Gabriela Rolli

 

33 Artikel von Gabriela Rolli:

Von Gabriela Rolli am 22. Januar 2008 um 8.00 Uhr
Kategorien: Reiseberichte & Insider

Viel Abenteuer für wenig Geld ist das Motto eines jeden Backpackers. Oft geht er dafür durch die Hölle, letztlich wird ihm aber genau deswegen nie langweilig.

Backpacker's life

(Foto: Gabriela Rolli)

Fünf Uhr morgens. Ich werde durch das Geschnarche des Leidensgenossen hinter mir geweckt. Der Mann neben mir sitzt gekrümmt in seinem Sessel, während ihm der Speichel aus seinem offenen Mund auf die Schulter tropft.

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Von Gabriela Rolli am 3. Januar 2008 um 8.00 Uhr
Kategorien: Ecuador, Reiseberichte & Insider

Ein Besuch auf Galapagos geht ins Geld, deshalb kann man auch alternativ auf die Isla de la Plata ausweisen. Dort kann man die Natur ebenso von Nahem bestaunen, nur günstiger.

Isla de la Plata ist der Geheimtipp an der Pazifikküste in Ecuador. Angeblich kriegt man das Selbe zu sehen wie auf den Galapagosinseln, nur zu viel erschwinglicheren Preisen.

seelöwen isla de la plata
Seelöwen (Foto: Keystone / Ricardo Mazalan)

Also mache ich mich auf den Weg und komme an einem regnerischen Morgen im Oktober in Puerto Lopez an. Sogleich buche ich bei einem der vielen Touranbietern den Trip zu der Insel und wie wir, eine Gruppe von acht Touristen, an Bord sind, zeigt sich sogar die Sonne von ihrer hellsten Seite.
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Von Gabriela Rolli am 15. Dezember 2007 um 13.22 Uhr
Kategorien: Bolivien, Reiseberichte & Insider

Bolivien ist ein Land, das noch manche Überraschungen bereit hält. Auf einer Busreise durch das Land lassen sich die unmöglichsten Dinge beobachten – amüsante wie unangenehme.

bolivien bus
(Foto: Keystone / Jorge Albrego)

Die Sitze sind schmutzig, wie alle Sitze in den Bussen Boliviens. Indigene Frauen drängen ihre pompösen Röcke zwischen den Plätzen hindurch. Sie riechen alt und nach Küche. Ihre Zöpfe sind mit farbigen Pompons verziert, die Hände sind rissig und die Nägel schwarz.

Egal, ich bin auf Reisen und werde jetzt endlich mit dem Buch beginnen, das ich schon seit Jahren schreiben möchte. Der Fahrer tritt aufs Gaspedal und der Bus bahnt sich seinen Weg in Richtung Cochabamba. Die Strasse ist eine der wenigen geteerten in Bolivien. Nach nur wenigen Minuten hält der Bus und eine Frau mit einem Korb steigt ein. Die Latina beginnt ihre Ware anzupreisen. Mit bedachten, lauten Worten versucht sie das Volk zu überzeugen, ihr Ginseng zu kaufen. Gesund sei es und ohne Fleisch. Die alten, weisen, arbeitswütigen, kerngesunden und niemals müden Chinesen würden sich schliesslich nur von Gemüse ernähren, sagt sie. Man müsse ihr glauben, es sei alles im Internet nachzulesen. Die Hunde, Katzen, Schlangen und Krebse wären noch so froh, wenn die Chinesen Vegetarier wären. Dem ist leider nicht so. Ob sie wohl die Inder meinte? Auf jeden Fall sei Ginseng auch gut gegen Alzheimer. Sie macht noch etwa zehn Minuten Angst und dann kaufen ihr die Leute ihre Ware bereitwillig ab. An ihr ist eine Präsidentin verloren gegangen.

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