Katja Schönherr

 

241 Artikel von Katja Schönherr:

Von am 5. Mai 2012 um 10.00 Uhr
Kategorien: Deutschland, Web-Tipps

Kaum scheint ein bisschen Sonne, zieht es die Bayern auch schon hinaus – in ihre Biergärten. Eine goldene Mass nach der anderen Mass wird getrunken, Radisalat gegessen, ein Hendl oder Brezeln und Obatzter.

Der Biergarten wird nunmehr 200 Jahre alt. “Zeit-Online” widmet dem Freisitz-Phänomen deshalb sechs amüsante Geschichten – unser Link der Woche: “Die Mass ist toll.”

Na dann: Proscht!

BiergartenFoto: Flickr.com.

Von am 10. März 2012 um 9.00 Uhr
Kategorien: Web-Tipps

Ihr habt Euch mit Eurem Sitznachbarn im Flugzeug unheimlich gut verstanden? Er – obwohl, oder gerade weil, ein Unbekannter – weiss nun mehr über Euer Leben als viele, die Ihr schon wesentlich länger kennt? Und nun wollt Ihr ihn wiedersehen; nach der Landung war aber alles so schnell gegangen, dass ihr ganz vergessen habt, Nummern auszutauschen?

Dann gehört Ihr zur Zielgruppe von Will Scully-Power. Denn der Australier hat die Website “We met on a Plane” aufgesetzt, über die sich Menschen wiederfinden können, die sich im Flugzeug getroffen und danach aus den Augen verloren haben. Eine Art Lost and Found für Verliebte also. Wie’s geht?

“Sie füllen ein Formular aus: Flugnummer, Abflughafen, Ziel. Dazu schreiben Sie, wen Sie wiederfinden wollen und warum Sie ihn kontaktieren möchten. Diese Geschichte geht dann bei uns online. Dazu gibt es auch die Möglichkeit, das Inserat zum Beispiel mit Ihrem Facebook-Profil zu verlinken. Dann heißt es abwarten… Oder aber Sie lesen erst mal, was die anderen User so geschrieben haben – vielleicht ist Ihr Sitznachbar ja schon darunter”,

erklärt Scully-Power das Prozedere im Interview mit “Zeit-Online”.

Sollten sich so tatsächlich einmal Pärchen finden, dürfte dann auch der Hochzeitssong feststehen, oder?

Von am 29. Februar 2012 um 15.00 Uhr
Kategorien: Reisetipps, Schweiz

Zwei Jahre lang war es sorgsam renoviert und restauriert worden. Kurz vor Weihnachten nun nahm das “Jugendstilhotel Paxmontana” in Flüeli-Ranft seinen Betrieb wieder auf. (Fotos zur Vergrösserung einfach anklicken.)

Ursprünglich 1896 erbaut und dann mehrmals erweitert worden, begann man 2010, das Hotel einer Kernsanierung zu unterziehen. Und das hat sich gelohnt! Mit Liebe zum Detail wurden etwa die Wandmalereien und Stuckdecken restauriert. Und der Parkettbauer dürfte sich eine goldene Nase verdient haben. Die Zimmer des Drei-Sterne-Hotels sind nun modern ausgestattet, die Möbel dabei so schlicht und dezent gehalten, dass sie gar nicht erst versuchen, es mit dem historischen Charakter des Hauses aufzunehmen; sie fügen sich wunderbar ein. Wer auf Altes steht: Es gibt auch vier historische Doppelzimmer, die originalgetreu eingerichtet (und trotzdem mit modernem Bad ausgestattet) sind.
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Von am 10. Februar 2012 um 16.30 Uhr
Kategorien: Grossbritannien, News

Auch ein traditionelles Fortbewegungsmittel muss ab und an mal den aktuellen Gegebenheiten angepasst werden. Und so hatte das für den öffentlichen Nahverkehr in der Metropole zuständige Unternehmen Transport for London zu einem Designwettbewerb aufgerufen. Ziel war es, den inzwischen recht rar gewordenen roten Doppeldecker-Bus zu modernisieren. Und hier seht ihr den Gewinner (zur Vergrösserung einfach anklicken):

Das erste Modell des neuen Wahrzeichen-Busses (übrigens mit Hybridantrieb) wird ab 20. Februar auf der Linie 38 zwischen Victoria und Hackney verkehren.

Alle Fotos: Transport for London.

Von am 9. Februar 2012 um 11.15 Uhr
Kategorien: Allgemein, Web-Tipps

Neulich habe ich hier eine Aufzählung all jener Dinge gemacht, die mir den Aufenthalt in einem Hotel versüssen. Manchem mag das eine oder andere banal vorkommen – mir hingegen vermittelt jeder einzelne Aspekt das Gefühl, dass die Hotelbesitzer (und -architekten) die Räume selbst einmal ausprobiert oder zumindest mitgedacht haben.

Einen ganz wichtigen Punkt hatte ich in meiner Liste aber vergessen. Zum Glück greift ihn nun die “NZZ” in ihrem Hotelblog auf: “Die Gletscherspalte im Doppelbett” ist ein absolutes No-Go.

“Bereits beim Versuch zu einem Gutenachtkuss tat sich zwischen uns eine breite Spalte auf. Von den Schwierigkeiten bei weiteren Aktivitäten ganz zu schweigen”,

beschreibt die Autorin die Nachteile von zwei nur leicht aneinander geschobenen Matratzen. Ich kann nur beipflichten: Wenn schon zwei Matratzen, dann muss zumindest ein Ritzenfüller her!

Ob’s gemütlich wird, erkennt man erst, wenn man unter die Decke schaut. Foto: Keystone; Jean-Christophe Bott.

Von am 3. Februar 2012 um 12.00 Uhr
Kategorien: Portugal, Reiseberichte & Insider

Die Atlantikinsel Madeira gehört politisch zu Portugal, geografisch betrachtet hingegen liegt sie Afrika am nächsten. So beträgt die Entfernung zu Marokko nur 500 Kilometer, die zum portugiesischen Festland ganze 900. Auf einer Fläche von 741 Quadratkilometern leben rund 230.000 Einwohner, die meisten von ihnen in der Hauptstadt Funchal. (Fotos zur Vergrösserung einfach anklicken.)

Wer in den Ferien am liebsten am Strand herumliegt, sollte besser auf eine der nahegelegenen Kanarischen Inseln fliegen. Denn Madeira hat nur ganz wenige flache Küstenabschnitte zu bieten. Für Wanderer und Botanikfreunde aber ist Madeira ein Paradies. Es besitzt ein mildes und feuchtes Klima, was die Vegetation sehr begünstigt. Kein Wunder also, dass das Eiland auch als “Blumeninsel” oder “Insel des ewigen Frühlings” bezeichnet wird.

Hier ein paar Tipps, was man gesehen und gemacht haben sollte:
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Von am 1. Februar 2012 um 9.00 Uhr
Kategorien: USA, Web-Tipps

An der Spruchsammlung “Shit New Yorkers Say” war in den Kommentaren bei Youtube ein wenig herumgemäkelt worden. Hauptkritikpunkt: Dies seien Zitate, die im Grunde nur zugezogene Hippster in den Mund nehmen. Deshalb gibt es jetzt eine weitere Version: “Shit Native New Yorkers Say”.

Von am 25. Januar 2012 um 9.03 Uhr
Kategorien: Portugal, Reisetipps

Die portugiesische Insel Madeira ist schon seit dem 19. Jahrhundert ein beliebtes Ferienziel für Briten. An Orten wie der “Quinta da Bela Vista” sieht man das ganz deutlich. Das Hotel mit seinem 25.000m² grossen Garten und dem altehrwürdigem Herrenhaus in dessen Mitte strahlt noch immer die Aura vergangener Zeiten aus. Zeiten, in denen an Massentourismus noch nicht zu denken war. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken.)

Das Hotel – behutsam saniert und erweitert – befindet sich etwa 1,6 Kilometer nördlich der Inselhauptstadt Funchal (ein Hotelshuttle bringt einen regelmässig ins Zentrum und zurück). Auf einem Hügel gelegen, hat man eine wunderbare Aussicht auf Stadt und Meer. Im Garten und am Pool kann man entspannen und zu jeder Tageszeit einen englischen Schwarztee trinken. Und auch das Personal, stets in weisser Butlerkleidung, sorgt dafür, dass man sich fühlt, als sei man in die Vergangenheit gereist – ohne auf irgendwelchen Komfort verzichten zu müssen.

Wer also eine Reise auf die Blumeninsel plant – die “Quinta da Bela Vista” kann ich sehr empfehlen.

Von am 23. Januar 2012 um 15.30 Uhr
Kategorien: Web-Tipps

Seit einer Weile machen sie im Netz die grosse Runde: Videos des Titels “Shit XYZ say”. Für XYZ kann man in inzwischen so ziemlich alles einsetzen – Boys, Girls (mein Favorit), Brides, Ballerinas, Yogis und so weiter. Jedes Mal sind typische Sprüche der jeweiligen Gruppe zusammengetragen.

Nun gibt’s das Ganze auch für New Yorker. Wahrscheinlich trifft diese Spruchsammlung zwar eher auf Yuppies aus Manhattan zu, lustig ist sie aber allemal:

Von am 3. Januar 2012 um 8.00 Uhr
Kategorien: Allgemein

Es geht doch nichts über ein ausgiebiges Frühstück, am liebsten bis elf! Foto: Keystone; Martin Ruetschi.

Zimmerservice, XXL-Bett und ein riesengrosser Flachbild-Fernseher – mit solchen Dingen beeindruckt mich ein Hotel nicht. Überhaupt ist mir vieles, was für die Sterne-Kategorisierung wichtig ist (wie beispielweise ein Fernseher), völlig egal. Bei mir sorgen ganz andere Dinge dafür, dass ich mich in einem Hotel so richtig wohlfühle. Im Grunde sind es nur Kleinigkeiten. Vielleicht könnt ihr die eine oder andere Sache nachvollziehen.

Was ich in einem Hotel schätze:

  • Ein Glas Prosecco bei der Ankunft: Zugegeben, ich bin leicht zu kriegen. Aber so fühlt man sich eben gleich “herzlich willkommen”.
  • Mal keinen Fernseher im Zimmer: Ob Flachbild- oder klotziges Gerät, ich fand Fernseher schon immer hässlich und habe sie auch noch nie in den Ferien eingeschaltet. Gerne wäre ich mal in einem Hotelzimmer ohne – war ich aber noch nie.
  • Ausreichend Haken: Jacken-, Handtuch- oder Bademantelhaken. In den meisten Hotelzimmern gibt es zu wenige. Stattdessen schlägt man sich herum mit komischen Bügeln.
  • Keine komischen Bügel, sondern richtige: Ich weiss nicht, ob Kleiderbügel wirklich geklaut werden. Den Hotelausstattungen zufolge muss es aber so sein. Warum sonst sollten sich so viele Hotels für diese diebstahlsicheren Halterungen entscheiden? Mich jedenfalls stören zwei Dinge daran: Erstens, dass mir unterstellt wird, ich würde normale Bügel mitgehen lassen. Und zweitens, dass ich zum Aufhängen von Kleiderstücken länger brauche. Liegt’s nur an meinem Ungeschick?
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