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3 Artikel in der Kategorie Jordanien.
Aqaba, des Tauchers Traumziel am Roten Meer
Kategorien: Jordanien, Reisetipps
Aqaba liegt ganz im Süden Jordaniens und ist der einzige Seehafen des Wüstenstaats. Dort, am äussersten Zipfel des Golfs von Aqaba im Roten Meer, liegen die wohl nördlichsten Korallenriffe der Welt und machen den Badeort zu einem Traumziel für Taucher. Der Artenreichtum ist atemberaubend mit all den Meeresschildkröten, Delfinen und grossen Schwärmen bunter Fische. Auch Wracktaucher haben hier ihren Spass. Und wer nicht selbst tauchen oder schnorcheln mag, kann die Unterwasserpracht bei einer Tour mit dem Glasbodenboot geniessen.
Die Skyline Aqabas. Foto: Keystone; Alexander Zemlianichenko.
Neben Tauchen wird an den Stränden von Aqaba jede erdenkliche Art von Wassersport geboten. Das macht Aqaba für Wasserratten besonders attraktiv, zumal die Stadt über einen eigenen internationalen Flughafen verfügt und von Europa aus schnell zu erreichen ist. An den Hotelstränden badet man durchweg wie in Europa in Badeanzug, Bikini oder Badehose. Nur sollte man sich nicht wundern, wenn das an einigen Stellen oder speziell für muslimische Familien gekennzeichneten Strandabschnitten nicht so ist und das respektieren. Dort baden Männer mindestens mit T-Shirt und längeren, nicht zu knappen Bermudas und Frauen vollständig bekleidet mit Kopftuch, langärmliger Tunika und langen Hosen.
Aqaba hat mehr zu bieten als nur entspannte Tage am Wasser in den in Europa kühlen Jahreszeiten. Auch Kulturliebhaber kommen hier auf ihre Kosten, denn Aqaba ist mit seiner 6000-jährigen Geschichte die älteste bis heute existierende Stadt am Roten Meer. Schon in der Antike lag die Stadt am Schnittpunkt vieler Land- und Seewege zwischen Asien, Afrika und Europa und wurde später das “Tor Palästinas” genannt. König Salomon errichtete hier einen Seehafen.
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Das Tote Meer – Wellness pur
Kategorien: Jordanien, Reisetipps
Zwischen Israel, dem Westjordanland und Jordanien erstreckt sich das Tote Meer, das auch “Salzmeer” oder “Meer des Todes” genannt wird. Diese Namen beschreiben das Aussergewöhnliche dieses Gewässers; den hohen Salzgehalt und seine Folgen.
Zu einem Drittel besteht das Tote Meer aus Salz, und das ist zehnmal mehr als in den Meeren der Erde. “Totes Meer” – der Name des Salzsees sagt alles, denn das hauptsächlich vom Jordan gespeiste abflusslose Tote Meer ist wegen des Salzgehalts tatsächlich tot: Es gibt keine Vögel, keine Fische, ja nicht einmal Algen können hier existieren. Erreicht das Wasser das Tote Meer, beginnt der Verdunstungsprozess. Zurück bleiben Salze und Mineralien sowie Schlamm, deren heilende Wirkung schon im Altertum bekannt war. Mit 420 Metern unter dem Meeresspiegel ist das Tote Meer obendrein noch der tiefste Punkt der Welt. Ein See der Superlative.
Doch hat der hohe Salzgehalt auch sein Gutes: ein Bad im Toten Meer ist überaus wohltuend, und als regelrecht spektakulär empfindet es der Badende, wie schwerelos und ganz ohne Schwimmbewegung vom sehr warmen Wasser getragen auf dem Rücken liegend Zeitung lesen zu können. Auch die Mineralien und der Heilschlamm des Toten Meeres werden zu vielfältigen heilkräftigen und entspannenden Wellness-Anwendungen verwendet. Kein Wunder also, dass schon König Herodes und Kleopatra hier badeten.
Nur Eines verkneift man sich am Toten Meer besser: Wassersport. Denn zu unangenehm wäre es, das Salz in die Augen zu bekommen, auch kleinste Verletzungen würden höllisch brennen.
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Zwischen Beduinenzelt und Internetcafe
Kategorien: Jordanien, Reisetipps
Jordanien zwischen Israel, Syrien, dem Irak und Saudi Arabien gelegen ist ein Land zwischen Altertum, Beduinentraditionen und glitzernder Postmoderne. Es waren immer besondere Menschen, die diesem Wüstenland Leben abgerungen haben, wie das biblische Volk der Nabatäer vor rund 2000 Jahren.
“Wer in der Wüste überlebt, für den ist nichts unmöglich”, sagt man in Jordanien. So ist das Haschemitische Königreich auch eines der dynamischsten Länder des Vorderen Orients. Es sind die enormen Kontraste, die Jordanien so spannend machen, ob es die grundverschiedenen Lebensentwürfe der Wüstenbeduinen und der schillernden High Society von Amman sind, oder die landschaftliche und architektonische Vielfalt.
Ganz in der Moderne scheint auf den ersten Blick die quirlige Hauptstadt Amman zu stehen, jordanische Metropole ist erst gut 125 Jahre alt. Demgegenüber sieht man nur einen Steinwurf entfernt die Spuren der jahrtausendealten Hochkulturen der Nabatäer und Ammoniter.
Kaum grösser könnte auch der Kontrast zwischen dem fröhlich-lauten Badetrubel am Golf von Aqaba und dem stillen, wundersam-archaischen Toten Meer sein. Rundherum und allgegenwärtig die faszinierende Wüste mit dem Wadi Rum und der versteckten Felsenstadt Petra – Jordanien hat viele touristische Highlights. Zeugnis einer grossen Vergangenheit ist Petra, die über 2000 Jahre alte versteckte Nabatäer-Stadt mit den fein gegliederten Fassaden, die direkt in den weichen Sandstein gemeisselt worden sind. In einer lebensfeindlichen Umgebung sorgte dort im Wadi Musa, dem Mosestal, Moses mit einem Schlag seines Wanderstabes an den Fels für sprudelndes Wasser, als er sein Volk aus der ägyptischen Gefangenschaft führte.
Eine technische Meisterleistung ist das ausgeklügelte System von Wasserleitungen tief in die enge Schlucht von Petra hinein. So machte ein kleiner Gebirgsbach die frühe Blüte der Stadt möglich.
Im völligen Gegensatz zu Petra steht Amman, die moderne Metropole eines ebenso modernen Königreichs. Hier bummelt man durch hypermoderne klimatisierte Shoppingmalls, probiert elegante Mode und flaniert durch stylische Fussgängerzonen. Internetcafés und Bistros zeigen Ammans westliches Gesicht.
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