16 Artikel in der Kategorie Iran.

Von am 12. März 2010 um 7.30 Uhr
Kategorien: Iran, Reiseberichte & Insider

Gut sechs Stunden braucht der Bus von Isfahan zurück nach Teheran. Weite trockene Wüsten und rote Erde dominieren den Landstrich. Kurz hält der Bus in Qom, dem religiösen Zentrum der islamischen Republik. Auch hierhin könnte man reisen, wie auch nach Tabriz im Nordwesten oder zum Kaspischen Meer im Norden. Im Süden läge da noch die Insel Kish, wo die Gesetze nicht so streng eingehalten werden. Oder im Zentrum hätte ich auch noch Yazd sehen müssen. In der Wüstenstadt kann man nachts den Sternenhimmel in seiner vollsten Pracht bestaunen.

Ihr seht, ich habe längst noch nicht alles im Iran gesehen und werde wohl hierhin zurückkehren. Es fällt mir auch schwer, den Iran nach nur zwei Wochen wieder zu verlassen. Leider musste ich mich in meinen Berichten auf die Reiseberichte konzentrieren und viele Details weglassen. Das will ich hier kurz nachholen. Zuerst aber noch einmal ein kurzer Reiserückblick.

Ein tolles Land

Nach einigen Tagen in Teheran (Tag 1, Tag 2), ging es mit dem Flugzeug nach Shiraz (Tag 1, Tag 2, Tag 3). Neben Persepolis besuchte ich zarathustrische Stätten, Gärten, Moscheen und Basars. Darauf folgten wunderschöne Tage in Isfahan (Tag 1, Tag 2). Der Höhepunkt war der beeindruckende Imam-Platz, welchem es Isfahan wohl zu verdanken hat, den Namen “Die halbe Welt” zu tragen.

Der Iran ist die Reise definitiv wert. Hier ein kleiner Leckerbissen, ein 360°-Panorama der Sheikh-Lotfollah-Moschee in Isfahan.

Sheikh Lotfallah Mosque in Isfahan

Nun bin ich wieder in Teheran, einer riesigen Stadt, die es mir trotz Verkehr und Lärm ein wenig angetan hat. Denn hinter den weitflächigen Quartieren erheben sich bereits die schneebedeckten Berge.

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Von am 11. März 2010 um 10.00 Uhr
Kategorien: Iran, Reiseberichte & Insider

Während meines dreitägigen Aufenthaltes in Isfahan sind mir zehn Dinge aufgefallen, die nicht unbedingt im Reiseführer stehen und die ich ohne die Hilfe von Ali und Amir wohl kaum verstanden hätte. Hier also (mit einem zwinkernden Auge) zehn mystische Dinge aus Isfahan, die einem erst beim zweiten Mal hinschauen auffallen:

Teuflische Löwenaugen:

An der Khaju-Brücke stehen sich flussabwärts an den beiden Flussufern zwei Löwen aus Bronze gegenüber. Sie haben ihre Münder geöffnet und daraus schaut ein Menschengesicht. Die beiden etwas schaurigen Gestalten wirken abends noch gruseliger. Stellt man sich nachts neben einen der beiden Löwen, beginnen die Augen des Löwen gegenüber zu leuchten. Geht man vom Löwen weg, erlischt das Leuchten. Ist es eine Reflexion? Oder schaut der Löwe tatsächlich durch die Dunkelheit über den Fluss?

Der Ursprung des Polosports:

Die Sportart zu Pferd, welche mir vor allem wegen Prinz Charles, William und Barry bekannt ist, wurde in Isfahan erfunden. Das sagen zumindest meine lokalen Freunde. Tatsächlich begann die Geschichte des Polosports in Persien. Von der Terrasse seines Palastes aus pflegte der Schah Abbas dem Spiel auf dem grossen Platz zuzuschauen. Seine engen Beziehungen zu den Briten hatten wohl zur Folge, dass der Sport Eingang ins britische Königreich gefunden hat. Ob diese Geschichte wahr ist, konnte ich nicht hundertprozentig bestätigen. Polo-Kenner?

Rätselhafte Automalereien:

Malereien

Öfters fällt auf, dass auf staubbedeckten Autos mit den Fingern etwas in Farsi auf die Motorhaube geschrieben wird. Ist es Propaganda? Werbung? Ein Liebesgeständnis? Nein, es steht: “Wasch mich, bitte!”

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Von am 10. März 2010 um 15.00 Uhr
Kategorien: Iran, Reiseberichte & Insider

Isfahan (oder Esfahan) liegt ungefähr 350 km südlich von Teheran und ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Gut vier Millionen Einwohner zählt die Stadt, was sie zur zweigrössten im Iran macht. Ihre Blütezeit genoss sie zwischen dem 11. und 17. Jahrhundert und war unter den Safawiden im 16. Jh. gar die Hauptstadt von Persien.

Nesfh-e Jahan

Während seiner Blüte war Isfahan eine Metropole vieler Kulturen und Nationalitäten; mit einer halben Million Einwohnern gar eine der grössten Städte der Welt. Dadurch verdiente sich Isfahan das persische Sprichwort “Esfahan – nesf-e jahan” (Isfahan, die Hälfte der Welt). Wenn man heute die Stadt besucht, kann man zumindest sagen, es ist mindestens die Hälfte des Irans. So viele wunderschöne Plätze, Moscheen, Museen und Parks gibt es hier zu bestaunen. Es ist wirklich unbeschreiblich.

Bevor man sich zu den Höhepunkten der Stadt begibt, besucht man am besten die Hakim Moschee und den Basar. Hierfür braucht man ein bis zwei Stunden. Ein Blick in die Hinterhöfe und islamischen Schulen ist zu empfehlen (Achtung: Beachten ob Besucher rein dürfen).

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Von am 9. März 2010 um 8.30 Uhr
Kategorien: Iran, Reisetipps

Eher durch ein Zufall gelangte ich zu meinem Zimmer im “Isfahan Traditional Hotel”. Doch als ich meine Notizen der letzten Tage durchgehe, merke ich, dass mir das Hotel schon empfohlen wurde. Mein Bekannter wollte wissen, ob ich lieber in einem traditionellen oder einem modernen Hotel schlafen möchte. “Traditionelles Hotel? Nur her damit”, dachte ich mir. Schon lustig, dass ich tatsächlich hier gelandet bin. Es liegt an bester Lage. Das Hotel finde ich auch in meinem Reiseführer aufgeführt. Es ist aber nicht unbedingt deren Favourit. Weit gefehlt, muss ich sagen, das Hotel ist einfach nur der Hammer!

Hof des Isfahan Traditional Hotel

Das Hotel ist ziemlich schwer zu finden, wenn man das erste Mal in Isfahan ist. Es liegt hinter dem Basar; es ist aber zu empfehlen, den Basar zu umlaufen, denn sonst geht man mit Sicherheit verloren. Viele Leute verstehen “Hotel Sonnati”, und man fragt sich so einfach von Gasse zu Gasse. Am einfachsten gelangt man über die Hakim-Strasse zum kleinen Eingang, der kaum verrät was für eine Perle sich dahinter verbirgt.

Nachdem man durch ein Gewölbe zur Rezeption gelangt, wird man in perfektem Englisch begrüsst (eher eine Seltenheit). Mit nur 16 Zimmern ist das Hotel sehr klein, aber wirklich fein. Die Preise sind auch sehr moderat und ab gut 40 CHF (30 Euro) pro Nacht bekommt man ein gutes Zimmer mit Frühstück. Ich kann nur empfehlen, auch ein wenig mehr zu bezahlen, um eines der schönsten Zimmer zu bekommen.
Da es Nebensaison ist, kann ich einen kleinen Rabatt rausschlagen und werde an der Rezeption vorbei in den Hinterhof geführt. Hier verschlägt es mir das erste Mal die Stimme. Kein Mucks aus dem Basar oder von den lärmigen Motorrädern aus den Gassen ist zu hören. Nur der blaue Himmel und ein schmucker Hof mit Liegen und einem Wasserbecken heissen einen willkommen. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken!)

Das Zimmer ist sehr traditionell eingerichtet, äusserst geräumig, und das Bad ist weitaus westlicher als sonstwo (Toilette ist westlich, die Dusche ist nicht abgetrennt). Das Zimmer für zwei Personen hat ein grosses Bett und einen Wohnzimmerbereich mit Minibar und Fernseher (in Englisch nur BBC Worldwide). Die Einrichtung, die Architektur und die tiefen Holztüren machen das Zimmer zu einem äusserst speziellen Aufenthalt.

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Von am 8. März 2010 um 14.30 Uhr
Kategorien: Iran, Reiseberichte & Insider

Wer sich im Iran in einen Nachtbus setzt, dem empfehle ich, die 5 Euro aufzuwerfen, um in einem Luxus-Bus reisen zu können. Ich habe es von Shiraz nach Isfahan nicht getan. Der Fahrer heisst wohl mit Vornamen Kamikaze, und ich habe diese Nacht in meinem engen, harten Sitz aufrecht sitzend kein Auge zugetan. Angespannt und wie gerädert, komme ich um sechs Uhr morgens in Isfahan an.

Per Taxi fahre ich ins Zentrum. Ich habe noch kein Hotel und auch keinen Plan, was um diese Uhrzeit offen hat. Ich sage dem Taxifahrer irgendeine Adresse, die auf der Karte im Zentrum zu sein scheint. In einem Kaffee esse ich Frühstück – es gibt Fladenbrot, Rührei, Marmelade, salzigen Frischkäse und Schwarztee (und es ist köstlich). Als langsam mehr Leute draussen die Strasse auf und ab gehen, mache ich mich auf den Weg zur ersten Sehenswürdigkeit in der Nähe, dem Garten Hasht-Behesht. Leider ist dieser noch geschlossen, und so bleibt mir nichts anderes übrig, als nach einem Hotel Ausschau zu halten (Ich werde später merken, dass ich am falschen Tor war. Der Garten ist immer offen.).

Basar Isfahan

Ich spaziere durch den Basar von Isfahan. Dieser ist auch noch (fast) ganz verlassen. Alle Läden sind zu und eine schöne Stimmung durchzieht das überdachte Labyrinth mit wunderschönen Hinterhöfen. Ich verlaufe mich zwar komplett, es ist jedoch wunderbar, hier einfach herumzuwandern.

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Von am 4. März 2010 um 8.00 Uhr
Kategorien: Iran, Reisetipps

Unterschiedlicher könnten meine beiden Tipps wohl nicht sein. Ich hatte beide Restaurants bereits in meinen Posts erwähnt: Das eine ist fast Kult, das andere ein Muss. Das eine bietet Fast-Food, das andere traditionelle, iranische Küche.

“110 Hamburger”

110 Hamburger

Das Fast-Food-Restaurant liegt an der Anvari Street mitten im Zentrum. Wer am späteren Abend (d.h. hier etwa um 10-12 Uhr) hier vorbeigeht, wird denken, Iraner essen nur Fast-Food. Das Lokal sieht aus wie eine Mischung aus Dönerbude und McDonald’s. Während die Jungs hinter der Theke eher chaotisch hin und her rennen, um Pizza, Hot Dogs und Hamburger vorzubereiten, gibt es einen klar definierten Prozess, wie die Kunden durch den Laden geschleust werden. Überall hängen Bilder von amerikanischen Sportlern mit Pepsi- oder anderen westlichen Marken mit aufgedruckt (eigener Photoshop).

Nun, die Pizza und der Hot Dog werden nicht ganz so zubereitet, wie wir es uns gewohnt sind. Beides ist aber durchaus köstlich. Wer also kein iranisches Essen mehr sehen möchte und sich auf ein, sagen wir mal, fast westliches Fast-Food-Essen einlassen will, der ist hier genau richtig.

“Shater Abbas Restaurant 1″

Das “Shater Abbas” ist eine Restaurantkette mit einem renommierten Namen im Iran. Das prestigeträchtigste liegt in Teheran. Doch auch in Shiraz wird mir das Shater Abbas Restaurant 1 empfohlen (“Restaurant 1″ weil es wohl noch ein zweites in Shiraz gibt). Das Shater Abbas ist ein Restaurant der oberen Mittelklasse. Traditionell im Design, finden sich hier sowohl (iranische) Touristen und Einheimische ein. Hier ist die Adresse. Meine Empfehlung: die köstlichen Kebab, gebraten am Spiess.

Von am 2. März 2010 um 11.15 Uhr
Kategorien: Iran, Reiseberichte & Insider

Aussicht auf Shiraz

Mehr oder wenig planlos bin ich heute Nachmittag zu Fuss unterwegs. Von Weitem war auf einem der Hügel um Shiraz ein Hochhaus zu sehen. Ich will mir das genauer ansehen. Vielleicht ist es ja ein Hotel, und ich kann dort ein Tee geniessen.

Nach wenigen Minuten zeigt auch ein Strassenschild mit der Aufschrift “Eram-Garten” in dieselbe Richtung. Den wollte ich mir sowieso auch noch ansehen. Nachdem ich die Brücke überquert habe, spaziere ich durch den nördlichen Stadtteil Richtung Westen. Die Wohngegend ist auffallend wohlhabend. Hohe Zäune sichern die Villen im kolonialen Stil. Nach gut einer Viertelstunde komme ich am Eram-Garten an.

Der Eram-Garten – wirklich ein Muss

Kreuzung Eram Garten

Garten auf Farsi heisst “Bagh”. Die Taxifahrer kennen alle den Begriff Bagh-e Eram (Garten der hohen Bäume) und bringen einen für knapp 2 CHF zum Eram Garten. Der Garten ist berühmt für seine Zypressenbäume, der wunderschöne Eram-Palast und seine versteckten Ecken (letzteres vor allem bei den jungen Iranern). Der Palast ist leider nicht öffentlich zugänglich. Dies mindert den Wert des Ortes aber keineswegs. Man wird bei einem sonnigen Tag im Frühling auch bei einem Spaziergang durch den Garten wohl kaum mehr Eram verlassen wollen.

Über Umwege zu meinem Aussichtsfoto

Das hohe Gebäude ist nun auch in Reichweite. Ich frage einen jungen Mann, ob er Englisch spricht. Er heisst Majid und erzählt mir, dass das Gebäude zum Campus der Universität gehört. Ob ich von dort Fotos schiessen dürfe, frage ich ihn. Er meint ja und nimmt mich mit. Es stellt sich heraus, dass er in diesem Gebäude wohnt. Er studiert Materialwissenschaften und macht gerade seinen Masterstudium.

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Von am 1. März 2010 um 15.00 Uhr
Kategorien: Iran, Reiseberichte & Insider

Nachdem ich die eher säkulare Welt von Shiraz besucht habe, wende ich mich nun dem religiösen Erbe der Stadt zu. Dieser Rundgang beginnt hinter dem Basar Vakil mit der Vakil-Moschee. Diese ist, zusammen mit dem ehemaligen Hamam, ein Abstecher wert. Die Moschee ist die einzig übriggebliebene der Zand-Dynastie und wird noch immer genutzt. Bemerkenswert sind die zwei grossen Iwans, der grosse, ruhige Innenhof und auch die Gebetshalle.

Durch den Basar hindurch geht es zum Aramgah-e Shah-e Cheragh (Mausoleum vom König des Lichts). Dies ist wohl der bedeutendste Bau in ganz Shiraz. Sayyed Mir Ahmad, ein Bruder des Imam Reza, wurde 835 v. Chr. umgebracht. Seine Überreste sind hier begraben.
Ich muss meinen Rucksack abgeben und werde durchsucht. Keine Fotos sind innerhalb des ganzen Areals erlaubt. Was ich mit meinem Auge dann aufnehmen darf, ist ein mystischer, wunderschöner Ort. Die Stille, das Treiben der vielen Leute und die Architektur nehmen einem den Atem. Ganz ehrfürchtig schreitet man hier über den riesigen Platz von Gebets- zu Andachtsraum.

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Von am 25. Februar 2010 um 7.00 Uhr
Kategorien: Iran, Reiseberichte & Insider

Zitadelle von Shiraz

Shiraz war nur kurze Zeit (1750 bis 1781) die Hauptstadt des Persischen Reiches. Über alle Zeitperioden hinweg jedoch, von 2000 v. Chr. bis heute, gilt Shiraz als Dar-ol-Elm, das Haus des Lernens; das Zentrum persischer Kultur, Stadt der Gärten und der Philosophie. Persepolis einerseits, aber auch die berühmten Schriftsteller Hafes und Saadi andererseits trugen ihren Teil dazu bei, dass Shiraz Künstler, Schriftsteller und Gelehrte aus dem ganzen Reich anzog.

Nach meiner Ankunft über Teheran habe ich am ersten Tag gleich Persepolis, Nashq-e Rostam und Nashq-e Rajab besucht. Der Ausflug dauerte etwa fünf Stunden und passte perfekt in den bereits angebrochenen Tag. Am späteren Nachmittag komme ich zurück nach Shiraz. Die Stadt mit vier Millionen Einwohnern ist viel ruhiger als Teheran. Ich fahre zu meinem Hotel, um meine Sachen abzuladen. Das “Sasan Hotel” liegt direkt im Zentrum. Von hieraus kann (fast) alles zu Fuss besucht werden.

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Von am 23. Februar 2010 um 8.00 Uhr
Kategorien: Iran, Reiseberichte & Insider

Von Shiraz fahre ich heute nach Persepolis. Obwohl ich erst heute früh in Shiraz gelandet bin, möchte ich mir das Weltkulturerbe gleich ansehen.

Die Ruinen der altpersischen Stadt liegen rund 50 Kilometer nördlich von Shiraz. Mein Hotel organisiert eine Tour für mich. Da es Nebensaison ist, bin ich mit dem Fahrer alleine. Er spricht Englisch und ist ziemlich lustig. Nach etwa einer Stunde biegen wir auf die lange Zufahrtsstrasse nach Persepolis ein. Nun beginnt über 2500 Jahre alte Geschichte.

Palast

Persepolis, die Hauptstatdt des antiken Perserreichs unter den Achämeniden, wurde 520 v. Chr. von Darius I. gegründet. Das Achämenidenreich reichte unter Darius I. um 520 v. Chr. von Kleinasien und Ägypten bis zum Indus. Die Stadt hiess “Parsa”; die griechische Bezeichnung “Persepolis”, Stadt der Perser, setzte sich aber über die Jahrhunderte durch. 330 v. Chr. wurde die Stadt durch Alexander den Großen zerstört. Die Ruinen zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe.

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