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19 Artikel in der Kategorie Indonesien.
Ab nach Indonesien!
Kategorien: Allgemein, Indonesien, Reiseberichte & Insider, Reisetipps
Rachel Le ist eine Mitarbeiterin von ebookers und neu Fan von Indonesien. Warum dem so ist, teilt sie uns mit Auszügen aus ihrem Reisetagebuch mit. Viel Vergnügen.
Mit den Flugtickets, einem gültigen Reisepass sowie dem «Lonely Planet» im Gepäck, stand unserer Reise nach Indonesien nichts mehr im Weg! Und wie es sich für richtige Rucksacktouristen gehört, hatten wir bis wir im Flieger sassen nichts geplant. Als wir dann den 500-seitigen Reiseführer aufschlugen, wurde uns bewusst, dass wir uns eine Frage stellen mussten: Wie schaffen wir es, in nur zwei Wochen die besten Plätze Indonesiens zu sehen?
Hier ist unser Reisetagebuch…
Was man vorweg wissen muss: Indonesien ist ein Archipel, bestehend aus über 17’000 Inseln. In Jakarta angekommen, entschieden wir uns für die Hauptinsel Java – und wenn man schon mal in Indonesien ist, dann gehört auch die bekannte Insel Bali mit aufs Reiseprogramm. Wir entschieden uns also, Java und Bali zu erkunden.
Jakarta-Java: 2 Tage
Wir entdeckten eine überbevölkerte Stadt: Menschen, Einkaufszentren und Verkehrschaos, wohin man schaute. Java ist muslimisch, daher sollten ein paar Regeln beachtet werden und beispielsweise keine Shorts oder kurzen Röcke getragen werden. Dass man in Asien ist und mehrere Male am Tag das Gebet hört (sogar im Supermarkt), hatte irgendwie etwas Eigenartiges. Als wir raus aus der Hektik wollten, um eine der meistbesuchten Tempelanlagen, Borobudur, zu besuchen, wurden wir mit einem der Hauptprobleme konfontiert: dem Verkehrssystem. Weil die meisten Indonesierinnen und Indonesier über einen Scooter oder die Bessergestellten über ein Auto verfügen, geniessen die öffentlichen Verkehrsmittel nicht wirklich Priorität. Borobudur ist eigentlich nur zwei Fahrtstunden von Jakarta entfernt, mit dem Bus oder dem Zug braucht es aber beinahe einen ganzen Tag, um dorthin zu gelangen… So nahmen wir schliesslich das Flugzeug nach Bali, ohne Java so richtig erkundet zu haben.
Bali (1 Stunde «Jetlag»)
Die meisten Leute sagen, dass dies eine fantastische Insel ist – und sie haben Recht: Bali ist fantastisch. Wie alle europäischen Touristen überlegten wir uns als Erstes, wie wir den anderen Touristen ausweichen konnten. So stiegen wir also am Flughafen in ein Taxi und fuhren in die Inselmitte nach Ubud, anstatt in Kuta oder Legian zu bleiben – beide Orte sind für ihre Surfstrände und ihr belebtes Nachtleben bekannt. Für alle, die mehr über die balinesische Kultur erfahren wollen, ist Ubud wirklich ein Muss.
Ubud: 4 Tage
Kaum in dieser Stadt angekommen, schloss ich sie auch schon in mein Herz. Zwei Hauptstrassen voller Kunsthandlungen, schnuckeliger Hotels, toller Restaurants sowie Reisfelder. Ich kann diesen Stopp allen Reisenden nur empfehlen. Wir wohnten in einer sehr günstigen Unterkunft mit dem Namen Merthayasa (10 Euro pro Nacht inklusive Frühstück). Wenn man in Sachen Insekten, Komfort und Ästhethik nicht wirklich heikel ist, ist dies eine grossartige Möglichkeit, um mehr über den Lebensstil der Balinesen zu erfahren. Hier trafen wir die gutmütigsten, hilfsbereitesten und grosszügigsten Leute. Man kann in Ubud locker ein paar Tage verweilen, es gibt reichlich zu tun: das Besuchen aller Tempel und Höhlen, des Affenwalds, einer Kochschule, der Restaurants, Shoppen…
Einen Besuch wert: «Monkey forest» in Ubud. © Rachel Le
Ein Tagesausflug von Ubud nach Lovina (ganz im Norden von Bali)
Folgendes haben wir unterwegs besichtigt: die Reisterrassen von Ubud, den Pura Yeh Gangga Tempel, den Pura Ulun Danu Bratan Temple, Kaffee und Tee-Plantagen, die Gitgit-Wasserfälle, Warmwasserquellen sowie Delphine in Lovina. Ein Tag, der verdeutlicht, wie man in kurzer Zeit vieles entdecken kann. Später nahmen wir den Bus nach Padang Bay, einem Fischerdorf. Es war das erste Mal, dass wir den Strand sahen. Was für ein wundervoller, wilder Platz! Am Tag darauf nahmen wir das Schnellboot zu den Gili Inseln: eine Inselgruppe zwischen Bali und Lombok mit drei Inseln in der Grösse von drei Quadratkilometern.
Unterwegs entdeckt: Tempel in der Nähe von Lovina. © Rachel Le
Trawangan Island (grösste der Gili Inseln): 4 Tage
Wenn man seine Zeit an einem wirklich verträumten Ort verbringen will, dann ab nach Trawangan! Hier gibt es keine Autos oder Scooters, nur Pferde und Fahrräder. Und Sandstrände mit lagunenblauem Wasser… Sich beim Schnorcheln oder Tauchen nach riesigen Schildkröten, farbenprächtigen Fischen, Korallenriffen oder Haien umsehen? – Hier hat es alles von dem! Ein Ort, wie ihn sich alle wünschen: mit genug Platz für Familien und einem lebendigen Nachtleben für junge Leute, mit Unterkünften für Rucksacktouristen, aber auch mit luxuriösen Hotels. Willkommen in einer Postkarten-Landschaft!
Idylle pur auf «Trawagan Island»… © Rachel Le
Zurück nach Bali: Kuta/Legian (3 Tage)
Eigentlich wollten wir ja zuerst gar nicht dorthin, aber Kuta und Legian sind halt irgendwie schon ein Muss – und ehrlich gesagt, es gibt keinen Ort auf Bali, wo es keine Touristen hat. Der perfekte Platz zum Surfen, mit einem sehr belebten Nachtleben und vielen Shops – der perfekte Ort, um nach Souvenirs Ausschau zu halten… Zudem mieteten wir einen Scooter. Das ist auch für Leute ohne internationalen Führerschein keine grosse Sache. Wenn man erwischt wird, bietet man einfach einen 20-Euro-Schein an. Mit dem Wind im Haar fuhren wir zum Pura Luhur Uluwatu Tempel im Süden von Bali. Und um die Wahrheit zu sagen: Es ist viel einfacher, einen Scooter zu fahren, als im Taxi mitansehen zu müssen, wie chaotisch der Verkehr abläuft. Später verbrachten wir den Tag am «Padang Padang Beach», wo der 2012 Ripcurl Cup, ein Surfwettbewerb, ausgetragen wurde. Danach war es Zeit, ins Hotel zurückzukehren, um all unsere Souvenirs in einen einzigen Rucksack zu verstauen…
Dann war es auch schon da: das Ende von zwei fantastischen Ferienwochen. Leider. Aber wenn ihr weitere Tipps oder Empfehlungen habt, lasst es mich bitte wissen. Es ist mit Sicherheit ein Ort, an den wir irgendwann zurückkehren werden.
«Selamat tinggal, sampai ketemu lagi»
Rachel
Top-Destinationen zu kleinen Preisen
Kategorien: Deutschland, ebookers-service, Indonesien, Länder, Spanien, Thailand, USA
99 heisst die magische Zahl, wenn es ums Übernachten geht. Wer jetzt unsere Hotelschnäppchen bucht, bekommt mehr fürs Geld. Alle diese Tophotels an den schönsten Flecken dieser Erde verlangen unter CHF 99.- pro Nacht im Doppelzimmer. Worauf wartet ihr noch? Hotel aussuchen, buchen und schon bald verreisen.
Ob Strandferien in Bali, gamblen in Las Vegas oder Sightseeing und Shopping in Prag, schaut euch die Angebote an – da möchte man am liebsten überall hin. Zur Hotel-Auswahl bitte hier lang.
Strategisch oder spirituell?
Kategorien: China, Griechenland, Indonesien, Länder, Reisetipps, Türkei
Als die Menschheit noch keine Sesselbahnen, Helikopter und Flugzeuge hatte, war es eine gewaltige Herausforderung einen Berg zu erzwingen. Priester und Mönche fanden in der Höhe nicht nur Schutz vor Angreifern, sondern auch die nötige Abgeschiedenheit und Ruhe, um über das Leben zu sinnieren. Sie bewiesen ein gutes Händchen, die richtigen Orte auszuwählen. Viele dieser Bauten ziehen noch heute viele Besucher an, wenn auch diese vielmehr Touristen als Pilger sind.
Von Europa bis Asien verblüffen Klöster und Tempel, die fernab von Dörfern und mit nur wenigen technischen Hilfsmittel erbaut wurden. Ich habe einige meiner Favoriten zusammengestellt.
Die Méteora-Klöster, Griechenland
Bild: Marcin Grabski // CC 2.0
Die Metéora-Klöster (griechisch für “in die Höhe heben”) scheinen über die Ebenenen von Thessalien regelrecht zu schweben. Die insgesamt 24 Klöster und Eremitagen sind alle in gleichermassen schwindelerregender Höhe gebaut und gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Das Bild (siehe oben) zeigt das Kloster Rousánou, welches noch immer bewohnt ist und besichtigt werden kann. Dasselbe gilt für die Klöster Metamórphosis, Varlaám, Agía Triáda, Agios Stéfanos und Agios Nikólaos Anapavsás. Genauso sehenswert sind übrigens auch die Klöster rund um den Berg Athos in Makedonien.
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Jetzt buchen und profitieren
Kategorien: Abu Dhabi, ebookers-service, Indonesien, Mexiko, Thailand
Auch wenn es in unseren Gefilden langsam wärmer wird, an einem langen Traumstrand erholt man sich doch am besten. Ebookers.ch hat noch bis Ende Mai einige der schönsten Destinationen im Spar-Angebot. Wie wär’s mit Phuket, Bali oder Cancun? Bei einer Kombi-Buchung von Flug und Hotel gewährt euch ebookers.ch satte Rabatte!
Bei einigen Hotels gibt es bis zu 65 Prozent Ermässigung. Zu den Traumstränden bitte hier entlang.
Zehn inspirierende Videos 2011
Kategorien: Finnland, Indonesien, Island, Japan, Norwegen, Spanien, Vietnam, Web-Tipps
Der Dezember ist die Zeit der Rückblicke. Im Fernsehen, in Magazinen und Zeitungen schaut man momentan auf die Ereignisse des Jahres 2011. Damit ihr euch nicht nur mit den politischen und gesellschaftlichen Höhen und Tiefen des Jahres beschäftigen müsst, habe ich einige Reisevideos aus dem Jahr 2011 herausgesucht. Von den Bergen Norwegens über Tokio bis nach Südostasien zeigen uns diese Videos die Welt, wie man sie vielleicht noch nicht gesehen hat.
MOVE – 3 Männer, 44 Tage, 11 Länder, 18 Flüge, 38’000 Flugmeilen
THE MOUNTAIN – der Sternenhimmel im Zeitraffer
TOKYO SLO-MODE – die Stadtleben in Tokio in Zeitlupe
TRAFFIC IN FRENETIC HCM – der berühmte Verkehr in Ho Chi Minh City
SPAIN – historische Bauten in Castilla-La-Mancha und Castilla-y-Léon
BALI JE T’AIME – eindrückliche Bilder von der indonesischen Insel
MIDNIGHT SUN ICELAND – die Mitternachtssonne von Island im Zeitraffer
I BELIEVE I CAN FLY – Seiltänzer und Basejumper reisen um die Welt
A JOURNEY THROUGH VIETNAM – eine sehr persönliches Video eines Sommerurlaubs
AURORA BOREALIS IN FINNISH LAPLAND
Die kleine Insel Lombok
Kategorien: Indonesien, Reisetipps
Direkt hinter der berühmten Insel Bali, weiter im Osten, liegt die Insel Lombok. Sie befindet sich nur rund 45 Bootsminuten von Bali entfernt – und ist mindestens genauso spannend.
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Wer nach Lombok fliegt, landet in Mataram. Für Taucher ist Lombok schon lange ein Begriff. Die nordöstlich liegenden Gili Inseln sind ein Taucherparadies. Surfer kommen genauso gerne nach Lombok wie nach Bali. Auch diese Insel ist wie Bali schnell per Auto zu umrunden, und hat doch viel mehr als nur Strände zu bieten. Lombok ist noch nicht so sehr touristisch entwickelt wie Bali. Auf der ganzen Insel kann man Tabak-, Kokos-, Baumwolle- und Kaffeeplantagen entdecken.
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Entspannen auf Bali
Kategorien: Indonesien, Reisetipps
Nach verschiedenen Stationen auf Java sind wir nun an am östlichsten Punkt der Insel angelangt und nehmen die Fähre nach Bali. Die Destination ist vielen in Europa ein Begriff und steht für Strand und Erholung. Von den 17’000 Inseln in Indonesien wurde diese zu einer der bekanntesten Inseln der Welt.
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Bali ist zwar klein doch mittlerweile so bekannt und beliebt, dass die meisten Airlines dorthin fliegen. Der Flughafen liegt in Denpasar. Die Insel ist zwar klein, doch die bewohnte Fläche konzentriert sich nicht nur in einer Stadt, sondern verteilt sich über mehrere Orte auf der ganzen Insel.
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Die Schwefelgräber vom Ijen
Kategorien: Indonesien, Reiseberichte & Insider
Joch mit abgebautem Schwefel (ca. 70kg).
Über Probolinggo weiter in Richtung Osten nähern wir uns langsam dem östlichsten Punkt der Insel Java, von wo aus wir per Schiff nach Bali hinüberfahren werden. Auf Ostjava ist es im Vergleich zum Westen deutlich trockener und trotzdem sehr fruchtbar. Wie auf ganz Java, gibt es hier noch eine Reihe aktiver Vulkane. “Geoethno” hat aus einigen Google-Maps-Karten eine schöne Übersicht der Vulkane auf Java, Bali und Lombok zusammengestellt. Bevor wir Bali erreichen, fahren wir zum Hochland Ijen, dem östlichsten Vulkankomplex von Java auf der Karte.
Foto: Geoethno / CC-Lizenz 3.0
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Schwarze Erde im Nebel
Kategorien: Indonesien, Reiseberichte & Insider
Nach dem Aufenthalt in Yogyakarta (Tag 1 und Tag 2) hätten wir noch im nördlichen Dorf Kaliurang den aktive Vulkan Gunung Merapi besichtigen können. Am schönsten, so sagt man, sei er bei Sonnenaufgang. Dort oben herrscht aufgrund der höheren Lage ein kühleres Klima; er ist deshalb auch bei Einheimischen ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Seit dem Vulkanausbruch im Mai 2006 kann man in Kaliurang eine von Lava bedeckte Häusergruppe besichtigen.
Uns zieht es aber weiter in Richtung Osten. Wir befinden uns noch immer auf der Insel Java, eine der vier Grossen Sunda-Inseln der Republik Indonesien. Von Yogyakarta aus gelangt man per Bus, Zug oder Flieger nach Surabaya, der nächst grösseren Stadt. Die Stadt selber lädt zu einer Übernachtung ein, da man hier eine untouristische, indonesische Grossstadt erleben kann. Wir aber reisen gleich weiter nach Osten über Probolinggo nach Cemoro Lawang (siehe Vulkan-Symbol auf der Karte).
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Total surreal
Abends kommen wir in dem kleinen Ort an. Ein dichter Nebel hängt über dem Dorf. Vom Berg Bromo ist nichts zu sehen. Wir zweifeln alle daran, dass wir den Sonnenaufgang sehen werden. War alles umsonst? Nein, meint unser Reiseführer. Der Nebel sinke in der Nacht ins Tal. Schauen wir mal, ob sich die Fahrt bis hierher gelohnt hat.
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Halt in Yogyakarta (Tag 2)
Kategorien: Indonesien, Reisetipps
Mein Wecker reisst mich um 3 Uhr aus dem Schlaf. Keine 30 Sekunden später klingelt das Telefon im Hotelzimmer. “Wake-up Call”, sagt die freundliche Stimme am anderen Ende. Dieser Tag wird lang werden. Es ist Sonntag, eigentlich ein Tag der Ruhe, doch wir haben heute, am Tag 2 in Jogja, viel vor.
Erstmal müssen wir uns mit Insektenspray einsprühen, und dann geht es in die Lobby. Die Küche hat speziell für uns Frühstück gemacht, der Kaffee steht bereit. Perfekt! Wer nach Jogja fährt, der wird sehr wahrscheinlich auch einen Tag so früh aufstehen wie wir. Grund für die nächtliche Aktion ist der Borobudur-Tempel. Der Sonnenaufgang soll die Strapatzen mehr als nur kompensieren. Der Tempel ist die grösste buddhistische Anlage der Welt und liegt rund 25 Kilometer ausserhalb von Jogja. Der Sonnenaufgang ist um ca. 5.15 Uhr. Unsere Rezeptionistin hatte uns vorgerechnet, dass wir deshalb um 3.30 losfahren müssen, um rechtzeitig dort zu sein. Nun, wir sind bereit. Der Kaffee ist getrunken und das Toastbrot gegessen. Doch wo bleibt der Fahrer?
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