Claudia Lambrich

 

342 Artikel von Claudia Lambrich:

Von am 19. November 2012 um 21.18 Uhr
Kategorien: Allgemein, News, Universum

Druckfrisch und mit “Food Lover’s Guide to the World” betitelt, liegt in den Buchläden Lonely Planets neue Bibel für Gourmets auf. Die Welt wird dabei in kulinarische Regionen aufgeteilt. Grosszügig vertreten sind unter anderem Italien, Frankreich, Mexiko und die USA. Stimmige Destinationsfotografien werden geschickt mit stylischen Foodfotos, authentischen Rezepten sowie Restauranttipps verbunden. Der Hardcover-Gourmet-Reiseführer eignet sich auch bestens zum Verschenken – für die Liebe auf den ersten Biss.

Foto: www.exlibris.ch

 

Von am 19. November 2012 um 11.55 Uhr
Kategorien: Allgemein, Grossbritannien, Reisetipps

Bei meinem letzten Einkaufsbummel in London habe ich “Joy the Store” entdeckt. Allein in London gibt es zwölf Filialen; drei im berühmten Shoppingdreieck Covent Garden–Tottenham Court Road–Piccadilly Circus. Mir gefiel die erlesene Mischung aus ungewöhnlicher Bekleidung (für Frauen und Männer), hochwertigen Accessoires, verspielten Geschenkideen und kitschigem Chichi. Da gibt’s Kissen mit Union Jack, Kleiderhaken mit Schmetterlingen und Rüschenregenschirme für sie, Polizisten-Badeenten, Superman-Kochschürzen und aufblasbare Boxsäcke für ihn. Mein Tipp: Bei einem Besuch genügend Zeit einplanen!


Fotos: www.joythestore.com

 

Von am 31. August 2012 um 22.35 Uhr
Kategorien: Dänemark, Familientipps, News

Das dänische Legoland verfügt seit Mai dieses Jahres über eine neue Attraktion: das Polar Land. Rund 10 Millionen Euro sollen in die «coole» Neuheit investiert worden sein. Auf einer Fläche von 12’500 Quadratmetern lockt eine Schneemobil-Achterbahn, mit der man in einem Höllentempo durch eisige Landschaften saust. Unechte Lego-Tiere und echte Pinguine säumen den Weg der Schlitten. Höhepunkt der rasanten Fahrt sind die 5 Meter freier Fall in die Eisbärenhöhle. Nur für Mutige!

Foto: www.legoland.dk

Von am 29. August 2012 um 8.10 Uhr
Kategorien: Allgemein, Reiseliteratur, Universum, Web-Tipps

Das nenn ich eine innovative Idee: Wer keine Lust auf die üblichen 08/15-Tipps eines Reiseführers hat, stellt sich am besten bei Nectar & Pulse seinen persönlichen Reiseführer zusammen. Erstellt wird dieser individuelle Guide anhand der eigenen Interessen und mit Hilfe eines Soulmates, sprich einem “seelenverwandten” Einwohner der entsprechenden Destination. Das Ringbuch beinhaltet Stadtplan und -infos sowie Notizblätter. Soulmate-Themenblätter und deren Insidertipps werden extra angeboten. Soulmate-Reiseführer gibts bereits für die Städte Stockholm, London, Wien, New York, Berlin, Barcelona, Paris, Tel Aviv, Zürich, München und Salzburg.

Foto: www.kessel.tv

Von am 26. Juli 2012 um 13.52 Uhr
Kategorien: Familientipps, Reisetipps, Schweiz

Erst kürzlich reiste ich geschäftlich nach Friedrichshafen und passierte dabei ein Museum, das meine Aufmerksamkeit weckte. Kurz vor dem Bahnhof Romanshorn befindet sich auf der rechten Seite das “Locorama“. Auf der Homepage heisst es: “Die Stiftung Locorama in Romanshorn will die historischen Bauten im Bereich des Bahnhofs Romanshorn erhalten und in Form eines lebendigen Museums dem Publikum zugänglich machen. Kern dieser historischen Bauten ist die Lokremise mit ihren sechs Toren und dem daneben liegenden Betriebstrakt.“ Ein Blick auf die ausführliche Homepage zeigt, dass in den Bauten restaurierte Lokomotiven ausgestellt sind und solche, an denen zur Zeit gearbeitet wird. Ebenso können Personen- und Güterwagen besichtigt werden.

Spannend ist ein Besuch im Fahrsimulator, der Einblick in die Ausbildung von LokomotivführerInnen gibt. Für die jüngeren Besucher verkehrt auf dem Areal eine kleine Gartenbahn. Das Museum ist bis Ende Oktober jeweils samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene CHF 6, für 6- bis 16-Jährige CHF 3.

Foto: www.locorama.ch

Von am 20. Juli 2012 um 14.06 Uhr
Kategorien: Deutschland, Reisetipps

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich in meiner Lieblingszeitschrift Glamour über das Orangenpapiermuseum im niedersächsischen Salzgitter gelesen. Weil ich selbst einige solcher Exemplare zum Basteln zu Hause habe, warf ich einen Blick auf die Homepage des Museums – und blieb eine ganze Weile hängen. Dirik von Oettingen, der Museumswärter von Opium (OrangenpaPIermuseUM), ist leidenschaftlicher Orangenpapiersammler und gesteht “Ich bin inzwischen so weit, dass ich das Papier durch die Maschen der Orangennetze zupfe.” Die 40 000 ausgestellten Exponate sind allesamt kleine Kunstwerke. Das erste Papier wurde wahrscheinlich um 1850 bemalt. Sehr viele stammen aus den 1920ern, als die Orange als extravagante Dessertfrucht galt. Laienkünstler malten die Bilder auf dünnstes Papier, das die Früchte vor Stössen und Fäulnis beim Transport schützen sollte. Wer sich interessiert: Dirik von Oettingen hat sein Wissen in einem Buch mit dem Namen “Die Welt auf der Orange” gebündelt.

Fotos: www.opiummuseum.de

Habt ihr den ersten Beaune-Blog schon gelesen? Hier erfährt ihr, wo man sich kulinarisch verwöhnen lassen kann.

Wer in Beaune weilt, muss den 1443 gegründeten “Hospices de Beaune“ einen Besuch abstatten. Das Krankenhaus wurde nach dem Hundertjährigen Krieg von Nicolas Rolin und seiner Frau Guigone de Salins gegründet, um den Ärmsten der Bevölkerung kostenlos medizinische Betreuung zu garantieren. Noch heute dient ein Teil des Gebäudekomplexes als Spital; ein weiterer Teil steht den Besuchern als Museum zur Verfügung. Es gewährt einen interessanten Einblick in die Geschichte der Krankenpflege der letzten 500 Jahre. Mit einem einfach zu bedienenden Audioguide wird man in einer rund eineinhalbstündigen Tour individuell durch die Räumlichkeiten geführt.

Am Samstagmorgen wimmelts in den Strassen der Altstadt von Einheimischen und Touristen. Dann nämlich findet der berühmte Markt statt. Und wie immer an solchen Märkten finden sich Das-will-ich-haben-Dinge neben diversen unnötigen Sachen. Oder hat jemand von euch schon eine Matratze an einem Lebensmittelmarkt gekauft? Oder uralte Kassetten von, unterdessen bestimmt verstorbenen, Schlagerstars? Als Mitbringsel vom Markt eignen sich jedoch lokaler Honig, Nougat, Trüffel, getrocknete Pilze und Wein.

Beaune: Place Carnot, Marché aux vins, Hôtel-Dieu (Fotos: Claudia Lambrich)

Beaune ist kein Shoppingparadies – Fashionistas suchen vergebens H&M, Zara und Mango. Dennoch kann Frau hier und da in schönen, und günstigen, Geschäften einkaufen. » weiterlesen

Von am 2. Juli 2012 um 9.15 Uhr
Kategorien: Allgemein, Frankreich, Reiseberichte & Insider

Über die Wohnmobil-Ferien in der Auvergne habe ich bereits ausführlich berichtet, nun kommt, wie angedroht, eine kurze Reportage über ein verlängertes Weekend im Burgund, genauer gesagt in Beaune. Das kleine, mittelalterliche Städtchen ist ab Basel in knapp zweieinhalb Stunden erreichbar.

Eine erste Entscheidung steht bei der Unterkunftswahl an. Beaune beherbergt tolle Hotels in prächtigen Gebäuden, von denen die meisten aber auch dementsprechend teuer sind. Wer auf einem Weingut etwas ausserhalb übernachten möchte, steht ebenfalls vor der Wahl der Qual. Wir haben uns für ein Dreisternehaus mitten im Städtchen entschieden, für das Hotel Athanor. Die Lage ist sensationell, das Personal hilfsbereit und immer zu einem Spässchen aufgelegt und die chambres confort neu renoviert, stilvoll und gemütlich.

Beaune: Petite Place Carnot, Notre-Dame, La Grilladine (Fotos: Claudia Lambrich)
Wer wie wir um die Mittagszeit ankommt, gerät gleich um die Ecke des Hotels in Versuchung. Wunderbar speisen kann man im “La Grilladine“, bei schönem Wetter unter weissen Sonnensegeln. Es empfiehlt sich fast immer, ein Menü zu wählen. Für zwei Gänge (Vor-/Hauptspeise) wurden am Mittag 13 Euro verlangt, für ein dreigängiges Menü (zusätzlich mit Dessert) 15 Euro. Wir bestellten also einen grossen Blattsalat mit warmem Ziegenkäse und zum Hauptgang ein Pouletbrüstchen an exzellenter Senfsauce. Wir schwelgten und genossen. Überhaupt stellten die Restaurants einen Höhepunkt unserer Kurzreise dar. Mit gutem Gewissen empfehlen kann ich auch “Le Relais de Saulx“ (6 Rue Louis Very) für ein gediegenes Nachtessen und “Les Chevaliers“ (3 Petite Place Carnot) für einige Häppchen unter freiem Himmel. Rund um den Place Carnot befinden sich einige nette Cafés, die nicht unbedingt berühmt für ihren Kaffee, sondern für ihre Patisserie sind. Da gibt es Kunstwerke aus Zucker und Biskuit, farbenfrohe Türmchen, kleine Gebilde aus süsser, klebriger Masse.
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Von am 27. Juni 2012 um 12.27 Uhr
Kategorien: Australien, Finnland, Länder, News, Reisetipps, Spanien, Universum, USA

Rund um den Planeten finden im Juli traditionsreiche Festivals und verrückte Events statt. Lonely Planet hat knapp drei Dutzend gesammelt; ich stelle euch die vier schrägsten in unserem Blog vor:

Wife-Carrying World Championships

Sonkajärvi, Finnland
6. und 7. Juli 2012
Endlich müssen die Männer ihre Frauen auf Händen tragen! Bei den „Wife-Carrying World Championships“, die seit 20 Jahren stattfinden, müssen die Herren der Schöpfung ihre Liebsten über eine Distanz von 253,5 Metern tragen. Die Wettbewerber müssen verschiedene Hindernisse und Wassergräben überwinden sowie auf unterschiedlichen Unterlagen laufen. Ausgezeichnet werden u.a. das unterhaltsamste Paar, das Duo mit der verrücktesten Bekleidung sowie natürlich das schnellste Gespann. Als Preis winkt das Gewicht der Frau in Bier. Einzige Bedingung: Die Frauen müssen über 17 Jahre alt und über 49 kg sein.

Beer Can Regatta

Darwin, Australien
15. Juli 2012
Ein seetüchtiges Boot aus leeren Bierbüchsen? In Darwin, der “beer drinking capital of the world“, mangelt es auf alle Fälle nicht an entsprechendem Rohmaterial. Die Regatta wird von bis zu 30 Booten gesegelt, von denen die grössten eine Länge von bis zu 12 Metern erreichen.

Fiesta de Santa Marta de Ribarteme

Santa Marta de Ribarteme, Pontevedra, Spanien
29. Juli 2012
Am schaurig-schönen Festival von Santa Marta de Ribarteme legen sich Menschen, die eine Nahtoderfahrung durchlebten, in einen Sarg und lassen sich zur Kirche Santa Marta tragen. Dort beten sie und drücken ihre Dankbarkeit meist mit finanziellem Zustupf an die Kirche aus. Ihre Geschichten über das drohende Ableben konkurrieren mit den Klängen von Steelbands und gewaltigen Feuerwerken.

Gilroy Garlic Festival

Christmas Hill Park, Gilroy, Kalifornien, USA
27. bis 29. Juli 2012
Ende Juli werden in Gilroy mehr als zwei Tonnen frischen Knoblauchs verarbeitet und verdrückt. Besucherinnen und Besucher der “Gourmet Alley“ können Knoblauchbrot testen, essen Knoblauchwurst, Knoblauch-Seafood und wagen sich sogar an Knoblauch-Eis. Wie gut, dass das Knoblauch-Festival unter freiem Himmel stattfindet!

Kennt ihr noch weitere verrückte Festivals?

Im Juli finden weltweit verrückte Festivals statt: Beer Can Regatta, Fiesta de Santa Marta de Ribarteme, Wife-Carrying World Championships (v.l.n.r.)

Fotos: www.beercanragatta.org.au, www.spain-holiday.com, www.eukonkanto.fi

Von am 16. Juni 2012 um 9.37 Uhr
Kategorien: Grossbritannien, Reisetipps

London gehört zu den weltweit teuersten Städten der Welt. Hotelzimmer in der Grösse einer Besenkammer mit nicht funktionierender Heizung und tropfendem Wasserhahn gehören zum Inventar. Zu überrissenen Preisen, versteht sich. Doch selbst in Grossbritanniens Hauptstadt gibt es gewisse Dinge, die nichts kosten. Lonely Planet hat die beliebtesten 20 Gratisattraktionen zusammengestellt. Da sind zum Beispiel:

Habt ihr weitere Tipps?

Diese Londoner Museen sind alle gratis: Victoria & Albert Museum, British Museum, Tate Modern (Fotos: Wikimedia Commons – dcastor, Eric Pouhier, norway.today)