8 Artikel in der Kategorie Kambodscha.

Von Rico Wyder am 13. Oktober 2010 um 15.00 Uhr
Kategorien: Kambodscha, Reiseberichte & Insider

Kambodscha war während unserem Aufenthalt extrem heiss. Sowohl tagsüber, als auch bis spät in den Abend sehnten wir uns oft nach einer Klimaanlage. Die Fahrt im Tuk-Tuk schaffte nur vorübergehend Abhilfe. Drum kommt es gerade richtig, dass wir noch zwei Tage nach Sihanoukville fahren. Die Stadt am Meer ist eine bekannte Backpacker- und Surferdestination und liegt rund 200 Kilometer südwestlich der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh.


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Per Bus fahren wir rund drei Stunden in Richtung Süden. Ein wenig Fahrtwind zieht durch den doppelstöckigen Bus – zum Glück -, und ich versuche, mich mit ein paar Filmen auf meinem Laptop abzulenken. Die Strasse hinunter zum Meer wurde von den Amerikanern finanziert, und man kommt schnell voran, sobald man die Hauptstadt verlassen hat.

Der alte Name der Stadt lautet “Kompong Som”. Während der Kolonialzeit Frankreichs nannte man es auch die kambodschanische “Côte d’Azur”. Als wir in Sihanoukville ankommen, sehen wir auch einige Relikte französischer Kolonialvillen.
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Von Rico Wyder am 11. Oktober 2010 um 8.00 Uhr
Kategorien: Kambodscha, Reiseberichte & Insider

Nach fünf fantastischen Tagen in Siem Reap ist die Messlatte schon ziemlich hoch gesetzt. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht enttäuscht sind, wenn wir in Phnom Penh ankommen.
Mit dem Flugzeug geht es von Siem Reap in die Hauptstadt Kambodschas. Zwei weitere Touristen und wir sind die einzigen, die aussteigen. Alle anderen Passagiere fliegen weiter nach Singapur. Der Flughafen ist um Einiges grösser. Die Architektur ist modern und leider nicht so traditionell wie in Siem Reap. Unsere Zeit in der Hauptstadt beginnt.

Zu Fuss durch die Stadt

Geplant sind Nationalmuseum, Königspalast und Uferpromenade. Diese Tour kann man trotz grosser Hitze problemlos zu Fuss erledigen. Das Nationalmuseum ist ein äusserst schöner, traditioneller Bau mit einem wunderbaren Innehof, der vor und nach dem Museumsbesuch zum Verweilen einlädt. Das Museum erzählt die Geschichte, Religion und der Khmer-Kunst. Der Königspalast ist dann als nächstes dran. Er ist definitiv ein Höhepunkt in Phnom Penh. Es gelten strenge Kleidervorschriften. Man sollte ein T-Shirt tragen, kann aber auch eines vor Ort kaufen. (Bilder zur Vergrösserung bitte anklicken!)

Vom Königspalast aus geht es im Tuk-Tuk weiter zum ersten Mahnmal der Roten Khmer. Ein Freund von mir hatte mir angeraten, vor der Abreise die Geschichte Kambodschas nachzulesen. Dies kann ich jedem empfehlen.
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Von Rico Wyder am 8. Oktober 2010 um 17.00 Uhr
Kategorien: Kambodscha, Reiseberichte & Insider

Während unserem Aufenthalt in Siem Reap wohnen wir im Hotel “Golden Banana” (jep, dieses Hotel ist gay-friendly). Das schmucke Hotel hält sich in den Hinterhöfen von Siem Reap versteckt. Wer hier residiert, kann sich freuen.
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Von Rico Wyder am 7. Oktober 2010 um 8.00 Uhr
Kategorien: Kambodscha, Reiseberichte & Insider

Der Arzt und Cellist Dr. Beat Richner ist in der Schweiz kein unbekannter. Unter dem Namen Beatocello wirbt er mit Konzerten für seine Kinderspitäler in Kambodscha. Als er in den Siebzigern für das Schweizerische Rote Kreuz als Arzt nach Kambodscha kam, arbeitete er im Kantha-Bopha-Kinderspital. Als die Roten Khmer die Macht übernahmen, kehrte er zurück nach Zürich – bis er 1991 von der kambodschanischen Regierung die Anfrage bekam, Kantha Bopha wieder aufzubauen. Heute betreiben die Verantwortlichen ganze fünf Spitäler im Land.

Konzert in Siem Reap

Immer wieder tourte Richner durch die Schweiz, um Geld für seine Spitäler zu sammeln. Auch die Schweizer Regierung unterstützt Richners Unterfangen. Wenn Richner in Kambodscha weilt, hält er jeweils einmal die Woche ein Konzert in Siem Reap. Während unserem Aufenthalt mochten wir uns deshalb die Gelegenheit nicht nehmen lassen, ein Konzert von Beatocello zu besuchen.
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Von Rico Wyder am 5. Oktober 2010 um 15.31 Uhr
Kategorien: Kambodscha, Reiseberichte & Insider

Heute morgen war es für mich definitiv zu früh. Wir mussten irgendwann kurz nach vier Uhr aufstehen. Sogar unser Tuk-Tuk-Fahrer tat mir irgendwie leid. Es meinte, er mache das öfters. Hmm… für mich reicht das eine Mal. Aber es hat sich gelohnt.

Wir kommen irgendwann kurz vor fünf Uhr an den Toren des Tempels Angkor Wat an (meist umfasst dieser Name das ganze Gebiet der Tempelanlagen, hier ist aber der grösste Tempel gemeint). In der Dunkelheit pilgern unzählige Touristen zu den Toren. Man tappst über die Brücke in den grossen Vorgarten der Anlage. Dieser Bereich ist symmetrisch angelegt. In der Mitte führt ein Weg geradeaus zum Tempel. Irgendwann kann man über Treppen links und rechts vom Weg abgehen. Der ideale Ort ist auf der linken Seite, da man die Sonne hinter dem Tempel fotografieren kann.
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Von Rico Wyder am 4. Oktober 2010 um 8.00 Uhr
Kategorien: Kambodscha, Reiseberichte & Insider

Es ist ein neuer Tag in Siem Reap. Und heute geht es richtig los mit dem Besuch in Angkor Wat. Gestern haben wir uns den Sonnenuntergang angeschaut. Heute und morgen geht es von einem Tempel zum anderen. Wir sind sehr gespannt, wie schnell und ob wir irgendwann genug von all den Tempeln haben werden. Los geht’s.

Der Tuk-Tuk-Fahrer bringt uns heute auf die “Grosse Tour”. Für rund 25 Dollar fährt er uns den ganzen Tag von Tempel zu Tempel. Die grosse Tour dauert gleich lange wie die kleine Tour, welche wir am zweiten Angkor Wat Tag machen werden. Die grosse ersteckt sich über ein weitläufigeres Gebiet, welches man vor der kleinen Tour machen sollte. Auf der kleinen Tour besucht man die grössten und schönsten Tempel. Diese sollte man sich für den zweiten Tag aufsparen.
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Von Rico Wyder am 1. Oktober 2010 um 8.00 Uhr
Kategorien: Kambodscha

Heute geht es von Singapur aus in Richtung Norden nach Kambodscha. Wir fliegen direkt nach Siem Reap. Es warten die weltberühmten Tempelanlagen rund um Angkor Wat auf uns. Danach geht es weiter in die Hauptstadt Phnom Penh und ans Meer nach Sihanoukville. In gut zehn Tagen fliegen wir dann von Phnom Penh zurück nach Singapur.


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Visum-Prozess auf Kambodschanisch

Als wir am Siem Reap International Airport landen, stehen wir erst einmal ein Weilchen an. Da das Flugzeug hauptsächlich mit Touristen aus Singapur und Europa gefüllt war, möchten nun alle gerne ein Visum bei Ankunft lösen. Doch die Wartezeit ist überraschend spassig. Die Einreisezone ist ein grosser Raum mit einer langen Theke auf der linken Seite. An der Theke sitzen rund zehn Beamte nebeneinander. Der erste kontrolliert die Einreisedokumente und gibt den Pass weiter. So wandert er durch viele Hände weiter und weiter, bis am Ende der Reihe jemand meinen Namen ruft. Mein Visum (von Hand ausgefüllt) ist bewilligt, und ich darf einreisen.

Der Flughafen ist sehr klein, und drum läuft alles sehr effizient. Am Ausgang wartet eine Horde an Tuk-Tuk-Fahrern auf die Anreisenden. Auch der Fahrer unseres Hotels wartet bereits.
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Von Gabriela Rolli am 3. Juni 2009 um 14.30 Uhr
Kategorien: Kambodscha, Reiseberichte & Insider

Phnom Penh, Kambodschas Hauptstadt, ist sowohl alt wie neu, chaotisch wie überschaubar, arm wie reich und staubig wie glänzend. Man könnte sich an einen Strassenrand setzen und mit geöffnetem Mund dem Geschehen zuschauen – ohne dass es einem auch nur eine Sekunde langweilig würde.

Ich traue mich gar nicht, aus dem Bus zu schauen. Unzählige Tuk-Tuk-Fahrer warten darauf, dass sie Touristen zum gewünschten Hostel fahren können. Hat man erst mal Blickkontakt, ist der Vertrag sozusagen besiegelt. Natürlich ist das gewünschte Hostel zunächst entweder zu weit weg oder abgerissen, da der Fahrer ja Provision kriegt, wenn er Touristen in die Unterkunft bringt, von der er sein Benzin bezahlt kriegt. Wenn man jedoch lange genug insistiert, wird man dann murrend zu dem Hostel gefahren, zu dem man will – das erstaunlicherweise noch steht und auch oftmals genau so gut ist, wie im Reiseführer beschrieben.

Sogleich mache ich mich mit einem Fahrer auf den Weg zu den Killing Fields in Choeung Ek, wo einst 17’000 Menschen exekutiert wurden.

Gedenken an den Massenmord. Foto: Gabriela Rolli

Gedenken an den Massenmord. Foto: Gabriela Rolli

Die Killing Fields gelten als ein Symbol für den Massenmord der Roten Khmer an der eigenen Bevölkerung in der Zeit von 1975 bis 1979. Besonders einprägend dabei, sind die Bilder tausender Totenschädel und anderer menschlicher Überreste, welche die Felder Kambodschas übersäten.

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