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19 Artikel in der Kategorie Niederlande.
Das Ende des Jointparadieses
Kategorien: Länder, News, Niederlande, Reisetipps
Coffeeshop-Fans und Cannabis-Freunde haben die schlechte Nachricht schon vernommen: Seit 1. Mai 2012 dürfen Touristen in den südlichen niederländischen Provinzen Zeeland, Nord-Brabant und Limburg kein Haschisch mehr konsumieren. Im Rest des Landes soll das Gesetz vom 1. Januar 2013 an umgesetzt werden.
Damit will die konservative Regierung in Den Haag dem Drogentourismus das Wasser abgraben. Sämtliche Coffeeshops des Landes, in denen bislang der Konsum von Marihuana, Haschisch und anderen Softdrogen offiziell geduldet wird, müssen dann in geschlossene Clubs umgewandelt werden. Hanfprodukte dürfen nur noch an Clubmitglieder, die Mitgliedskarten und Ausweise vorzeigen müssen, verkauft werden – Ausländer sind davon komplett ausgeschlossen.
Wer also noch einen der legendären Coffeeshops erleben möchte, der muss bis Ende Jahr zum Beispiel nach Amsterdam oder Rotterdam reisen.
Coffee Shop in Amsterdam. Foto: Lofor/ WikimediaCommons
Einst Kirche, jetzt Hotel
Kategorien: Niederlande, Reisetipps
Im niederländischen Maastricht ist – wie vielerorts in Westeuropa – die Zahl der Kirchengänger in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen. Es werden also immer weniger Kirchen für Gottesdienste benötigt. Wie das Reisemagazin von “Marco Polo” berichtet, hat die Stadt nun aus der Not eine Tugend gemacht: Anstatt die vielen Gotteshäuser verfallen zu lassen, werden die imposanten Gebäude für andere Zwecke genutzt.
So entstanden bisher beispielsweise Buchhandlungen, Archive und Hörsäle in ehemaligen Kirchen. Und die Kreuzherrenkirche dient heute sogar als Empfangshalle für das Hotel, das im angrenzendem Kloster untergebracht ist: das “Kruisherenhotel”, eine Vier-Sterne-Design-Unterkunft, mitten im Zentrum der gemütlichen Stadt gelegen. Na, wenn das kein aussergewöhnliches Ferienerlebnis verspricht?!
Die Königin aller Exklaven
Kategorien: Belgien, Niederlande, Reisetipps
Mein alljährlicher Ausflug nach Düsseldorf begann diesmal in der Bahnhofskneipe “Zum Schiffchen”, wo mein Gastgeber A.P. und ich Fortuna Düsseldorfs 4:2-Auswärtssieg bei Aue verfolgten. Nach einigen Alt ging es zu mehr Alt (mehr Alt = Älter?) und Mainzer mit Kümmel ins “Uerige”. Im nahegelegenen “Et Kabüffke” genossen wir ein Gläschen Killepitsch und endeten in der “Kneipe” bei einem Stress, der uns den Rest gab.
Doch unser Wochenendziel war ein ganz anderes, nämlich ein von A.H. initiierter Konzertbesuch in Puurs, wo am Pukemarock Festival die UK-Band The Levellers aufspielten. Sozusagen als Vorgruppe trat Lokalmatador Jonathan Vandenbroeck alias Milow auf, der im Zusammenspiel mit dem Regen für ein volles Zelt sorgte.
Vor dem Konzert schauten wir uns die belgische Stadt mit den meisten Einwohnern an, nämlich Antwerpen. Wir begannen beim Parkhaus, das heisst, bei der Burg Steen, kämpften uns vor zum Grote Markt, wo eine Handvoll Austria-Tennis-Hooligans den Platz unsicher machten. Österreich setzte sich in dieser Auseinandersetzung schliesslich 4:1 durch – knapp ein Jahr zuvor in der Fussball-EM-Quali spielten die Österreicher übrigens gegen denselben Gegner in Brüssel in einem Hitchcock-Finale 4:4. Schliesslich schauten wir auf Initiative von F.M. das Rubenshaus an. Zu mehr Sightseeing blieb uns des Konzerts wegen keine Zeit, obwohl die europäische Kulturhauptstadt von 1993 mit dem zweitgrössten Binnenhafen Europas natürlich viel mehr zu bieten hat.
Doch weder der Abend in Düsseldorf, noch Antwerpen, noch das charaktervolle Openair in Puurs blieben uns von diesem Wochenende am besten in Erinnerung:
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Schiphol in Amsterdam
Kategorien: Niederlande, Reisetipps
Vorbei sind die Zeiten der tristen und langweiligen Wartehallen auf Flughäfen. Immer mehr Airports wollen ihren Passagieren die Zeit mit einer schönen, relaxten Atmosphäre verkürzen. Im Airport Park des Amsterdamer Flughafens Schiphol zum Beispiel kann man seit ein paar Wochen auf der bepflanzten Terrasse picknicken, über Baumstämme balancieren oder sich auf mit Efeu dekorierten Stühlen ausruhen.
Vogelgezwitscher, das Lachen spielender Kinder und Tiergeräusche kommen aus Lautsprechern und sollen den rund 200 Quadratmetern des neuen Airport Parks Leben einhauchen. Ein Projektor lässt Schmetterlinge auf den Wänden flattern. Echt ist hingegen die 130 Jahre alte Rotbuche im Zentrum des Parks. Auf den Holzbänken drumherum können die Wartenden (Bio-)Sandwiches aus der Snackbar verspeisen, einen frisch gepressten Orangensaft oder einen Fairtrade-Kaffee trinken. Und sogar aktiv werden darf man hier: Wer kräftig in die Pedale der aufgestellten Fahrräder tritt, kann sein Handy mit der selbst erzeugten Energie aufladen.
Foto: Schiphol Airport.
Ferien an Hollands Küsten
Kategorien: Niederlande, Reisetipps
Bunte Drachen tanzen im Wind über den weiten Stränden. In den Dünen dahinter sitzen Maler an ihren Staffeleien und nutzen das besondere Licht der Küstenlandschaft mit dem hohen Himmel. Kinder buddeln im Sand, Kitesurfer flitzen auf dem Wasser vorbei. Hier wird Wassersport gross geschrieben, aber auch viele Programme für Kinder werden angeboten. Ferien an Hollands Küsten sind ideal für Familien.
Hier die Top-Strandorte an der Nordseeküste der Niederlande:
1. Schiermonnikoog
Schiermonnikoog ist die kleinste und schönste der niederländischen Wattinseln. Die Insel wurde mehrfach zum schönsten Ort der Niederlande gewählt und gehört in Gänze zum Nationalpark Wattenmeer. Und noch einen Superlativ birgt der Strand: er gilt mit einem Kilometer Breite als breitester Europas. Schiermonnikoog – ein Naturparadies.
2. Terschelling
Blickfang der Insel ist das weithin sichtbare Wahrzeichen, der 400 Jahre alte Leuchtturm De Brandaris. Terschelling hat das quirligste Unterhaltungsangebot der Wattinseln mit viel Nachtleben. Tagsüber begeistert der 30 Kilometer lange und bis zu 500 Meter breite Sandstrand.
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Mit KLM gewettet und gewonnen
Kategorien: Niederlande, Web-Tipps
Foto: Ultra Music Festival Miami 2010
Im März findet in Miami jeweils das Ultra Music Festival statt. Die beiden Holländer Sied van Riel (selber DJ) und Wilco Jung wollten gerne hin. Doch da es von Amsterdam keinen Direktflug nach Miami gibt, hätte man sich von KLM abwenden und auf eine andere Airline umsteigen müssen. Das war den beiden zu doof. Drum traten sie über Twitter direkt an KLM heran und fragten, wieso es denn keinen Flug nach Miami gäbe.
KLM antwortete via Twitter und zeigte sich offen: “Kriegt ihr einen Flieger voll, dann bekommt ihr einen Flieger.” Es waren 351 Plätze innerhalb nur weniger Wochen zu besetzen.
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Städtetrip in Bildern
Kategorien: Niederlande
Amsterdam ist (von den hektischen Fahrradfahrern einmal abgesehen) eine Stadt der Gemütlichkeit. Man kann stundenlang und völlig ziellos die Grachten entlangschlendern, dabei die grossfenstrigen Patrizierhäuser bestaunen, die nicht selten ganz schief sind, und bei schönem Wetter einfach draussen sitzen und einen Kaffee trinken.
Schlendert doch kurz mit! Hier ein paar Bilder, die ich während meiner Amsterdamreise gemacht habe. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken!)
Ein toller Supermarkt in Amsterdam
Kategorien: Niederlande, Reisetipps
Und noch ein kleiner Tipp für Amsterdam: Ein Supermarkt, in dem man sich stundenlang aufhalten kann, ist der “Marqt” in der Strasse Overtoom 21.
Hier findet man allerlei Nahrhaftes wie Gemüse, Käse- und andere Molkereiprodukte. Eben alles frische (Bio-)Leckereien aus der Region. Wer also in der Nähe übernachtet, kann sich im “Marqt” wunderbar mit Stadtbesichtigungs-Proviant eindecken.
Direkt daneben befindet sich übrigens der Concept Store “Friday Next”, in dem man tolle Designermöbel besichtigen (oder eben auch kaufen) kann. Dazu gehört auch ein kleines Café, von dem Blogger-Kollegin Andrea Schmits auch erst vor Kurzem berichtet hat.
Erholung in der Nähe Amsterdams
Kategorien: Niederlande, Reisetipps
Während meines Städtetrips nach Amsterdam nahm ich mir die Zeit, für einen halben Tag ans Meer zu fahren. Nach Zandvoort. Die Züge dahin gehen regelmässig jede halbe Stunde, und die Fahrt dauert nur 20 Minuten – und schon kann man frische Meerluft schnuppern und am Strand spazieren gehen.
Zugegeben, einige der schnell nach dem Zweiten Weltkrieg hochgezogenen Hotels und Wohnungen an der Promenade sind nicht die schönsten – aber was stören die Einen, wenn man sie im Rücken hat und geradeaus aufs Meer schauen kann?! Rund um das Städtchen herum herrscht die pure Idylle. Man kann fahrradfahren (Klar!), wandern oder eben einfach nur am Strand faulenzen und in einem der zahlreichen Restaurants Fisch oder, etwas weniger gesund, Pommes mit Mayonnaise essen. Auf der Tourismus-Seite gibt’s weitere Tipps.
Wer einen Städtetrip nach Amsterdam plant und gleichzeit das Meer mag, sollte auch einmal darüber nachdenken, direkt in Zandvoort abzusteigen. Die Zuganbindung an die Grossstadt ist wirklich so gut, dass man jederzeit schnell hinfahren und trotzdem morgens und abends den Meerblick geniessen kann. Ich werde das beim nächsten Amsterdam-Besuch wahrscheinlich so machen. So hat man Beides: Stadtflair und Strand.
Zandvoort, die Dünenidylle kurz vor Amsterdam. Foto: Wikimedia Commons.
Das “A-Fusion” in Amsterdam
Kategorien: Niederlande, Reisetipps
Der Online-Städteführer “Unlike.net” (ich hatte ihn hier schon einmal gelobt) hat mir in Amsterdam wirklich grosse Dienste geleistet. So hat er mich beispielsweise in einem Moment riesigen Hungers in den Stadtteil Chinatown und dort wiederum ins “A-Fusion” gelockt.
Der Hunger hielt dann nicht mehr lange an, denn die leckeren Sushi, Dim Sum und andere Köstlichkeiten lassen sich mit Genuss verschlingen. Da das Auge bekanntlich mit isst – hier gibt’s Bilder einiger “A-Fusion”-Speisen.
Von der Einrichtung – die vielleicht nicht ganz so kitschig wie viele asiatische Restaurants, aber genauso kühl ist – darf man sich beim Betreten nicht abschrecken lassen. Denn das köstliche Essen und die riesige Auswahl entschädigen in jedem Fall. Und wer das neue asiatische It-Getränk, den Bubble Tea, noch nicht kennt, der kann es hier einmal probieren. Mein Geschmack war dieser Mix aus Tee, Milch, Fruchtsirup und Tapioka-Kügelchen ehrlicherweise nicht. Aber einen Versuch war’s wert – so wie der gesamte Abendschmaus im “A-Fusion”.
Ein Bubble Tea. Die Tapioka-Kügelchen werden aus Maniokwurzeln (Kassava) gewonnen. Foto: Wikimedia.
Das “A-Fusion” befindet sich am Zeedijk 130 in Amsterdam. Da es sich zunehmender Beliebtheit erfreut, sollte man reservieren: +31 – (0)20-33 040 68.