78 Artikel in der Kategorie Frankreich.

Von am 16. Dezember 2010 um 8.56 Uhr
Kategorien: Frankreich, News

Seit wenigen Tagen steht es fest: Mit einem 300 Meter hohen Bürogebäude erhält Paris ab 2016 ein neues Wahrzeichen. Der 60 Stockwerke hohe Turm “Phare” (Leuchtturm) wird im Vorort La Défense errichtet.

Der vom US-Architekten Thom Mayne entworfene Wolkenkratzer wird die gleiche Höhe wie der Eiffelturm haben, der ohne seine 24 Meter hohe Fernsehantenne ebenfalls 300 Meter hoch ist. Der Beginn der Bauarbeiten ist für Anfang 2012 geplant – sofern die im März erhobenen Einsprüche gegen die Baugenehmigung bis dahin geklärt sind. Auf dem Dach des “Phare” soll ein Luxusrestaurant entstehen.

Die Pariser werden von dem Projekt wahrscheinlich nicht begeistert sein. Denn schon heute kritisieren viele La Défense stark: Das moderne Büroviertel, in dem rund 150’000 Menschen arbeiten und etwa 20’000 Menschen wohnen, passt für ihren Geschmack so gar nicht zum schönen, alten Paris.

Eine Visualisierung des Projekts seht ihr in diesem Video:

Projet tour Phare – Jacques Ferrier – La défense – france from ArtefactoryLab on Vimeo.

Von am 8. Dezember 2010 um 8.02 Uhr
Kategorien: Frankreich, Reisetipps

Ihr mögt es durchdesignt, legt aber weniger Wert auf Privatsphäre? Dann wär das “Bubble-Tent” vielleicht was für euch. Das durchsichtige Zelt gehört eher in die Kategorie Luxus-Camping, auch “Glamping” genannt. Denn eine Nacht kostet etwa 600 Franken. Dafür kriegt man ein Zelt mit Kleiderschrank, Regalen und elektrischem Licht – also eher ein bewegliches Hotelzimmer als ein Zelt.


Foto: Bubbletree.fr.

Angeboten wird das Ganze in Frankreich, zum Beispiel in Isère , Bouches du Rhone oder Haute Savoie.
Hier noch ein kurzer Artikel auf Englisch dazu.

Von am 26. November 2010 um 11.34 Uhr
Kategorien: ebookers-service, Finnland, Frankreich, Grossbritannien, Irland, Schweden

Ja, es ist erst November und der Jahreswechsel ist noch einigermassen weit weg. Aber man sollte ja früh planen, sonst ist wieder 31. Dezember, abends um sechs, und man weiss immer noch nicht, wo man das Glas Sekt jetzt leeren soll.

Deswegen haben wir von ebookers.ch günstige Silvester-Angebote zusammengestellt und auf einer schönen Liste versammelt. Es gibt unterschiedliche Rabatte: Das Burlington Hotel in Dublin zum Beispiel offeriert 30 Prozent Rabatt pro Nacht, im edlen Baglioni in London gibs 30 Prozent bei Buchung von 3 Nächten und im Lady Hamilton in Stockholm ist das Frühstücksbuffet und eine Flasche Champagner inklusive.

Die Silvesterangebote gibts für die Städte Dublin, Edinburgh, Helsinki, London, Paris und Stockholm. Sie sind zum grossen Teil gültig bei Buchung bis 30. November. Nicht mehr viel Zeit also für die Entscheidung. Aber dann weiss man wenigstens, wo man mit dem Glas Sekt anstossen kann.

Hier nochmal der Link zu den günstigen Silvester-Angeboten.

Von am 3. November 2010 um 10.00 Uhr
Kategorien: ebookers-service, Frankreich

Heisst ein Hotel “Eiffel Seine” muss man nicht erst gross erklären, in welcher Stadt es ist, oder?
Das Drei-Sterne-Haus wurde 2006 in reinstem Jugendstil renoviert. Es liegt drei Minuten vom Eiffelturm entfernt; die Lage ist also unschlagbar.

Bei Buchung im November gibt’s im Hotel “Eiffel Seine” 25 Prozent Rabatt (verreist werden kann dann bis 31. Januar 2011). Eine Nacht im Doppelzimmer ist damit schon am ab CHF 178.- zu haben. Wer weitere Details erfahren oder buchen möchte – bitte hier entlang.

Von am 16. September 2010 um 15.00 Uhr
Kategorien: Frankreich, Reisetipps

Die Pariser lieben ihr Baguette: 65 Zentimeter lang soll es sein, 250 Gramm leicht und etwa einen Euro billig. Die Zutaten: Weizenmehl, Hefe, Salz, Wasser et rien d’autre – das wurde 1993 durch ein Regierungsdekret gesetzlich festgelegt.
Welche Boulangerie das beste Baguette in Paris bäckt, entscheiden jedes Jahr drei Jurys, bestehend aus je fünf Experten, in einer mehrstündigen Prozedur. Der Gewinner erhält ein Preisgeld von 4000 Euro – und er darf ein Jahr lang jeden Morgen 20 Stangen seines Brots in den Élysée-Palast liefern.

Der Gewinner 2010 heisst Djibril Bodian, ein 33-jähriger Senegalese, der seit zwölf Jahren im Quartier Montmartre bäckt. Wer das gleiche Baguette kosten will, das auch im Brotkorb von Nicolas Sarkozy und Carla Bruni liegt, geht am besten mal in der siegreichen Bäckerei vorbei:

Le Grenier à Pain
38 rue des Abbesses
Metro: Abbesses


Foto: Keystone; Robert Ghement.

Von am 5. August 2010 um 8.00 Uhr
Kategorien: Allgemein, Frankreich

Der französische Staatschef Nicolas Sarkozy will auch über den Wolken nicht auf Luxus verzichten und hat beim Airbus-Werk einen fast 60 Meter langen Airbus A330-200 mit diversen VIP-Einbauten geordert.

Zur geplanten Königsklasse-Ausstattung gehören: eine Badewanne, ein Doppelbett, ein Ankleidezimmer und ausserdem spezielle Rauchdetektoren, die seine Zigarren ignorieren. Kosten für den fliegenden Palast: 185 Millionen Euro. Die Anschaffung des Luxus-Jets wird von der Regierung als Sparmassnahme verkauft. Schliesslich werden dafür die zwei kleinen A319 abgeschafft.

Na dann: Guten Flug! Und bitte noch vor der Landung aus der Wanne steigen, abtrocknen und anziehen!

First Lady Carla Bruni freut sich bestimmt auf ihr Ankleidezimmer.
Foto: Keystone

Von am 12. Juli 2010 um 7.30 Uhr
Kategorien: Frankreich, Reiseberichte & Insider

Wer lange genug in Paris weilt, um einen Tag entbehren zu können, sollte Versailles nicht verpassen. Denn wer kennt sie nicht aus dem Geschichtsunterricht, die Geschichte des Sonnenkönigs Louis XIV. und seinem gewaltigen Schloss in Versailles?

König Louis XIV. liess das Jagdschloss Versailles südwestlich von Paris ab 1662 zur grössten und prächtigsten Residenz Europas umbauen. Bis die ganze Anlage fertiggestellt war, dauerte es über 50 Jahre, doch bereits 1682 siedelte der Hof dauerhaft nach Versailles über. Der Hofstaat umfasste nicht weniger als 30’000 Personen.


Der berühmte Spiegelsaal im Schloss.

Das Schloss ist zu gross, um hier alle Details zu beschreiben: Es beinhaltet 288 Wohnungen, 1252 heizbare Räume und 600 Räume ohne Kamin. Die königliche Familie bewohnte weitere 152 Zimmer.

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Von am 6. Juli 2010 um 15.30 Uhr
Kategorien: Frankreich, Reiseberichte & Insider

Während meinem Sprachaufenthalt in Paris wohnte ich nicht nur im Quartier St. Germain, ich ging dort auch zur Schule. Perfekt, denn so hatte ich viel Gelegenheit, das Quartier ausgiebig zu erkunden.

Das Quartier liegt zwischen Quartier Latin, der Seine und der Gegend um den Invalidendom. Es gilt als das literarische und intellektuelle Viertel von Paris: Wie auch im Quartier Latin hat es hier viele Buchhandlungen, Antiquariate und Galerien. Einen Spaziergang beginnt man am besten auf der Pont des Arts, die über die Seine führt. Von hier hat man auch einen sehr schönen Blick auf die Spitze der Seine-Insel Île de la Cité. Dem Quai der Seine entlang hat es immer wieder Stände mit alten Büchern, Bildern und Postkarten. Diese werden nach Ladenschluss einfach wieder in grüne Kisten verstaut, die an der Mauer befestigt sind.


Schmökern entlang der Seine.

Am Fusse der Brücke markiert das Institut de France mit seiner glänzenden Kuppel den Eingang zum St. Germain-Quartier. Im Institut de France kümmern sich auf Lebenszeit gewählte Mitglieder um die Erhaltung und Reinheit der französischen Sprache. Das beinhaltet auch die Herausgabe des offiziellen Wörterbuchs.

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Von am 29. Juni 2010 um 15.30 Uhr
Kategorien: Frankreich, Reiseberichte & Insider

Um den Überblick über eine Stadt zu bekommen, muss man in der Regel hoch hinaus. Hier die besten und schönsten Aussichtsterrassen in Paris:

1) Tour Montparnasse:

Ganz klar der beste und unverständlicherweise am wenigsten bekannte Aussichtsturm in Paris. Der Wolkenkratzer liegt südlich der Seine im Quartier Montparnasse, ein wenig weiter südlich von und zwischen dem Quartier St. Germain und dem Eiffelturm. Der Tour Montparnasse bietet einen Rundumblick vom 59. Stock in der Höhe von über 200 Metern. Dort hinauf gebracht wird man vom schnellsten Aufzug Europas. Der Eintritt kostet 11 Euro. Der Eiffelturm ist zwar noch ein paar Meter höher, der Vorteil des Tour Montparnasse ist aber, dass man den Eiffelturm auf den Panoramafotos mit drauf hat. Ausserdem standen bei meinem Besuch (an Pfingsten!) gerade mal zwei Menschen vor mir an.

2) Notre Dame:

Auf die Türme der Kathedrale führen 400 Treppen, leider gibt es kein Lift. Die Türme sind zwar nur 69 Meter hoch; für eine Stadt wie Paris, die nur wenige hohe Bauten hat, reicht das aber. Besonders schön ist die Aussicht, weil Notre Dame direkt im Zentrum und an der Seine liegt. Der Eintritt kostet 8 Euro.

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Von am 24. Juni 2010 um 7.30 Uhr
Kategorien: Frankreich, Reiseberichte & Insider

Auf die Gefahr hin, den Ärger vieler Pariser und Paris-Liebhaber auf mich zu ziehen: Mir gefällt La Défense sehr. Das Hochhausviertel liegt im Westen von Paris und ist von vielen Punkten im Zentrum nicht zu übersehen: Die gläsernen Wolkenkratzer heben sich markant vom Pariser Stadtbild ab. Das ist auch der Grund, wieso die meisten Pariser das “Manhattan-sur-Seine” überhaupt nicht mögen. La Défense unterscheidet sich so sehr von Paris, dass mir das Viertel gleich nach dem Aufsteigen aus der Métro bizarr und surreal vorkam.


La Grande Arche. Alle Fotos: Andrea Schmits

La Défense ist die grösste Bürostadt Europas: 1600 Unternehmen sind hier ansässig, darunter viele Banken und Versicherungen. In den umliegenden Restaurants und Cafés hört man hauptsächlich Englisch. Der berühmteste Bau in La Défense ist der gigantische Kubus der Grande Arche. Sie gehört, wie auch die Glaspyramide am Louvre und die Opéra de la Bastille, zu den Prestigeprojekten von Ex-Staatspräsident François Mitterrand.

Besonders faszinierend finde ich ihre symbolischen Masse: Der innere Ausschnitt des Bogens hat nicht nur die Form des Arc de Triomphe, sondern auch die Masse der quadratischen Cour Carrée des Louvre. Zudem liegt die Grand Arche in einer Linie zur Arc de Triomphe, den Champs Elysées und dem Louvre.

Die strenge Form des Kubus wird durch das in der Öffnung aufgespannte Segel, genannt “le nuage” (die Wolke), aufgelockert. Die Dachterrasse in 110 Metern Höhe ist begehbar – jedensfalls dann, wenn sie, wie bei meinem Besuch, nicht gerade “aus technischen Gründen” gesperrt ist.

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