56 Artikel in der Kategorie Italien.

Von Claudia Lambrich am 27. Januar 2012 um 15.17 Uhr
Kategorien: Italien, Reisetipps

Bis vor Kurzem befand sich die Ausstellung am Themse-Ufer in London, jetzt hat das “Dalí Universe” in Venedig einen neuen Platz gefunden. Nur eine Gehminute von der Piazza San Marco entfernt, im Museo di S. Apollonia, sind über 100 Exponate von Salvador Dalí (1904–1989) ausgestellt.

Bewundern kann man Original-Skulpturen, Gemälde und Grafiken des Künstlers. Was die wenigsten wissen: Der Meister des Surrealismus hat auch Kunsthandwerk aus Glas und Gold geschaffen. Die Ausstellung ist ausser mittwochs täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Eintrittsticket kostet zehn Euro.

Der Eingangsbereich des “Dalí Universe”.

Von Barbara Denk am 13. Dezember 2011 um 15.03 Uhr
Kategorien: Italien, Reisetipps

Zugegeben: Wir haben Italien, das Land von Pasta, Dolci und des Müssiggangs, immer geliebt. Doch jetzt, da Silvio Berlusconi nicht mehr Ministerpräsident ist, reisen wir doch noch lieber nach Bella Italia, oder? Laut www.toptentopten.com sind besonders folgende touristische Attraktionen einen Besuch wert:

1. Kolosseum in Rom
2. Vatikanstadt
3. Schiefer Turm von Pisa
4. Pompeji
5. Kulturlandschaft der Toskana
6. Uffizien in Florenz
7. Canale Grande in Venedig
8. Fontana di Trevi in Rom
9. Insel Sizilien
10. Nationalmuseum in Rom

Das Kolosseum. Foto: WikimediaCommons; Sebastian Straub.

Von Claudia Lambrich am 12. Dezember 2011 um 15.30 Uhr
Kategorien: Allgemein, Deutschland, Frankreich, Italien, News, Spanien, Tunesien

Die 333 Meter lange MSC Splendida von MSC Kreuzfahrten fungierte anfangs November als Drehort für die beliebte Sat.1-Telenovela “Anna und die Liebe”. Auf dem Weg von Genua über Neapel, Palermo, Tunis, Palma und Barcelona bis Marseille wurden vier Folgen der Serie mit Jeanette Biedermann, Maria Wedig, Patrick Kalpa und Manuel Cortez gedreht. Zu sehen sind die Folgen der neuen Staffel im Januar 2012. Schon gespannt?

Von Claudia Lambrich am 27. Oktober 2011 um 14.50 Uhr
Kategorien: Italien, Reiseberichte & Insider

Das Piemont ist seit geraumer Zeit ein Geheimtipp für Weekend-Gourmets und Weinliebhaber. Besonders im Herbst, zur Trüffelsaison und Weinlesezeit, bietet sich die norditalienische Provinz für ein verlängertes Wochenende an. Die Weinregionen um Asti, Alba und Barolo präsentieren sich hügelig, die sanften Wellen über und über bezogen mit farbig leuchtenden Weinreben. Auf jeder Erhebung thront ein Dörfchen mit Kirche, Schloss oder Burg. Im Hintergrund ist bei gutem Wetter die – manchmal schon mit einer weissen Schneeschicht überzogenen – Alpenkette sichtbar.

Essen kann man ganz vorzüglich. Sogar in den unauffälligsten Lokalen, die von aussen nicht unbedingt vielversprechend aussehen, werden authentische, köstliche Speisen serviert. Zu den typisch piemontesischen Gerichten gehört natürlich der (sehr kostspielige) Trüffel, Tajarin mit Ragú, Kaninchen, Schmorbraten und verschiedene Antipasti. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken.)


Aus eigener Erfahrung kann ich das Ein-Sterne-Restaurant “San Marco” in Canelli empfehlen. Zu sechst verspiesen wir Tajarin (dünne Nudeln) mit weissem Sommertrüffel aus Alba für 140 Euro. Jeder Bissen hat sich gelohnt. Natürlich darf dazu ein lokaler Wein nicht fehlen. Je nach Vorliebe trinkt man Barolo, Barbera, Barbaresco oder ein Moscato.

Ausserordentlich gefallen hat es mir auch im “Da Felicin” in Monforte d’Alba. Vor allem die Vorspeisen waren sensationell abgeschmeckt und hätten sogar Lukullus ein wohlwollendes Lächeln abgerungen.

Rustikaler und zuweilen wie in einem Bienenhaus gehts in der “Ostu da Djun” in Castagnito zu und her. Man isst, was auf den Tisch kommt, der Wein wird aus Magnumflaschen kredenzt, und am Schluss nennt der Chef den – immer sehr fairen – Preis. Gibt man ein grosszügiges Trinkgeld, meint er: “Ich mache die Preise.” Einen Erfahrungsbericht könnt ihr hier lesen.

Zu guter Letzt möchte ich noch die “Cantina Schiavenza” in Serralungo d’Alba nennen. Bei schönem Wetter kann man auf der Terrasse oder unter dem grossen Magnolienbaum sitzen, die majestätische Burg und die umliegenden Hügelzüge als Nachbarn. Die Bedienung ist wie in allen genannten Lokalen überaus höflich und gastfreundlich. Es versteht sich von selbst, dass in allen vier Restaurants eine Reservation unerlässlich ist.

Fotos: Claudia Lambrich, Ristorante San Marco, Canelli

Von Claudia Lambrich am 4. Oktober 2011 um 14.14 Uhr
Kategorien: Italien, Reisetipps

Auf direkter Linie zwischen Kolosseum und dem Quirinalspalast in Rom liegt die “Taverna dei Monti”.

Ist das Prädikat “typisch italienisch” bei einer Restauranteinrichtung meist eher negativ konnotiert (weil eng und wenig geschmackvoll), geniesst es im Zusammenhang mit der Qualität der Speisen höchste Anerkennung. So ist auch in der “Taverna dei Monti” der kulinarische Genuss um einiges höher als der optische.

Foto: Screenshot.

Fangfrischer Fisch und Meeresfrüchte, knackige Antipasti, Pasta al dente und eine umfangreiche Weinkarte (mein Tipp: Nebbiolo d’Alba “Ochetti” von Renato Ratti) – das lukullische Feuerwerk kann beginnen! Und dies erst noch, weil das Lokal hauptsächlich bei Einheimischen bekannt und beliebt ist, zu sehr fairen Preisen.

Von Claudia Lambrich am 27. September 2011 um 8.00 Uhr
Kategorien: Familientipps, Italien, Länder, Reiseberichte & Insider

Das Südtirol vereint das Beste aus Österreich und Italien. Idyllische Bergwelten und gepflegte Hotels mit gemütlichem Alpenchic stehen mediterranem Flair in Meran und lukullischen Genüssen auf den Wochenmärkten gegenüber. Und gerade deshalb ist die nördlichste Gegend Italiens ideal für entspannte Ferien. Noch im September kann die Temperatur – selbst in höheren Lagen – die 30-Grad-Marke knacken.

Unsere Familienferien verbrachten wir in St. Leonhard in Passeier (ital.: San Leonardo in Passiria), einem 3500-Seelen-Dorf auf fast 700 m ü. M. Traumhaft ist nicht nur die Lage inmitten grüner Matten und felsiger Berge, sondern auch das Örtchen selbst. Der intakte Dorfkern besteht aus Riegelhäusern, alle geschmückt mit üppigen Geranien, in denen Gasthöfe, Pensionen, Delikatessengeschäfte und Weinhandlungen untergebracht sind. Als Mitbringsel eignen sich beispielsweise Kaminwurzen (ähnlich wie Landjäger) der Metzgerei “Klaus Hofer” oder ein guter Tropfen des Pseirer Weinladeles. Exzellenter Vertreter der Region ist der Lagrein, ein dunkler, fülliger Rotwein.

Erlebnisreich für Familien mit Kindern sind diverse Wanderungen. Empfehlenswert ist beispielsweise der Panoramaweg ab Grünboden-Hütte, die man ab Pfelders mit einer Gondelbahn erreicht. Der aussichtsreiche Weg führt hoch über dem Tal zur Faltschnal-Alm, wo in der gleichnamigen Hütte ein verboten guter Kaiserschmarrn mit Preiselbeeren serviert wird. Etwas Trittsicherheit ist gefordert, weil der Pfad teilweise recht schmal und steinig ist.

Der Panoramaweg ab Pfelders. Alle Fotos: Claudia Lambrich.

Einfacher zu begehen ist der Weg von Klammeben (erreichbar mit einer Seilbahn ab Saltaus) zur Hinteregg- oder Mahd-Alm. In beiden Almen werden lokale Gerichte und Getränke gereicht (Buttermilch probieren!).
Idyllisch und mit Kindern ideal sind die Waalwege. Ein Waal ist ein alter künstlicher Wasserlauf zur Bewässerung von Kulturgrund (ähnlich den Levadas auf Madeira). Von Saltaus zieht sich ein wunderschöner Waalweg bis Meran (ca. zwei Stunden Gehzeit) oder nach Schenna (ca. 1,5 Stunden Gehzeit).
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Von Udo Habermann am 8. September 2011 um 9.00 Uhr
Kategorien: Italien, Reisetipps

Dies ist die wahre Geschichte, wie ich in den Ferien im Südtirol zum Hobby-Biathleten wurde. Sie beginnt vor rund 30 Jahren…

Als ich klein war, war mein Onkel E. für mich die Personifizierung der Unsportlichkeit. Sport war für E. ein Fremdwort; er schaute nie Sport im TV, und Sportbekleidung hatte er auch keine. Okay, als guter Schweizer ging er regelmässig schiessen, er spielte auch Schach, und im Winter ging er ab und zu in seinem Tal langlaufen – mit einer Ausrüstung, die mich an den Zweiten Weltkrieg erinnerte und ihn wahrscheinlich an seine Rekrutenschule. Genau genommen, handelt es sich bei diesen Betätigungen ja um Sportarten, denn über alle drei berichten die Zeitungen auch heute noch im Sportbund.

Ich gebe gerne zu, dass auch ich Schach spiele. Als Wintersportunfreund und für die Schweizer Armee als untauglich eingestufter Mensch hatte ich mich mit den beiden andern Sportarten jedoch kaum befasst. Bis ich letzten Winter zum ersten Mal ins Südtirol fuhr… (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken!)

Durch ausgiebiges Fernsehstudium bereitete ich mich auf meinen ersten Einsatz als Skijäger vor. Als Begleiterin nahm ich meine Freundin mit – ein grosser Frustrationsfaktor, wie sich später herausstellen sollte. Wir verbrachten zwei Tage in Antholz, wo wir auf einem Bauernhof übernachteten. Von dort aus war es nur ein Katzensprung bis zum bekannten Biathlonzentrum Antholz.
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Von B. Jäger-Dabek am 23. August 2011 um 8.37 Uhr
Kategorien: Italien, Reisetipps

Ferien auf Sardinien, der zweitgrössten Insel im Mittelmeer, bedeuten eine Reise in einen ganz eigenen Teil Italien, abseits vom Massentourismus. Sardinien mit seinen hohen, schroffen Bergen und Schluchten ist wild, an den Küsten aber auch zum Träumen. Dort gibt es Abschnitte mit langen Sandstränden und dann wieder Regionen mit steilen Felsenklippen, die versteckte Badebuchten einrahmen.

Idylle an der Costa Smeralda. Foto: WikimediaCommons; Vera Buhl.

Sardiniens Inselinneres ist geprägt von bis zu 1800 Meter hohen Gebirgsmassiven, den spektakulären Klüften des Gennargentu-Massivs und Vulkankegeln. Dazwischen finden sich die Hochplateaus und Korkeichenwälder. Ab und an findet man ein weltvergessenes Bergdorf und einige Hirten mit grossen Ziegen- oder Schafherden, von denen der sardische Ziegen- und Schafkäse stammt, etwa der berühmte würzige Pecorino sardo. Abgeschiedene Siedlungen dienten den Sarden als Versteck vor den vielen Invasoren: Phönizier, Römer, Byzantiner, Genueser und Spanier eroberten einst die Insel und hinterliessen ihre kulturellen Spuren. Oft blieb den Sarden nur die Flucht ins unzugängliche Inselinnere. Heute ist das Binnenland Sardiniens ein ideales Ferienziel für Wanderer und Mountainbiker.
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Von B. Jäger-Dabek am 21. Juli 2011 um 7.02 Uhr
Kategorien: Italien, Reisetipps

Capri – kaum ein Ferienort ist so sehr zum Inbegriff der Sehnsucht nach Italien, Sommer, Sonne und Meer geworden.
Kennt ihr den 50er Jahre Schlager “Die Caprifischer” und “wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt”? Unzählige Male ist das Lied verballhornt worden, aber das macht nichts: Capri ist eine atemberaubende Naturschönheit.

Schon die Anreise mit dem Schiff beschert einen fantastischen Ausblick auf die Felseninsel. Beim Einlaufen in den Hafen Marina Grande von Capri sieht man gleich das maritime Treiben und die bunten Häuser. Sportlich geht es über die Treppengasse oder bequem mit der Seilbahn hoch zur Piazza Umberto I, diesem italienischsten aller italienischen Plätze. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken!)

Capri ist heute auch Treffpunkt der Schickeria während es früher eher die Insel der Künstler und Intellektuellen war. Obwohl viele Tagestouristen die Insel überschwemmen, hat Massentourismus mit Beton-Hotelklötzen hier genauso wenig Chancen wie der Ballerman; Capri hat noch immer den Hauch des Mondänen.
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Von B. Jäger-Dabek am 18. Juli 2011 um 7.30 Uhr
Kategorien: Italien, Länder

Venedig, Traumziel aller Verliebten, mit einem einmaligen Flair, Tauben auf allen Plätzen, den malerischen Brücken, dem Hauch von Grandezza, dem morbiden Charme der Palazzi und der tragisch angehauchten italienischen Opern im La Fenice.

Hier unsere Top 10, was man in Venedig alles erlebt und gesehen haben muss:

1. Gondelfahrt
Das absolute Muss – besonders für alle Verliebten – ist eine Gondelfahrt zu zweit. Scheinbar über das Wasser schwebend, bewegt der Gondoliere das elegante schwarze Boot, vorbei an barocken und Renaissance-Palästen und unter Brücken hindurch. Noch immer nimmt man so Venedig mit allen Sinnen auf.

Foto: WikimediaCommons; Thomas Fietzek.

2. Rialtobrücke (Ponte die Rialto)
Sie ist die Brücke aller 400 Brücken in Venedig und eines der bekanntesten Fotomotive der Stadt. Sie verbindet mitten im alten Zentrum des Handels über den Canal Grande hinweg die Bezirke San Marco und San Polo und wurde im 16. Jahrhundert erbaut.

Foto: WikimediaCommons; Nino Barbieri.

3. Markusplatz (Piazza San Marco)
Rund 175 Meter lang und in der Form eines Trapezes ausgestaltet, ist es das Zentrum der Stadt, auf dem man einige Highlights direkt im Blick, etwa wie die Basilica San Marco und den Dogenpalast. Vom berühmten “Café Florian” geniesst man die Atmosphäre.
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