B. Jäger-Dabek

 

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Von B. Jäger-Dabek am 25. Mai 2012 um 14.03 Uhr
Kategorien: Länder, Ukraine

Foto: Wikipedia Commons; Dimant.

Kiew, die Hauptstadt der Ukraine ist das unbestrittene Herz des Landes. Die Vier-Millionen-Metropole am Dnepr gilt als Mutter aller russischen Städte und Seele der Orthodoxie, was viele Höhlenklöster und Kirchen belegen. Kiews breite Flaniermeile Kreschatik führt zum Majdan Nesaleshnosti, der durch die Orangene Revolution von 2004 berühmt wurde.

Im Olympiastadion von Kiew werden drei Vorrundenspiele, ein Viertelfinale und das Finale ausgetragen. Schon im Jahr 1928 eröffnete man an dieser Stelle ein Stadion, das aber Konstruktionsfehler hatte. Die Fertigstellung des Neubaus gelang wegen des Krieges erst 1948.

Den Namen “Olympiastadion” bekam das mehrfach modernisierte Stadion im Zuge des Fussballturniers der olympischen Sommerspiele 1980 in Moskau, als Kiew Spielort war. Ab Dezember 2008 wurde das Stadion nach Plänen des Architekturbüros Gerkan, Marg und Partner umgebaut und mit einer kompletten Tribünenüberdachung und Flutlichtanlage vesehen. Für die Fans gibt es in dem am 8. Oktober 2011 wiedereröffneten Stadion nun 70.050 Sitzplätze.

Zum Weiterlesen:
EM-Stadien (1): Das Metalist Stadion in Charkiw
EM-Stadien (2): Die Donbass Arena in Donezk
EM-Stadien (3): Die Arena Lviv
EM 2012: Sehenswürdigkeiten der Ukraine

Von B. Jäger-Dabek am 23. Mai 2012 um 17.25 Uhr
Kategorien: Reisetipps, Ukraine

Foto: Wikipedia Commons; On tour.

Mit Lviv/Lemberg, das im Westen der Ukraine nur eine Autostunde von der polnischen Grenze entfernt liegt, ist eine alte Kultur-Stadt Spielort der EM 2012, in der viele Ethnien miteinander lebten und der man die österreichisch-ungarische Vergangenheit noch ansieht. Die sehenswerte Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bei der EURO 2012 werden in Lviv drei Vorrundenspiele ausgetragen.

Das Stadion in Lviv/Lemberg ist das kleinste der ukrainischen EM-Stadien und verfügt über 34.915 Sitzplätze. Die Stadt war auf die Hilfe von Investoren angewiesen, um die Baukosten von geschätzten 476 Millionen Euro aufzubringen. Der dem Klagenfurter Stadion angelehnte Entwurf stammt vom Wiener Architektenbüro Albert Wimmer ZT GmbH.

Der Bau begann am 17. November 2008. Nach vielen Verzögerungen und dreimaligem Wechsel des Generalunternehmers wurde die Arena Lviv am 15. November 2011 mit dem Länderspiel Österreich-Ukraine eingeweiht. Dem FC Karpaty Lviv wird die Arena Lviv als Heimstadion dienen.

Zum Weiterlesen:
EM-Stadien (1): Das Metalist Stadion in Charkiw
EM-Stadien (2): Die Donbass Arena in Donezk
EM 2012: Sehenswürdigkeiten der Ukraine

Von B. Jäger-Dabek am 21. Mai 2012 um 13.30 Uhr
Kategorien: Ukraine

Foto: Wikipedia Commons; Brücke-Osteuropa

Donezk ist das Zentrum des Donbass-Kohlereviers und eine junge, erst 150 Jahre alte Industriestadt im Osten der Ukraine. Die überraschend grüne Millionenstadt liegt in der ukrainischen Steppe nicht weit vom Asowschen Meer.

Drei Vorrundenspiele, ein Viertelfinale und ein Halbfinale werden in der neuen Donbass Arena in Donezk ausgetragen. Die Heimarena des Klubs Schachtjor Donezk ist ein ausgesprochenes Schmuckkästchen geworden und wird auch “Das Juwel im Park“ genannt. Finanziert hat das 175,8 Millionen Euro teure Stadion der Unternehmer Rinat Achmetow, dem in Donezk und im Donbass-Revier vieles gehört. Das Stadion, in dem nach der EM auch Konzerte und Veranstaltungen aller Art stattfinden sollen, bietet 51.504 Sitzplätze und wurde von der UEFA mit fünf Sternen bewertet.

Die Architektur stammt vom weltweit tätigen Architekturbüro Arup Associates, das seinen Firmensitz in London hat und an so bekannten Projekten wie dem Centre Pompidou oder dem Sydney Opera House mitgearbeitet hat. Auch am Bau der Allianz Arena in München und des Olympiastadiums in Barcelona war Arup beteiligt.

Zum Weiterlesen:
EM-Stadien (1): Das Metalist Stadion in Charkiw
EM 2012: Sehenswürdigkeiten der Ukraine

Von B. Jäger-Dabek am 17. Mai 2012 um 9.10 Uhr
Kategorien: Allgemein, Länder, Ukraine


Foto: Wikipedia Commons; Sunsetter.

In einer mehrteiligen Serie werde ich euch die Stadien der EM 2012 vorstellen. Den Anfang macht das Metalist Stadion in Charkiw: Das frühere Charkow ist die zweitgrösste Stadt der Ukraine, ein bedeutendes Industriezentrum und wegen seiner 42 Hochschulen eine Bildungshochburg. Die Stadt mit den vielen schönen Bauten aus dem 18. Jahrhundert ist Spielort der Fussball-Europameisterschaft.

Drei Vorrundenspiele werden in Charkiw ausgetragen. Genutzt wird dafür das bereits 1926 im Auftrag des sowjetischen Luftfahrtpioniers Artjom Mikojan erbaute Stadion, das damals nach einem lokalen Geldgeber noch Traktor hiess. Das Metalist Stadion ist Heimatarena des FC Metalist Charkiw.

Im Laufe der Jahrzehnte wurde es mehrmals renoviert. Die letzte umfassende und rund 50 Millionen Euro teure Renovierung fand in den Jahren 2008 und 2009 statt. Unter anderem wurden Ost- und Südtribüne erneuert, ein VIP-Bereich wurde eingebaut und das Stadium bekam ein von einer Stahlgerüstkonstruktion getragenes Dach, das die Ränge komplett überdeckt. Das Metalist Stadium Charkiw verfügt jetzt über 38.633 Sitzplätze.

Zum Weiterlesen:
EM 2012: Sehenswürdigkeiten der Ukraine

Von B. Jäger-Dabek am 14. Mai 2012 um 14.59 Uhr
Kategorien: Ukraine

Fussballfans sind sicher bereits dabei, sich einen Bier- und Chips-Vorrat anzulegen, einen Beamer zu organisieren und Spielplan-Tabellen auszudrucken. Vom 8. Juni bis zum 1. Juli 2012 findet dieses Jahr die Europameisterschaft in Polen und der Ukraine statt. Grund genug, die Austragungsländer vorzustellen.

Zuletzt haben wir von Polen berichtet, nun ist die Ukraine dran: Sie ist der grösste Flächenstaat Europas. Aber auch Städte wie die Hauptstadt Kiew, die Kulturmetropole Lviv (Lemberg) oder das schöne Odessa am Schwarzen Meer warten darauf, entdeckt zu werden. Grandiose Kulturschätze, dazu die Halbinsel Krim mit Jalta oder die zum UNESCO-Weltnaturerbe gehörenden Biosphärengebiete sind ebenfalls sehenswerte Ziele.

Hier die Top Ten der Sehenswürdigkeiten in der Ukraine:

1. Die mittelalterliche Altstadt von Lemberg

Foto: Flickr.com; Vasiliy Efimenko.Schönheit und städtebaulicher Anspruch und kulturelle Vielfalt zeigen sich bis heute in der Lemberger Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt und ein einmalig vielfältiges mittelalterliches Ensemble ist. Zwischen dem Freiheitsplatz im Westen und dem Platz Rynok erstreckt sie sich. Um den Rynok ist die Stadt ringförmig angelegt, mit engen Strassen und Gassen, die einst Lembergs Handwerker und Händler beherbergten, strassenweise sortiert nach Schustern, Druckern oder Seilern.
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Von B. Jäger-Dabek am 27. März 2012 um 8.05 Uhr
Kategorien: Italien, Reisetipps

Pisa gilt als eine der bekanntesten Touristendestinationen der Welt. Grund dafür ist – natürlich – der Schiefe Turm. Doch die italienische Stadt hat noch viel mehr zu bieten, und es lohnt sich, ein wenig abseits des Schiefen Turms zu wandeln. Die Wege im Ortskern der 90’000-Einwohnerstadt sind kurz.

Hier die Top-Sehenswürdigkeiten von Pisa:

1. Der Schiefe Turm

Ohne den Campanile, wie der Schiefe Turm italienisch heisst, geht natürlich nichts. Er ist nunmal das Wahrzeichen Pisas.

Foto: Flickr.com; Bamshad.

Der Bau des 55 Meter hohen Glockenturms wurde 1173 begonnen, aber bald unterbrochen, denn der Turm begann schon damals, sich nach Süden zu neigen. Schuld war der sandige Untergrund. Erst Mitte des 14. Jahrhunderts war man technisch in der Lage, den Bau zu vollziehen. Ende des 20. Jahrhunderts wurden neue Stabilisierungsmassnahmen durchgeführt, welche die Neigung um rund 40 Zentimeter verringern konnten.

2. Das Baptisterium

Auf dem Grün der Piazza dei Miracoli, dem Platz der Wunder, steht mit dem Baptisterium die grösste Taufkapelle der Christenheit. Als Vorlage diente die Grabeskirche in Jerusalem. Der Bau des Baptisteriums aus strahlend weissem Marmor dauerte über zweihundert Jahre. Von der Kuppel aus hat man einen schönen Blick über Pisa.

3. Der Camposanto

Der rechteckige Camposanto Monumentale befindet sich ebenfalls an der Piazza dei Miracoli, zu dem er durch eine schlichte Kalksteinmauer abgegrenzt wird. Hier fanden viele berühmte Bürger der Stadt ihre letzte Ruhe. Die trotz der Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs noch immer zahlreichen Fresken an den Wänden sind ein Gesamtkunstwerk.
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Von B. Jäger-Dabek am 16. März 2012 um 6.00 Uhr
Kategorien: Reisetipps

Aussergewöhnlich, outstanding, extraordinaire – so wird “Storie dall’altro mondo”, die neue Ausstellung im Palazzo Blu in Pisa, von der Presse gelobt. Direkt nach einer spektakulären Picasso-Schau ist den Pisanern wohl ein neuer Coup gelungen.

“Geschichten aus einer anderen Welt” – so der Titel auf Deutsch – ist eine Ausstellung, die nicht weniger als die Geschichte des Universums erzählt. Sie schlägt den Bogen von Galileo Galilei bis hinein in die Zukunft. Auch Nichtphysiker und -astronomen erhalten dabei einen Eindruck vom Sonnensystem, der Sternenwelt und fernen Galaxien.

Die Ausstellung ist bis 1. Juli zu sehen und wurde von drei Organisatoren erstellt: dem Nationalen Institut für Nuklearphysik NFN, dem Lehrstuhl Physik der Universität Pisa und der Vatikanischen Sternwarte. Letztgenannte ist um so bemerkenswerter, da Galileo Galilei erst 1992 von der katholischen Kirche rehabilitiert worden war.

Schöne Bilder der Ausstellung liefert dieser “Tagesschau”-Bericht.

Reisetipp: Wer Lust auf die Reise ins Universum bekommen hat – günstige Hotels in Pisa und Flüge ins nahe Florenz findet ihr bei ebookers.ch.

Von B. Jäger-Dabek am 9. März 2012 um 10.00 Uhr
Kategorien: Reisetipps, Uruguay

Atardecer Punta del Este, UruguayTraumhafter Sonnenuntergang in Punta del Este in Uruguay.
Foto: Flickr.com; Diego de Leon Cenoz.

Das nach Surinam zweitkleinste Land Südamerikas ist mit rund drei Millionen Einwohnern sehr dünn besiedelt und hat viel Platz für riesige Rinderherden. Weite Pampas und eine relativ flache Landschaft prägen das zentrale Tafelland. Uruguays höchste Erhebung, der Cerro Catedral, ist nur 514 Meter hoch. Ab und zu fegen heisse Südwinde, die Pamperos über die Landschaft.

Montevideo, die sicherste Stadt Südamerikas

Rund die Hälfte der Einwohner Uruguays leben im Grossraum der Hauptstadt Montevideo an der Südküste Uruguays. Die Stadt – besonders die Altstadt Montevideos – gehört zu den schönsten und für Touristen sichersten Städten Südamerikas. Die Metropole hat breite Alleen, herrliche Grünflächen wie den Prado und den Parque Rodo mit prächtigen Palmen und Eukalyptusbäumen. Den Abend geniesst man gern unter freiem Himmel zu einem Glas des ausgezeichneten uruguayischen Weins Tannat.
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Von B. Jäger-Dabek am 6. März 2012 um 15.00 Uhr
Kategorien: Bulgarien, Reisetipps

Varna PeerFoto: Flickr.com; ajoian.

Varna, manchmal aus dem kyrillischen Alphabet auch als “Warna” umgeschrieben, ist die bedeutendste Hafenstadt Bulgariens an der Schwarzmeerküste und mit seinen 350.000 Einwohnern die drittgrösste Stadt des Landes. Hier beginnt der nördliche Teil der bulgarischen Riviera mit ihren breiten, kilometerlangen Sandstränden. Obendrein hat Varna mit seiner 2500-jährigen Geschichte eine quirlige Altstadt zu bieten.
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Von B. Jäger-Dabek am 5. März 2012 um 7.18 Uhr
Kategorien: Reisetipps, Spanien

Trotz der schönen, langen Sandstrände: Die 110 Kilometer lange Costa del Azahar am Golf von Valencia ist der am wenigsten vom Massentourismus geprägte Küstenabschnitt der spanischen Mittelmeerküste. Ruhe und Erholung sind hier also garantiert.

Das Land, wo die Orangen blühen

Die Costa del Azahar ist jener Abschnitt am Golf von Valencia zwischen Alcanar und Oliva und zwischen Costa Dorada und Costa Blanca. In der Mitte dieser “Küste der Orangenblüten”, was Costa del Azahar auf Deutsch bedeutet, liegt Valencia, die drittgrösste Stadt Spaniens mit knapp einer Million Einwohnern. Durch den internationalen Flughafen Valencia sind die Strandorte der Costa del Azahar gut zu erreichen.

Hauptsehenswürdigkeit der Region ist – natürlich – die wundervolle Landschaft. Lange Sandstrände wechseln sich ab mit spektakulären Felsenklippen, die kleine Badebuchten abschirmen. Das Hinterland ist bergig und grün. Hier findet man ursprüngliche, von duftenden Zitrusplantagen umgebene Dörfer, in denen das traditionelle Spanien noch lebendig ist. Dazu gibt es viele kleine Städte mit historischen Stadtkernen, viel Geschichte und Geschichten und interessanten Baudenkmälern. Vieles ist auch von den Badeorten aus mit dem Velo zu erreichen.
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