49 Artikel in der Kategorie China.

Von Tamara Benz am 23. Januar 2012 um 7.02 Uhr
Kategorien: China, Reiseberichte & Insider

Etwa zwei Wochen vor dem Fest liefen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Rote Blumen säumen seitdem die Alleen und Häusereingänge, Lampions hängen an den Fassaden oder in Bäumen, und überall sieht man Flaggen. Heute nun beginnt es: das chinesische Neujahrsfest!

Es wird auch als “Frühlingsfest” oder “Mondneujahr” bezeichnet und leitet nach dem chinesischen Kalender das nächste Jahr ein: diesmal steht es im Zeichen des Wasserdrachens.

Alle sind auf den Beinen. Millionen von Menschen reisen per Zug, Bus, Flugzeug oder Auto quer durch das Land der Mitte. Für viele Chinesen, die in den Städten arbeiten, ist es die einzige Möglichkeit, ihre Familien auf dem Land zu besuchen.(Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken.)

Neujahr ist die wichtigste Feierlichkeit in China. Offiziell gibt es drei freie Tage für die Bevölkerung, die Feierlichkeiten dauern aber bis zum 15. Tag des neuen Jahrs und enden mit dem Laternenfest. Gefeiert wird übrigens nicht nur in China, sondern auch in Taiwan, Korea, Vietnam, der Mongolei und in den Chinatowns vieler anderer Länder. Tibeter begehen das Neujahrsfest einen Monat später.
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Von B. Jäger-Dabek am 31. Dezember 2011 um 9.00 Uhr
Kategorien: China, Deutschland, Grossbritannien, Japan, Russland, Spanien, USA, Österreich

Andere Länder, andere Sitten – das gilt auch für die Neujahrsbräuche und Silvestertraditionen. Es beginnt schon damit, dass Neujahr nicht überall auf Erden am 1. Januar gefeiert wird. Das liegt an den verschiedenen Kalendersystemen, die auf der Welt in Gebrauch sind. Keinesfalls überall und in allen Religionen gilt unser Gregorianischer Kalender.

Neujahrsfreude in Moskau. Foto: Keystone; Sergey Ponomarev.

Juden und Muslime  haben keinen festen Neujahrstag. Der jüdische Mondkalender und der islamische Kalender, der nach Mondjahren zählt, wird jeweils für religiöse Feste genutzt und führt auch zu einer eigenen Zeitrechnung, während der Alltag vom Gregorianischen Kalender geordnet wird. Die Zeitrechnung der Iraner und Afghanen läuft nach Sonnenjahren. Das Neujahrsfest Norouz findet dort zum Frühlingsbeginn statt. In den GUS-Ländern, den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion, gilt für die traditionellen Feste der Julianische Kalender. Danach findet Weihnachten erst nach Silvester statt, am 7. Januar. In grossen Teilen  Asiens ist Neujahr am ersten Neumond  zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar.

Und so feiert die Welt:

Deutschland: In Deutschland beliebt sind Fisch oder Speisen aus Schweinefleisch. Glücksschweine werden geschenkt, oft aus Schokolade, gern auch aus Marzipan. Das private Feuerwerk ist ein Muss. Getrunken werden neben Bier oder Wein auch gern Bowlen, besonders die Feuerzangenbowle, Punsch oder Grog. Danach gibt es Berliner Pfannkuchen als süsses Intermezzo. Besinnlichere Traditionen wie das Bleigiessen stehen den beliebten Silvesterbällen gegenüber. Oft trifft man sich an grossen Plätzen der Stadt, in Berlin etwa vorm Brandenburger Tor.
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Von Tamara Benz am 20. Dezember 2011 um 8.10 Uhr
Kategorien: China, Reiseberichte & Insider

Tamara Benz, Jahrgang 1983, ist in Davos geboren und aufgewachsen, ehe sie für sieben Jahre nach Brugg zog. Dann ging ihre Reise weiter: Seit kurzem lebt sie nun in China. Ihr Freund hat hier einen Job als Expat in der Stadt Xiamen bekommen. Und sie will die Möglichkeit nutzen, Land, Leute und die Sprache kennenzulernen. Hier im Blog wird Tamara ab sofort einmal im Monat über ihr Leben in China berichten.

Als uns meine Eltern Mitte November in Xiamen besuchten und mir von der vorweihnachtlichen Stimmung in der Schweiz berichteten, fiel mir erst auf, dass ja bald Weihnachten ist und man davon hier gar nichts merkt. Die meisten Chinesen sind Buddhisten oder Taoisten und feiern keine Weihnachten. Ich kann mir Weihnachten hier auch irgendwie nicht vorstellen, da man in Xiamen noch oft im Bikini am Strand sitzen kann.

Auch als meine Eltern ankamen und es kühler und regnerischer wurde, wollte bei mir noch keine Weihnachtsstimmung aufkommen. (Nach ihrer Heimreise war der Himmel übrigens wieder tagelang strahlend blau!) Das einzig Weihnachtliche fand man in westlichen Restaurants, Hotels oder Läden: künstliche Bäume mit kitschigem Schmuck oder verzierte Fasaden mit Glitzerzeugs. Vor allem Starbucks wirbt mit seinen verzierten Christmas-Tassen und einer Weihnachtsedition an Kaffees und Weihnachtstees. Auch bei McDonald’s findet man Spuren weihnachtlichen Dekors. Aber sonst wähnt man sich eher in einem warmen Spätsommer in der Schweiz.
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Von Tamara Benz am 22. November 2011 um 7.00 Uhr
Kategorien: China, Reiseberichte & Insider

Tamara Benz, Jahrgang 1983, ist in Davos geboren und aufgewachsen, ehe sie für sieben Jahre nach Brugg zog. Dann ging ihre Reise weiter: Seit kurzem lebt sie nun in China. Ihr Freund hat hier einen Job als Expat in der Stadt Xiamen bekommen. Und sie will die Möglichkeit nutzen, Land, Leute und die Sprache kennenzulernen. Hier im Blog wird Tamara ab sofort einmal im Monat über ihr Leben in China berichten.

Als mein Freund mir verkündete, dass er in Xiamen ein Jobangebot bekommen hat, war mein erster Gedanke: “Wo zum Teufel ist denn das?!” Bei der Antwort “in China” musste ich erst mal schlucken. Allein wäre ich nie auf die Idee gekommen, nach China zu gehen. Viel wusste ich nicht über dieses Land und die Kultur. Vieles, was ich darüber gehört hatte, klang für mich ziemlich fremd und etwas merkwürdig. Nachdem ich mich aber ein bisschen schlau über Xiamen gemacht hatte, ging es mir schon um einiges besser: Xiamen zählt zu den saubersten Städten in China, liegt im Südosten – und am Meer.


Größere Kartenansicht

Bei meiner Ankunft war ich erst einmal überwältigt von der Grösse der Stadt und den vielen hohen Wokenkratzern. Mit einer Bevölkerung von rund 2.5 Mio Einwohnern zählt die Stadt zwar eher zu den kleineren in China, aber wenn man – so wie ich – in einem knapp über 10’000 Einwohner zählenden Ort aufgewachsen ist, empfindet man Xiamen schon als riesig. Beeindruckt war ich auch von unserer Wohnung im 25. Stock. Tolle Aussicht!

Schon nach kurzer Zeit gefiel es mir sehr gut hier! Und eigentlich hatte ich mir China etwas anders vorgestellt: laut, schmutzig, viele Leute, die auf engem Raum zusammen leben… So war ich denn auch positiv überrascht von Xiamen. Wobei man sagen muss, dass die Stadt nicht wirklich als eine “autentisch chinesische” Stadt bezeichnet werden kann und relativ “westlich” ist. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken!)

Was mir sehr gut an Xiamen gefällt, ist der Mix aus Stadt und Natur. Die Stadt hat viele Parks, Gartenanlagen, und nur etwa 15 Minuten ausserhalb des Zentrums befindet man sich schon mitten im Grünen. Das Zentrum Xiamens liegt auf einer Insel. Die Stadt wurde aber mittlerweile auch aufs Festland ausgeweitet.
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Von ebookers.ch am 28. September 2011 um 7.00 Uhr
Kategorien: China, ebookers-service

Ihr wolltet schon immer mal ins Land der Mitte? Dann habt ihr jetzt die Möglichkeit, die Reise nach China besonders günstig und bequem anzutreten. Das Online-Reisebüro ebookers.ch hält nämlich tolle Exklusivangebote bereit:

Flug & Hotel

So könnt ihr mit Hainan Airlines direkt von Zürich nach Peking fliegen und dort im Vier-Sterne-Hotel “Yanshan” übernachten. Es gibt 15 Prozent Rabatt pro Nacht. Und damit schlägt dieser Trip mit gerade mal ab CHF 576.- pro Person für drei Nächte zu Buche (ab CHF 1152.- für zwei Personen). Hier gelangt ihr zu den möglichen Reisedaten.

Ganze 30 Prozent Rabatt erlässt ebookers.ch im Vier-Sterne-Hotel “Redwall”. Der Direktflug Zürich-Peking mit Hainan Airlines sowie drei Übernachtungen sind somit für ab CHF 578.- pro Person zu haben (ab CHF 1156.- für zwei Personen). Interessiert? Alles Weitere steht hier.

Nur Flug

Es ist natürlich auch möglich, nur einen Direktflug nach Peking zu buchen. Das ist schon ab CHF 525.- möglich. Und zwar hier.

Der Buchungs- und Reisezeitraum endet am 14. Dezember dieses Jahres.

Von Rico Wyder am 12. September 2011 um 7.00 Uhr
Kategorien: China, Reisetipps, Web-Tipps

In einem Vergnügungspark in der Provinz Changsha in China kann man nun das weltweit beliebte Spiel “Angry Birds” nicht nur auf dem Smartphone spielen. Die neue Attraktion erlaubt den Besuchern Plüschtier-Versionen der Vögel auf Schweinchen-Ballons zu schiessen (siehe Video oben und hier zusätzlich eine Bildstrecke). Der grösste Spass dabei ist die mannsgrosse Steilschleuder, mit welcher man zielgenau – und dieses Mal in 3D – auf die Hindernisse zielen muss.

Da sich diese Neuigkeit in Windeseile verbreitet, gehe ich davon aus, dass nicht nur das Youtube-Video, sondern auch bald die Attraktion selber verschwinden wird. Bis jetzt gibt es nämlich keine Bestätigung dafür, dass der Park die Nutzungsrechte von der Firma Rovio, den Erfindern des Spiels, erhalten hat.

Auf jeden Fall ist das Spiel im Reich der Mitte ein riesiger Renner. Gerade erst hat die Applikation das in China wichtige Mondfest mit zusätzlichen Levels geehrt. Egal ob der Vergnügunspark die Rechte erworben hat oder nicht – hoffen wir, dass diese Idee Rovio den Anstoss gibt, die reale Version in unserer Nähe auch möglichst bald zu lizenzieren.

Von Andrea Schmits am 28. März 2011 um 14.05 Uhr
Kategorien: China, Reisetipps

China ist mit 9.5 Millionen Quadratkilometern das viertgrösste Land der Welt (nach Russland, Kanada und den USA). Da kann es einem ganz schön schwer fallen, die Perlen herauszupicken. Hier meine persönlichen Top 8 mit den zugehörigen Reiseberichten.

1) Guilin: Die Karsthügellandschaft im Süden Chinas ist einfach atemberaubend. Eine Flussfahrt auf dem Li und einen Spaziergang durch das Städtchen Yangshuo sollte man sich nicht entgehen lassen.

2) Hongkong: Als Sonderverwaltungszone gehört Hongkong zwar zu China, hebt sich aber in Punkto Hygiene und Service stark von anderen chinesischen Städten ab. Meine Highlights sind der Stadtteil Kowloon und der Victoria Peak.

3) Macau: Auf der kleinen Insel vor Hongkong fühlt man sich wie in Portugal – ein surreales Erlebnis, wenn man gerade monatelang durch Asien gereist ist.

4) Die Longmen-Grotten bei Luoyang: Die tausenden in Stein gemeisselten Buddha-Figuren sind eine Reise in Chinas Mitte wert.
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Von Andrea Schmits am 19. März 2011 um 10.00 Uhr
Kategorien: China, Singapur, Web-Tipps

Im Sommer reise ich mal wieder nach Singapur. Bei meiner Ferienplanung bin ich auf die Seite von “Angry Ang Mo” (zu deutsch: wütender Kaukasier) gestossen, einem Blogger aus Deutschland, der als Expat in Singapur lebt. Sein englischer Blog gewann vor zwei Jahren den Asia’s Travel Blog Award.

Leider hat Angry Ang Mo seit dem letzten Sommer nichts Neues mehr geschrieben, seine alten Einträge sind aber sehr lesenswert. Natürlich findet man auf der Seite allerlei Tipps, die man nur gebrauchen kann, wenn man selber in Singapur lebt. Doch auch für Touristen ist einiges dabei.
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Von Andrea Schmits am 9. März 2011 um 15.05 Uhr
Kategorien: China, Reiseberichte & Insider

Die Stadt Luoyang mitten in China ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge. Über die 2345 Longmen-Grotten mit fast hunderttausend in Stein gemeisselten Buddha-Figuren habe ich im ersten Teil dieses Reiseberichts geschrieben. Heute ist der legendäre Shaolin-Tempel dran, den bei uns die meisten aus Kung Fu-Filmen und -Serien (z.B. mit David Carradine) kennen dürften. (Bilder zur Vergrösserung bitte anklicken!)

Der Shaolin-Tempel liegt etwa 50 Kilometer südöstlich von Luoyang, die Fahrt mit dem Auto dauert etwa eineinhalb Stunden. Hierhin kam der indische Mönch Bodhidharma im Jahr 527, um den Chan-Buddhismus zu verbreiten. Zur Körperertüchtigung praktizierten die Mönche Atem- und Bewegungstechniken, die später zu Kampftechniken weiterentwickelt wurden.

Leider wurde der Tempel immer wieder zerstört, zuletzt wurde er in den 1980er Jahren nach einem Brand wieder aufgebaut. In der angrenzenden Shaolin-Kung-Fu-Schule lernen tausende Schüler Kung Fu. Für die Touristen geben sie beeindruckende Vorführungen.
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Von Andrea Schmits am 7. März 2011 um 8.00 Uhr
Kategorien: China, Reiseberichte & Insider

Mitten in China, fünf Stunden Zugfahrt von den Terrakotta-Kriegern in Xi’an (über die ich hier schon berichtet habe) und 17 Stunden Zugfahrt von Shanghai entfernt, liegt die Stadt Luoyang. Während die Stadt an sich nicht allzu viel bietet, hat es die Umgebung in sich: Hier befinden sich die Longmen-Grotten mit Tausenden in Stein gemeisselten Buddha-Figuren, der berühmte Shaolin-Tempel mit angrenzender Kung-Fu-Schule sowie der älteste Tempel Chinas.

Da es in China ohne Chinesisch-Kenntnisse sehr schwierig ist, Ausflüge alleine zu organisieren, buchen wir im Hotel eine Tour mit “Joe” (so stellt er sich uns jedenfalls vor), einem englisch-sprachigen Guide. Joe spricht in Wirklichkeit allerdings nur wenige Brocken Englisch – aber egal, wir finden ihn sehr nett.

Unser erster Ausflug geht zu den Longmen-Grotten, zwölf Kilometer südlich von Luoyang. Die Grotten liegen auf einem 1000 Meter langen Klippenstück am Fluss Yishui. Dort kann man endlich wieder einmal durchatmen – etwas, was man sich in den chinesischen Städten schnell abgewöhnt. (Bilder zur Vergrösserung bitte anklicken.)

Die Berge im Hintergrund formen eine natürliche Barriere gen Norden, die wie ein Drachen aussieht – daher haben die Grotten ihren Namen: Longmen heisst auf deutsch “Drachentor”.
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