B. Jäger-Dabek

 

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Von B. Jäger-Dabek am 14. Mai 2012 um 14.59 Uhr
Kategorien: Ukraine

Fussballfans sind sicher bereits dabei, sich einen Bier- und Chips-Vorrat anzulegen, einen Beamer zu organisieren und Spielplan-Tabellen auszudrucken. Vom 8. Juni bis zum 1. Juli 2012 findet dieses Jahr die Europameisterschaft in Polen und der Ukraine statt. Grund genug, die Austragungsländer vorzustellen.

Zuletzt haben wir von Polen berichtet, nun ist die Ukraine dran: Sie ist der grösste Flächenstaat Europas. Aber auch Städte wie die Hauptstadt Kiew, die Kulturmetropole Lviv (Lemberg) oder das schöne Odessa am Schwarzen Meer warten darauf, entdeckt zu werden. Grandiose Kulturschätze, dazu die Halbinsel Krim mit Jalta oder die zum UNESCO-Weltnaturerbe gehörenden Biosphärengebiete sind ebenfalls sehenswerte Ziele.

Hier die Top Ten der Sehenswürdigkeiten in der Ukraine:

1. Die mittelalterliche Altstadt von Lemberg

Foto: Flickr.com; Vasiliy Efimenko.Schönheit und städtebaulicher Anspruch und kulturelle Vielfalt zeigen sich bis heute in der Lemberger Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt und ein einmalig vielfältiges mittelalterliches Ensemble ist. Zwischen dem Freiheitsplatz im Westen und dem Platz Rynok erstreckt sie sich. Um den Rynok ist die Stadt ringförmig angelegt, mit engen Strassen und Gassen, die einst Lembergs Handwerker und Händler beherbergten, strassenweise sortiert nach Schustern, Druckern oder Seilern.
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Von B. Jäger-Dabek am 27. März 2012 um 8.05 Uhr
Kategorien: Italien, Reisetipps

Pisa gilt als eine der bekanntesten Touristendestinationen der Welt. Grund dafür ist – natürlich – der Schiefe Turm. Doch die italienische Stadt hat noch viel mehr zu bieten, und es lohnt sich, ein wenig abseits des Schiefen Turms zu wandeln. Die Wege im Ortskern der 90’000-Einwohnerstadt sind kurz.

Hier die Top-Sehenswürdigkeiten von Pisa:

1. Der Schiefe Turm

Ohne den Campanile, wie der Schiefe Turm italienisch heisst, geht natürlich nichts. Er ist nunmal das Wahrzeichen Pisas.

Foto: Flickr.com; Bamshad.

Der Bau des 55 Meter hohen Glockenturms wurde 1173 begonnen, aber bald unterbrochen, denn der Turm begann schon damals, sich nach Süden zu neigen. Schuld war der sandige Untergrund. Erst Mitte des 14. Jahrhunderts war man technisch in der Lage, den Bau zu vollziehen. Ende des 20. Jahrhunderts wurden neue Stabilisierungsmassnahmen durchgeführt, welche die Neigung um rund 40 Zentimeter verringern konnten.

2. Das Baptisterium

Auf dem Grün der Piazza dei Miracoli, dem Platz der Wunder, steht mit dem Baptisterium die grösste Taufkapelle der Christenheit. Als Vorlage diente die Grabeskirche in Jerusalem. Der Bau des Baptisteriums aus strahlend weissem Marmor dauerte über zweihundert Jahre. Von der Kuppel aus hat man einen schönen Blick über Pisa.

3. Der Camposanto

Der rechteckige Camposanto Monumentale befindet sich ebenfalls an der Piazza dei Miracoli, zu dem er durch eine schlichte Kalksteinmauer abgegrenzt wird. Hier fanden viele berühmte Bürger der Stadt ihre letzte Ruhe. Die trotz der Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs noch immer zahlreichen Fresken an den Wänden sind ein Gesamtkunstwerk.
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Von B. Jäger-Dabek am 16. März 2012 um 6.00 Uhr
Kategorien: Reisetipps

Aussergewöhnlich, outstanding, extraordinaire – so wird “Storie dall’altro mondo”, die neue Ausstellung im Palazzo Blu in Pisa, von der Presse gelobt. Direkt nach einer spektakulären Picasso-Schau ist den Pisanern wohl ein neuer Coup gelungen.

“Geschichten aus einer anderen Welt” – so der Titel auf Deutsch – ist eine Ausstellung, die nicht weniger als die Geschichte des Universums erzählt. Sie schlägt den Bogen von Galileo Galilei bis hinein in die Zukunft. Auch Nichtphysiker und -astronomen erhalten dabei einen Eindruck vom Sonnensystem, der Sternenwelt und fernen Galaxien.

Die Ausstellung ist bis 1. Juli zu sehen und wurde von drei Organisatoren erstellt: dem Nationalen Institut für Nuklearphysik NFN, dem Lehrstuhl Physik der Universität Pisa und der Vatikanischen Sternwarte. Letztgenannte ist um so bemerkenswerter, da Galileo Galilei erst 1992 von der katholischen Kirche rehabilitiert worden war.

Schöne Bilder der Ausstellung liefert dieser “Tagesschau”-Bericht.

Reisetipp: Wer Lust auf die Reise ins Universum bekommen hat – günstige Hotels in Pisa und Flüge ins nahe Florenz findet ihr bei ebookers.ch.

Von B. Jäger-Dabek am 9. März 2012 um 10.00 Uhr
Kategorien: Reisetipps, Uruguay

Atardecer Punta del Este, UruguayTraumhafter Sonnenuntergang in Punta del Este in Uruguay.
Foto: Flickr.com; Diego de Leon Cenoz.

Das nach Surinam zweitkleinste Land Südamerikas ist mit rund drei Millionen Einwohnern sehr dünn besiedelt und hat viel Platz für riesige Rinderherden. Weite Pampas und eine relativ flache Landschaft prägen das zentrale Tafelland. Uruguays höchste Erhebung, der Cerro Catedral, ist nur 514 Meter hoch. Ab und zu fegen heisse Südwinde, die Pamperos über die Landschaft.

Montevideo, die sicherste Stadt Südamerikas

Rund die Hälfte der Einwohner Uruguays leben im Grossraum der Hauptstadt Montevideo an der Südküste Uruguays. Die Stadt – besonders die Altstadt Montevideos – gehört zu den schönsten und für Touristen sichersten Städten Südamerikas. Die Metropole hat breite Alleen, herrliche Grünflächen wie den Prado und den Parque Rodo mit prächtigen Palmen und Eukalyptusbäumen. Den Abend geniesst man gern unter freiem Himmel zu einem Glas des ausgezeichneten uruguayischen Weins Tannat.
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Von B. Jäger-Dabek am 6. März 2012 um 15.00 Uhr
Kategorien: Bulgarien, Reisetipps

Varna PeerFoto: Flickr.com; ajoian.

Varna, manchmal aus dem kyrillischen Alphabet auch als “Warna” umgeschrieben, ist die bedeutendste Hafenstadt Bulgariens an der Schwarzmeerküste und mit seinen 350.000 Einwohnern die drittgrösste Stadt des Landes. Hier beginnt der nördliche Teil der bulgarischen Riviera mit ihren breiten, kilometerlangen Sandstränden. Obendrein hat Varna mit seiner 2500-jährigen Geschichte eine quirlige Altstadt zu bieten.
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Von B. Jäger-Dabek am 5. März 2012 um 7.18 Uhr
Kategorien: Reisetipps, Spanien

Trotz der schönen, langen Sandstrände: Die 110 Kilometer lange Costa del Azahar am Golf von Valencia ist der am wenigsten vom Massentourismus geprägte Küstenabschnitt der spanischen Mittelmeerküste. Ruhe und Erholung sind hier also garantiert.

Das Land, wo die Orangen blühen

Die Costa del Azahar ist jener Abschnitt am Golf von Valencia zwischen Alcanar und Oliva und zwischen Costa Dorada und Costa Blanca. In der Mitte dieser “Küste der Orangenblüten”, was Costa del Azahar auf Deutsch bedeutet, liegt Valencia, die drittgrösste Stadt Spaniens mit knapp einer Million Einwohnern. Durch den internationalen Flughafen Valencia sind die Strandorte der Costa del Azahar gut zu erreichen.

Hauptsehenswürdigkeit der Region ist – natürlich – die wundervolle Landschaft. Lange Sandstrände wechseln sich ab mit spektakulären Felsenklippen, die kleine Badebuchten abschirmen. Das Hinterland ist bergig und grün. Hier findet man ursprüngliche, von duftenden Zitrusplantagen umgebene Dörfer, in denen das traditionelle Spanien noch lebendig ist. Dazu gibt es viele kleine Städte mit historischen Stadtkernen, viel Geschichte und Geschichten und interessanten Baudenkmälern. Vieles ist auch von den Badeorten aus mit dem Velo zu erreichen.
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Von B. Jäger-Dabek am 1. März 2012 um 8.30 Uhr
Kategorien: Griechenland, Reisetipps

Foto: WikimediaCommons; MaurusNR

Thessaloniki, die Hauptstadt der Region Makedonien, ist die zweitgrösste Stadt Griechenlands und dort die einzige Millionenmetropole neben Athen (wo mein Blogger-Kollege Udo jüngst als “Krisentourist” zu Gast war). Die vielen antiken und frühchristlichen Baudenkmäler und Ausgrabungsstätten machten die Stadt am Thermaischen Golf 1997 zur europäischen Kulturhauptstadt, auch auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste steht die Thessaloniki. Die Stadt wurde 315 v. Chr. vom makedonischen Herrscher Kassandros gegründet und nach dessen Frau Thessalonike benannt.

Sehenswürdigkeiten in Thessaloniki

Wahrzeichen der Stadt ist der markante Turm Lefkos Pyrgos, kurz “weisser Turm” genannt (Foto: WikimediaCommons; Fingalo). Er ist einer der Wehrtürme der alten Stadtmauer und stammt aus dem 16. Jahrhundert. Die Osmanen haben etliche Spuren in der Stadt hinterlassen, etwa die vielen türkischen Moscheen, von denen die bedeutendsten die Hamza Bey Tsami und die Alatsa Imaret Tsamidie sind. Auch mehrere türkische Bäder blieben erhalten, wie der Hamam Bey aus dem 15. Jahrhundert; er ist das grösste osmanische Bad in Griechenland.

Die schönsten christlichen Kirchen sind die fünfschiffige Basilika Hagios Dimitrios mit den bedeutenden Mosaiken, die bildschöne Hagia Sophia mit ihren Kuppeldarstellungen und die Hosios-David-Kirche, eine frühe Kreuzkuppelkirche im Latomos-Kloster.
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Von B. Jäger-Dabek am 14. Februar 2012 um 7.50 Uhr
Kategorien: Reisetipps, Singapur

Das “Raffles” in Singapur ist der Klassiker unter den Hotelklassikern. Wenn es eine Luxusherberge gibt, in der die Zeit in den 1939er Jahren stehen geblieben zu sein scheint, dann im “Raffles”.  Die vorhandene moderne Technik ist dezent versteckt, nichts trübt die optische Illusion der Kolonialzeit. (Fotos zur Vergrösserung einfach anklicken.)

Ein Haus mit Geschichte

Die Geschichte ist allgegenwärtig im “Raffles”. Zumal: Sie ist eng mit der Stadtgeschichte Singapurs verbunden; ist das Hotel doch benannt nach Sir Thomas Stanford Raffles, der 1819 Gründer der Stadt wurde, indem er jenen Handelsposten einrichtete, der später zu Singapur heranwuchs.

Das Hotel “Raffles” wurde 1887 von den vier armenischen Brüdern Arshak, Aviet, Martin und Tigran Sarkies gegründet. Schnell wuchs das Gästehaus heran und wurde Stück für Stück zu einem grossen Hotel ausgebaut. Die Weltwirtschaftskrise brachte 1931 zwar den Konkurs, doch nicht das Ende des “Raffles”, 1933 ging es in Form einer Aktiengesellschaft weiter.
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Von B. Jäger-Dabek am 7. Februar 2012 um 10.38 Uhr
Kategorien: Emirate, Reisetipps

Katar, das Emirat am Arabischen Golf, gehört zu den reichsten Staaten der Welt. Der “Daumen Arabiens” verfügt über gewaltige Erdöl- und Erdgasvorkommen und ist bestrebt, neben Dubai und Abu Dhabi ebenfalls zum Traumziel sonnenhungriger Touristen zu werden.

Das Emirat mit seinen rund 1,8 Millionen Einwohnern – Die Katari sind mit rund 45 Prozent in der Minderheit, Inder, Perser bilden die Mehrheit – ist ein Land, das sich fast jeden Tag neu erfindet. Auch die junge Hauptstadt Doha war vor ein paar Jahrzehnten noch ein verschlafenes Fischerdorf.

Hier die zehn wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Katar, die man gesehen haben sollte:

1. Die Corniche von Doha

Foto: WikimediaCommons; Celesa Horvath.

Rund acht Kilometer führt die Corniche, wie die Uferpromenade in den meisten arabischen Ländern heisst, am Meer entlang und ist die Flaniermeile der Einheimischen und ihrer Gäste. Hier hat man die Skyline im Blick und die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt, etwa den Emirpalast. Das Islamische Kulturzentrum mit dem Schneckenturm und dem Museum für islamische Kunst, das Nationalmuseum oder der Dhauhafen sind von hier aus leicht zu erreichen. Auch die schönen Parks der Stadt fangen gleich hinter der Corniche an.

2. Der Souq Waqif in Doha

Was wären Arabien-Ferien ohne einen Souq? Dohas Souqs haben noch viel vom alten orientalischen Flair, besonders der Souq Waqif, der nicht weit vom Islamischen Kulturzentrum entfernt ist. Hier erlebt man noch die traditionelle Lebensart mit Zeit zum Feilschen, Musse für eine Wasserpfeife und der Ruhe für einen Tee. (Foto: WikimediaCommons; Jnn.)

3. Der Windturm

Nur wenige Windtürme haben die Zeiten der Klimaanlagen überlebt – dabei sind sie architektonische Meisterwerke. Der schönste noch existierende Windturm steht an der Grand Hamad Avenue und ist noch funktionsfähig: An allen vier Seiten offen, wird die eintretende Luft durch Zwischenwände in Schächte und von dort in die unteren Etagen geleitet, wo die kühle Luft zu Boden sinkt, während die heisse nach oben steigt und aus dem Gebäude weicht.
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Von B. Jäger-Dabek am 1. Februar 2012 um 15.00 Uhr
Kategorien: Reiseliteratur, Web-Tipps

Hamburg ist die zweitbeliebteste Städtedestination in Deutschland. Bei soviel touristischer Wertschätzung sollte es leicht sein, dutzende von sinnvollen Apps für eine Reise in die Metropole zu finden. Doch erstaunlicherweise ist das Angebot gar nicht so umfangreich. Zum Glück gibt es ein paar Goldstücke. Wir stellen sie vor:

Hamburg.de
Ob man Hamburger, Hamburg-Tourist oder Hamburg-Fan ist, die “offizielle” Hamburg-App, vom Stadtportal Hamburg.de bietet eine App für alles und alle: Sucht man ein Restaurant, eine Bar oder einen Sportverein, eine Apotheke, Ärzte oder Behörden, das aktuelle Kinoprogramm, Hotel- oder Shopping-Tipps – die Hamburg.de-App bietet alles auf einen Klick.
Um die passenden Angebote anzeigen zu können, ermittelt die App über die GPS-Funktion des iPhones den Standort. Die Auflistung der Treffer gibt es dann in alphabetischer Form. Die App unterscheidet dabei zwischen Hamburger und Hamburg-Besucher.

Als Reiseführer ist die App unschlagbar mit gut beschriebenen Sehenswürdigkeiten, Videos und Bildergalerien, Audioguides, Gastroführer, Hotelführer und Eventkalender. Dabei ist die App kostenlos. Nur wer Schiffe in Echtzeit beobachten möchte, bucht die kostenpflichtige Hafenradar-Funktion dazu, für Euro 0,79.- monatlich oder Euro 8,99.- jährlich.
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