15 Artikel in der Kategorie Indonesien.

Von Rico Wyder am 29. Dezember 2011 um 10.00 Uhr
Kategorien: Finnland, Indonesien, Island, Japan, Norwegen, Spanien, Vietnam, Web-Tipps

Der Dezember ist die Zeit der Rückblicke. Im Fernsehen, in Magazinen und Zeitungen schaut man momentan auf die Ereignisse des Jahres 2011. Damit ihr euch nicht nur mit den politischen und gesellschaftlichen Höhen und Tiefen des Jahres beschäftigen müsst, habe ich einige Reisevideos aus dem Jahr 2011 herausgesucht. Von den Bergen Norwegens über Tokio bis nach Südostasien zeigen uns diese Videos die Welt, wie man sie vielleicht noch nicht gesehen hat.

MOVE – 3 Männer, 44 Tage, 11 Länder, 18 Flüge, 38’000 Flugmeilen

THE MOUNTAIN – der Sternenhimmel im Zeitraffer

TOKYO SLO-MODE – die Stadtleben in Tokio in Zeitlupe

TRAFFIC IN FRENETIC HCM – der berühmte Verkehr in Ho Chi Minh City

SPAIN – historische Bauten in Castilla-La-Mancha und Castilla-y-Léon

BALI JE T’AIME – eindrückliche Bilder von der indonesischen Insel

MIDNIGHT SUN ICELAND – die Mitternachtssonne von Island im Zeitraffer

I BELIEVE I CAN FLY – Seiltänzer und Basejumper reisen um die Welt

A JOURNEY THROUGH VIETNAM – eine sehr persönliches Video eines Sommerurlaubs

AURORA BOREALIS IN FINNISH LAPLAND

Von Rico Wyder am 30. August 2010 um 7.30 Uhr
Kategorien: Indonesien, Reisetipps

Direkt hinter der berühmten Insel Bali, weiter im Osten, liegt die Insel Lombok. Sie befindet sich nur rund 45 Bootsminuten von Bali entfernt – und ist mindestens genauso spannend.


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Wer nach Lombok fliegt, landet in Mataram. Für Taucher ist Lombok schon lange ein Begriff. Die nordöstlich liegenden Gili Inseln sind ein Taucherparadies. Surfer kommen genauso gerne nach Lombok wie nach Bali. Auch diese Insel ist wie Bali schnell per Auto zu umrunden, und hat doch viel mehr als nur Strände zu bieten. Lombok ist noch nicht so sehr touristisch entwickelt wie Bali. Auf der ganzen Insel kann man Tabak-, Kokos-, Baumwolle- und Kaffeeplantagen entdecken.
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Von Rico Wyder am 26. August 2010 um 15.30 Uhr
Kategorien: Indonesien, Reisetipps

Nach verschiedenen Stationen auf Java sind wir nun an am östlichsten Punkt der Insel angelangt und nehmen die Fähre nach Bali. Die Destination ist vielen in Europa ein Begriff und steht für Strand und Erholung. Von den 17’000 Inseln in Indonesien wurde diese zu einer der bekanntesten Inseln der Welt.


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Bali ist zwar klein doch mittlerweile so bekannt und beliebt, dass die meisten Airlines dorthin fliegen. Der Flughafen liegt in Denpasar. Die Insel ist zwar klein, doch die bewohnte Fläche konzentriert sich nicht nur in einer Stadt, sondern verteilt sich über mehrere Orte auf der ganzen Insel.
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Von Rico Wyder am 12. August 2010 um 16.00 Uhr
Kategorien: Indonesien, Reiseberichte & Insider


Joch mit abgebautem Schwefel (ca. 70kg).

Über Probolinggo weiter in Richtung Osten nähern wir uns langsam dem östlichsten Punkt der Insel Java, von wo aus wir per Schiff nach Bali hinüberfahren werden. Auf Ostjava ist es im Vergleich zum Westen deutlich trockener und trotzdem sehr fruchtbar. Wie auf ganz Java, gibt es hier noch eine Reihe aktiver Vulkane. “Geoethno” hat aus einigen Google-Maps-Karten eine schöne Übersicht der Vulkane auf Java, Bali und Lombok zusammengestellt. Bevor wir Bali erreichen, fahren wir zum Hochland Ijen, dem östlichsten Vulkankomplex von Java auf der Karte.


Foto: Geoethno / CC-Lizenz 3.0

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Von Rico Wyder am 11. August 2010 um 14.45 Uhr
Kategorien: Indonesien, Reiseberichte & Insider

Nach dem Aufenthalt in Yogyakarta (Tag 1 und Tag 2) hätten wir noch im nördlichen Dorf Kaliurang den aktive Vulkan Gunung Merapi besichtigen können. Am schönsten, so sagt man, sei er bei Sonnenaufgang. Dort oben herrscht aufgrund der höheren Lage ein kühleres Klima; er ist deshalb auch bei Einheimischen ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Seit dem Vulkanausbruch im Mai 2006 kann man in Kaliurang eine von Lava bedeckte Häusergruppe besichtigen.

Uns zieht es aber weiter in Richtung Osten. Wir befinden uns noch immer auf der Insel Java, eine der vier Grossen Sunda-Inseln der Republik Indonesien. Von Yogyakarta aus gelangt man per Bus, Zug oder Flieger nach Surabaya, der nächst grösseren Stadt. Die Stadt selber lädt zu einer Übernachtung ein, da man hier eine untouristische, indonesische Grossstadt erleben kann. Wir aber reisen gleich weiter nach Osten über Probolinggo nach Cemoro Lawang (siehe Vulkan-Symbol auf der Karte).


View Java Timur in a larger map

Total surreal

Abends kommen wir in dem kleinen Ort an. Ein dichter Nebel hängt über dem Dorf. Vom Berg Bromo ist nichts zu sehen. Wir zweifeln alle daran, dass wir den Sonnenaufgang sehen werden. War alles umsonst? Nein, meint unser Reiseführer. Der Nebel sinke in der Nacht ins Tal. Schauen wir mal, ob sich die Fahrt bis hierher gelohnt hat.
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Von Rico Wyder am 3. August 2010 um 8.30 Uhr
Kategorien: Indonesien, Reisetipps

Mein Wecker reisst mich um 3 Uhr aus dem Schlaf. Keine 30 Sekunden später klingelt das Telefon im Hotelzimmer. “Wake-up Call”, sagt die freundliche Stimme am anderen Ende. Dieser Tag wird lang werden. Es ist Sonntag, eigentlich ein Tag der Ruhe, doch wir haben heute, am Tag 2 in Jogja, viel vor.

Erstmal müssen wir uns mit Insektenspray einsprühen, und dann geht es in die Lobby. Die Küche hat speziell für uns Frühstück gemacht, der Kaffee steht bereit. Perfekt! Wer nach Jogja fährt, der wird sehr wahrscheinlich auch einen Tag so früh aufstehen wie wir. Grund für die nächtliche Aktion ist der Borobudur-Tempel. Der Sonnenaufgang soll die Strapatzen mehr als nur kompensieren. Der Tempel ist die grösste buddhistische Anlage der Welt und liegt rund 25 Kilometer ausserhalb von Jogja. Der Sonnenaufgang ist um ca. 5.15 Uhr. Unsere Rezeptionistin hatte uns vorgerechnet, dass wir deshalb um 3.30 losfahren müssen, um rechtzeitig dort zu sein. Nun, wir sind bereit. Der Kaffee ist getrunken und das Toastbrot gegessen. Doch wo bleibt der Fahrer?

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Von Rico Wyder am 29. Juli 2010 um 14.30 Uhr
Kategorien: Indonesien, Reisetipps

Für mich ist es zwar eine Städtetrip, doch für die meisten Leser dürfte es eher ein Zwischenstopp einer längeren Indonesienreise sein: Am Wochenende flogen wir nach Yogyakarta. Die Einheimischen sind sich da auch nicht ganz einig, wie es denn nun geschrieben wird: Yogyakarta, Jogjakarta oder Yogjakarta. Auf jeden Fall nennen es alle nur “Dschog-dscha”.

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Von Rico Wyder am 17. September 2009 um 15.30 Uhr
Kategorien: Indonesien, Reisetipps

Um der Hektik Singapurs zu entgehen, gönnte ich mir einen Weekendtrip auf Bintan: Nachdem ich am Freitag nachts angekommen war, begrüsste mich am Samstagmorgen sogleich ein blauer Himmel. Angenehme 32 Grad hatte es am Pool. Kaum ist das grosszügige Buffet verdaut, kommt auch schon ein Hotelangestellter vorbei und bietet einen Fruchtspiess an. Hier auf Bintan wird man wirklich verwöhnt. Es kommt einem vor, als wäre man meilenweit in die Ferien geflogen. Dabei liegt man nur unweit von Singapur am Strand. Nichts von Grossstadt, nichts von Hektik ist zu spüren.

Wer in Singapur ist und einmal ausspannen möchte, dem kann ich die Insel Bintan also äusserst empfehlen. Mit der Fähre legt man von der Tanah Merah Ferry Station ab und wird für circa 18 CHF auf die eine Stunde entfernte Insel gefahren. Das Visum kostet zehn US-Dollar. Hotels gibt es in verschiedensten Preisklassen. Auch einige Golfplätze bietet die Insel. Die Hotelpreise sind aufgrund der Nähe zu Singapur eher höher, wenn man es mit anderen indonesischen Destinationen vergleicht. Dennoch sind die Preise für Essen, Drinks und auch Spa-Angebote ganz in Ordnung und verleiten einen zu ein bisschen mehr Genuss als sonst.

“Gibt es hier einen Fitness-Raum?”, frage ich den Kellner. “Nein, tut mir schrecklich Leid, Sir,” antwortet er. Wirklich schade, denke ich – und lehne mich mit dieser Ausrede wieder zurück in den Liegestuhl. Wer gerne geniesst, dem kann ich Bintan nur empfehlen.

Von Claudia Lambrich am 16. Juni 2009 um 7.30 Uhr
Kategorien: Indonesien, Reiseberichte & Insider

Für eine Bali-Reise sollte man sich unbedingt mit den lokalen Gepflogenheiten bekannt machen, auch wenn man nur einen Badeferien-Aufenhalt plant.

Die wichtigsten Regeln:

1. Bali ist ein Land des Lächelns. Wer aggressiv wird oder sich in der Öffentlichkeit streitet, verliert sein Gesicht. Auch als Reisende/r sollte man versuchen, bei Problemen im Hotel etc. ruhig zu verhandeln und immer freundlich zu bleiben.
2. Es ist verpönt, mit dem Finger auf jemanden zu zeigen.
3. Die linke Hand gilt als unrein, ebenso die Füsse. Also weder mit der linken Hand auf etwas zeigen, noch die Füsse auf einen Stuhl legen.
4. Bei Tempelbesuchen ist es zwingend, einen Sarong zu tragen. Manchmal ist es auch obligatorisch, eine Schärpe darüber zu binden. Dies gilt für Männer und Frauen.
5. Frauen, die ihre Periode haben, oder Menschen mit blutenden Verletzungen dürfen keine Tempel betreten, da Blut als rituelle Verunreinigung gilt.
6. Die wenigsten Preise sind fix. Es wird verlangt, dass man handelt. In den meisten Fällen macht der Verkäufer ein Angebot und tippt dieses in den Taschenrechner ein. Dann kann man als potentieller Käufer ein neues Angebot machen. Als Faustregel ist das neue Angebot etwa um die Hälfte günstiger. Indonesier finden es in Ordnung, wenn Touristen viel mehr bezahlen als Einheimische. Das kann jedoch manchmal recht anstrengend sein…

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Von Claudia Lambrich am 8. Juni 2009 um 7.30 Uhr
Kategorien: Indonesien, Reiseberichte & Insider

Balis Osten wird beherrscht vom majestätischen, 3142 Meter hohen Vulkan Gunung Agung. Er ist noch heute aktiv, allerdings ist er das letzte Mal 1963 ausgebrochen. Damals strömte die heisse Lava bis zu den zehn Kilometer entfernt liegenden Stränden, 1900 Menschen verloren bei dem Unglück ihr Leben. Trotzdem gehört ein Trekking zum Berggipfel zu dem Eindrücklichsten, was man auf Bali machen kann. Allerdings sollte man dies mit einem verlässlichen Führer tun, frühmorgens loswandern und genügend Flüssigkeit mitnehmen. Eine schöne Route führt von Besakih in sechs Stunden zur Vulkanspitze. Während der Regenzeit von Oktober bis Mai sind Besteigungen wegen gefährlicher Erdrutsche und angeschwollener Flüsse allerdings nicht möglich.

Der Muttertempel in Besakih. Alle Fotos: Claudia Lambrich (www.wortvoll.ch)

Der Muttertempel in Besakih. Alle Fotos: Claudia Lambrich (www.wortvoll.ch)

Damals, bei der Eruption, verpassten die heissen Lavaströme den Muttertempel Besakih nur um Haaresbreite. Für die gläubigen Hinduisten Balis war das ein Zeichen dafür, dass die Götter ihre Macht demonstrieren, nicht aber den heiligsten aller Tempel zerstören wollten.
Der Komplex aus 22 Tempeln auf drei Quadratkilometern ist nicht unbedingt ein besinnlicher Ort. Zunächst müssen dutzende von Strassenhändlern „umgangen“ werden, danach Berge von Abfall und streunende Hunde. Ich fühlte mich nicht allzu wohl in meiner Haut. Da dieser Tempel von sehr vielen Gläubigen besucht wird (Jeder Balinese muss mindestens einmal im Jahr nach Besakih; und immerhin gibt es drei Millionen Einwohner!), fühlt man sich ein wenig als Störenfried. Ich finde es nicht angebracht, Betende oder Trauernde zu begaffen. Unser Reiseleiter stufte meine Zurückhaltung allerdings als etwas übertrieben ein und meinte andauernd “Darf man Foto machen, darf man Foto machen!“…

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