Claudia Lambrich

 

326 Artikel von Claudia Lambrich:

Von Claudia Lambrich am 27. April 2012 um 16.00 Uhr
Kategorien: News, Schweiz

Wer für diesen Sonntag, 29. April 2012, noch keine Pläne geschmiedet hat, der könnte ein Besuch in Appenzell ins Auge fassen. Dort nämlich findet die berühmte Landsgemeinde statt. 3000 stimmberechtigte Bürgerinnen und Bürger wohnen dem einzigartigen Ereignis auf dem Hauptplatz bei.

Ab 12 Uhr werden die Wahlvorschläge durch Zuruf erfolgen. Wie Schweiz Tourismus schreibt, “werden sie vom regierenden Landammann geleitet, der bei eindeutigem Mehr entscheidet, bei unsicheren Ergebnissen aber das Handmehr mit seinen Amtskollegen vom Stuhl aus abschätzt. Bei ganz unklarem Mehr wird bei Wahlen einzeln abgezählt”.


Welch Spektakel! Foto: Appenzellerland.

Von Claudia Lambrich am 26. April 2012 um 15.10 Uhr
Kategorien: Web-Tipps

“NZZ-Online” hat im hauseigenen Hotel-Blog “Junior Suite” eine Top-Ten-Liste der grössten Hotelärgernisse zusammengestellt. Der Artikel sei hiermit allen empfohlen.

Den meisten darin aufgeführten Punkten kann ich nur beipflichten. Besonders störend finde auch ich das “Totenlicht” in Badezimmern. Klar, will man seine Fältchen nicht bis in die Tiefe ausgeleuchtet haben, aber zum Schminken braucht es nun mal gutes Licht. Auch finde ich es höchst unangenehm, wenn man, um die Tür des Badezimmers zu schliessen, auf das Klo steigen muss, weil es so klein ist. Und, eben, Toilettenpapier an der gegenüberliegenden Wand ist auch bei winzigen Badezimmern sehr unpraktisch.

Kein echtes Ärgernis, einfach nur optisch unschön: Wenn Lampenschirme, Vorhänge und Zierkissen aus demselben Stoff bestehen (meist ein unästhetisch bunter Mustermix).
Was mich ebenfalls stört, sind die Kissenberge auf dem Bett. Sieht auf den ersten Blick zwar nett und gemütlich aus, ist aber äusserst unpraktisch, wenn man mehrere Nächte im selben Zimmer schläft. Das Zimmerpersonal bemüht sich nämlich immer um peinliche Ordnung und legt die Kissen jeden Morgen wieder eins vor das andere.
Und: Leerdammer oder Scheiblettenkäse gehen vielleicht in Zwei-Sterne-Hotels (oder allenfalls im Busch von Papua-Neuguinea), ansonsten gar nicht.

Foto: Wikimedia Commons; Oxfordian Kissuth.

Zum Weiterlesen:
- Hier im Blog hat Katja Schönherr schon einmal aufgeführt, mit welchen Kleinigkeiten ein Hotel sehr schnell Punkte bei ihr holen kann.
- Und Blogger-Star Sascha Lobo hat sich jüngst über deutsche Durchschnittshotels ausgelassen. Vor allem die Bügel-Diebstahlsicherung kommt dabei – zu Recht – nicht allzu gut weg.

Von Claudia Lambrich am 23. April 2012 um 7.00 Uhr
Kategorien: Familientipps, Reisetipps, USA

Amerikanischer geht’s nicht: In New York und elf weiteren Grossstädten der USA gibt es Kaufhäuser für Mädchen und ihre Puppen. Das Paradies hat einen Namen: American Girl Place.

In diesen Kaufhäusern können kleine Fräuleins und ihre künstlichen Begleiterinnen ihren Lieblingsbeschäftigungen frönen: Shopping, Tea-Time mit Freundinnen, professionelles Styling, sich selbst und die Puppen in Pose werfen (am besten im Partnerlook) und von Profis fotografieren lassen. Selbst Ohrlöcher kann man den Puppen stechen lassen. Für einen schönen Aufpreis gibt’s umfassende Geburtstagsarrangements oder Private-Shopping-Sessions.

Foto: American Girl

Von Claudia Lambrich am 20. April 2012 um 9.00 Uhr
Kategorien: Familientipps, Schweiz

In Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank haben die Zürcher Wanderwege erneut eine abwechslungsreiche Wanderbroschüre herausgegeben. Über fünf Dutzend Vorschläge sollen Wanderbegeisterte, aber vor allem auch Familien, in die Natur ziehen. Der praktische Ratgeber mit hilfreichen Zusatzinformationen ist ab sofort gratis erhältlich in allen Filialen der ZKB sowie auf ihrer Internetseite.

Foto: Claudia Lambrich

Von Claudia Lambrich am 19. April 2012 um 15.30 Uhr
Kategorien: Reisetipps, USA

Bären aus nächster Nähe zu beobachten, gehört zum Faszinierendsten, was Kanada und Alaska zu bieten haben. Im Kodiak National Wildlife Refuge in Alaska wurde kürzlich das Kodiak Brown Bear Center eröffnet. Per Wasserflugzeug wird der Gast von Kodiak aus zur neuen Anlage geflogen. Mit erfahrenen Guides erreicht man nach einer kurzen Bootsfahrt das Gebiet, in dem rund 3500 Braunbären heimisch sind und von speziellen Aussichtspunkten beobachtet werden können.

Damit die Bären möglichst wenig gestört werden, sind maximal sechs Besucher gleichzeitig erlaubt. Die Mindestaufenthaltsdauer im Gebiet beträgt vier Tage, geöffnet ist das Wildlife Refuge dieses Jahr zwischen dem 30. Juli und 15. Oktober.

Alle Fotos: Kodiak Brown Bear Center

Von Claudia Lambrich am 10. April 2012 um 8.00 Uhr
Kategorien: Reisetipps

Der portugiesische Illustrator Rui Ricardo hat sich auf ein Nischenprodukt im Kunstmarkt spezialisiert. Er bringt seine Reiseerlebnisse in Postergrösse auf Papier. Im Stil der Werbung der fünfziger und sechziger Jahre erzählt er in kräftigen, bunten Farben von den Dschunken in der vietnamesischen Halong-Bucht, von attraktiven Flugbegleiterinnen oder von regnerischen Tagen in Amsterdam.

Der 37-Jährige hat schon viel von der Welt gesehen – und bislang 65 Poster geschaffen. Von seinen Bildern sagt er “Ich liebe die alten Anzeigen von Air France, Lufthansa oder auch Pan Am. Meine Reiseposter haben den gleichen Vintage-Look und sollen beim Betrachter ein Gefühl von Nostalgie auslösen.” Er wolle aber, wie in der Werbung von damals, eine verklärte Darstellung der Destination zeigen und kein realistisches Bild. Sein erklärtes Lieblingsziel ist übrigens Laos. Grund: “Wunderschöne Landschaften, nette Menschen, gutes Essen und extrem günstig für Urlauber mit schmalem Geldbeutel.”

Bild: Rui Ricardo

Von Claudia Lambrich am 9. April 2012 um 9.00 Uhr
Kategorien: Emirate, News

Bescheidenheit ist und bleibt bei Real Madrid ein Fremdwort. So verwundert es auch nicht, dass der spanische Rekord-Fussballmeister vor der Küste der Arabischen Emirate das Ferienresort «Real Madrid Resort Island» bauen will, um seinen Namen im Mittleren Osten und Asien bekannter zu machen.

Bereits in drei Jahren soll in Ras al-Khaimah eine künstlich aufgeschüttete Insel mit Luxushotels, Villen, einem Vergnügungspark, Sportanlagen, einem Klubmuseum sowie einem Stadion für 10’000 Zuschauer entstehen. Die 430’000 Quadratmeter grosse Insel dürfte eine Milliarde US-Dollar kosten; der Club erhofft sich derweil eine Million Besucher pro Jahr. Reals Präsident Florentino Perez meinte bei der Präsentation im Bernabeu-Stadion, das Projekt sei ein richtungsweisender und strategischer Schritt, um die Marke im Mittleren Osten und Asien zu stärken.

Fotos: Real Madrid

Von Claudia Lambrich am 4. April 2012 um 15.00 Uhr
Kategorien: News, USA

Ab sofort können im Grand Canyon National Park keine Wasser-Einwegflaschen mehr gekauft werden. Denn: Leere Trinkflaschen haben bislang 20 Prozent des gesamten Abfallvolumens ausgemacht und die Betreiber des Parks damit vor enorme Probleme gestellt. Neu können Besucher des Parks ihre Behälter von weniger als einer Gallone (3,7 Liter) an diversen Wasserstationen auffüllen.

Foto: Wikimedia Commons; chensiyuan.

Von Claudia Lambrich am 28. März 2012 um 9.00 Uhr
Kategorien: Dänemark, News

Mitten im Stadtzentrum Kopenhagens wird “Nordhavn” entstehen. Dabei handelt es sich um das grösste Stadtentwicklungsprojekt Nordeuropas. Bisher wurde das Gebiet industriell genutzt. In diesem Jahr wird nun damit begonnen, das Hafenbecken zuzuschütten und einem 100 Hektar grossen Stadtteil Platz zu machen. Es sollen 100’000 Menschen auf dem neu gewonnenen Land leben und arbeiten können.

Foto: cphx.dk

Mit der Vollendung des Projekts wird die dänische Hauptstadt um ein Prozent wachsen. Die Stadterweiterung ist auch ökonomisch von Bedeutung: Dank “Nordhavn” müssen Kreuzfahrtindustrie und Gewerbehafen nicht aus dem Stadtgebiet verlagert werden. Schon 2013 soll der über einen Kilometer lange Kreuzfahrerkai, an dem zurzeit gearbeitet wird, eingeweiht werden. Nach dessen Fertigstellung können drei Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig abgefertigt werden.

Von Claudia Lambrich am 26. März 2012 um 7.06 Uhr
Kategorien: News, USA

Isidore (88) und Joan Schwartz (82) dürften nicht schlecht gestaunt haben, als sie erfuhren, dass sie für 16,80 Dollar eine Nacht im schicken New Yorker Hotel “Waldorf-Astoria” verbringen dürfen. Normalerweise kostet es ab 320 Dollar, in dem berühmten Art-Déco-Haus an der Park Avenue zu schlafen.

Das Hotel gewährt nämlich Gästen, die ihre Hochzeit ebenda feierten und noch die Originalrechnung vorweisen können, eine Übernachtung zum selben Preis wie früher. Und vor 60 Jahren hatte das Ehepaar Schwartz im damals luxuriösesten Hotel New Yorks geheiratet, 16 Monate, nachdem Verwandte ein Blind Date arrangiert hatten. Sie nahmen das Angebot des Hotels natürlich sehr gerne wahr. Wen wundert’s!

Wer keine Rechnung seiner Hochzeit im “Waldorf Astoria” vorweisen kann – sollte sich nicht ärgern, sondern einmal auf ebookers.ch umschauen. Ein grosses Angebot an Hotels sämtlicher Preisklassen wartet dort auf Euch.

Alle Fotos: Waldorf Astoria.