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B. Jäger-Dabek
269 Artikel von B. Jäger-Dabek:
Der Streit ums Gepäckfach
Kategorien: News
Man kennt das. Immer mehr “Kleinigkeiten“ möchte man beim Langstreckenflug im Handgepäck dabei haben, Smartphone, den Tablet-PC, die Kamera, etwas Lektüre, ein paar Kosmetika, etwas zum Frischmachen und bei Langstreckenflügen Kleider zum Wechseln.
Und so mancher Passagier versucht auch mit einer “Verlagerung“ ins Handgepäck teure Extragebühren für sein Gepäck-Übergewicht zu umgehen, so werden die Handgepäckstücke immer grösser und sperriger.
Kein Wunder, dass es darüber immer öfter schon am Counter der Fluggesellschaft in der Abfertigungshalle zum Streit kommt. Was ist Handgepäck, was gehört in die Gepäckabteilung im Bauch des Ferienfliegers. Und genauso oft kommt es in der Kabine zum Streit, wenn die Gepäckfächer schon alle voll sind, noch bevor man seinen Sitzplatz erreicht hat.
Dabei gibt es gerade beim Handgepäck von Carrier zu Carrier ziemliche Unterschiede. Es hilft nichts, da muss man sich vor jedem Flug informieren. Allgemein kann man da nur Richtwerte nennen. So sind fast überall fünf Kilogramm Handgepäck erlaubt, nur wenige Fluggesellschaften erlauben zehn Kilogramm. Bei den meisten Gesellschaften werden Mäntel, Jacken, Lektüre oder die Kamera nicht zum Handgepäck gerechnet, und können zusätzlich mitgenommen werden, aber eben nicht bei allen. Einigermassen verbindlich für alle Fluggesellschaften sind nur die Masse des Handgepäcks: 55x40x20 cm, denn mehr gibt eine durchschnittliche Gepäckbox über den Sitzen nicht her.
Die Fluggesellschaften haben das Problem erkannt. Über die Massnahme, wie die grossen Carrier des lästigen Platzproblems Herr werden wollen, berichtet ein Artikel im Aerotelegraph.
Die PGE Arena Gdansk
Kategorien: Polen
Die Hafen- und Hansestadt Danzig/Gdansk an der Weichselmündung ist mit den Nachbarstädten Gdynia und Sopot zur Trojmiasto, der Dreistadt zusammengewachsen und eine veritable Ostseemetropole geworden. Relaxen an einem der Strände, flanieren in Sopot oder Stadtbummel im Zentrum: in Danzig gibt es viel zu sehen. Sehenswürdigkeiten und Flair von Marienkirche, Neptunbrunnen, rechtstädtischem Rathaus und Frauengasse machen die Stadt attraktiv.
Auch in Danzig wurde für die EM 2012 ein neues Stadion gebaut, denn hier finden drei Vorrundenspiele und ein Viertelfinale statt. Nach dem Entwurf des Planungsbüros RKW Rhode Kellermann Wawrowsky Architektur + Städtebau erstand die PGE Arena. Einige Anklänge an die Münchner Allianz Arena sind spürbar, aber letztlich ist das Stadion doch ein ganz originärer Bau und liegt wie ein in der Sonne leuchtender Bernstein da.
Die PGE Arena wurde am 24. August 2011 eröffnet und kostete 193 Millionen Euro. Nach der EM kommen die 41.582 Sitzplätze hauptsächlich den Fans des ortsansässigen Erstligaklubs Lechia Gdańsk zugute.
Übrigens wird die deutsche Nationalmannschaft während der EM 2012 im schicken 5*Hotel Dwor Oliwski in Danzig wohnen.
Zum Weiterlesen:
EM-Stadien (1): Das Metalist Stadion in Charkiw
EM-Stadien (2): Die Donbass Arena in Donezk
EM-Stadien (3): Die Arena Lviv
EM-Stadien (4): Das Olympiastadion von Kiew
EM-Stadien (5): Das Nationalstadion in Warschau
EM-Stadien (6) Das städtische Stadion in Posen
EM-Stadien (7) Das städtische Stadion in Breslau
EM 2012: Sehenswürdigkeiten der Ukraine
EM 2012: Polens Sehenswürdigkeiten
Das städtische Stadion in Breslau
Kategorien: Polen
Wroclaw, das alte Breslau, gilt als dynamischste Stadt Polens mit reicher Kultur und Geschichte. Eine Vielzahl an Kirchen und historischen Bauwerken sowie romantische Gassen zieren die Altstadt und die Dominsel. In Breslau ist immer etwas los, von der Oper bis zum Jazz, vom Puppentheater bis zu grossen Festivals.
In Breslau werden drei Vorrundenspiele ausgetragen. Dazu war der Bau eines neuen städtischen Stadions nötig, mit dem 2008 begonnen wurde. Den Entwurf hatte das deutsche Architekturbüro J.S.K. geliefert, die Baukosten betrugen 211 Millionen Euro. Das neue Stadion hat 42.771 Sitzplätze, die nach der EM den Fans des Fussballvereins Slask Wroclaw zugute kommen.
Eröffnet wurde das Breslauer Stadion mit einem wahren Spektakel am 10. September 2011, als dort der Weltmeisterschafts-Boxkampf im Schwergewicht zwischen dem ukrainischen Weltmeister Vitali Klitschko und dem polnischen Herausforderer Tomasz Adamek stattfand.
Zum Weiterlesen:
EM-Stadien (1): Das Metalist Stadion in Charkiw
EM-Stadien (2): Die Donbass Arena in Donezk
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EM-Stadien (5): Das Nationalstadion in Warschau
EM-Stadien (6) Das städtische Stadion in Posen
EM 2012: Sehenswürdigkeiten der Ukraine
EM 2012: Polens Sehenswürdigkeiten
Das städtische Stadion in Posen
Kategorien: Polen
Foto: Wikipedia Commons; Adam9b9b.
Die Handelsmetropole Poznan/Posen hat eine schöne Altstadt mit dem alten Rathaus, dem alten Markt und der Kathedrale auf der Dominsel. Eine Sehenswürdigkeit, die man auf keinen Fall versäumen sollte, ist das ehemalige kaiserliche Residenzschloss, das heute als Kulturzentrum “Zamek“ dient.
Das Stadion Miejski ist für die Vereine Lech Posen und Warta Posen Heimarena und soll bei der Fussball-Europameisterschaft 2012 Spielort für drei Vorrundenspiele sein.
Das Posener Stadion Miejski bietet Sitzplätze für 43.269 Zuschauer. Beim Umbau 2012 wurden die Tribünen mit integrierten Flutlichtanlagen ausgestattet und sind neu komplett überdacht. Das Posener Stadion wurde am 20. September 2010 mit einem spektakulären Konzert von Sting eröffnet.
Zum Weiterlesen:
EM-Stadien (1): Das Metalist Stadion in Charkiw
EM-Stadien (2): Die Donbass Arena in Donezk
EM-Stadien (3): Die Arena Lviv
EM-Stadien (4): Das Olympiastadion von Kiew
EM-Stadien (5): Das Nationalstadion in Warschau
EM 2012: Sehenswürdigkeiten der Ukraine
Das Nationalstadion in Warschau
Kategorien: Polen
Foto: Wikipedia Commons; Mateusz Włodarczyk.
Die polnische Hauptstadt Warschau hat nicht nur zur EM eine Menge Sehenswürdigkeit und kulturelle Events zu bieten. Die Altstadt zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe, sehenswert ist auch der für die EM extra zur Fussgängerzone und Fanmeile umgestaltete Warschauer Königsweg, an dem viele Paläste stehen.
Das Nationalstadion Warschau ist von den Architektenbüros von Gerkan, Marg und Partner, JSK Architekten, sowie Schlaich Bergermann und Partner entworfen worden und am 29. Januar 2012 fertiggestellt worden. Als Nationalstadion soll es auch anderen Sportarten und Grossevents Raum bieten. So kann das Spielfeld bis auf die Höhe des Mittelrangs angehoben werden und die Arena so zu einem Leichtathletikstadion werden.
Das Stadion im Viertel Praga ersetzt das nach dem Krieg aus dem Schutt der Warschauer Altstadt gebaute Stadion Dziesięciolecia, verfügt über 58.500 Sitzplätze und eine schliessbare Zeltdach-Konstruktion. Im Nationalstadion Warschau werden drei Vorrundenspiele – inklusive Eröffnungsspiel – ein Viertelfinale und ein Halbfinale ausgetragen.
Zum Weiterlesen:
EM-Stadien (1): Das Metalist Stadion in Charkiw
EM-Stadien (2): Die Donbass Arena in Donezk
EM-Stadien (3): Die Arena Lviv
EM-Stadien (4): Das Olympiastadion von Kiew
EM 2012: Sehenswürdigkeiten der Ukraine
Das Olympiastadion von Kiew
Kategorien: Länder, Ukraine
Kiew, die Hauptstadt der Ukraine ist das unbestrittene Herz des Landes. Die Vier-Millionen-Metropole am Dnepr gilt als Mutter aller russischen Städte und Seele der Orthodoxie, was viele Höhlenklöster und Kirchen belegen. Kiews breite Flaniermeile Kreschatik führt zum Majdan Nesaleshnosti, der durch die Orangene Revolution von 2004 berühmt wurde.
Im Olympiastadion von Kiew werden drei Vorrundenspiele, ein Viertelfinale und das Finale ausgetragen. Schon im Jahr 1928 eröffnete man an dieser Stelle ein Stadion, das aber Konstruktionsfehler hatte. Die Fertigstellung des Neubaus gelang wegen des Krieges erst 1948.
Den Namen “Olympiastadion” bekam das mehrfach modernisierte Stadion im Zuge des Fussballturniers der olympischen Sommerspiele 1980 in Moskau, als Kiew Spielort war. Ab Dezember 2008 wurde das Stadion nach Plänen des Architekturbüros Gerkan, Marg und Partner umgebaut und mit einer kompletten Tribünenüberdachung und Flutlichtanlage vesehen. Für die Fans gibt es in dem am 8. Oktober 2011 wiedereröffneten Stadion nun 70.050 Sitzplätze.
Zum Weiterlesen:
EM-Stadien (1): Das Metalist Stadion in Charkiw
EM-Stadien (2): Die Donbass Arena in Donezk
EM-Stadien (3): Die Arena Lviv
EM 2012: Sehenswürdigkeiten der Ukraine
Die Arena Lviv
Kategorien: Reisetipps, Ukraine
Mit Lviv/Lemberg, das im Westen der Ukraine nur eine Autostunde von der polnischen Grenze entfernt liegt, ist eine alte Kultur-Stadt Spielort der EM 2012, in der viele Ethnien miteinander lebten und der man die österreichisch-ungarische Vergangenheit noch ansieht. Die sehenswerte Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bei der EURO 2012 werden in Lviv drei Vorrundenspiele ausgetragen.
Das Stadion in Lviv/Lemberg ist das kleinste der ukrainischen EM-Stadien und verfügt über 34.915 Sitzplätze. Die Stadt war auf die Hilfe von Investoren angewiesen, um die Baukosten von geschätzten 476 Millionen Euro aufzubringen. Der dem Klagenfurter Stadion angelehnte Entwurf stammt vom Wiener Architektenbüro Albert Wimmer ZT GmbH.
Der Bau begann am 17. November 2008. Nach vielen Verzögerungen und dreimaligem Wechsel des Generalunternehmers wurde die Arena Lviv am 15. November 2011 mit dem Länderspiel Österreich-Ukraine eingeweiht. Dem FC Karpaty Lviv wird die Arena Lviv als Heimstadion dienen.
Zum Weiterlesen:
EM-Stadien (1): Das Metalist Stadion in Charkiw
EM-Stadien (2): Die Donbass Arena in Donezk
EM 2012: Sehenswürdigkeiten der Ukraine
Die Donbass Arena in Donezk
Kategorien: Ukraine
Donezk ist das Zentrum des Donbass-Kohlereviers und eine junge, erst 150 Jahre alte Industriestadt im Osten der Ukraine. Die überraschend grüne Millionenstadt liegt in der ukrainischen Steppe nicht weit vom Asowschen Meer.
Drei Vorrundenspiele, ein Viertelfinale und ein Halbfinale werden in der neuen Donbass Arena in Donezk ausgetragen. Die Heimarena des Klubs Schachtjor Donezk ist ein ausgesprochenes Schmuckkästchen geworden und wird auch “Das Juwel im Park“ genannt. Finanziert hat das 175,8 Millionen Euro teure Stadion der Unternehmer Rinat Achmetow, dem in Donezk und im Donbass-Revier vieles gehört. Das Stadion, in dem nach der EM auch Konzerte und Veranstaltungen aller Art stattfinden sollen, bietet 51.504 Sitzplätze und wurde von der UEFA mit fünf Sternen bewertet.
Die Architektur stammt vom weltweit tätigen Architekturbüro Arup Associates, das seinen Firmensitz in London hat und an so bekannten Projekten wie dem Centre Pompidou oder dem Sydney Opera House mitgearbeitet hat. Auch am Bau der Allianz Arena in München und des Olympiastadiums in Barcelona war Arup beteiligt.
Zum Weiterlesen:
EM-Stadien (1): Das Metalist Stadion in Charkiw
EM 2012: Sehenswürdigkeiten der Ukraine
Das Metalist Stadion in Charkiw
Kategorien: Allgemein, Länder, Ukraine
In einer mehrteiligen Serie werde ich euch die Stadien der EM 2012 vorstellen. Den Anfang macht das Metalist Stadion in Charkiw: Das frühere Charkow ist die zweitgrösste Stadt der Ukraine, ein bedeutendes Industriezentrum und wegen seiner 42 Hochschulen eine Bildungshochburg. Die Stadt mit den vielen schönen Bauten aus dem 18. Jahrhundert ist Spielort der Fussball-Europameisterschaft.
Drei Vorrundenspiele werden in Charkiw ausgetragen. Genutzt wird dafür das bereits 1926 im Auftrag des sowjetischen Luftfahrtpioniers Artjom Mikojan erbaute Stadion, das damals nach einem lokalen Geldgeber noch Traktor hiess. Das Metalist Stadion ist Heimatarena des FC Metalist Charkiw.
Im Laufe der Jahrzehnte wurde es mehrmals renoviert. Die letzte umfassende und rund 50 Millionen Euro teure Renovierung fand in den Jahren 2008 und 2009 statt. Unter anderem wurden Ost- und Südtribüne erneuert, ein VIP-Bereich wurde eingebaut und das Stadium bekam ein von einer Stahlgerüstkonstruktion getragenes Dach, das die Ränge komplett überdeckt. Das Metalist Stadium Charkiw verfügt jetzt über 38.633 Sitzplätze.
Zum Weiterlesen:
EM 2012: Sehenswürdigkeiten der Ukraine
Sehenswürdigkeiten der Ukraine
Kategorien: Ukraine
Fussballfans sind sicher bereits dabei, sich einen Bier- und Chips-Vorrat anzulegen, einen Beamer zu organisieren und Spielplan-Tabellen auszudrucken. Vom 8. Juni bis zum 1. Juli 2012 findet dieses Jahr die Europameisterschaft in Polen und der Ukraine statt. Grund genug, die Austragungsländer vorzustellen.
Zuletzt haben wir von Polen berichtet, nun ist die Ukraine dran: Sie ist der grösste Flächenstaat Europas. Aber auch Städte wie die Hauptstadt Kiew, die Kulturmetropole Lviv (Lemberg) oder das schöne Odessa am Schwarzen Meer warten darauf, entdeckt zu werden. Grandiose Kulturschätze, dazu die Halbinsel Krim mit Jalta oder die zum UNESCO-Weltnaturerbe gehörenden Biosphärengebiete sind ebenfalls sehenswerte Ziele.
Hier die Top Ten der Sehenswürdigkeiten in der Ukraine:
1. Die mittelalterliche Altstadt von Lemberg
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