Barbara Denk

 

73 Artikel von Barbara Denk:

Von Barbara Denk am 23. Mai 2012 um 12.00 Uhr
Kategorien: Länder, News, Niederlande, Reisetipps

Coffeeshop-Fans und Cannabis-Freunde haben die schlechte Nachricht schon vernommen: Seit 1. Mai 2012 dürfen Touristen in den südlichen niederländischen Provinzen Zeeland, Nord-Brabant und Limburg kein Haschisch mehr konsumieren. Im Rest des Landes soll das Gesetz vom 1. Januar 2013 an umgesetzt werden.

Damit will die konservative Regierung in Den Haag dem Drogentourismus das Wasser abgraben. Sämtliche Coffeeshops des Landes, in denen bislang der Konsum von Marihuana, Haschisch und anderen Softdrogen offiziell geduldet wird, müssen dann in geschlossene Clubs umgewandelt werden. Hanfprodukte dürfen nur noch an Clubmitglieder, die Mitgliedskarten und Ausweise vorzeigen müssen, verkauft werden – Ausländer sind davon komplett ausgeschlossen.

Wer also noch einen der legendären Coffeeshops erleben möchte, der muss bis Ende Jahr zum Beispiel nach Amsterdam oder Rotterdam reisen.

Coffee Shop in Amsterdam. Foto: Lofor/ WikimediaCommons

 

 

 

 

Von Barbara Denk am 15. Mai 2012 um 12.08 Uhr
Kategorien: Dänemark, Länder, News, Reisetipps

Das muss man erst einmal schaffen: Zum dritten Mal in Folge ist das Restaurant Noma in Kopenhagen vom britischen “Restaurant Magazine“ als bestes Restaurant der Welt ausgezeichnet worden. Der Name “Noma” steht für “nordic mad”, nordisches Essen. Küchenchef René Redzepi und sein Team kochen ausschliesslich mit skandinavischen Produkten: Fisch, Muscheln, Fleisch wie zum Beispiel Elch, vor allem aber Gemüse und Kräuter der Region. Foie gras oder Entrecôte sucht man auf der Karte des Noma vergebens – französische Küche überlässt der 34-Jährige anderen. Köstlichkeiten im besten Restaurant der Welt. (Fotos: Ditte Isager) Zum Vergrössern Fotos einfach anklicken.


Wer auf seiner Kopenhagenerkundung in den Genuss eines Noma-Menüs kommen möchte, muss jedoch mindestens drei Monate im Voraus reservieren und ein wenig tiefer in die Tasche langen: Ein Mittagsmenü kostet 150, ein Abendessen 200 Euro.

Übrigens folgen auf dem zweiten Platz der Liste zwei spanische Restaurants: die Brüder Roca vom “El Celler de Can Roca“ in Girona und Andoni Luis Aduriz vom “Mugaritz“ in San Sebastian.

 

 

Von Barbara Denk am 1. Mai 2012 um 9.00 Uhr
Kategorien: Reisetipps

Der Mai ist nicht nur ein wunderschöner Frühlingsmonat. Er bringt uns auch jede Menge Events auf der ganzen Welt, die eine Reise lohnen. Hier unsere Tipps:

Theatertreffen in Berlin

Beim Theatertreffen in Berlin kommen vom 4. bis 20. Mai wieder die von einer unabhängigen Jury ausgewählten zehn besten Inszenierungen im deutschsprachigen Raum auf die Bühne – Klassiker genau so wie moderne Stücke. Daneben locken Podiumsdiskussionen, Preisverleihungen und Premieren in das Haus der Berliner Festspiele.

Hafenfest in Hamburg

Das grösste Hafenfest der Welt – mit diesem Titel kann sich der Hafengeburtstag in Hamburg schmücken. Vom 11. bis 13. Mai ziehen Windjammer, Schlepperballett, ein Besuch auf der Queen Mary II, Nostalgieschiffe, eine Schiffstaufe und Drachenbootrennen wieder tausende von Zuschauer an.

Foto: Hafengeburtstag.

Strassenrennen in Irland

Wenn über 100’000 Zuschauer die Strassen um Portrush, Portstewart und Coleraine an Nordirlands Südküste säumen, dann ist International Northwest 200. Das Motorradrennen vom 13. bis 19. Mai lockt viele Weltklassefahrer auf die Insel. Als Rahmenprogram gibt es Shows und verschiedene Ausstellungen.
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Von Barbara Denk am 26. April 2012 um 8.04 Uhr
Kategorien: Deutschland, Reisetipps

Die deutsche Hauptstadt ist voll von Kultur- und Kunst-Angeboten. Die richtige Wahl bei einem Berlinaufenthalt zu treffen, fällt schwer.

Die Ausstellung “Gerhard Richter: Panorama”, die noch bis 13. Mai läuft, kann ich jedoch wärmstens empfehlen. Zum 80. Geburtstag des Künstlers zeigt die (U-/S-Bahn Potsdamer Platz) eine umfassende Retrospektive.

Die Ausstellung widmet sich dem Schaffen des gebürtigen Dresdners von Anfang der 60er Jahre bis heute. Seine charakteristischen Fotogemälde, denen meist Zeitschriften oder Familenfotos zugrunde liegen, ziehen den Betrachter wirklich in den Bann.

Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 10-18 Uhr; Do 10-22 Uhr; Sa/So 11-18 Uhr. Eintritt 8 Euro.

Alle Fotos: Nationalgalerie

Von Barbara Denk am 25. April 2012 um 9.00 Uhr
Kategorien: Frankreich, Reisetipps

Und noch einen letzten Tipp für Paris im Frühjahr habe ich für Euch: Die Aufführung des “Circolombia” im Cirque en Chantier (U-Bahn-Station Pont de Sevres).

Artistisch erste Klasse: Circolombia in Paris.
Foto: Barbara Denk.

Die Show “Urban” ist eine neue Art Zirkus: Die jungen Künstler aus Cali in Kolumbien verknüpfen athletische und tänzerische Höchstleistungen mit Rhythmen des Latin-Hip-Hop und lateinamerikanischem Reggaeton. Fast alle der rund 20 Artisten sind ehemalige Strassenkinder, was der Vorführung eine besondere Brisanz verleiht.

Gezeigt werden spektakuläre Stunts, Hochseil- und Luftakrobatik am Trapez. Ausserdem das sogenannte “Frontal Perch”: Dabei balancieren zwei der jungen Männer auf der Stirn einen riesigen Metallring in dem die beiden einzigen Frauen der Truppe turnen, die Zwillinge Angela und Julia Garcia Saez.

Was man derzeit sonst noch so in Paris erleben kann?
Man könnte zum Beispiel die Helmut-Newton-Ausstellung besuchen. Oder diese netten Läden in Saint Germain abklappern.

Von Barbara Denk am 24. April 2012 um 9.00 Uhr
Kategorien: Frankreich, Reisetipps

Unser Streifzug durch Paris geht nach meinem Ausstellungstipp in der ersten Folge weiter. Normalerweise bin ich viel um Montmartre und Marais unterwegs, dieses Mal habe ich ein wenig das Viertel um Saint-Germain-des-Prés (gleichnamige U-Bahn-Station) im 6. Arrondissement erkundet. In den Seitengassen, am linken Seine-Ufer abgehend vom Boulevard Saint-Germain, sind wunderbare kleine Boutiquen, Möbelläden und Cafés zu finden. Eine Auswahl:

The Space
Tallulah Rufus-Isaacs – schon der Name der Besitzerin von Space klingt wie ein Versprechen. Tallulah hat von ihrer Grossmutter den leerstehenden Laden in Paris geerbt und ist ein paar Wochen nach Eröffnung schon sehr erfolgreich mit dem Concept Store. Frauenzeitschriften wie die “Cosmopolitan” sehen in dem Shop einen der neuen Hotspot der Stadt. Verkauft werden Newcomer-Designer, Vintagelabel, verrückte Accessoires und zeitgenössische Kunstwerke. (21 Rue Bonaparte, Hofdurchgang)

Ladurée
Gleich ein paar Meter weiter befindet sich der kleine, feine Laden Ladurée. Seit 1862 werden hier feinste Schokoladen und Confiserie hergestellt. Bekannt ist Ladurée aber vor allem durch seine runden, bunten Kekse geworden – die Macarons. (21 Rue Bonaparte)

La Fee Maraboutee
Etwas zurückgenommener, aber dafür auch tragbarer als in The Space sind die Klamotten von La Fee. Feminin und fröhlich kommen die Kleider, Röcke, Jacken und Hosen daher. Und auf den bequemen Sesseln kann es sich auch die männliche Begleitung gemütlich machen – bis Frau das passende Stück gefunden hat. (62 Rue Montmartre)

Sentou
Möbel, Lampen, Geschirr und sämtliche andere Wohnaccessoires auf zwei Stockwerken übersichtlich präsentiert – das ist das Sentou. Dabei versuchen die Besitzer, auch kleinere Labels zu berücksichtigen, was zu einer wunderbaren Wohnmischung beiträgt. Sehr inspirierend für die eigenen vier Wände. (26 Bd. Raspail)

Alle Fotos: Barbara Denk.

Von Barbara Denk am 19. April 2012 um 8.30 Uhr
Kategorien: Frankreich, Reisetipps

Ich finde ja, dass es an den ersten warmen Tagen fast in jeder Stadt schön ist. Aber Paris im Frühling hat noch einmal einen ganz besonderen Reiz. Seit ein paar Jahren komme ich deshalb jedes Jahr im April oder Mai in die Stadt an der Seine zum Frühlingsgefühle-Tanken. Ihr plant auch einen Trip nach Paris? Dann kann ich Euch derzeit folgenden Ausflugs-Tipp geben:

Er hat für die bedeutendsten Magazine der Welt fotografiert, für die “Vogue”, “Elle”, “Marie Claire” und den “Playboy”. Seine Witwe June hat jetzt eine erste Retrospektive über das Werk ihres verstorbenen Mannes konzipiert, die derzeit in Paris gezeigt wird. Die Ausstellung zeigt Fotografien verschiedener Schaffensphasen von Helmut Newton. Und sogar im Jahr 2012 staunt man noch, welche Akt-Bilder der umtriebige Fotograf bereits in den 70er und 80er Jahren aufnahm.

Neben den schon fast typischen Newton-Frauenfiguren zeigt die Retrospektive auch Bilder mit bekannten Grössen der Show-, Mode- und Künstlerwelt, etwa der jungen Catherine Deneuve, Elizabeth Taylor, Andy Warhol, Karl Lagerfeld, Yves Saint Laurent und Salvador Dalí.

Die Fotoausstellung im Grand Palais (Metrostation Champs Elysées) ist noch bis 17. Juni zu erleben. Der Eintritt kostet 11 Euro.

Foto: Barbara Denk.

Von Barbara Denk am 7. April 2012 um 11.00 Uhr
Kategorien: Österreich, Web-Tipps

Die etwas anderen Ferien bietet der Kräuterbauernhof der Familie Erath im österreichischen Au an. Über deren Seite www.kuhforyou.at kann man für ein halbes Jahr zum stolzen Besitzer einer Kuh werden.

Potentielle Kuhbesitzer haben erst einmal die Qual der Wahl und müssen sich unter den insgesamt 15 Braunviehkühen entscheiden. Je nach Geschmack kann der Hobbybauer dann Beate (die feurige Draufgängerin), Elsa (die zierliche Erkunderin) oder Bibi (der wilde Wirbelwind) von zu Hause aus per Live-Cam zuschauen, bekommt ein gerahmtes Foto von ihr und erhält den Käse seiner Kuh per Post. Natürlich ist auch ein regelmässiger Besuch des neuen “Haustiers” das ganze Jahr über möglich. Und dann gibt es zum Frühstück selbstverständlich frische Milch von der eigenen Kuh.

Von Barbara Denk am 2. April 2012 um 15.00 Uhr
Kategorien: Reisetipps

Überall in Europa – Frühlingserwachen. Hier ein paar Tipps, wie sich der April dank ausgesuchter Veranstaltungen noch mehr geniessen lässt.

Welt-Garten-Expo in Venlo

Auf ins Land der Tulpen! Alle zehn Jahre findet die Welt-Garten-Expo Floriade im niederländischen Venlo statt. Dieses Jahr präsentieren sich rund 30 Länder und 90 nationale Aussteller vom 5. April bis 7. Oktober auf dem rund 90 Hektar grossen Gelände. Hauptrolle spielt die Natur, täglich ist aber auch ein Musik-, Theater- und Kulturprogramm geboten.

International Pillow Fight Day

Auf zur weltweiten Kissenschlacht! Der International Pillow Fight Day am 7. April lässt global tausende von Kissen platzen. Zum lustigen Feder-Lassen treffen sich Fans in verschiedenen Städten, etwa in Amsterdam, Graz, London und Mailand und Bellinzona.
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Von Barbara Denk am 27. März 2012 um 15.35 Uhr
Kategorien: Deutschland, Reisetipps

Für nur ein Jahr – so sein Plan – wollte der aus dem irischen Limerick stammende Shane McMahon in Deutschland bleiben, um kulinarische Erfahrungen zu sammeln. Inzwischen lebt der 42-Jährige seit 21 Jahren in der Bundesrepublik. Seit einiger Zeit betreibt er auch sein eigenes Restaurant, und zwar im Münchner Glockenbachviertel: “Shane’s Restaurant”.

In modernem Ambiente bietet das Restaurant 75 Personen Platz, die sich von Shanes kreativen Überraschunsgmenüs verwöhnen lassen wollen. Bei Shane ist die Atmosphäre locker, “Just cook it” lautet sein Motto. Anstelle von Tischdecken gibt es klassisch-schlichte Holztische. Auch eine Speisekarte fehlt – der Gast teilt dem Service lediglich mit, was ihm nicht schmeckt und welche Allergien und Unverträglichkeiten er hat. Und an warmen Sommerabenden können die Gäste auf der lauschigen Hinterhofterrasse mit Kräutergarten die europäisch-asiatische Fusion-Küche geniessen. Für München-Besucher, die fernab von Weisswurst und Schweinebraten kulinarische Besonderheiten in der bayerischen Metropole erleben wollen, ein Muss.

Infos: “Shane’s Restaurant” im Hotel Elisabeth, Geyerstrasse 52,  Reservierungen unter Tel. +49 89 74 64 68 20. Sonntag und Montag sind Ruhetage.

Alle Fotos: “Shane’s Restaurant”.