Rico Wyder

 

340 Artikel von Rico Wyder:

Von am 9. Juli 2012 um 15.27 Uhr
Kategorien: News, Niederlande

Die Idee klingt verrückt und gleichzeitig genial. Sie heisst DivorceHotel.com oder auf Deutsch Scheidungshotel. Man checkt am Freitag noch verheiratet ins Fünf-Sterne-Hotel ein und lässt sich mit Hilfe von Anwälten und Mediatoren übers Wochenende scheiden. Ob verrückt oder genial, es ist definitiv eine Geschäftsidee, die einen aufhören lässt. Natürlich wird die Menschheit in Zukunft nicht nur noch in Hotels geschieden. Doch es scheint eine Nachfrage dafür zu geben.

Das Konzept ist in mehreren niederländischen Städten vertreten und soll auch schon bald in den USA angeboten werden. Ach ja, und wenn man sowieso in den USA weilt, warum nicht auch gleich eine Reality-Fernsehsendung? Auch die ist bereits in Planung. Big Brother im DivorceHotel – das kann ja heiter werden.

Nun, auch wenn das Konzept fragwürdig klingt, es scheint in den Niederlanden zu funktionieren. Schon 17 Paare haben mit Hilfe des Scheidungshotels die Trennung übers Wochenende ausprobiert. Ob alle zufrieden sind, weiss ich nicht. Auf TripAdvisor konnte ich leider keine Erfahrungsberichte der Paare nachlesen.

Von am 25. Juni 2012 um 17.35 Uhr
Kategorien: Web-Tipps

Seit 2005 ist Matt Harding unterwegs und erfreut uns immer wieder mit neuen Tanzszenen aus aller Welt. Auf seiner Webseite “Where The Hell Is Matt?” veröffentlichte er nun das diesjährige Video 2012. Die Vorbereitungen dazu gingen schon 2011 los. Als Matt auf Hawaii war, hatte er hierzu ein kleines Backstage-Video veröffentlicht.

Für einmal zuckt und fuchtelt er nicht alleine zur Musik, sondern tanzt lokale Tanzstile in grösseren Gruppen. Das Video ist erfrischend anders als frühere Videos und beeindruckt wie immer mit ausgefallenen Reisedestinationen.

Von am 29. Mai 2012 um 14.31 Uhr
Kategorien: Reisetipps, Web-Tipps

 


Bild: Giorgio Montersino // CC 2.0

Viele von uns sind täglich online. Auch in den Ferien. Habt ihr euch auch schon mal gefragt, ob ihr komplett abschalten oder auch in den Ferien immer online sein wollt? “Vom-Netz-gehen” würde bedeuten, dass man sich am Ende der Ferien durch hunderte von E-Mails kämpfen muss. Geht man im Ferienhotel ab und zu online, kann man Spam löschen und das Wichtigste abarbeiten. Ausserdem hätte man gerne die Tageszeitung auf dem Tablet. Und am Ende nimmt man alles mit: Telefon, Tablet und Laptop. Macht das Sinn?

Man hört von einigen Reisebüros, dass sich Gäste vermehrt nach “Internet-freien” Ferien erkundigen, damit sie dem geschäftlichen Alltag entfliehen können. Wenn man aber normale Strandferien bucht, hat man bestimmt Internet im Hotel. Was tun? Egal wo es hingehen sollte, hier einige Tipps für Gadget-freie Ferien:

Wer (fast) komplett offline gehen möchte

1. Vorbereitung:

  1. Abwesenheitsnotiz auf allen E-Mailkonten einschalten
  2. Voice-Mail Einstellungen so setzen, dass man keine Nachrichten bekommt und so auch keine Roaming-Gebühren bezahlt
  3. Laptop und Tablets zuhause lassen
  4. Anstatt Smartphone ein altes Mobiltelefon mitnehmen. Der Akku hält sowieso viel länger.

2. Offline bleiben:
Wenn man dann im Urlaub ist, dann schlage ich vor:

  1. Lokale SIM-Karte kaufen und die alte SIM-Karte sicher aufbewahren
  2. Lokale Nummer als Notfallnummer der Familie mitteilen
  3. Einmal am Tag (maximal) die alte SIM-Karte einsetzen, um SMS zu checken
  4. Für E-Mails und Internet Internetcafés benutzen

Zu radikal? Jeder, der denkt er sei in der Firma unabkömmlich, der bereite sich so vor:
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Von am 26. Mai 2012 um 9.09 Uhr
Kategorien: Indien, Web-Tipps

Vor einigen Tagen hat ein Freund von mir auf Facebook gepostet: “Im Flieger zurück nach Zürich. Mann, war das eine tolle Zeit.” Er fügte einen Link zu Tripline.net hinzu. Neugierig klickte ich auf das Bild einer kleinen Weltkarte und schon lief vor mir seine ganze Reise ab: von Zürich über Asien nach Südamerika, Kanada und Afrika.

Auf Tripline kann man seine eigene Reise visualisieren. Per Computer oder App lassen sich Kommentare, Fotos und Reiserouten zusammen stellen, um so den Freunden kurz und knackig zu zeigen, was man in den vergangenen Wochen alles unternommen hat. Der Service intergriert alle ortsbezogenen Informationen von Facebook, Twitter und Instagram, aber auch spezifische Reiseservices wie Tripit. Soll heissen, man muss nicht die gesamte Reise noch einmal auf tripline.net zusammen basteln, sondern kann alle Orte automatisch importieren lassen.

Für eine unterhaltende Reiseroute braucht es natürlich noch…Musik! Man wählt aus einer vorgegebenen Liste die passende Hintergrund-Musik, so dass die dreiwöchige Reise durch den Amazonas bei den Zuschauern möglichst abenteuerlich rüberkommt.

Am Ende sieht eine Reiseroute beispielsweise so aus. Ich habe mir eine Route durch Indien rausgesucht (Achtung: Musik!):

Von am 21. Mai 2012 um 9.00 Uhr
Kategorien: China, Griechenland, Indonesien, Länder, Reisetipps, Türkei

Als die Menschheit noch keine Sesselbahnen, Helikopter und Flugzeuge hatte, war es eine gewaltige Herausforderung einen Berg zu erzwingen. Priester und Mönche fanden in der Höhe nicht nur Schutz vor Angreifern, sondern auch die nötige Abgeschiedenheit und Ruhe, um über das Leben zu sinnieren. Sie bewiesen ein gutes Händchen, die richtigen Orte auszuwählen. Viele dieser Bauten ziehen noch heute viele Besucher an, wenn auch diese vielmehr Touristen als Pilger sind.

Von Europa bis Asien verblüffen Klöster und Tempel, die fernab von Dörfern und mit nur wenigen technischen Hilfsmittel erbaut wurden. Ich habe einige meiner Favoriten zusammengestellt.

Die Méteora-Klöster, Griechenland


Bild: Marcin Grabski // CC 2.0

Die Metéora-Klöster (griechisch für “in die Höhe heben”) scheinen über die Ebenenen von Thessalien regelrecht zu schweben. Die insgesamt 24 Klöster und Eremitagen sind alle in gleichermassen schwindelerregender Höhe gebaut und gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Das Bild (siehe oben) zeigt das Kloster Rousánou, welches noch immer bewohnt ist und besichtigt werden kann. Dasselbe gilt für die Klöster Metamórphosis, Varlaám, Agía Triáda, Agios Stéfanos und Agios Nikólaos Anapavsás. Genauso sehenswert sind übrigens auch die Klöster rund um den Berg Athos in Makedonien.
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Von am 19. Mai 2012 um 8.27 Uhr
Kategorien: Web-Tipps

In fremden Ländern tummle ich mich gerne in lokalen Lebensmittelläden und suche ausgefallene Produkte. Vor allem lokale Süssigkeiten, Backwaren und andere Snacks geben einen guten Eindruck über die kulinarischen Vorlieben einer Region.

Bild: jeffk // CC 2.0

Jeden Freitag begibt sich der Blog jaunted.com auf eine kulinarische Reise in die weite Welt und sucht eine exotische Köstlichkeit heraus. Letztens waren “Potato Chips” dran: die 15 verrücktesten Chips-Geschmacksrichtungen der Welt. Ein spannender Titel und auch der Inhalt hat es in sich (nicht nur in Asien, sondern auch in Grossbritannien sind die Chips-Kreateure sehr innovativ).

Wer sich von noch mehr Lebensmitteln aus aller Welt inspirieren lassen möchte, der schaut sich auf Jaunted Foreign Grocery Friday um. Vom indonesischen Kaffee bis hin zu ungarischen Kuchen ist für jeden etwas dabei.

Von am 16. Mai 2012 um 8.00 Uhr
Kategorien: News

Ferien im Weltall, bald Wirklichkeit? Foto: iStock; Dieter Spears

Es gibt mittlerweile einige Firmen, die den Weltraum auch Touristen zugänglich machen möchten, wie z.B. Richard Bransons Virgin Galactic. SpaceX verkündete vor ein paar Tagen in einer Pressemitteilung ihre Zusammenarbeit mit Bigelow Aerospace. Bigelow arbeitet an einer privaten Weltraumstation. Ein Hotel im All? Das klingt doch toll. Bis es soweit ist, wird noch einige Zeit vergehen und wir verbringen unsere Ferien weiterhin an irdischen Traumstränden. Bigelow begann 1999 mit seiner Entwicklung und hat bisher zwei Prototypen seiner Kapseln ins All befördert. Aber wo wären wir ohne Visionäre?

Als erstes privates Unternehmen hat die amerikanische Firma SpaceX eine Rakete in den Orbit und dessen Kapsel wieder zurück auf die Erde gebracht. Der Gründer Elon Musk verdiente seine Millionen mit PayPal und ist gleichzeitig der Gründer von Tesla, Autobauer luxuriöser Elektroautos. Musk ist ein wahrer Visionär und möchte die Menschheit in die nächste Phase der Entwicklung bringen, in welcher wir in den Weltraum expandieren. Dabei denkt er kurzfristig wohl eher an Umsatz und Gewinn. Seit die NASA nicht mehr eigene Raketen in den Weltraum bringen kann, will SpaceX einspringen und der russischen Weltraumorganisation Roskosmos Konkurrenz machen. Die NASA macht mit und unterstützt die kommerzielle Weltraumnutzung.

Von am 14. Mai 2012 um 8.53 Uhr
Kategorien: News, USA

Airport Lounge. Foto: iStock; Gianluca Bartoli

Viele Nutzer von Facebook, Twitter und Google+ haben hunderte Kontakte in ihrem Netzwerk. Sie teilen Fotos, Kommentare, Links und Videos mit ihren Freunden und beeinflussen sich gegenseitig. Doch, wie viele Menschen beeinflusst ein einzelner Nutzer in diesem Übermass an Statusmeldungen, Einladungen und Youtube-Videos wirklich?

Der Internetdienst Klout bewertet den Einfluss auf andere Nutzer in sozialen Netzwerken und vergibt dabei eine Bewertung von 0 bis 100. Der durchschnittliche Nutzer erreicht 20, Prominente wie Lady Gaga oder Justin Bieber erhalten den Höchstwert.

Klout und Cathay Pacific spannen zusammen

Nun möchte auch die Reisebranche von einflussreichen Social Media Nutzern profitieren. Vor kurzem verkündeten Klout und Cathay Pacific ihre Partnerschaft. Wer eine Klout-Bewertung von über 40 aufweist, darf in San Francisco auch ohne Business-Class Ticket in die Flughafen-Lounge von Cathay Pacific. Damit erhofft sich die Fluggesellschaft, dass möglichst viele einflussreiche Netzwerker die Marke Cathay positiv im Internet anpreisen. Dies ist ein Anfang, denke ich, und wird einige andere Dienstleister sicherlich dazu anregen, ähnliche Kampagnen zu lancieren. In den USA gibt es bereits einige Clubs und Events, die ausgesuchten Klout-Nutzern ganz konkrete Sonderangebote machen. Beispielsweise könnten Hotelketten einflussreichen Klout-Nutzern ein Zimmer-Upgrade gewähren. Es wird sich noch einiges tun im Bereich der Sozialen Medien, da bin ich mir sicher. Spannend zu sehen, was den Marketingleuten in der Reisebranche dazu so einfallen wird.

Von am 8. Mai 2012 um 9.47 Uhr
Kategorien: Web-Tipps

Wenn ich in Singapur von meinen Freunden Besuch erhalte, werde ich häufig gefragt, ob sie mir etwas aus der Schweiz mitbringen sollen. Glücklicherweise bekomme ich dank einigen Schweizer Importeuren (fast) alles, was ich brauche. Hat man dieses Glück nicht, dann wäre pleasebringme.com vielleicht eine gute Idee.

Die Webseite bringt Reisende mit Leuten zusammen, die aus dem Ausland etwas brauchen. Fliegt man beispielsweise von Paris nach Zürich, kann man dies auf der Webseite anbieten. Braucht jemand in Zürich etwas aus Paris, kann er dies dem Reisenden mitteilen. Wie viel das Mitbringsel kostet, bestimmt der Reisende. Fliegt man beispielsweise an eine exotische Destination, könnte man sicherlich auch Güter im Austausch gegen ein Dach über dem Kopf anbieten. Um ganz sicher zu sein, dass man nichts Illegales schmuggelt, rät PleaseBringMe den Nutzern, keine verpackten Gegenstände anzunehmen. Am besten sollte man das gewünschte Produkt gleich selber einkaufen und einpacken.
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Von am 4. Mai 2012 um 7.30 Uhr
Kategorien: USA, Web-Tipps

Vor einigen Wochen bin ich auf die Webseite “Hoppit” gestossen. Ihr Ziel, kurz und bündig: Sucht man ein Restaurant in der Nähe, wählt man einfach die Ambiance, in welcher man dinieren möchte. Ist man alleine, mit Kindern, Freunden oder zu zweit? Mag man’s eher trendy, schick oder romantisch? Und schon werden eine Auswahl an passenden Orten angezeigt.

Leider gibt es dieses Angebot vorerst nur in den USA. Ich habe es in New York bereits ausprobiert und muss sagen: “Hoppit” bietet eine tolle, einfache Gelegenheit, neue Restaurants zu entdecken. Beim nächsten USA-Trip unbedingt ausprobieren!