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Rico Wyder
336 Artikel von Rico Wyder:
Eine Liste von Schneehallen weltweit
Kategorien: Allgemein, Reisetipps
Auch Singapur kann es nicht lassen: Im “Snow City” gibt es eine Schneepiste zum Austoben. Als Schweizer finde ich diese Anlagen zwar ein wenig befremdend, doch ich kann vollends verstehen, dass man in tropischen Gebieten auch einmal Schnee selber erleben möchte. Deshalb liess ich mich auch einmal von der Idee einiger Bekannter aus Singapur begeistern, mit ihnen im Snow City schlitteln zu gehen. Neben Schlitteln, Snowboarden und Skifahren bietet “Snow City” auch neben der Piste ein Programm an. Man kann in der Schneebar einen eiskalten Drink geniessen, während es auf Befehl zu schneien beginnt. Geburtstage werden hier gefeiert, und Firmen arbeiten am Team-Zusammenhalt, indem man bei eiskalten Temperaturen gemeinsam Aufgaben lösen muss.
Wer war schon einmal in einer Schneehalle Skifahren? Es ersetzt meiner Meinung nach NIE die schönen Pisten in den Alpen. Wer üben will, kann auch in Deutschland, Japan oder den USA den Idiotenhügel meiden und vor den Weihnachtsferien in den Schnehallen üben gehen.
Es gibt weltweit übrigens dutzende Hallen. Hier eine Liste:
Gibt’s noch mehr? Bitte kommentieren!
Verkehrsabenteuer in Ho Chi Minh City
Kategorien: Reiseberichte & Insider, Vietnam
In Vietnam fahren gut 20 Millionen Mopets für die knapp 80 Millionen Einwohner. In Ho Chi Minh besitzt sogar jeder Zweite einen dieser Benziner, welche bereits ab 300 USD zu kaufen sind. Die flinken Zweiräder sind überall anzutreffen: neben der Strasse, in Fussgängerzonen, auf dem Markt und sonst überall, wo man als Fussgänger auch langgehen kann. Die meisten fahren natürlich auf den Strassen. Die Fahrer suchen stets nach dem kürzesten Weg durch den Verkehr, und so ergibt sich meistens ein wildes Durcheinander, das es vor allem den Fussgängern nicht einfach macht, die Strasse zu überqueren.
Ein Freund riet uns vor der Abreise: “Zeige keine Furcht, sehe ihnen in die Augen, und schreite einfach im normalen Tempo vorwärts. Mach keine ruckartigen Bewegungen. Die Autos und Motorräder kalkulieren dein Tempo mit ein und umfahren dich ohne Probleme.”
Traffic Adventures in Ho Chi Minh City from ricowyder on Vimeo.
So war es dann auch. Wer es nicht selber wagt, dem sei geraten, einfach Seite an Seite mit einem Einheimischen die Strasse zu überqueren.
Kurioses in Ho Chi Minh City
Kategorien: Allgemein
Während unserer vier Tage in Ho Chi Minh City haben wir wie viele Touristen vor uns einige schöne Kuriositäten entdecken dürfen. Was jedem Touristen gleich nach wenigen Minuten auffällt, sind drei Dinge: die spezielle Stadtarchitektur, unendlich viele Mopets und Stromleitungen, die alle Strassen säumen.
Die Stromleitungen
Ich frage mich, wie man hier die richtige Leitung findet, wenn einmal der Strom ausfällt. Manche hängen auch auf die Strasse herunter. Ob die noch unter Strom stehen? Ich denke nicht. Den Selbsttest habe ich aber nicht durchgeführt.
Die Mopets
Wie erwähnt, sind die Mopets omnipräsent. Gut jeder zweite Einwohner besitzt hier ein Mopet. Der Verkehr ist so stark überlastet, dass das Mopet tatsächlich das schnellste Fortbewegungsmittel ist. Auch als Transportmittel wird es natürlich genutzt. In China habe ich zwar schon viel überladenere Gefährte gesehen. Doch diesen Herr fand ich in der brütenden Hitze super. Er transportiert zwei riesige Eisblöcke. Wieviel davon bei über 35°C wohl ankommt?
Viele Familien sind auf einem Mopet anzutreffen. Hier haben wir eine erwischt, die auch gleich noch ein Huhn dabei hatte.
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: Zu den Cao Dai und ins Mekong-Delta
Kategorien: Reiseberichte & Insider, Vietnam
Erneut begeben wir uns mit dem Auto aus der Stadt. Diesmal fahren wir nahe an die Grenze zu Kambodscha zum grössten Tempel der Cao Dai bzw. des Caodaismus. Da meine Quellen vor Ort und im Netz auseinandergehen, kann ich nicht sagen, ob der Caodaismus eine Sekte oder eine Religion ist. Fakt ist, dass der Caodaismus 1926 gegründet wurde und in Vietnam gut drei Millionen Anhänger hat. Der Caodaismus begründet sowohl auf Elementen des Buddismus und des Katholizismus als auch des Konfuzianismus. Der Tempel ist streng nach Feng Shui errichtet worden und hat angeblich den bestmöglichen Standort im ganzen Land.
An der Architektur fiel mir auf, dass der Kreuzgang des Tempels als Eingang dient. Das Zentrum des grossen Raums befindet sich aber am Fusse des Schiffes. Es ist gefüllt mit symbolischen Gegenständen und Abbildungen von Heiligen (unter anderem auch Jesus Christus und Buddha). Der Rundgang durch den Tempel ist äusserst spannend. Unser Reiseführer brauchte gut eine halbe Stunde, um uns die Symbole zu erklären.
Wir durften zusammen mit gut zwei Dutzend Touristen der Mittagszeremonie beiwohnen. Da ich der Sprache aber nicht mächtig bin, konnte ich nur dem Gesang der Gläubigen lauschen. Die Musik des Orchesters war etwas gewöhnungsbedürftig, jedoch schön. Wer mehr zu den Cao Dai wissen möchte, findet unter diesem Link mehr (in Englisch). Der Tempel ist definitiv eine Reise wert. Zudem erhält man die Chance, auf dem Land vietnamesische Köstlichkeiten zu geniessen. » weiterlesen
Stay-cation im Trend
Kategorien: Reiseberichte & Insider, Singapur
Alle Singapurer stehen auf Verkaufsaktionen, Preisnachlässe und Spezialangebote. Entgegen dem Geiz-ist-geil-Trend der alle Produktkategorien durchdringt, reagieren die Singapurer vor allem bei Luxusgütern auf eine Promotion. Zur Zeit geht wieder einmal der Sommerschlussverkauf, der Great Singapore Sale, zu Ende. Während dieser Zeit schrauben alle (wirklich alle) Läden an den Preisen. Alles gibt es irgendwo zum Spezialpreis. So auch die Hotels. Stay-cation liegt in Singapur im Trend:
Das Wort Stay-cation ist eine Kombination von Stay (bleiben) und Vacation (Ferien). Im Deutschen sprechen wir oft von Ferien auf Balkonien, wenn wir zuhause Ferien machen. Stay-cation ist eigentlich dasselbe. In Singapur bleibt man aber offensichtlich nicht zuhause, sondern zieht ins Hotel. Man mutiert für einige Tage zum Touristen in der eigenen Stadt und entdeckt die Heimat von einer neuen Seite. Das Ganze ist zwar günstiger als eine Reise mit dem Flugzeug, Stay-cation von zuhause aus wäre aber noch günstiger. Naja, die Hotelketten schmeissen im Rausch des Great Singapore Sale nun mit Stay-cation-Promotionen um sich. Und die Singapurianer mögen es.
Ausflug nach Cù Chi
Kategorien: Reiseberichte & Insider, Vietnam
Nach unserem ersten Tag im Zentrum von Ho Chi Minh Stadt, fahren wir heute in den Stadtteil Cù Chi. Nach ihm ist das Tunnelsystem benannt, in dem sich vietnamesische Wiederstandskämpfer vor und während des Vietnamkrieges versteckt hielten. Wir fahren gut eine Stunde durch die Stadt. Die gesamte Anlage ist äusserst eindrücklich organisiert. Neben unserem privaten Guide werden wir von einem Soldaten begleitet, der uns zahlreiche Ausstellungsobjekte demonstriert.
Die ersten Tunnel entstanden nach dem zweiten Weltkrieg im Kampf gegen die Kolonialmacht Frankreich. Das Tunnelsystem wurde danach massiv ausgeweitet, um nahe dem Hauptquartier Südvietnams und der Amerikaner eine Widerstandsfront aufzubauen. Das Tunnelsystem umfasst über 200 Kilometer lange Gänge, die Schlafräume, Lazarette, Bunker, Küchen und Kampfeinrichtungen miteinander verbanden. Speziell, so wie ich finde, sind auch die unterirdischen Evakuationsausgänge in den Mekongfluss.
Die Tunnel sind wirklich extrem eng und tief gebaut. Die amerikanischen Streitkräfte waren zu gross, um die vietnamesischen Kämpfer in den Untergrund zu verfolgen. Die Eingänge waren äusserst gut getarnt und mit Fallen geschützt. Die Siphon-Form der Tunnel am Eingang verhinderte, dass die Amerikaner die Tunnel ausräuchern konnte. Der Soldat auf dem Foto (oben) überredete mich, durch den Eingang hinabzusteigen. Ich hatte keine Chance. Wir nahmen dann die Treppe (Foto unten). Doch um die Touristen durch die Tunnel führen zu können, mussten die Tunnel um gut 30 Zentimeter erhöht werden. Ich fand auch das noch äusserst knapp bemessen. » weiterlesen
Ho Chi Minh City: Ein Rundgang für einen Tag
Kategorien: Reiseberichte & Insider, Vietnam
Wie auf dem ersten Bild zu sehen ist, haben sie uns ins Land gelassen. Da wir unser Visum online gebucht hatten, waren wir uns nicht hundertprozentig sicher, ob das klappen würde. Es lief jedoch alles reibungslos.
Vor unserer Abreise nach Ho Chi Minh City (früher: Saigon) haben wir uns einige Reiseführer angeschaut und uns ein kleines Programm zusammengestellt. Es stellt sich jedoch heraus, dass Ho Chi Minh City trotz seiner gut sieben Millionen Einwohnern für Touristen ziemlich überschaubar ist. Die meisten Sehenswürdigkeiten sind zu Fuss zu erreichen, wenn man ein Hotel im Distrikt 1 (Quân 1) bucht. Neben den kurzen Distanzen ist wohl auch das grosse Verkehrsaufkommen daran Schuld, dass man lieber in Hitze stetig vorwärts kommt, als im kühlen Taxi im Verkehr steckenzubleiben. Ich habe einen kleinen Rundgang zusammengestellt, den man in einem Tag sehr gut bewältigen kann.
Ho Chi Minh City (Saigon) in 1 Tag
Am besten startet man auch im Ausland mit einem guten Kaffee am frühen Morgen. Am Platz der Notre Dame gibt es einen Coffee Bean mit einem wunderschönen Ausblick auf die Kathedrale.
Von der Kirche ist es durch den Park nur einen Steinwurf bis zum Wiedervereinigungspalast. Das Gebäude hiess früher Freiheitspalast und ist wohl eines der historisch bedeutsamsten von Ho Chi Minh City. Es war der Hauptsitz der Regierung von Südvietnam während des Vietnamkrieges. 1975 fiel mit Saigon auch der Palast in die Hände des Nordens. Das Gebäude wurde als Erinnerung an diesen Tag umbenannt in Wiedervereinigungspalast. Alle Räumlichkeiten und Möbel wurden so belassen, wie man sie beim Stürmen vorfand. Der Palast ist den Eintrittspreis wert. Und es werden Führungen umsonst angeboten. » weiterlesen
Von Singapur nach Ho Chi Minh
Kategorien: Reiseberichte & Insider, Singapur
Es klingt ein wenig komisch, wenn man dem Taxifahrer sagen muss: “Fahren Sie mich bitte zum Flughafen… aber bitte zum Budget Terminal.” Nein dies hat nichts mit M-Budget von der Migros zu tun. Das Budget Terminal ist das Low-Cost-Terminal am Changi Airport in Singapur. Da Singapur nur einen internationalen Flughafen hat und die Low-Cost-Airlines nicht auf einen kleinen Flughafen ausweichen können, hat die Besitzerin des Changi Airport CAAS ein Terminal gebaut, das den Billig-Airlines die notwendige Infrastruktur bietet und gleichzeitig tiefere Gebühren erlaubt.
Unser Flug nach Ho Chi Minh City (früher: Saigon) führt mich zum ersten Mal zum Budget Terminal – und ich habe viel weniger erwartet: Es gleicht einem Provinzflughafen, ist spärlich eingerichtet aber sauber und ganz schön gemacht. Die Distanzen, die es fortzubewegen gilt, sind auch sehr kurz. Entgegen den luxuriösen Terminals ein paar hundert Meter weiter, geht man hier nicht auf Rollbändern zum Gate und muss dann auch (wie tragisch!) zu Fuss zum Flugzeug.
Alles in allem war der Abflug ziemlich praktisch und effizient. Irgendwie ist es schon komisch, dass die CAAS ein preisgünstiges Terminal für die preisgünstigen Konkurrenten erstellt, während die luxuriöseren Airlines gleich nebenan stehen und von derselben Piste abheben. Auf nach Ho Chi Minh! Von dort aus starte ich meine Vietnam-Tour.
Wann geht’s los mit der Südafrika-Mania?
Kategorien: News, Südafrika
Vor einigen Wochen hallte es durch die Medien: Noch genau ein Jahr bis zur Fussballweltmeisterschaft in Südafrika. Und schon machte mein Herz einen grossen Sprung. Ich verfolgte gespannt den Confederations Cup, obwohl ich das eigentlich noch nie gemacht habe. Die Medien (und die FIFA) werden jedes Mal besser, diese Events zu platzieren.
War das nicht toll vor vier Jahren in Deutschland? Public Viewing, Fans, Parties, Sommer und jeden Abend ein tolles Spiel. Vergangenes Jahr dann die Europameisterschaft: Dasselbe in grün und auch um die Ecke, nämlich in den Alpenstaaten Österreich und Schweiz. Wie wird es aber 2010? Südafrika ist so weit weg wie Los Angeles oder Hong Kong.
Wäre es nicht toll, dieses Grossereignis gleich mit einer Reise zu verbinden? Nun, ich überlege es mir ernsthaft, denn ich war noch nie in Südafrika. Zur Zeit kämpfen Deutschland, Österreich und die Schweiz in ihren Gruppen um die Teilnahme; die einen tun es ein wenig erfolgreicher als die anderen. Doch ich zähle sehr stark auf die Schweizer Equipe. Wenn es denn klappen sollte mit der WM-Qualifikation, habe ich auch schon einen Pfeil im Köcher. Ein Freund von mir hat in der ersten Ticketrunde bereits Tickets für alle Schweizer Spiele ergattert! Ich wusste gar nicht, dass man bereits Tickets erstehen kann.
Für alle, die noch kein Ticket haben oder nichts vom Verkauf wussten: Man kann hier noch an der zweiten Runde teilnehmen. Viel Erfolg! Wir sehen uns hoffentlich in Südafrika!
Ich werde nun einmal mehr über Südafrika lesen. Bis zur WM habe ich ja noch Zeit. Falls jemand Tipps und Vorschläge hat, lasst es mich bitte wissen! Für diejenigen, die keine Tickets erstehen können, für die habe ich noch einen Wermutstropfen: Die WM findet in unserer Zeitzone statt. Man kann sich die Abende zwischen dem 11. Juni und dem 11. Juli also schon einmal freihalten.
Ab nach Vietnam!
Kategorien: Allgemein
Morgen geht’s endlich in die verdienten Sommerferien. Von Zürich mit Emirates via Dubai nach Singapur. Drei Nächte bleibe ich im Stadtstaat. Am Samstag früh, sehr früh morgens geht’s wieder zum Flughafen Changi, um nach Ho Chi Minh weiter zu fliegen.
Warum diese komische Reiseroute? Vor gut zwei Monaten ist meine Freundin nach Singapur gezogen. Wir mussten also unsere Ferien ein wenig komplizierter planen als sonst. Aber es ging – dank dem Internet. Eigentlich kaum zu glauben, dass vor gut 15 Jahren das Reisebüro die einzige Möglichkeit darstellte, einen Flug zu buchen. Auch noch heute bietet das Reisebüro für manche einen Mehrwert, doch sind wir ehrlich: Fast jeder checkt die Flugpreise online zuerst ab. Nun werden wir sehen, wie es uns in Vietnam ergehen wird. Wir haben zu 100 Prozent online gebucht. » weiterlesen