2012 um 8.58 Uhr
Kategorien: Reiseberichte & Insider, Vietnam

Das Mekong-Delta liegt in Südvietnam und ist etwa zwei Autostunden von Ho-Chi-Minh-City entfernt. Hier mündet der Fluss Mekong nach einer 4800 Kilometer langen Reise durch sieben Länder in ein 39‘000 Quadratkilometer grosses Delta mit neun Flussarmen. Es ist eine zauberhafte und wilde Gegend.

In einem Tagesausflug von Ho-Chi-Minh-City aus sieht man natürlich nur einen winzigen Teil des Deltas und darüber hinaus nur den touristischsten. Denn die vielen Touren, die man buchen kann, haben alle fast das gleiche Angebot. Trotzdem ist es ein wunderschöner Ausflug. Will man die schwimmenden Märkte sehen, muss man im Delta übernachten. Denn die Marktboote sind nur sehr früh auf den Flüssen unterwegs.

Wir haben uns für einen Tagesausflug in die Gegend von My Tho und Ben Tre entschieden und fahren mit dem Boot etwa drei Stunden lang von Ho-Chi-Minh-City aus den Saigon River entlang in Richtung Süden. Die Fahrt führt vorbei an prunkvollen Villas, Armenvierteln mit wackligen Wellblechhäusern auf Stelzen und vielen mit Früchten beladenen Booten.
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Von am 11. Mai 2012 um 14.21 Uhr
Kategorien: Allgemein, Reiseberichte & Insider, Vietnam

Wenn man die Vietnam-Reise in Ho-Chi-Minh-City beginnt, ist es einfach, sich erstmal über den Tisch ziehen zu lassen: Wie überall wissen die Taxifahrer am Flughafen genau, dass die meisten Neuankömmlinge noch wenig Ahnung von der Landeswährung und den üblichen Preisen haben. So ging es auch uns: Die Währung Dong mit ihren vielen Nullen hat uns dermassen verwirrt (1 Million Dong sind 44 Franken), dass wir für die Fahrt ins Zentrum etwa doppelt so viel wie nötig bezahlt haben. Allerdings fühlt man sich in Vietnam nicht einmal unbedingt schlecht, wenn man abgezockt wird – denn für westliche Verhältnisse ist alles immer noch spottbillig. Trotzdem sollte man darauf beharren, dass der Fahrer den Taxameter anstellt.

Im Zentrum angekommen, kann man sich erstmal überfordert fühlen: Vom Verkehrschaos, den vielen Menschen, der Hitze – und all den Dingen, die man in der Stadt sehen möchte. Das ist gar nicht nötig: In nur ein bis zwei Tagen kann man die Sehenswürdigkeiten der Stadt gemütlich abklappern, die meisten sogar zu Fuss. Übrigens ist auch heute noch der Name Saigon für die Stadt geläufiger – kaum jemand sagt Ho-Chi-Minh-City. Das zentralste Quartier der Stadt heisst auch heute noch Saigon.

Diese Dinge sollte man nicht verpassen:
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Von am 10. Mai 2012 um 14.24 Uhr
Kategorien: Reiseberichte & Insider, Reisetipps, Vietnam

Ganz normaler Alltagsverkehr in Hanoi. Bild: Wikimedia Commons, User: Franzfoto.

Vor einigen Wochen bin ich aus Vietnam zurückgekehrt. Während zwei Wochen reisten wir von Ho-Chi-Minh-City im Süden nach Da Nang in Zentralvietnam. Mein Fazit liest sich wie eine einfallslose Postkarte: “Wunderschöne Natur, nette Menschen, tolles Essen, super Wetter. Wir kommen wieder!“

Doch obwohl ich bereits viele asiatische Länder besucht und in Singapur gelebt habe, konnte ich in Vietnam wieder neues dazulernen. Da wären etwa folgende Lektionen:
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Von am 9. Mai 2012 um 7.14 Uhr
Kategorien: Deutschland, News

Deutschland ist auch für uns Schweizer ein beliebtes Reiseziel – nicht zuletzt wegen dem günstigen Euro. Doch wohin, wenn man die üblichen Destinationen wie Berlin, München oder den Schwarzwald schon abgeklappert hat?

Die deutsche Zentrale für Tourismus hat über 5000 ausländische Touristen gefragt, welche Sehenswürdigkeiten sie in Deutschland am meisten mögen. Schlösser sind offenbar besonders beliebt.


Bilder: Wikimedia Commons, User Pumuckel42 (Heidelberger Schloss), Bakanahito (Schloss Neuschwanstein), Rolf H. (Kölner Dom).

Das sind die Top 20:

  1. Schloss Heidelberg (Baden-Württemberg)
  2. Schloss Neuschwanstein (Bayern)
  3. Kölner Dom (Nordrhein-Westfalen)
  4. Brandenburger Tor (Berlin)
  5. Frauenkirche in Dresden (Sachsen)
  6. Hamburger Hafen / Fischmarkt (Hamburg)
  7. Loreley im Oberen Mittelrheintal St. Goarshausen (Rheinland-Pfalz)
  8. Schloss-Sanssouci in Potsdam (Brandenburg)
  9. Schloss Schwetzingen (Baden-Württemberg)
  10. Museumsinsel in Berlin (Berlin)
  11. Insel Rügen mit Kreidefelsen (Mecklenburg-Vorpommern)
  12. Altstadt Heidelberg / Alte Brücke (Baden- Württemberg)
  13. Wartburg (Thüringen)
  14. Hostentor in Lübeck (Schleswig-Holstein)
  15. Bodensee / Insel Mainau (Baden-Württemberg)
  16. Zugspitze (Bayern)
  17. Berliner Mauer (Berlin)
  18. Wieskirche (Bayern)
  19. Bauhaus und seine Stätten in Weimar und Dessau (Thüringen / Sachsen-Anhalt)
  20. Museumsufer in Frankfurt (Hessen)

Das ganze Ranking (es geht bis Platz 100) findet ihr hier.

Von am 30. April 2012 um 8.00 Uhr
Kategorien: News, Schweiz

Das Festival sorgt für Ferienstimmung. Foto: Afro-Pfingsten Festival.

Vom 23. bis 28. Mai findet das Afro-Pfingsten-Festival in Winterthur statt. Künstler aus Afrika, Lateinamerika und der Karibik geben Konzerte, und auf dem bunten Afrika-Markt fühlt man sich fast wie in den Ferien. Dass dazu auch tolles Essen gehört, ist selbstverständlich.

Zudem locken ein Filmfest, Lesungen, Theater und Workshops zu Themen wie Tanz, Gesang und Perkussion. Nähere Infos zum Programm gibt’s auf www.afro-pfingsten.ch.

Von am 2. April 2012 um 7.30 Uhr
Kategorien: Grossbritannien, Reiseberichte & Insider

Als ich vor zehn Jahren das erste Mal in Brixton war, stand das Quartier im Süden Londons noch in keinem Reiseführer, Verbrechen waren an der Tagesordnung, und man lief mit eher mulmigem Gefühl durch den Markt in der Electric Avenue, dem Herzen des Viertels.

Die legendäre Electric Avenue.

Heute hat sich das geändert: Brixton, das afrikanisch-karibische Quartier, ist “trendy” geworden. Es zieht immer mehr weisse Londoner an, und Reiseführer wie “Time Out” widmen dem Viertel neuerdings sogar ein paar Seiten. Die Verwandlung vom ehemaligen Problem- (1981 geriet Brixton wegen heftiger Krawallen zwischen den Bewohnern und einer im Nachhinein als “institutionell rassistisch” bezeichneten Polizei in die Schlagzeilen) zum Trendstadtteil ist zum Glück noch nicht ganz vollzogen – es wäre schade um Brixton.
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Von am 29. März 2012 um 9.30 Uhr
Kategorien: Grossbritannien, Reiseberichte & Insider

London bietet abends so viele Ausgeh-Möglichkeiten, dass man sich nur schwer entscheiden kann, wohin. Ein guter Tipp ist die Wardour Street im Soho. In der Strasse hat es über 30 Restaurants und Bars. Da dürfte also jeder etwas finden.

Die Wardour Street führt quer durchs Soho. Screenshot: Google Maps.

Der Eingang zur Strasse befindet sich zwischen Piccadilly Circus und Leicester Square. Am oberen Ende mündet die Wardour Street in die Einkaufsmeile Oxford Street. In den ersten 50 Metern ist man mitten im Schwulen-Ausgangsquartier – und das bedeutet auch: viele lustige und coole Bars und den einen oder anderen Sexshop. Besonders gefällt mir die “O-Bar” an der Nummer 83-85. Es ist eine jener lockeren Bars, in der man fast immer mit jemandem ins Gespräch kommt, ohne dass man sich angebaggert fühlt – jedenfalls nicht als Frau.

Hat man Hunger, läuft man einfach etwas weiter die Strasse hinauf. Bald gelangt man zum “Vitao” an der Nummer 74. In dem winzigen, sehr einfachen Restaurant gibt es ein biologisches, vegetarisches, indisches All-you-can-eat-Buffet für nur wenige Pfund. Weder von aussen noch von innen macht das Restaurant viel her, doch das Essen ist ausgesprochen lecker. Zu den Gästen gehörten übrigens schon die Red Hot Chilli Peppers, Woody Harrelson, Tilda Swinton, Björk, Keira Knightley und Stella McCartney.
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