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Rico Wyder
336 Artikel von Rico Wyder:
Strategisch oder spirituell?
Kategorien: China, Griechenland, Indonesien, Länder, Reisetipps, Türkei
Als die Menschheit noch keine Sesselbahnen, Helikopter und Flugzeuge hatte, war es eine gewaltige Herausforderung einen Berg zu erzwingen. Priester und Mönche fanden in der Höhe nicht nur Schutz vor Angreifern, sondern auch die nötige Abgeschiedenheit und Ruhe, um über das Leben zu sinnieren. Sie bewiesen ein gutes Händchen, die richtigen Orte auszuwählen. Viele dieser Bauten ziehen noch heute viele Besucher an, wenn auch diese vielmehr Touristen als Pilger sind.
Von Europa bis Asien verblüffen Klöster und Tempel, die fernab von Dörfern und mit nur wenigen technischen Hilfsmittel erbaut wurden. Ich habe einige meiner Favoriten zusammengestellt.
Die Méteora-Klöster, Griechenland
Bild: Marcin Grabski // CC 2.0
Die Metéora-Klöster (griechisch für “in die Höhe heben”) scheinen über die Ebenenen von Thessalien regelrecht zu schweben. Die insgesamt 24 Klöster und Eremitagen sind alle in gleichermassen schwindelerregender Höhe gebaut und gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Das Bild (siehe oben) zeigt das Kloster Rousánou, welches noch immer bewohnt ist und besichtigt werden kann. Dasselbe gilt für die Klöster Metamórphosis, Varlaám, Agía Triáda, Agios Stéfanos und Agios Nikólaos Anapavsás. Genauso sehenswert sind übrigens auch die Klöster rund um den Berg Athos in Makedonien.
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Exotische Snacks aus aller Welt
Kategorien: Web-Tipps
In fremden Ländern tummle ich mich gerne in lokalen Lebensmittelläden und suche ausgefallene Produkte. Vor allem lokale Süssigkeiten, Backwaren und andere Snacks geben einen guten Eindruck über die kulinarischen Vorlieben einer Region.
Jeden Freitag begibt sich der Blog jaunted.com auf eine kulinarische Reise in die weite Welt und sucht eine exotische Köstlichkeit heraus. Letztens waren “Potato Chips” dran: die 15 verrücktesten Chips-Geschmacksrichtungen der Welt. Ein spannender Titel und auch der Inhalt hat es in sich (nicht nur in Asien, sondern auch in Grossbritannien sind die Chips-Kreateure sehr innovativ).
Wer sich von noch mehr Lebensmitteln aus aller Welt inspirieren lassen möchte, der schaut sich auf Jaunted Foreign Grocery Friday um. Vom indonesischen Kaffee bis hin zu ungarischen Kuchen ist für jeden etwas dabei.
Hotel am Sternenhimmel
Kategorien: News
Es gibt mittlerweile einige Firmen, die den Weltraum auch Touristen zugänglich machen möchten, wie z.B. Richard Bransons Virgin Galactic. SpaceX verkündete vor ein paar Tagen in einer Pressemitteilung ihre Zusammenarbeit mit Bigelow Aerospace. Bigelow arbeitet an einer privaten Weltraumstation. Ein Hotel im All? Das klingt doch toll. Bis es soweit ist, wird noch einige Zeit vergehen und wir verbringen unsere Ferien weiterhin an irdischen Traumstränden. Bigelow begann 1999 mit seiner Entwicklung und hat bisher zwei Prototypen seiner Kapseln ins All befördert. Aber wo wären wir ohne Visionäre?
Als erstes privates Unternehmen hat die amerikanische Firma SpaceX eine Rakete in den Orbit und dessen Kapsel wieder zurück auf die Erde gebracht. Der Gründer Elon Musk verdiente seine Millionen mit PayPal und ist gleichzeitig der Gründer von Tesla, Autobauer luxuriöser Elektroautos. Musk ist ein wahrer Visionär und möchte die Menschheit in die nächste Phase der Entwicklung bringen, in welcher wir in den Weltraum expandieren. Dabei denkt er kurzfristig wohl eher an Umsatz und Gewinn. Seit die NASA nicht mehr eigene Raketen in den Weltraum bringen kann, will SpaceX einspringen und der russischen Weltraumorganisation Roskosmos Konkurrenz machen. Die NASA macht mit und unterstützt die kommerzielle Weltraumnutzung.
In die Lounge dank Klout
Kategorien: News, USA
Viele Nutzer von Facebook, Twitter und Google+ haben hunderte Kontakte in ihrem Netzwerk. Sie teilen Fotos, Kommentare, Links und Videos mit ihren Freunden und beeinflussen sich gegenseitig. Doch, wie viele Menschen beeinflusst ein einzelner Nutzer in diesem Übermass an Statusmeldungen, Einladungen und Youtube-Videos wirklich?
Der Internetdienst Klout bewertet den Einfluss auf andere Nutzer in sozialen Netzwerken und vergibt dabei eine Bewertung von 0 bis 100. Der durchschnittliche Nutzer erreicht 20, Prominente wie Lady Gaga oder Justin Bieber erhalten den Höchstwert.
Klout und Cathay Pacific spannen zusammen
Nun möchte auch die Reisebranche von einflussreichen Social Media Nutzern profitieren. Vor kurzem verkündeten Klout und Cathay Pacific ihre Partnerschaft. Wer eine Klout-Bewertung von über 40 aufweist, darf in San Francisco auch ohne Business-Class Ticket in die Flughafen-Lounge von Cathay Pacific. Damit erhofft sich die Fluggesellschaft, dass möglichst viele einflussreiche Netzwerker die Marke Cathay positiv im Internet anpreisen. Dies ist ein Anfang, denke ich, und wird einige andere Dienstleister sicherlich dazu anregen, ähnliche Kampagnen zu lancieren. In den USA gibt es bereits einige Clubs und Events, die ausgesuchten Klout-Nutzern ganz konkrete Sonderangebote machen. Beispielsweise könnten Hotelketten einflussreichen Klout-Nutzern ein Zimmer-Upgrade gewähren. Es wird sich noch einiges tun im Bereich der Sozialen Medien, da bin ich mir sicher. Spannend zu sehen, was den Marketingleuten in der Reisebranche dazu so einfallen wird.
Bringst du mir was mit?
Kategorien: Web-Tipps
Wenn ich in Singapur von meinen Freunden Besuch erhalte, werde ich häufig gefragt, ob sie mir etwas aus der Schweiz mitbringen sollen. Glücklicherweise bekomme ich dank einigen Schweizer Importeuren (fast) alles, was ich brauche. Hat man dieses Glück nicht, dann wäre pleasebringme.com vielleicht eine gute Idee.
Die Webseite bringt Reisende mit Leuten zusammen, die aus dem Ausland etwas brauchen. Fliegt man beispielsweise von Paris nach Zürich, kann man dies auf der Webseite anbieten. Braucht jemand in Zürich etwas aus Paris, kann er dies dem Reisenden mitteilen. Wie viel das Mitbringsel kostet, bestimmt der Reisende. Fliegt man beispielsweise an eine exotische Destination, könnte man sicherlich auch Güter im Austausch gegen ein Dach über dem Kopf anbieten. Um ganz sicher zu sein, dass man nichts Illegales schmuggelt, rät PleaseBringMe den Nutzern, keine verpackten Gegenstände anzunehmen. Am besten sollte man das gewünschte Produkt gleich selber einkaufen und einpacken.
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Dinieren nach Gemütszustand
Kategorien: USA, Web-Tipps
Vor einigen Wochen bin ich auf die Webseite “Hoppit” gestossen. Ihr Ziel, kurz und bündig: Sucht man ein Restaurant in der Nähe, wählt man einfach die Ambiance, in welcher man dinieren möchte. Ist man alleine, mit Kindern, Freunden oder zu zweit? Mag man’s eher trendy, schick oder romantisch? Und schon werden eine Auswahl an passenden Orten angezeigt.
Leider gibt es dieses Angebot vorerst nur in den USA. Ich habe es in New York bereits ausprobiert und muss sagen: “Hoppit” bietet eine tolle, einfache Gelegenheit, neue Restaurants zu entdecken. Beim nächsten USA-Trip unbedingt ausprobieren!
Fototouren vom Sofa aus
Kategorien: News, Web-Tipps
Google hat seinen Kartendienst Google Maps eine neue Funktionalität erweitert. Mehr als 15’000 Orte der dieser Welt sind nun mit einer 3D-Fototour ausgestattet. Das funktionniert so: Sucht man beispielsweise nach den Buckingham-Palast in London, wird die Fototour mit einem grossen Bild in der linken Spalte angepriesen (siehe Bild unten). Einfach draufklicken und los geht’s!
Google setzt dabei Bilder von Touristen zu einer Diashow zusammen, welche auf den eigenen Fotodiensten Picasa- und Panoramio hochgeladen wurden. Dadurch entsteht ein räumlicher Eindruck. Dieser erlaubt es den Betrachtern, sich entspannt zurückzulehnen, während Google einen rund um jenen Palast oder den Taj Mahal oder die Freiheitsstatue führt.
Der Dienst erinnert ein bisschen an Photosynth von Microsoft, welchen ich auch wärmstens empfehlen kann. Die 3D-Fototouren sind meiner Meinung nach eine gute Ergänzung zu Street View, wenn man sich in einer Stadt umsehen und seine Städtetour planen möchte.
Wer gerne eine Liste der Orte mit Googles Fototouren sehen will, der findet diese hier. Zudem erklärt Google, wie Fototours genau funktioniert:
16 atemberaubende Dörfer
Kategorien: Web-Tipps
Idylle in Wengen. Foto: Ed Coyle Photography / CC 2.0
Es gibt einen wunderbaren Satz von G.K. Chesterton: “Der Reisende sieht das, was er sieht. Der Tourist sieht das, wofür er hergekommen ist.”
Natürlich sind die Attraktionen, die es in die Reiseführer geschafft haben, meist auch sehenswert. Doch die schönsten Momente für mich sind stets die charmanten und atemberaubenden Szenerien, über die man unerwartet stolpert. Dies kann ein kleines Dorf sein, eine Aussicht oder einfach nur ein Café an einer Strassenecke. Früher hätte man solche Momente wohl auf einem Ölgemälde verewigen wollen. Heute füllt man wie wild die Speicherkarte der Digitalkamera.
In einer Fotoreihe hat “Budget Travel” 16 Dörfer aus aller Welt abgebildet, die Durchreisende wohl immer wieder den Atem rauben. Neben dem englischen Bibury, dem französischen Eze und dem japanischen Shirakawa-go hat auch Wengen in der Schweiz für einige wunderschöne Bilder herhalten dürfen. Ich finde die Auswahl äusserst gelungen und werde bestimmt einen Abstecher machen, wenn ich das nächste Mal in der Region bin.
Linktipp: Budget Travel Photos: Beautiful Villages Around the World
Reisen mit Freunden
Kategorien: Reisetipps
Schnell ist es passiert. An einem seligen Abend in der Bar kommt man mit einem Freund oder einer Freundin auf die grossartige Idee, zusammen quer durch Südostasien zu reisen. Nimmt einer der beiden diesen Beschluss auch am nächsten Tag noch ernst, gibt es eigentlich fast kein Zurück mehr. Doch ist das Reisen mit Freunden wirklich eine sinnvolle Idee? Gerät man sich nicht in die Haare, wenn man zu lange zu eng aufeinander sitzt?
Hier einige Tipps, damit das Reisen mit Freunden nicht zum Desaster wird:
1. Auswahl der Freunde
Schnappsideen an kalten Winterabenden sind schnell gesponnen. Am besten rückt man dies gleich wieder zurecht, wenn man meint, mit dem Reisepartner möglicherweise nicht gut zu harmonieren.
Ist man schon zusammen gereist und man weiss, dass es gut passt, dann erübrigt sich natürlich diese Regel. “Never change a winning team!” Ach ja, und was ist mit der hübschen Kollegin meiner Bekannten, die so reiselustig ist und im Sommer unbedingt nach Tibet möchte. Liebe Männer, das ist meist keine gute Idee.
Regel: Nur den besten Reisefreund auswählen.
2. Was ist der Plan?
Noch bevor man dem Entschluss fasst, zusammen zu reisen, ist zu klären, welche Art des Reisens jeder bevorzugt. Backpacking? Absteigen in Luxushotels? Rumrennen oder ausspannen? Ausserdem ist es entscheidend zu wissen, wie weit die Komfortzonen des Reisepartners gehen. Es gibt nichts unangenehmeres, als um Mitternacht endlich in ein Hotelzimmer zu kommen und der Reisefreund kann oder will unter keinen Umständen in “diesem Loch” übernachten.
Regel: Erwartungen vorher besprechen.
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Leuchtkalmare in Japan
Kategorien: Japan
Auf verschiedenen Platformen im Internet bin ich immer wieder auf diese Bilder gestossen. Quallen an der Küste Japans leuchten blau in die Nacht hinein. Manche Seiten sprachen (offensichtlich irrtümlich) von Folgen der Radioaktivität. Ich wollte diesem Phänomen nachgehen und wurde fündig: Die Firefly Squid, zu Deutsch Leuchkalmare, gibt es an vielen Orten im Gelben Meer. Doch nirgends tritt die Tintenfischart so schön in Erscheinung wie in der Bucht von Toyama.
Mit Licht locken sie im Dunkeln ihre Beute an. Für uns Touristen wird diese Beutetaktik zum Naturspektakel, wenn die Tierchen an die Oberfläche kommen. Laut dem Blog “Pinktentacle” kann man im Hafen von Namerikawa noch bis zum 7. Mai ein Touristenboot nehmen, um die Leuchtkalmare zu beobachten.