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243 Artikel in der Kategorie Allgemein.
Freiheitsstatue öffnet wieder
Kategorien: Allgemein, News, USA
Lady Liberty empfängt ab Ende Oktober wieder Besucher aus aller Welt. (Foto: WikiMedia)
Das Wahrzeichen der USA ist nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten (wir berichteten) ab 28. Oktober 2012 wieder für Besucher zugänglich. Die Freiheitsstatue in New York wurde nach der Feier zum 125. Geburtstag vor genau einem Jahr geschlossen. In den vergangenen zwölf Monaten restaurierten Arbeiter die Statue im Inneren und machten sie sicherer: Unter anderem wurden neue Treppen und Aufzüge eingebaut. Die Arbeiten sind noch nicht komplett abgeschlossen, bis Anfang 2013 müssen Besucher deshalb noch mit Einschränkungen rechnen. Für den Ausflug hinauf zur Krone der Freiheitsstatue können Touristen online Karten reservieren. Hotels in der aufregendsten Stadt der Welt gibt es hier. Lady Liberty war ein Geschenk der Franzosen. Sie wurde am 28. Oktober 1886 vom Präsidenten Grover Cleveland enthüllt.
Interview mit Tamara Askew
Kategorien: Allgemein, ebookers-service
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Tamara Askew, Social Media Manager.
Tamara Askew arbeitet als Social Media Manager bei ebookers in London, von wo aus sie die Social Media-Projekte mit den verantwortlichen Kommunikationsteams der einzelnen Regionen in Europa koordiniert. In diesem Interview erzählt sie uns etwas von sich und ihrer täglichen Arbeit.
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Hallo Tamara, kannst du uns ein paar interessante Details von dir preisgeben?
Ich würde sagen, dass ich in erster Linie eine sehr kreative Person bin, die in ihrer Freizeit gerne zeichnet und schreibt – zwei Leidenschaften, die auch bestens zu meiner Tätigkeit im Social Media-Bereich passen. Aufgewachsen bin ich in Newcastle upon Tyne, meinen «Geordie-Akzent» habe ich aber leider aufgrund meines Wegzugs nach Leeds, wo ich studierte, und nach London, wo ich arbeite, weitgehend verloren.
((Anmerkung der Redaktion: Als «Geordie» wird der in der Gegend von Newcastle gesprochene Dialekt bezeichnet.))
Wie würdest du deine Funktion als Social Media Manager bei ebookers beschreiben?
Als sehr interessant. Hauptsächlich ist es ein Mix aus Problemlösungen finden und der Entwicklung von internen Prozessen. Ein toller Job, der einen stets auf Trab hält.
Was für Tätigkeiten hast du ausgeübt, bevor du bei ebookers gelandet bist?
Ich verfüge über eine fundierte Agenturerfahrung: Mein erste Anstellung in London war als Junior-Beraterin einer PR-Agentur für Luxusmode, gefolgt von diversen kleineren PR-Tätigkeiten in der Musik- und Filmindustrie, bis ich schliesslich meine erste Stelle im Bereich Social Media bei einer Start-Up-Digitalagentur annahm und Kunden wie Intel und Stella Artois betreute.
Was muss man für diesen Job mitbringen?
Eigenmotivation, Begeisterung für die Sozialen Medien – und Realist sein.
Was hat dich dazu angespornt, Social Media Manager von ebookers zu werden?
Ich wollte schon immer Teil eines grossen Unternehmens sein, wo ich meinen Beitrag zur Denkweise über Social Media und dem Umgang damit leisten kann. Das ist hier möglich.
Wie verläuft ein typischer Arbeitstag als Social Media Manager bei ebookers?
Den halben Tag verbringe ich damit, auf Emails zu antworten. Die andere Hälfte nimmt das Erfassen, Auswerten und Analysieren der Social Media-Daten ein.
Was schätzt du am meisten an deiner Tätigkeit, und warum?
Ich bin froh, über die nötige Kapazität zu verfügen, um eigene Ideen zu entwickeln und diese auch umsetzen zu können.
Warum ist Social Media wichtig für ebookers?
Social Media stellt für uns den einzigen Kanal dar, über den wir mit unseren Kunden kommunizieren können.
Was für Content mobilisiert am meisten User?
Wir arbeiten in der Reisebranche: Hier sagen Bilder viel mehr aus als Worte und hallen bei den Betrachtern auch bedeutend länger nach.
Zu guter Letzt noch ein paar kurze Fragen nach deinen Vorlieben:
Dein Lieblingsferienland? – Italien.
Deine Lieblingsfluggesellschaft? – Virgin.
Deine Lieblingsstadt? – Paris.
Dein Lieblingshotel? – Das nhow-Hotel in Berlin.
Deine bevorzugte Reisesaison? – Sommer.
Dein Lieblingsstrand? – Brighton Beach in England.
Dein Lieblings-Reiseblog? – Gridskipper.com.
Dein Lieblings-Facebookseite? – EBOOKERS natürlich!
Deine Lieblings-Tweeps? – Rihanna, Barrack Obama, Mashable.
Twitter, Facebook, Google Plus oder Pinterest? – Facebook.
Tamara, vielen Dank für dieses Interview.
Welthauptstadt des Designs 2012
Kategorien: Allgemein, Finnland, Reisetipps
Design aus Skandinavien liegt im Trend. So darf Helsinki dieses Jahr auch offiziell den Titel World Design Capital 2012 führen und lockt Besucher noch bis Ende des Jahres mit zahlreichen Ausstellungen und Events. Dabei wird eine Bandbreite finnischen Designs von Architektur bis Glaskunst gezeigt. Das Herz aller Veranstaltungen ist der Pavillon in der Ullanlinnankatu 2-4, der sich mit Angeboten wie Mittagsyoga, Diskussionsrunden, Design-Workshops sowie Filmabenden schnell zu einem lebendigen Treffpunkt entwickelt hat. Das aktuelle Wochenprogramm im Pavillon findet ihr hier. Noch bis Ende Oktober können die BMW Art Cars bewundert werden, die von so bekannten Künstlern wie Andy Warhol, Frank Stella, David Hockney, Jenny Holzer, Roy Lichtenstein, Robert Rauschenberg und Jeff Koons bemalt sind. “Home” heisst die Ausstellung, die unser Wohnen von Ende des 19. Jahrhunderts bis heute zeigt und noch bis am 1. Januar 2013 im Design Museum Helsinki zu sehen ist. Ökologisches Design wird in der Sonderausstellung Eco-Design vorgestellt, Möbelstücke aus recycelten Materialien auf der Trash-Design-Ausstellung. Und wer einfach nur so bummeln und geniessen möchte, für den ist der Helsinki Design District das Richtige – ein Netz von rund 200 individuellen Design-Läden, Boutiquen, Galerien und Museen verstreut über die gesamte Innenstadt. Den Stadtplan für eine Entdeckungsreise durch Helsinkis Design-Szene könnt ihr euch hier downloaden.
Explore this city before it's too late: Helsinki ist Designhauptstadt 2012. (Foto: Wikimedia; Sergey Tchernyakov)
Da will ich hin… im Oktober
Kategorien: Allgemein, Deutschland, Österreich, Reisetipps, Schweiz
Noch einmal die letzten herbstlichen Sonnenstrahlen geniessen, bevor uns der Winter wieder fest im Griff hat. Diese Events solltet ihr euch diesen Monat nicht entgehen lassen.
Lachmesse in Leipzig
160 Künstler aus sieben Ländern strapazieren bei der Lachmesse in Leipzig vom 11. bis 21. Oktober unsere Lachmuskeln. Zum Europäischen Humor- und Satire-Festival eingeladen wurden landesweit die aktuellen Kabarett-Preisträger, die Stars der Szene mit neuen Programmen und Neuentdeckungen. Das Festival findet an acht verschiedenen Spielstätten statt. Zur Top-Riege des Festivals gehören dieses Jahr Gerhard Polt, Jango Edwards, Tom Pauls, Robert Kreis, Horst Schroth, Katrin Weber, Florian Schroeder, Jörg Knör und viele andere.
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Weisse Wiesn im Stubai Tal
“O´zapft is” heisst es nicht nur in der bayerischen Hauptstadt München, sondern am 13./14. Oktober auch auf 2’900 Metern Höhe. Mit Weisswürsten, Brezen, Bier und Musikkapellen exportieren die Österreicher zur Weissen Wiesn die Oktoberfest-Atmosphäre kurzerhand ins Stubaital. Einen Hauch Nostalgie verbreiten die Traditionsskifahrer bei ihren Vorführungen. Und zwischendrin versucht man selbst ein paar Skischwünge in Dirndl und Lederhose über den Gletscher talwärts.
Tanz-WM in Innsbruck
Innsbruck macht seinem Ruf als internationale Tanzmetropole alle Ehre. Am 19./20. Oktober findet dort die 1. Offene Weltmeisterschaft in den lateinamerikanischen Tänzen statt. In einem Qualifikationsturnier können sich 36 Paare aus der Weltrangliste für das Finale qualifizieren. Dem Turnier geht von Dienstag bis Donnerstag ein internationaler Tanzkongress voraus.
Rallye International du Valais im Wallis
Seit 1960 halten schnelle Wagen Einzug in den ansonsten eher beschaulichen Schweizer Kanton Wallis. Vom 25. bis 27. Oktober findet dort die Rallye International du Valais in der 53. Auflage statt. Die Fahrt beginnt in Sion, weitere Etappen führen in die Gegenden um Crans-Montana, Anzere, Nendaz, Martigny und Verbier. Die Fahrer müssen auf der insgesamt 300 Kilometer langen Strecke 18 Prüfungen bestehen, es geht hinauf auf 2’200 Meter Meereshöhe.
BerMuDa in Berlin
Vom 31. Oktober bis 3. November wird die Nacht in der deutschen Hauptstadt zum Tag. Denn dann huldigt die Berliner Club- und Subkultur bei den Berlin Music Days (BerMuDA) der elektronischen Musik. In über 40 Clubs wird ein innovatives Programm geboten, das zum Hören, Sehen und Feiern einlädt. Grosse und kleine Clubs der Hauptstadt zeigen mit Labelnights, Showcases und Partys, wofür sie stehen und was sie zu bieten haben.
Schweizer verbringen ihre Herbstferien in der Südtürkei oder in London
Kategorien: Ägypten, Allgemein, Deutschland, ebookers-service, Grossbritannien, News, Österreich, Reisetipps, Spanien, Türkei, USA
Aktuelle Auswertungen von ebookers.ch zeigen, dass Herr und Frau Schweizer diesen Herbst am häufigsten nach Antalya und London verreisen. Bei den Badedestinationen belegen die Strände Ägyptens und Spaniens ebenfalls Spitzenränge. Auch verdeutlicht die Studie, dass für Städtetrips nach London auch Berlin und Barcelona besonders beliebt sind.
In den Herbstferien nochmals an einem Strand ein wenig Sonne tanken oder sich von einem Ausflug in eine Metropole inspirieren lassen, das steht bei Herr und Frau Schweizer hoch im Kurs. Die Buchungen bei ebookers.ch für die ersten Oktoberwochen 2012 zeigen die Reisepräferenzen der Eidgenossen im Detail auf. Die Spitzenpositionen bei den Badeferien hat die Südtürkei inne. Bei den Städtetrips hat London die Nase vorn. Nach der Austragung der Sommerolympiade scheint die britische Hauptstadt bei den Reisenden noch mehr an Attraktivität gewonnen zu haben.
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Zum Baden in die Türkei
Dass die Strände an der südtürkischen Riviera bei Sonnenhungrigen seit Jahren zu den Top-Destinationen zählen, erstaunt angesichts ihrer Schönheit und Vielseitigkeit wenig. Die Schweizer kennen die Vorzüge des südtürkischen Badeortes, dies verdeutlicht die Spitzenposition, welche Antalya in der Rangliste besetzt. Dahinter folgen Hurghada und Mallorca. Die Kanareninsel Gran Canaria und Sharm El Sheikh komplettieren die Top 5 der beliebtesten Badeorte. 2011 besetzte Antalya noch den zweiten Platz, dieses Jahr hat es Sharm El Sheikh von der Spitzenposition abgelöst, welches an Popularität eingebüsst hat.
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Destinationen 2012
Destinationen 2011
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Europäische Metropolen sind bei den Schweizern top
Für einen Städtetrip reisen Herr und Frau Schweizer diesen Herbst am liebsten ins nahe Ausland. Entsprechend rangieren London, Berlin und Barcelona unter den am häufigsten gebuchten Destinationen in der zweiten Jahreshälfte. London ist weiterhin das beliebteste Ziel für Städtereisen. Dahinter folgen Berlin und Barcelona. 2011 noch auf Rang 2, reiht sich New York in diesem Jahr hinter diesem Spitzen-Trio auf Rang 4 ein, die Stadt am Hudson River positioniert sich somit weiterhin unter den Top 5 der beliebtesten Reiseziele. 2011 besetzte New York – nicht zuletzt wegen dem schwachen Dollar und der Shoppinglust der Eidgenossen – gar den zweiten Platz. Wien ist wie im letzten Jahr das Schlusslicht der ebookers.ch-Top 5. Somit befinden sich wie 2011 vier europäische Metropolen unter den beliebtesten Destinationen der Schweizer Städtereisenden in diesen Herbsttagen.
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(Flug + Hotel)
(Flug + Hotel)
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Auch während diesen Herbstferien ist die Reiselust der SchweizerInnen ungebremst und dank den Währungsvorteilen, die der starke Franken mit sich bringt, ist es finanziell weiterhin sehr attraktiv, in europäischen Grossstädten auf Shoppingtour zu gehen.
Und wo verbringt ihr eure Herbstferien 2012? – Sagt es uns auf der Facebook-Seite von ebookers Schweiz.
Mückenbändiger ja oder nein?
Kategorien: Allgemein, Web-Tipps
Gehts im Urlaub in den Süden, sind Mücken oft die ersten Einheimischen, mit denen man in Kontakt tritt, schlägt, klatscht. Was unternehmt ihr gegen diese Plage? In den Norden reisen ist auch keine Lösung, denn Mücken leben – wenn auch jeweils nur für ein paar Tage – auch in Skandinavien. Oder in Osteuropa. Oder in Sibirien.
In einer Zeitung habe ich letzthin eine Anzeige für ein Mückenarmband gesehen. Bis dahin hatte ich keine Ahnung, dass sowas existiert. Dabei gibts die ersten schon seit über zehn Jahren und in der Zwischenzeit machen sich gleich mehrere den Markt streitig mit fantasievollen Namen wie Bugslock, Parakito oder Mosquitno. Im Internet findet man noch einige mehr.
Was jedoch im Internet nicht zu finden ist: ein zuverlässiger Nachweis über die Wirksamkeit dieser Mückenarmbänder. Klar ist: ob wirkungsvoll oder nicht, der Test als Modeaccessoire ist von Anfang an bestanden.
In einem früheren Test der Stiftung Warentest Berlin kam eines der Armbänder noch vor (Prädikat mangelhaft), im letzten Test werden die Bänder gar nicht berücksichtigt. Das Schweizer Pendant dazu ist leider kostenpflichtig, lässt jedoch im Gratiskommentar durchblicken, dass Armbänder kaum Wirkung zeigen.
In ungefährlichen Gebieten mit lästigen Mücken empfiehlt es sich deshalb, die Kleider (lange Ärmel, Hosen) mit einem wirksamen Mittel einzusprayen. Und sollten sich ein paar Moskitos in die Stube verirrt haben, dann gibts immer noch die Elektrische Fliegenklatsche.
Günstig in den Indian Summer!
Kategorien: Allgemein, Kanada, Reisetipps, USA
Nie strahlen die Laub- und Mischwälder in und um Boston, Toronto und Montreal farbenprächtiger als zu dieser Jahreszeit, begleitet von einem tiefblauen Himmel und warmer Witterung. Wer spontan Lust auf dieses Naturphänomen sowie ein paar Ferientage übrig hat, kann jetzt noch von den ebookers-Aktionspreisen für die Kombination von Flug + Hotel profitieren.
Drei, zwei, eins, fertig: Bis Sonntag, 30. September 2012, zeigen sich auch unsere Preise für die Indian Summer-Destinationen Boston, Toronto und Montreal noch von ihrer prächtigsten Seite.
Hier geht’s auf direktem Weg zu den Angeboten von ebookers.ch!
Gewinnt eure Traumferien!
Kategorien: Allgemein, ebookers-service, News, Web-Tipps
Wer von den nächsten Ferien nur träumen kann, seinen Kopf deswegen aber trotzdem nicht in den Sand stecken will, ist hier genau richtig “gestrandet”: Versucht euer Glück beim “Strand-Gewinnspiel” und gewinnt mit etwas Glück einen Reisegutschein im Wert von CHF 5000, einen Einkaufsgutschein im Wert von CHF 2600 oder einen von zahlreichen Top-Preisen mit einem Gesamtwert von über CHF 2 Millionen.
Am 15. Oktober 2012 ist Teilnahmeschluss!
Wie ihr beim Gewinnspiel von Orange in Zusammenarbeit mit eboutic.ch und ebookers.ch mitspielen könnt und was zu tun ist, erfahrt ihr mit einem entspannten Klick auf das Bild – wir sagen: Viel Erfolg am Gewinnstrand.
Kitesurfen in China (Teil 2)
Kategorien: Allgemein, China, Reiseberichte & Insider, Reisetipps
Ein weiterer Kitesurfspot in der Provinz Fujian ist neben Xiamen (siehe auch Teil 1 meiner Berichterstattung) die Insel Pingtan, die knapp drei Autostunden nördlich von Xiamen liegt. Pingtan ist ein Landkreis bestehend aus 126 Inseln in der Meerenge von Taiwan und steht unter der Verwaltung von Fuzhou, der Hauptstadt der Provinz Fujian.
Die fünftgrösste Insel Chinas liegt circa 120 km von Fuzhou und ist nur ungefähr 160 km von Taiwan entfernt. Aufgrund dieser Nähe zu Taiwan wurde Pingtan im Jahr 2008 als Sonderverwaltungszone ausgerufen, um die industrielle Zusammenarbeit mit Taiwan zu stärken sowie die Entwicklung des Tourismus zu fördern. Ein entscheidender Schritt in diese Richtung war der Bau der Pingtan Straits Bridge (Abschluss November 2010), welche das Festland mit der Insel verbindet.
Pingtan hat eine 408 km lange Küste mit unzähligen sandigen Buchten und felsigen Halbinseln. Im Süden findet man menschenleere Strände, welche aber durch den Bau von Resorts bald bevölkert sein dürften. Überall auf der Insel befinden sich schmucke Dörfer mit den traditionellen Steinhäusern der Fujian Provinz. Pingtan verfügt über sechs wichtige touristische Bezirke sowie über zwei voll entwickelte Beach Resort-Bereiche; weitere sind zurzeit im Bau. Die 70 km lange Strandlinie, das subtropische Klima, der konstante Wind und das flache Wasser machen Pingtan zu einem Kitesurf-Mekka Chinas. Im Winter ist das Kitesurfen jedoch auch hier nur für Abgehärtete geeignet, ist es doch noch kälter als in Xiamen.
Mit Bars und Ausgehmöglichkeiten kann die Insel jedoch noch nicht aufwarten. Ausser ein paar KTV’s (Karaoke Bar) im Zentrum Tancheng und einem “halbwestlichen” Café findet man dort (noch) nichts. Wer Meeresfrüchte und Fisch mag, ist in Pingtan aber an der richtigen Adresse: In vielen Restaurants wird frisches Meeresgetier angeboten. Pingtan entwickelt sich in einem rasanten Tempo und wird wohl in ein paar Jahren zu einer chinesischen Touristenhochburg heranwachsen.
In Pingtan wurde auch das Finale der diesjährigen KTA (Kiteboard Tour Asia) ausgetragen. Die KTA ist weltweit eine der grössten Kitesurf-Wettkampftouren, bei der Kitesurfer aus aller Welt teilnehmen und ihr Können zeigen. Während einer Tour finden die Wettkämpfe an fünf verschiedenen Orten in Asien statt. Jeder Event dauert fünf Tage und beinhaltet die Disziplinen “Freestyle” (Sprünge und Tricks), “Course Racing” (Rennen durch einen ausgesteckten Kurs) sowie “KTA old school project” (Kitesurfen mit Sprüngen wie in alten Zeiten…). KTA steht unter der Schirmherrschaft des IKA (International Kiteboarding Association), dem Dachverband des Kiteboarding.
Für meinen Freund und mich war es die erste Teilnahme an einem fünftägigen Kitesurf-Event. Am ersten Tag erfolgte die Anreise mit Anmeldung und Eröffnungsparty. Am zweiten fand am Morgen die Eröffnungszeremonie mit wichtigen Leuten der chinesischen Regierung statt. An diesem Tag sollten eigentlich auch Wettkämpfe ausgetragen werden, der Wind war jedoch zu schwach. Am dritten Tag gab’s ein wenig Wind und es wurde “Freestyle” und “Course Racing” ausgetragen. Man kann mit zweierlei Kitesurf-Brettern den Kurs fahren: mit dem Race Board (langes, windsurfähnliches Brett) oder dem Twintip Board (kurzes, snowboardähnliches Brett) – mit letzterem lernt man Kitesurfen.
Wir nahmen beim Twintip Race teil. Ein Erfolgserlebnis bei den ersten beiden Rennen blieb uns jedoch versagt, denn wir schafften es nicht bis ins Ziel, da der Wind plötzlich schwächer wurde und wir einen zu kleinen Kite benutzten. Zum Glück aber dauerte der Event ja noch zwei weitere Tage. Am nächsten Tag blieb der Wind allerdings völlig aus und wir nutzten die Gelegenheit, um die Insel ein wenig zu erkunden. Am letzten Tag dann… endlich: starker Wind! Zuerst wurde “Old school” ausgetragen und danach nochmals “Course Racing”. Dieses Mal schaffte ich es sogar ins Ziel, wenn auch ziemlich am Ende des Feldes. Trotzdem war ich mit meiner Leistung zufrieden, war es doch mein erster Kitesurf-Wettkampf. Am Abend fand dann die Siegerehrung samt Abschlussparty statt. Ich schloss sogar mit dem 6. Rang der Frauen ab, Preisgeld gab’s aber leider nur bis zum fünften. Am Ende einer Tour werden jeweils auch die Gesamtsieger geehrt.
Der ganze Anlass in Pingtan war mit über 100 Teilnehmenden der grösste der Asien-Tour 2011/2012. Die fünf Tage waren lustig und wir lernten viele interessante Kitesurfer kennen. Der Nachteil an solch einem Event ist, dass man oft warten muss, bis man endlich an der Reihe ist – und während des Wartens nicht wirklich ins Wasser kann. Dafür geniesst man aber für wenig Geld (wir bezahlten umgerechnet etwa 60 Schweizer Franken) fünf Nächte in guten Hotels inklusive Mahlzeiten. Hat man zudem Erfolg beim Kiten, wird man darüber hinaus nicht schlecht entlohnt.
Das Spezielle an Pingtan war, dass die Insel ein “Provinznest” ist. Viele Bewohner hatten zuvor noch nie Ausländer gesehen, geschweige denn vom Kitesurfsport gehört. So wurden wir mit Fotos und Interviews bombardiert – ja sogar Unterschriften durften wir geben. Endlich konnte ich mal am eigenen Leib erfahren, wie sich ein Filmstar so fühlt. Zugegeben, ich bin froh, dass ich keiner bin: Nach diesen paar Tagen ging mir nämlich das Ganze schon ziemlich auf den Wecker. Viel lieber bin ich auf dem Wasser am Kitesurfen.
Kitesurfen in China (Teil 1)
Kategorien: Allgemein, China, Reiseberichte & Insider, Reisetipps
Als mein Freund und ich vor einem Jahr nach Xiamen kamen, haben wir das Kitesurfen entdeckt. Das Gute an dieser tollen Sportart ist, dass man bei gutem Wind nach ein paar Tagen die Basics schon erlernt und in kurzer Zeit ein relativ grosses Erfolgserlebnis hat.
China ist weltweit nicht so bekannt fürs Kitesurfen wie andere Orte, hat aber dennoch ein paar “Hotspots” zu bieten. Einer davon ist Xiamen. Am Hayuntai Strand gibt es gleich zwei Kitesurfschulen. Wir haben uns die Schule 59Fly ausgesucht. David Zhai, der Chef von 59Fly, hatte das Vergnügen mit uns. Er ist der einzige englischsprechende Trainer der Schule, alle andern sprechen ausschliesslich Chinesisch. Der Kitesurfshop liegt seitlich des Restaurants Rasa Sayang; dessen sanitäre Anlagen kann man mitbenutzen und bei Hunger bietet es eine Auswahl an asiatischen Speisen. Wir essen allerdings selten dort, weil es vergleichsweise teuer und darüberhinaus nicht speziell gut ist.
In Xiamen bläst der Wind in etwa von Oktober bis April/Mai meist von Norden. Dann sind die Windbedingungen gut, der Wind relativ stabil und stark. Somit kann man kleinere Kites verwenden. Allerdings ist das Wasser von Dezember bis März/April ziemlich kalt (circa 12 bis 18 Grad Celsius) und man benötigt einen Neoprenanzug. Auch die Lufttemperatur ist nicht wärmer, und so ist das Ganze schon ziemlich ungemütlich. Nur die “harten Kämpfer” wagen sich während dieser Zeit ins eisige Wasser. Natürlich gehören auch wir zu diesen “Waghalsigen” – zumindest, wenn der Wind wirklich stark ist, denn dann macht das Kitesurfen am meisten Spass.
Im Sommer, also in etwa von Mai/Juni bis September, kommt der Wind meistens aus Süden, ist weniger stark und unkonstant. Dann heisst es oft: Warten auf den Wind. Dies ist aber auch nicht so schlimm, denn der Strand ist schön. Man kann gemütlich ein Buch lesen oder sich mit den Einheimischen unterhalten. Und wenn man Glück hat, taucht der Wind am Nachmittag sogar noch auf. Desöfteren gibt es aber auch längere Perioden (Tage oder sogar Wochen) ohne Wind. Dafür sind Wasser und Luft angenehm warm, was einem das Warten ein wenig erleichtert. Ersteres hat während den Monaten Juli/August sogar Badewannentemperatur und wirkt nicht mehr sehr erfrischend.
Das Meer ist das ganze Jahr über ziemlich rau, vor allem aber im Winter bei starkem Wind und bei Regen. Mir gefällt das Kitesurfen in Xiamen im Oktober/November am besten, wenn der Wind konstant bläst und das Wasser eine angenehme Temperatur von circa 23 bis 25 Grad Celsius aufweist. Ein weiterer Kitesurfspot in der Provinz Fujian ist die Insel Pingtan, die circa drei Autostunden nördlich von Xiamen liegt: Mehr dazu gibt’s in Teil 2 meiner Berichterstattung.
Laut unseres Kitesurftrainers David bietet die Provinz Fujian einige der besten Kitesurfspots in China. Weitere Provinzen, in denen man Kitesurfen kann, sind Zhejiang, Guangzhou, Shangdong und Shanghai. In Zhejiang und Guangzhou seien die Strände aber nicht sehr schön, in Shangdong ist das Wasser zu kalt (ganze zwei Monate sind geeignet zum Kiten) und Shanghai hat keinen richtigen Strand. Der beste Ort in China zum Kitesurfen ist jedoch die Insel Hainan: das chinesische Hawaii und ein Paradies für Wassersportler. Hainan steht noch auf unserer Reiseliste – ich bin schon voller Vorfreude.