B. Jäger-Dabek

 

251 Artikel von B. Jäger-Dabek:

Von B. Jäger-Dabek am 1. Februar 2012 um 15.00 Uhr
Kategorien: Reiseliteratur, Web-Tipps

Hamburg ist die zweitbeliebteste Städtedestination in Deutschland. Bei soviel touristischer Wertschätzung sollte es leicht sein, dutzende von sinnvollen Apps für eine Reise in die Metropole zu finden. Doch erstaunlicherweise ist das Angebot gar nicht so umfangreich. Zum Glück gibt es ein paar Goldstücke. Wir stellen sie vor:

Hamburg.de
Ob man Hamburger, Hamburg-Tourist oder Hamburg-Fan ist, die “offizielle” Hamburg-App, vom Stadtportal Hamburg.de bietet eine App für alles und alle: Sucht man ein Restaurant, eine Bar oder einen Sportverein, eine Apotheke, Ärzte oder Behörden, das aktuelle Kinoprogramm, Hotel- oder Shopping-Tipps – die Hamburg.de-App bietet alles auf einen Klick.
Um die passenden Angebote anzeigen zu können, ermittelt die App über die GPS-Funktion des iPhones den Standort. Die Auflistung der Treffer gibt es dann in alphabetischer Form. Die App unterscheidet dabei zwischen Hamburger und Hamburg-Besucher.

Als Reiseführer ist die App unschlagbar mit gut beschriebenen Sehenswürdigkeiten, Videos und Bildergalerien, Audioguides, Gastroführer, Hotelführer und Eventkalender. Dabei ist die App kostenlos. Nur wer Schiffe in Echtzeit beobachten möchte, bucht die kostenpflichtige Hafenradar-Funktion dazu, für Euro 0,79.- monatlich oder Euro 8,99.- jährlich.
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Von B. Jäger-Dabek am 24. Januar 2012 um 9.10 Uhr
Kategorien: Reisetipps, Türkei

Das “Ciragan Palace Kempinski Hotel” in Istanbul ist eines der Hotels, die sehr schnell zur Legende wurden. Und das obwohl der Grandhotel-Betrieb hier noch gar nicht so lange läuft. Neben dem überragenden Service ist es vor allem die die Kombination aus Lage und Bauwerk, die das Hotel zu etwas ganz Besonderem machen. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken.)

Das “Ciragan Palace Hotel” ist am europäischen Bosporus-Ufer zwischen den Stadtteilen Besiktas und Ortaköy gelegen, nur rund vier Kilometer vom Taksim-Platz entfernt, auch zum Atatürk-Flughafen sind es nur 30 Kilometer.
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Von B. Jäger-Dabek am 18. Januar 2012 um 15.00 Uhr
Kategorien: Paraguay, Reisetipps

Ein Land der Flüsse. Foto: WikimediaCommons; Alphamundo.

Als eines der kleineren Länder Südamerikas ist Paraguay doch immerhin so gross wie Deutschland und die Schweiz zusammen. Dabei ist das Land sehr dünn besiedelt und hat kaum mehr als sechs Millionen Einwohner. Paraguay ist ein Land für Naturliebhaber, die ein Stück echtes Südamerika erleben wollen ohne Massentourismus. Ob es die unberührte Natur des Gran Chaco ist, die vielen Wasserfälle oder die unglaubliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren – Paraguay hat viel Unverfälschtes zu bieten.

Geografische Lage

Im Norden grenzt Paraguay an Bolivien, im Osten an Brasilien, im Süden und Westen an Argentinien. Von Nord nach Süd wird das Land vom Río Paraguay, dem Papageienfluss, durchströmt. Er teilt das Land in zwei Hälften. Der Westen nimmt fast zwei Drittel der Landesfläche ein, wird Gran Chaco genannt und steigt von den Flussauen und Sumpfgebieten des Río Paraguay bis zum Fuss der Anden fast unmerkbar auf rund 400 Meter Höhe an.

Der Gran Chaco teilt sich wiederum in den Ostteil Bajo Chaco und den Alto Chaco im Norden und Westen. Der Bajo Chaco ist eine parkähnlich Landschaft aus Marschen und Ebenen mit Quebracho- und Palmenwäldern. Der Alto Chaco besteht aus Trockenwäldern, Dornbuschsavannen und Sukkulenten, unter ihnen herrliche Säulenkakteen und Bromelien.
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Von B. Jäger-Dabek am 11. Januar 2012 um 15.02 Uhr
Kategorien: Länder, Portugal, Reisetipps

Guimarães in der portugiesischen Provinz Braga liegt am Fusse der Serra da Penha und darf sich – zusammen mit dem slowenischen Maribor – als “europäische Kulturhauptstadt 2012″ bezeichnen. Mit ihren nur rund 60’000 Einwohnern ist Guimarães eine der kleinsten Städte, der diese Ehre zuteil wurde. Guimarães gilt als Wiege Portugals; schliesslich wurde hier Afonso Henriques, der spätere König Alfonso I., um 1109 geboren. Als er die Mauren besiegte, erreichte er 1143 die Unabhängigkeit der damaligen Grafschaft Portucale von Spanien. Stolz verkündet es bis heute eine Aufschrift auf der Stadtmauer: “Acqui nasceu Portugal (Hier wurde Portugal geboren)”.
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Von B. Jäger-Dabek am 11. Januar 2012 um 8.21 Uhr
Kategorien: Reisetipps, Slowenien

Maribor, die zweitgrösste Stadt Sloweniens, ist zusammen mit dem portugiesischen Guimarães europäische Kulturhauptstadt2012 . Dieser jährlich von der EU als Kulturinitiative an zwei Städte verliehene Titel soll den Reichtum und die kulturelle Vielfalt des europäischen Erbes belegen. Und wenn eine Stadt für kulturelle Vielfalt steht, dann die 120’000-Einwohner-Stadt an der Drau, die als Marburg einst zur Südsteiermark im österreichisch-ungarischen Habsburgerreich gehörte. Umgeben ist Maribor vom Pohorje-Gebirge, vielen Weinbergen und der Drau. Im Winter bietet das Pohari-Gebirge nur sechs Kilometer vom Stadtzentrum entfernt zwölf Kilometer Skipisten, die meist nachts beleuchtet sind.
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Von B. Jäger-Dabek am 6. Januar 2012 um 15.03 Uhr
Kategorien: Griechenland, Länder

Obwohl Naxos die grösste der Kykladeninseln ist, ist sie doch weitgehend unberührt geblieben, der Massentourismus ging an der Insel vorbei. So ist die Insel Naxos ein ideales Reiseziel für Touristen auf der Suche nach dem ursprünglichen Griechenland mit menschenleeren Stränden und unberührten Landschaften.


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Naxos, die ursprüngliche Kykladeninsel

Naxos ist rund 400 Quadratkilometer gross, mitten in der griechischen Ägäis gelegen und gut erreichbar. Von der bekannteren Nachbarinsel Paros ist Naxos nur durch eine Meerenge getrennt. Auf der wichtigen Strecke Piräus–Santorini ist die Fähre nach Naxos eingebunden, Flüge nach Naxos bietet die griechische Fluglinie Olympic als Inlandsflug von Athen aus.

Im idyllischen Dorf Apiranthos. Foto: Keystone; Tim Gihring.

Mit den Wanderwegen zwischen den tausend Meter hohen Granitbergen, den Hängen mit den terrassierten Feldern und dem fruchtbarem Boden, den grünen Tälern mit stillen Dörfern und klaren Flüssen im Inselinneren, ist Naxos ein Urlaubsziel, das auch für Individualisten taugt. Hier ist vieles möglich: Relaxen, Badespass, Surfen, Segeln, Mountainbiken und Wandern. Dazu erfüllt die Insel auch alle Postkartenbilder, die vom Griechenlandurlaub bestehen.
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Von B. Jäger-Dabek am 5. Januar 2012 um 7.28 Uhr
Kategorien: Länder, USA

Der Kilauea auf der Hawaii-Insel Big Island ist einer der aktivsten Vulkane der Erde. Dem faszinierenden Schauspiel von Ausbrüchen und in den Pazifik fliessender Lava kann man nirgends so nahe beobachten wie am Kilauea im Hawaii Volcanos National Park.


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Der Vulkan der Vulkane

Der Kilauea ist nur einer der fünf Vulkane, die Big Island gebildet haben. Die anderen heissen Kohala, Mauna Kea, Hualalai und Mauna Loa. Dabei ist Big Island, auch Hawaii Island genannt, die grösste, südlichste und jüngste Insel des Hawaii-Archipels, der zu den USA gehört.

Aktiv sind – so weit man das mit Sicherheit sagen kann – nur der Mauna Loa und der Kilauea. Letzterer bricht seit 1983 regelmässig aus. Er spuckt so häufig Lava, wie derzeit kein anderer Vulkan auf der Welt – und das besagt schon sein Name, denn auf Hawaiianisch bedeutet Kilauea schlicht “spucken”.
Der Kilauea entstand vor rund drei Millionen Jahren und ist derzeit 1200 Meter hoch, weitere 500 Meter liegen unter der Meeresoberfläche. Für die Hawaiianer ist der Kilauea ein ganz besonderer Vulkan und wird als Heiligtum betrachtet, denn der Krater Halemaumau in der Caldera gilt in der hawaiianischen Mythologie als Sitz der Vulkangöttin Pele.
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Von B. Jäger-Dabek am 31. Dezember 2011 um 9.00 Uhr
Kategorien: China, Deutschland, Grossbritannien, Japan, Russland, Spanien, USA, Österreich

Andere Länder, andere Sitten – das gilt auch für die Neujahrsbräuche und Silvestertraditionen. Es beginnt schon damit, dass Neujahr nicht überall auf Erden am 1. Januar gefeiert wird. Das liegt an den verschiedenen Kalendersystemen, die auf der Welt in Gebrauch sind. Keinesfalls überall und in allen Religionen gilt unser Gregorianischer Kalender.

Neujahrsfreude in Moskau. Foto: Keystone; Sergey Ponomarev.

Juden und Muslime  haben keinen festen Neujahrstag. Der jüdische Mondkalender und der islamische Kalender, der nach Mondjahren zählt, wird jeweils für religiöse Feste genutzt und führt auch zu einer eigenen Zeitrechnung, während der Alltag vom Gregorianischen Kalender geordnet wird. Die Zeitrechnung der Iraner und Afghanen läuft nach Sonnenjahren. Das Neujahrsfest Norouz findet dort zum Frühlingsbeginn statt. In den GUS-Ländern, den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion, gilt für die traditionellen Feste der Julianische Kalender. Danach findet Weihnachten erst nach Silvester statt, am 7. Januar. In grossen Teilen  Asiens ist Neujahr am ersten Neumond  zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar.

Und so feiert die Welt:

Deutschland: In Deutschland beliebt sind Fisch oder Speisen aus Schweinefleisch. Glücksschweine werden geschenkt, oft aus Schokolade, gern auch aus Marzipan. Das private Feuerwerk ist ein Muss. Getrunken werden neben Bier oder Wein auch gern Bowlen, besonders die Feuerzangenbowle, Punsch oder Grog. Danach gibt es Berliner Pfannkuchen als süsses Intermezzo. Besinnlichere Traditionen wie das Bleigiessen stehen den beliebten Silvesterbällen gegenüber. Oft trifft man sich an grossen Plätzen der Stadt, in Berlin etwa vorm Brandenburger Tor.
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Von B. Jäger-Dabek am 22. Dezember 2011 um 8.00 Uhr
Kategorien: Kiribati, Reisetipps

Weihnachtsinseln? Noch so ein Werbegag zur Weihnachtszeit? Wachsen dort die Weihnachtsbäume, oder verbringt da der Weihnachtsmann das Fest mit seinem Rentier im Kreis seiner Lieben?
Nein! Es gibt sie wirklich, die Weihnachtsinsel, und das sogar gleich zweimal. Die eine Weihnachtsinsel liegt im Indischen Ozean und gehört zu Australien. Die andere liegt 5.000 Kilometer entfernt im Pazifik im Inselstaat Kiribati:

Die Weihnachtsinsel im Pazifik


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Die pazifische Weihnachtsinsel wurde vom berühmten britischen Seefahrer und Entdecker James Cook am 24. Dezember 1772 gefunden. Unterwegs war er damals mit seiner Resolution, um die Durchfahrt vom Pazifik zum Atlantik zu suchen. Er gab der Insel, auf der er mit seiner Mannschaft die Weihnachtstage verbrachte, den Namen “Christmas Island”. Die östlich der Philippinen knapp 200 Kilometer nördlich des Äquators gelegene Insel heisst heute Kiritimati und gehört zum Inselstaat Kiribati.

Foto: WikimediaCommons; Angela K. Kepler.

Sie ist ein ausgesprochenes Ferienparadies, diese Weihnachtsinsel, und der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die 1800 Inselbewohner. Mit den vielen Seevögeln ist die Insel eine intakte Naturlandschaft mit feinem weissen Sandstrand und einer bunten Unterwasserwelt mit grossem Fisch- und Korallenreichtum.

Von B. Jäger-Dabek am 21. Dezember 2011 um 14.00 Uhr
Kategorien: Australien, Reisetipps

Weihnachtsinseln? Noch so ein Werbegag zur Weihnachtszeit? Wachsen dort die Weihnachtsbäume, oder verbringt da der Weihnachtsmann das Fest mit seinem Rentier?
Nein! Es gibt sie wirklich, die Weihnachtsinsel, und das sogar gleich zweimal. Die eine Weihnachtsinsel liegt im Indischen Ozean rund 2600 Kilometer nordwestlich von Perth, sie gehört zu Australien. Die zweite liegt 5.000 Kilometer entfernt im Pazifik im Inselstaat Kiribati und heisst heute Kiritimati.

Ihren Namen Weihnachtsinsel verdanken beide Inseln dem Entdeckungszeitpunkt. Beide Inseln wurden im Zeitalter der grossen britischen Seefahrer entdeckt, die die Begründung des britischen Weltreichs ermöglichten.

Die Weihnachtsinsel im Indischen Ozean


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Es war der 25. Dezember 1643, als die Crew des britischen Kapitäns William Mynors mit seiner “Royal Mary” plötzlich Land sichtete. Es handelte sich um eine bis dahin unentdeckte Insel mit schroffen Küsten, die Mynors als “Weihnachtsinsel“ ins Logbuch eintrug. Er betrat die 135 Quadratkilometer grosse Vulkaninsel jedoch nicht.
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