B. Jäger-Dabek

 

264 Artikel von B. Jäger-Dabek:

Von B. Jäger-Dabek am 1. März 2012 um 8.30 Uhr
Kategorien: Griechenland, Reisetipps

Foto: WikimediaCommons; MaurusNR

Thessaloniki, die Hauptstadt der Region Makedonien, ist die zweitgrösste Stadt Griechenlands und dort die einzige Millionenmetropole neben Athen (wo mein Blogger-Kollege Udo jüngst als “Krisentourist” zu Gast war). Die vielen antiken und frühchristlichen Baudenkmäler und Ausgrabungsstätten machten die Stadt am Thermaischen Golf 1997 zur europäischen Kulturhauptstadt, auch auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste steht die Thessaloniki. Die Stadt wurde 315 v. Chr. vom makedonischen Herrscher Kassandros gegründet und nach dessen Frau Thessalonike benannt.

Sehenswürdigkeiten in Thessaloniki

Wahrzeichen der Stadt ist der markante Turm Lefkos Pyrgos, kurz “weisser Turm” genannt (Foto: WikimediaCommons; Fingalo). Er ist einer der Wehrtürme der alten Stadtmauer und stammt aus dem 16. Jahrhundert. Die Osmanen haben etliche Spuren in der Stadt hinterlassen, etwa die vielen türkischen Moscheen, von denen die bedeutendsten die Hamza Bey Tsami und die Alatsa Imaret Tsamidie sind. Auch mehrere türkische Bäder blieben erhalten, wie der Hamam Bey aus dem 15. Jahrhundert; er ist das grösste osmanische Bad in Griechenland.

Die schönsten christlichen Kirchen sind die fünfschiffige Basilika Hagios Dimitrios mit den bedeutenden Mosaiken, die bildschöne Hagia Sophia mit ihren Kuppeldarstellungen und die Hosios-David-Kirche, eine frühe Kreuzkuppelkirche im Latomos-Kloster.
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Von B. Jäger-Dabek am 14. Februar 2012 um 7.50 Uhr
Kategorien: Reisetipps, Singapur

Das “Raffles” in Singapur ist der Klassiker unter den Hotelklassikern. Wenn es eine Luxusherberge gibt, in der die Zeit in den 1939er Jahren stehen geblieben zu sein scheint, dann im “Raffles”.  Die vorhandene moderne Technik ist dezent versteckt, nichts trübt die optische Illusion der Kolonialzeit. (Fotos zur Vergrösserung einfach anklicken.)

Ein Haus mit Geschichte

Die Geschichte ist allgegenwärtig im “Raffles”. Zumal: Sie ist eng mit der Stadtgeschichte Singapurs verbunden; ist das Hotel doch benannt nach Sir Thomas Stanford Raffles, der 1819 Gründer der Stadt wurde, indem er jenen Handelsposten einrichtete, der später zu Singapur heranwuchs.

Das Hotel “Raffles” wurde 1887 von den vier armenischen Brüdern Arshak, Aviet, Martin und Tigran Sarkies gegründet. Schnell wuchs das Gästehaus heran und wurde Stück für Stück zu einem grossen Hotel ausgebaut. Die Weltwirtschaftskrise brachte 1931 zwar den Konkurs, doch nicht das Ende des “Raffles”, 1933 ging es in Form einer Aktiengesellschaft weiter.
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Von B. Jäger-Dabek am 7. Februar 2012 um 10.38 Uhr
Kategorien: Emirate, Reisetipps

Katar, das Emirat am Arabischen Golf, gehört zu den reichsten Staaten der Welt. Der “Daumen Arabiens” verfügt über gewaltige Erdöl- und Erdgasvorkommen und ist bestrebt, neben Dubai und Abu Dhabi ebenfalls zum Traumziel sonnenhungriger Touristen zu werden.

Das Emirat mit seinen rund 1,8 Millionen Einwohnern – Die Katari sind mit rund 45 Prozent in der Minderheit, Inder, Perser bilden die Mehrheit – ist ein Land, das sich fast jeden Tag neu erfindet. Auch die junge Hauptstadt Doha war vor ein paar Jahrzehnten noch ein verschlafenes Fischerdorf.

Hier die zehn wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Katar, die man gesehen haben sollte:

1. Die Corniche von Doha

Foto: WikimediaCommons; Celesa Horvath.

Rund acht Kilometer führt die Corniche, wie die Uferpromenade in den meisten arabischen Ländern heisst, am Meer entlang und ist die Flaniermeile der Einheimischen und ihrer Gäste. Hier hat man die Skyline im Blick und die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt, etwa den Emirpalast. Das Islamische Kulturzentrum mit dem Schneckenturm und dem Museum für islamische Kunst, das Nationalmuseum oder der Dhauhafen sind von hier aus leicht zu erreichen. Auch die schönen Parks der Stadt fangen gleich hinter der Corniche an.

2. Der Souq Waqif in Doha

Was wären Arabien-Ferien ohne einen Souq? Dohas Souqs haben noch viel vom alten orientalischen Flair, besonders der Souq Waqif, der nicht weit vom Islamischen Kulturzentrum entfernt ist. Hier erlebt man noch die traditionelle Lebensart mit Zeit zum Feilschen, Musse für eine Wasserpfeife und der Ruhe für einen Tee. (Foto: WikimediaCommons; Jnn.)

3. Der Windturm

Nur wenige Windtürme haben die Zeiten der Klimaanlagen überlebt – dabei sind sie architektonische Meisterwerke. Der schönste noch existierende Windturm steht an der Grand Hamad Avenue und ist noch funktionsfähig: An allen vier Seiten offen, wird die eintretende Luft durch Zwischenwände in Schächte und von dort in die unteren Etagen geleitet, wo die kühle Luft zu Boden sinkt, während die heisse nach oben steigt und aus dem Gebäude weicht.
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Von B. Jäger-Dabek am 1. Februar 2012 um 15.00 Uhr
Kategorien: Reiseliteratur, Web-Tipps

Hamburg ist die zweitbeliebteste Städtedestination in Deutschland. Bei soviel touristischer Wertschätzung sollte es leicht sein, dutzende von sinnvollen Apps für eine Reise in die Metropole zu finden. Doch erstaunlicherweise ist das Angebot gar nicht so umfangreich. Zum Glück gibt es ein paar Goldstücke. Wir stellen sie vor:

Hamburg.de
Ob man Hamburger, Hamburg-Tourist oder Hamburg-Fan ist, die “offizielle” Hamburg-App, vom Stadtportal Hamburg.de bietet eine App für alles und alle: Sucht man ein Restaurant, eine Bar oder einen Sportverein, eine Apotheke, Ärzte oder Behörden, das aktuelle Kinoprogramm, Hotel- oder Shopping-Tipps – die Hamburg.de-App bietet alles auf einen Klick.
Um die passenden Angebote anzeigen zu können, ermittelt die App über die GPS-Funktion des iPhones den Standort. Die Auflistung der Treffer gibt es dann in alphabetischer Form. Die App unterscheidet dabei zwischen Hamburger und Hamburg-Besucher.

Als Reiseführer ist die App unschlagbar mit gut beschriebenen Sehenswürdigkeiten, Videos und Bildergalerien, Audioguides, Gastroführer, Hotelführer und Eventkalender. Dabei ist die App kostenlos. Nur wer Schiffe in Echtzeit beobachten möchte, bucht die kostenpflichtige Hafenradar-Funktion dazu, für Euro 0,79.- monatlich oder Euro 8,99.- jährlich.
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Von B. Jäger-Dabek am 24. Januar 2012 um 9.10 Uhr
Kategorien: Reisetipps, Türkei

Das “Ciragan Palace Kempinski Hotel” in Istanbul ist eines der Hotels, die sehr schnell zur Legende wurden. Und das obwohl der Grandhotel-Betrieb hier noch gar nicht so lange läuft. Neben dem überragenden Service ist es vor allem die die Kombination aus Lage und Bauwerk, die das Hotel zu etwas ganz Besonderem machen. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken.)

Das “Ciragan Palace Hotel” ist am europäischen Bosporus-Ufer zwischen den Stadtteilen Besiktas und Ortaköy gelegen, nur rund vier Kilometer vom Taksim-Platz entfernt, auch zum Atatürk-Flughafen sind es nur 30 Kilometer.
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Von B. Jäger-Dabek am 18. Januar 2012 um 15.00 Uhr
Kategorien: Paraguay, Reisetipps

Ein Land der Flüsse. Foto: WikimediaCommons; Alphamundo.

Als eines der kleineren Länder Südamerikas ist Paraguay doch immerhin so gross wie Deutschland und die Schweiz zusammen. Dabei ist das Land sehr dünn besiedelt und hat kaum mehr als sechs Millionen Einwohner. Paraguay ist ein Land für Naturliebhaber, die ein Stück echtes Südamerika erleben wollen ohne Massentourismus. Ob es die unberührte Natur des Gran Chaco ist, die vielen Wasserfälle oder die unglaubliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren – Paraguay hat viel Unverfälschtes zu bieten.

Geografische Lage

Im Norden grenzt Paraguay an Bolivien, im Osten an Brasilien, im Süden und Westen an Argentinien. Von Nord nach Süd wird das Land vom Río Paraguay, dem Papageienfluss, durchströmt. Er teilt das Land in zwei Hälften. Der Westen nimmt fast zwei Drittel der Landesfläche ein, wird Gran Chaco genannt und steigt von den Flussauen und Sumpfgebieten des Río Paraguay bis zum Fuss der Anden fast unmerkbar auf rund 400 Meter Höhe an.

Der Gran Chaco teilt sich wiederum in den Ostteil Bajo Chaco und den Alto Chaco im Norden und Westen. Der Bajo Chaco ist eine parkähnlich Landschaft aus Marschen und Ebenen mit Quebracho- und Palmenwäldern. Der Alto Chaco besteht aus Trockenwäldern, Dornbuschsavannen und Sukkulenten, unter ihnen herrliche Säulenkakteen und Bromelien.
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Von B. Jäger-Dabek am 11. Januar 2012 um 15.02 Uhr
Kategorien: Länder, Portugal, Reisetipps

Guimarães in der portugiesischen Provinz Braga liegt am Fusse der Serra da Penha und darf sich – zusammen mit dem slowenischen Maribor – als “europäische Kulturhauptstadt 2012″ bezeichnen. Mit ihren nur rund 60’000 Einwohnern ist Guimarães eine der kleinsten Städte, der diese Ehre zuteil wurde. Guimarães gilt als Wiege Portugals; schliesslich wurde hier Afonso Henriques, der spätere König Alfonso I., um 1109 geboren. Als er die Mauren besiegte, erreichte er 1143 die Unabhängigkeit der damaligen Grafschaft Portucale von Spanien. Stolz verkündet es bis heute eine Aufschrift auf der Stadtmauer: “Acqui nasceu Portugal (Hier wurde Portugal geboren)”.
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Von B. Jäger-Dabek am 11. Januar 2012 um 8.21 Uhr
Kategorien: Reisetipps, Slowenien

Maribor, die zweitgrösste Stadt Sloweniens, ist zusammen mit dem portugiesischen Guimarães europäische Kulturhauptstadt2012 . Dieser jährlich von der EU als Kulturinitiative an zwei Städte verliehene Titel soll den Reichtum und die kulturelle Vielfalt des europäischen Erbes belegen. Und wenn eine Stadt für kulturelle Vielfalt steht, dann die 120’000-Einwohner-Stadt an der Drau, die als Marburg einst zur Südsteiermark im österreichisch-ungarischen Habsburgerreich gehörte. Umgeben ist Maribor vom Pohorje-Gebirge, vielen Weinbergen und der Drau. Im Winter bietet das Pohari-Gebirge nur sechs Kilometer vom Stadtzentrum entfernt zwölf Kilometer Skipisten, die meist nachts beleuchtet sind.
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Von B. Jäger-Dabek am 6. Januar 2012 um 15.03 Uhr
Kategorien: Griechenland, Länder

Obwohl Naxos die grösste der Kykladeninseln ist, ist sie doch weitgehend unberührt geblieben, der Massentourismus ging an der Insel vorbei. So ist die Insel Naxos ein ideales Reiseziel für Touristen auf der Suche nach dem ursprünglichen Griechenland mit menschenleeren Stränden und unberührten Landschaften.


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Naxos, die ursprüngliche Kykladeninsel

Naxos ist rund 400 Quadratkilometer gross, mitten in der griechischen Ägäis gelegen und gut erreichbar. Von der bekannteren Nachbarinsel Paros ist Naxos nur durch eine Meerenge getrennt. Auf der wichtigen Strecke Piräus–Santorini ist die Fähre nach Naxos eingebunden, Flüge nach Naxos bietet die griechische Fluglinie Olympic als Inlandsflug von Athen aus.

Im idyllischen Dorf Apiranthos. Foto: Keystone; Tim Gihring.

Mit den Wanderwegen zwischen den tausend Meter hohen Granitbergen, den Hängen mit den terrassierten Feldern und dem fruchtbarem Boden, den grünen Tälern mit stillen Dörfern und klaren Flüssen im Inselinneren, ist Naxos ein Urlaubsziel, das auch für Individualisten taugt. Hier ist vieles möglich: Relaxen, Badespass, Surfen, Segeln, Mountainbiken und Wandern. Dazu erfüllt die Insel auch alle Postkartenbilder, die vom Griechenlandurlaub bestehen.
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Von B. Jäger-Dabek am 5. Januar 2012 um 7.28 Uhr
Kategorien: Länder, USA

Der Kilauea auf der Hawaii-Insel Big Island ist einer der aktivsten Vulkane der Erde. Dem faszinierenden Schauspiel von Ausbrüchen und in den Pazifik fliessender Lava kann man nirgends so nahe beobachten wie am Kilauea im Hawaii Volcanos National Park.


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Der Vulkan der Vulkane

Der Kilauea ist nur einer der fünf Vulkane, die Big Island gebildet haben. Die anderen heissen Kohala, Mauna Kea, Hualalai und Mauna Loa. Dabei ist Big Island, auch Hawaii Island genannt, die grösste, südlichste und jüngste Insel des Hawaii-Archipels, der zu den USA gehört.

Aktiv sind – so weit man das mit Sicherheit sagen kann – nur der Mauna Loa und der Kilauea. Letzterer bricht seit 1983 regelmässig aus. Er spuckt so häufig Lava, wie derzeit kein anderer Vulkan auf der Welt – und das besagt schon sein Name, denn auf Hawaiianisch bedeutet Kilauea schlicht “spucken”.
Der Kilauea entstand vor rund drei Millionen Jahren und ist derzeit 1200 Meter hoch, weitere 500 Meter liegen unter der Meeresoberfläche. Für die Hawaiianer ist der Kilauea ein ganz besonderer Vulkan und wird als Heiligtum betrachtet, denn der Krater Halemaumau in der Caldera gilt in der hawaiianischen Mythologie als Sitz der Vulkangöttin Pele.
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