Gabriela Rolli

 

33 Artikel von Gabriela Rolli:

Von Gabriela Rolli am 16. Oktober 2009 um 10.00 Uhr
Kategorien: Reisetipps, Schweiz

In der Paintball-Arena in Luzern, kann man sich gegenseitig blaue Flecken schiessen. Wieso nicht? Wenn’s Spass macht!

“Paintball kann jeder spielen. Es ist ein Teamsport und nichts für Freizeitrambos. Gefordert sind nicht Kraft und ein durchtrainierter Körper, sondern Teamwork und taktisches Geschick. Von amerikanischen und englischen Firmen wird es zur Mitarbeiterschulung eingesetzt. Auch ist es sehr gut geeignet, um sich nach einer harten Woche etwas Abwechslung zu verschaffen.”

So wirbt das Service Management meiner Firma für einen gemeinsamen Abend unter Kollegen. Jetzt sitze ich hier und lasse in Kürze einen Vortrag über mich ergehen, der mir den Sport Paintball näher bringen soll. Sport! Dass ich nicht lache! Kleine und grosse Jungs rennen durch das Dickicht und schiessen sich mit Farbe wund. Worin bitte liegt der Reiz, Farbbälle abzukriegen, die mit einer solchen Wucht auf den Körper klatschen? Was ist euer Problem? Wie schrecklich langweilig dieser Frieden doch ist. Da erfindet man eben ein Spiel, bei dem man sich beschiessen darf. Da kommt ja der Farbkugelexperte. Mal sehen, wie er das sinnlose Geballere schön zu schwatzen versucht:

“Der Sport wurde ursprünglich Gotcha genannt. Dieser Ausspruch kommt aus dem amerikanischen Slang und bedeute “Got ya” (“Hab dich.”). Bei diesem Sport versuchen sich zwei oder mehr Spieler gegenseitig mit Farbmunition aus Paintballwaffen, “Markierer” genannt, zu beschiessen. Gotcha wurde 1981 in den USA erfunden.“

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Von Gabriela Rolli am 25. September 2009 um 16.00 Uhr
Kategorien: Schweiz

In Zürich leben Grufties, die ihr Dasein als Vampire fristen. Sie trinken Blut, lassen sich Eckzähne ansetzen und verkriechen sich tagsüber in Särge, um sich dann als bleiche Gestalten an der Nacht zu frönen. Nichts Besonderes, dachte ich – bis mir jemand aus diesen Kreisen ein Treffen mit “der Gräfin” organisierte. Ein Blick ins dunkle Zürich:

Eigentlich sollte die Begegnung mit der Untoten bei Vollmond, auf einem Friedhof stattfinden, als man mir kurz zuvor mitteilte, dass die Gräfin mich in einer Bar treffen möchte. Sie kommt natürlich zu spät, wie es sich für eine Lady gehört. Ihr Auftritt könnte gelungener nicht sein: Gehüllt in einen langen, eng anliegenden Mantel, mit hochgestecktem, blondem Haar und ausdrucksvoll geschminkten Augen zieht sie alle Blicke auf sich. Sie reicht mir die Hand zum Kuss. Ich wusste nicht, was mich erwartet, aber dass ich so fasziniert sein würde, hätte ich nicht gedacht.
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Von Gabriela Rolli am 21. September 2009 um 16.00 Uhr
Kategorien: Mexiko, Reisetipps

An der Karibikküste, zwischen Playa del Carmen und Tulum, liegt Xcaret. Erbaut auf einer ehemaligen Mayastätte, bietet der Tierpark alles, was das Touristenherz begehrt.

Weisse Strände grenzen an azurblaues Meer, in welches Pelikane stürzen, um sich einen der zahlreichen Fische zu schnappen. Man kann in einem Floss den Paradiesfluss hinab gondeln, in einem Kanal, der eine versunkene Stadt verbirgt, schnorcheln oder einfach nur in einer Hängematte baumeln. Es hat wilde Tiere, unzählige Shops und Restaurants, und abends gibt es bei einem Candlelight Dinner eine Show zu sehen, die die Lebensweise der Mayas zeigt.

Die grösste Attraktion sind aber die Delfine, mit denen man schwimmen kann. Sechs bis acht Personen bilden eine Gruppe, und man wird je nach Wunsch auf spanisch oder englisch instruiert. Ein Fotograf steht bereit und schiesst unzählige Fotos, die man am Schluss kaufen kann. Zu Beginn steht man, umschlungen von einer Schwimmweste, auf einer Plattform im Wasser, während einem die Delfine bereits neugierig um die Beine schwimmen. Danach wird einem gezeigt, wo man die Meeressäuger berühren darf. Nicht anfassen sollte man sie im Gesicht und an der Rückenflosse. Dann beginnt die Schmusestunde. Vier Delfine werden von den Touristen geküsst und gestreichelt; die Tiere geben jedem einen feuchten Schmatz zurück. Die Delfine kriegen den ganzen Tag Streicheleinheiten – und scheinen davon nicht genug zu kriegen. Sie streichen im Zickzack um die Leute und werden von jedem ausgiebig liebkost. Kindliche Freude macht sich breit. Nach den glänzenden Augen zu schliessen, erfüllt sich hier für jeden ein Traum.

Wenn die Delfine mögen, springen sie auch oder winken mit den Flossen. Man merkt aber, dass der Trainer nicht viel zu sagen hat. Wenn sie nicht wollen, wollen sie nicht. Nach etwa einer Stunde steigt die Gruppe wieder aus dem Wasser und wird sich wohl noch lange an dieses unvergesslichen Ereignis erinnern.

Alle Fotos: Gabriela Rolli

Von Gabriela Rolli am 14. Juli 2009 um 8.00 Uhr
Kategorien: Reiseberichte & Insider, Thailand

Wir haben uns einen einmonatigen Yogakurs in Thailand gegönnt. Auf der Insel Ko Pha Ngan. Eine Auszeit, die ich nur weiterempfehlen kann!

Backpacker erreichen die Insel über Bangkok mit mehrmaligem Umsteigen, viel Wartezeit und einer Reisedauer von 14 Stunden. Pauschaltouristen fliegen am besten nach Ko Samui und fahren dann weiter mit einem Boot, wo sie schon nach circa zwei Stunden am Ziel sind.

Fotos: Gabriela Rolli (Zur Vergrösserung bitte anklicken!)

Eines Tages während unserer Thailand-Reise, gegen 12 Uhr Mittags, schnallen wir unsere Rücksäcke unter der heissen Sonne Thailands um. Wir verlassen das Boot mit einer Horde anderer Touristen. Angekommen auf Ko Pha Ngan. Es ist bald Vollmond, und die bekannte Fullmoonparty in Haad Rin, im Osten der Insel, findet in zwei Tagen statt. Der kleine Strand wird für 24 Stunden von mehreren tausend Besuchern besiedelt sein. Man merkt schnell, welche der soeben angekommenen Reisenden extra für dieses Spektakel die Insel besuchen und wer sich auf den Weg macht, um sich in einem der vielen Yoga- und Meditationszentren einzuschreiben. » weiterlesen

Von Gabriela Rolli am 10. Juli 2009 um 7.30 Uhr
Kategorien: Reiseberichte & Insider, Schweiz

Schlemmen auf dem Wasser. Das klingt nach Entspannung und Es-sich-gutgehen-lassen. Ich habe zwei Anbieter von Brunch-Schifffahrten gestestet:

Auf dem Rhein

Unterwegs mit einem Brunch-Schiff der SZR Züri-Rhy Schifffahrtsgesellschaft:
Ein wundervoller Morgen. Es herrschen laue 22 Grad, der noch etwas kühle Wind umweht einen sanft, und es riecht nach Fluss. So wie ein Fluss eben einfach riechen muss. Halt dieser ganz spezielle Duft…
Um 08:30 Uhr darf man im Schiff platz nehmen, welches mit sechs Tischen ausgestattet ist. Klein und charmant. Sogleich wird einem der Kaffee serviert. Um 08:45 Uhr fährt das Schiff in Richtung Eglisau ab. Die Tische werden von zwei Kellnerinnen bedient; sie servieren verschiedene Brote, Früchte, Aufschnitt und Käse, gefüllte Eier, Cornflakes und Birchermüsli. Die leeren Gläser und Tassen werden auf Wunsch immer wieder mit Orangensaft, Tee und Kaffee aufgefüllt.
Beide Uferseiten sind von dichten Wäldern besiedelt, und immer wieder erblickt man eine Feuerstelle, wo man sich fest vornimmt, einmal mit der Familie hin zu gehen, um den Sonntag dort zu verbringen. » weiterlesen

Von Gabriela Rolli am 3. Juni 2009 um 14.30 Uhr
Kategorien: Kambodscha, Reiseberichte & Insider

Phnom Penh, Kambodschas Hauptstadt, ist sowohl alt wie neu, chaotisch wie überschaubar, arm wie reich und staubig wie glänzend. Man könnte sich an einen Strassenrand setzen und mit geöffnetem Mund dem Geschehen zuschauen – ohne dass es einem auch nur eine Sekunde langweilig würde.

Ich traue mich gar nicht, aus dem Bus zu schauen. Unzählige Tuk-Tuk-Fahrer warten darauf, dass sie Touristen zum gewünschten Hostel fahren können. Hat man erst mal Blickkontakt, ist der Vertrag sozusagen besiegelt. Natürlich ist das gewünschte Hostel zunächst entweder zu weit weg oder abgerissen, da der Fahrer ja Provision kriegt, wenn er Touristen in die Unterkunft bringt, von der er sein Benzin bezahlt kriegt. Wenn man jedoch lange genug insistiert, wird man dann murrend zu dem Hostel gefahren, zu dem man will – das erstaunlicherweise noch steht und auch oftmals genau so gut ist, wie im Reiseführer beschrieben.

Sogleich mache ich mich mit einem Fahrer auf den Weg zu den Killing Fields in Choeung Ek, wo einst 17’000 Menschen exekutiert wurden.

Gedenken an den Massenmord. Foto: Gabriela Rolli

Gedenken an den Massenmord. Foto: Gabriela Rolli

Die Killing Fields gelten als ein Symbol für den Massenmord der Roten Khmer an der eigenen Bevölkerung in der Zeit von 1975 bis 1979. Besonders einprägend dabei, sind die Bilder tausender Totenschädel und anderer menschlicher Überreste, welche die Felder Kambodschas übersäten.

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Von Gabriela Rolli am 29. April 2009 um 9.30 Uhr
Kategorien: Indonesien, Reisetipps

Bukit Lawang, ein Dorf in Nordsumatra, ist ein sicherer Wert für Leute, die einmal einen Orang-Utan in freier Natur sehen wollen.

Regen giesst von den Dächern, und der Pfad vor unserem Bungalow wird bald zu einem reissenden Fluss. Nichts Besonderes während der Regenzeit in Sumatra. Wir reisen zu viert und sind soeben in Bukit Lawang angekommen, wo wir, wie jeder andere Tourist auch, freilebende Orang-Utans zu sehen bekommen wollen. Private Touristenführer gibt’s hier wie Sand am Meer, und so ist kurz nach unserer Ankunft alles für den morgigen Abenteuerausflug in den Dschungel mit einer Übernachtung in Zelten gebucht. Gegen acht Uhr in der Früh treffen wir unseren Guide am Rande des tropischen Waldes, der diesen kleinen Ort umgibt. Wir beginnen sogleich mit dem Aufstieg. Mit uns laufen noch vier weitere Einheimische, die, mit Rücksäcken und riesigen Pneus beladen, an uns vorbei eilen. Nach nur kurzer Zeit sind sie mit samt ihrem Gepäck nicht mehr zu sehen. » weiterlesen

Von Gabriela Rolli am 27. April 2009 um 14.00 Uhr
Kategorien: Australien, Reiseberichte & Insider

Wenige Autominuten von Surfers Paradise entfernt, liegt ein Wildlife-Park mit hunderten von australischen Tieren, umgeben von Regenwald: das Currumbin Wildlife Sanctuary. Hier hat man die Gelegenheit, Koalas zu umarmen oder sich neben Kängurus zu legen. Bekannt wurde der Park aber hauptsächlich wegen seiner Papageienfütterung. » weiterlesen

Von Gabriela Rolli am 14. April 2009 um 7.00 Uhr
Kategorien: Peru, Reiseberichte & Insider

Huacachina liegt einige Kilometer westlich der Stadt Ica in Peru. Der Ort ist, aufgrund der Oase Laguna de Huacachina und der sie umschliessenden Dünen, eine der touristischen Hauptattraktionen Perus. Die braune Brühe hat uns allerdings ziemlich erschreckt. Früher nutzte man die Oase, die von einem unterirdischen Andenfluss gespeist wird, noch als Heilbad. Das kann man heute nicht mehr. Auch nimmt der Wasserspiegel stetig ab.

Nach Heilbad sieht diese Oase nicht mehr aus. Foto: Gabriela Rolli

Nach Heilbad sieht diese Oase nicht mehr aus. Foto: Gabriela Rolli

Ebenfalls erstaunt waren wir über die vielen Hotels und Restaurants, die es hier draussen in der Wüste gibt. Natürlich, Huacachina ist sehr touristisch, aber mit diesem Ansturm hätten wir dann doch nicht gerechnet. Kaum angekommen, mieteten wir ein Sandboard an einem der vielen Stände. Eigentlich sind die Sandboards alles ausgediente Snowboards aus Europa und Amerika.
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Von Gabriela Rolli am 4. März 2009 um 8.30 Uhr
Kategorien: Italien, Reisetipps

Perugia

(Foto: Gabriela Rolli)

Perugia ist eine der geschichtsträchtigsten Kunst- und Monumentalstädte Italiens. Die zwischen Rom und Florenz in Mittel-Italien liegende Stadt zeichnet sich durch ein lebhaftes und innovatives kulturelles Leben aus sowie durch ein breit gefächertes Angebot an Veranstaltungen. So werden Aufenthalte in dieser Stadt das ganze Jahr über zu einem unvergesslichen Erlebnis. Umso schöner, wenn man sich mit den Einheimischen auch noch verständigen kann.

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