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13 Artikel in der Kategorie Norwegen.
Ein Skandinavien-Magazin
Kategorien: Finnland, Island, Norwegen, Reiseliteratur, Schweden
Auf einer meiner letzten Konstanz-Shopping-Touren habe ich in einem Kiosk das Reisemagazin “Norr” entdeckt. Das Heft deckt thematisch ganz Skandinavien, also Schweden, Norrwegen, Finnland und Island, ab. Mir gefällt das schlichte Layout unheimlich gut, die Aussagekraft der Bilder ist einzigartig, auch das Papier ist von aussergewöhnlicher Qualität.
Im aktuellen Heft reist man mit auf einem finnischen Eisbrecher, man kämpft sich mit den Autoren durch einen schweren Schneesturm und fährt Telemark in Norwegen. Ins Heft eingestreut findet man zudem echte Geheimtipps von Restaurants, kleinen Fjällstationen, kulturellen und sportlichen Events. Ein Heft kostet 4,90 Euro; pro Jahr erscheinen vier Ausgaben.
Alle Fotos: Claudia Lambrich
Da will ich hin… im Februar
Kategorien: Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Norwegen, Reisetipps, Schweiz
Gut ins neue Jahr gestartet? Nach einem eher ruhigeren Januar geht es jetzt wieder richtig los mit tollen Events und Veranstaltungen rund um den Globus. Unsere Favoriten für Februar:
Foto- und Reisemesse in Deutschland
Das Freiburger MUNDOlogia-Festival ist mittlerweile zu Europas grösstem Festival für Fotografie, Abenteuer und Reisen avanciert. Die südlichste Grossstadt Deuschlands zeigt in ihrem Konzerthaus vom 3. bis 5. Februar wieder Sehnsuchtsziele, diesmal unter dem Motto: “Kulturen der Welt”. Neben hochkarätigen Vorträgen stehen auch Filmvorführungen zu Mongolei, Americana, Indien, Australien oder Vietnam auf dem Programm.
Wikinger-Festival in England
York im Nordosten Englands ist nicht nur bekannt für seine berühmte Kathedrale. Hier feiern Wikinger auch regelmässig Wiederauferstehung. Vom 11. bis 19. Februar lädt das Jorvik Viking Festival für eine Woche zur Zeitreise ein. Mitttelalterliche Musik, Darbietungen und zum Ausklang das “Festival of Fire” sind einige der Höhepunkte.
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Zehn inspirierende Videos 2011
Kategorien: Finnland, Indonesien, Island, Japan, Norwegen, Spanien, Vietnam, Web-Tipps
Der Dezember ist die Zeit der Rückblicke. Im Fernsehen, in Magazinen und Zeitungen schaut man momentan auf die Ereignisse des Jahres 2011. Damit ihr euch nicht nur mit den politischen und gesellschaftlichen Höhen und Tiefen des Jahres beschäftigen müsst, habe ich einige Reisevideos aus dem Jahr 2011 herausgesucht. Von den Bergen Norwegens über Tokio bis nach Südostasien zeigen uns diese Videos die Welt, wie man sie vielleicht noch nicht gesehen hat.
MOVE – 3 Männer, 44 Tage, 11 Länder, 18 Flüge, 38’000 Flugmeilen
THE MOUNTAIN – der Sternenhimmel im Zeitraffer
TOKYO SLO-MODE – die Stadtleben in Tokio in Zeitlupe
TRAFFIC IN FRENETIC HCM – der berühmte Verkehr in Ho Chi Minh City
SPAIN – historische Bauten in Castilla-La-Mancha und Castilla-y-Léon
BALI JE T’AIME – eindrückliche Bilder von der indonesischen Insel
MIDNIGHT SUN ICELAND – die Mitternachtssonne von Island im Zeitraffer
I BELIEVE I CAN FLY – Seiltänzer und Basejumper reisen um die Welt
A JOURNEY THROUGH VIETNAM – eine sehr persönliches Video eines Sommerurlaubs
AURORA BOREALIS IN FINNISH LAPLAND
Da will ich hin… im Dezember
Kategorien: Norwegen, Reisetipps, Schweiz, USA
Eine Stadt aus purem Lebkuchen, ein legendärer Silvesterball und eine ebenso legendäre Band, eine Strasse voller Bars und ein grosses Theaterfestival. Das sind die Event-Highlights im Dezember.
Barstreet in Luzern
Die Luzerner Allmend wird auch in diesem Jahr beim Barstreet Festival wieder in eine pulsierende Partystadt verwandelt. An sechs Wochenenden, vom 25. November bis 31. Dezember, können Gäste mit mehr als 30 Bars, verschiedenen DJs, Showacts, Livebands, Foodcorners und sogar einem Feuerwerk abfeiern.
Next Wave Festival in New York
Im legendären BAM (Brooklyn Academy of Music), das dieses Jahr seinen 150. Geburtstag feiert, kommen noch bis 18. Dezember Tanz-, Theater- und Musikliebhaber auf ihre Kosten. Das Next Wave Festival zeigt unter dem Motto “Adventurous Art for Adventurous Audiences” 17 verschiedene internationale Produktionen, parallel dazu gibt es eine Kunstausstellung. Wer in New York ist, sollte unbedingt vorbei schauen.
Coldplay in Europa
Chris Martin und seine Kollegen der Band Coldplay gehen noch dieses Jahr auf grosse Tour. Den ganzen Dezember über ist die Band auf Tournee in England, Schottland, Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Deutschland zu erleben. Die Alternative-Rockband aus Grossbritannien promotet ihr neues Album “Mylo Xyloto”.
Pepperkakebyen in Bergen
Die weltgrösste Lebkuchenstadt kann man noch bis 31. Dezember in der norwegischen Stadt Bergen bestaunen. Kinder und Jugendliche stellen jedes Jahr wieder die echte Stadt Bergen als kleine Miniatur aus Lebkuchen her. Häuser, Züge, Autos oder Schiffe – einfach zum Anbeissen!
Silvesterball in Wien
Gäste aus 60 Nationen treffen sich am 31. Dezember zu einem der berühmtesten Silvesterbälle der Welt: dem Kaiserball in der Wiener Hofburg. Das Motto des seit 1970 statt findenden Balls ist dieses Mal “Aspects of Love”. Ein verheissungsvoller Start ins Neue Jahr, oder?
Der Duft einer Stadt
Kategorien: Deutschland, News, Norwegen, Schweiz
Bei “Zeit-Online” habe ich von einer Duftforscherin gelesen: Die Norwegerin Sissel Tolaas schnuppert sich durch Städte und ihre Quartiere, sammelt Gerüche und Düfte, analysiert sie, zersetzt sie in ihre Bestandteile und skizziert so einen Duftplan für die jeweilige Region. Die 50-Jährige besitzt in ihrem Labor bereits über 6800 Fläschchen mit den unterschiedlichsten Gerüchen dieser Erde.
Spannend zu lesen! Noch mehr interessieren würde mich jetzt eine Stadtführung mit dieser Künstlerin. Denn es gibt ja nicht nur “gut” und “schlecht”, sondern tausend Nuancen dazwischen. Gerne erinnere ich mich an meine ersten Campingferien in Südfrankreich, als der warme Wind durch die Pinienwälder strich und einen ganz eigenen Duftcharakter verströmte. Als ekelerregend hingegen empfinde ich den Gestank nach einem Street-Parade-Weekend am Bahnhof Hardbrücke…
Welche Düfte und Gerüche verbindet ihr mit welcher Stadt, welchem Ort?
Ein Flug zum Nordpol
Kategorien: Island, Norwegen, Reisetipps, Schweden
Von Deutschland nach Deutschland fliegen. Das Ganze dauert fünf Stunden und geht mit einem ganz normalen Passagierflugzeug (als fliege man nach New York) in Richtung Norden. Doch anstatt über England und Island nach Kanada zu steuern, fliegt der Pilot in den hohen Norden. Nördlicher geht es gar nicht mehr. Richtig: Wir fliegen zum Nordpol.
Foto: Keystone; Martin Jakobsson.
Während einer Nordkorea-Reise habe ich unter den Flugverrückten der Gruppe von diesem Flug gehört. Und es ist eigentlich gar nicht so verrückt:
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Sportliche Ferien – ein Resumé
Kategorien: Norwegen, Reiseberichte & Insider
Wir machen uns nicht jeden Tag auf eine Wanderung, obwohl wir schon fast süchtig auf die Hügel und deren Aussicht sind. Die Dörfer mit ihren Rorbu-Häuschen sind auch wunderschön. Diese dienten früher von weit herkommenden Fischern als Wohnstätte. Die Häuschen sind rot angestrichen und aus Holz. Früher standen fast alle auf Pfählen im Meer. Damals stanken die Häuschen nach Fisch – die Touristen, die heute in den renovierten oder neu erstellen Häuschen übernachten, mögen es geschmacklich etwas zivilisierter.
In Henningsvaer, das über mehrere Brücken per Auto erreichbar ist, soll es eine sehr gute Kletterschule haben (die Nord Norsk Klatreskole), erzählt uns ein Besucher in einer Fotogalerie in Svolvaer auf. Kletterer sehen wir in dieser Region tatsächlich mehrere. In Henningsvaer hat es auch ein schmuckes, kleines Café, das eigentlich eine Kerzenwerkstätte ist.
Inseldörfchen Henningsvaer mit Hafen.
In Henningsvaer.
Als besonders sehenswert finden wir auch Hamnoya und Reine auf der Insel Moskenesoya. Hier haben wir ebenfalls einige romantische Rorbu-Häuschen gesehen.
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Schlüsseltausch mit Fremden
Kategorien: Norwegen, Reiseberichte & Insider
Nach dieser anstrengenden Wanderung sind wir für das Highlight unserer Ferien bereit: Die Wanderung auf den 788 Meter hohen Matmora, ein relativ hoher Gipfel auf den Lofoten. Wir planen genügend Zeit ein, da die Wanderung eine Streckenwanderung ist und man am Ende circa2 Stunden auf einer geteerten Landstrasse zum Ausgangspunkt zurücklaufen muss. Autostopp ist wegen des spärlichen Verkehrs schwierig.
Eine Aufwärmphase ist uns vergönnt, wir kommen gleich beim ersten Teil mächtig ins Schwitzen: Es geht steil einen schmalen Weg durch einen Wald hinauf, danach kommen wir in weniger als einer Stunde auf eine kleine, saftige Hochebene, die Rangeldalen. Weiter hinten taucht ein kleiner See auf. Doch den lassen wir rechts liegen und nehmen den Aufstieg auf den Matmora in Angriff. Der ist nicht ohne: Über Stock und Stein geht es mehr als zwei Stunden steil hinauf. Nach jedem Höhenmeter öffnet sich das großartige Panorama.
Nordpollen: der Ausgangspunkt der Wanderung.
Sicht auf die Rangeldalen.
Über immer mehr Bergspitzen und Pässe sehen wir, je höher wir steigen. Dahinter tauchen weitere kleine Seen auf. Langsam verschwindet dafür der Nordpollen, ein Seitenarm des Vatnfjords, von dem wir losgezogen sind.
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Weisse Sandstrände müssen verdient sein
Kategorien: Norwegen, Reiseberichte & Insider
Auf die nächste Wanderung (hier lest ihr, was wir bisher auf den Lofoten erlebt haben) freuen wir uns besonders, denn sie wird im Wanderführer mit “Strände von karibischer Schönheit” beschrieben. Der Weg zu diesen Stränden lässt uns allerdings beinahe verzweifeln. Wir parken unser Auto bei Marka auf der Insel Moskenesoya und wandern los. Zuerst über sumpfiges Gebiet und weichen Boden in ein Tal mit dem Markavatnet hinein.
Anfang der Wanderung im Tal des Markavatnet.
Danach wird es beschwerlich: Wir müssen uns durch einen mannshohen Erlen- und Birkenwald kämpfen – für grosse Menschen ungeeignet: Ab und an müssen wir uns bücken, um zwischen den Ästen hindurchzukommen. Wer beweglich und gelenkig ist, dem macht das Spass. Es empfiehlt sich, dem Vordermann nicht zu nahe zu folgen – ausser man möchte ein Gesichtspeeling der anderen Art, bestehend aus Ästen, die einem ins Gesicht klatschen.
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Wandern auf nordischen Trauminseln
Kategorien: Norwegen, Reiseberichte & Insider
Aller Anfang ist schwer – und abenteuerlich!
Zwei nach Wandern lechzende Schweizerinnen auf den Lofoten in Norwegen: Wir freuten uns auf die wunderschöne nordische Landschaft. Doch dass die Wanderungen auf der Inselgruppe teilweise abenteuerlich werden sollten, damit hatten wir nicht gerechnet…
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Unsere Reise beginnt in Tromsö, wo wir ein Auto für unsere zehntägige Lofoten-Tour gemietet haben. Von dort fahren wir, verteilt auf zwei Tage, zu den Lofoten und unserem ersten auserwählten Campingplatz. Der “Lyngvær Lofoten Bobilcamp” bei Kleppstad ist circa 20 min. mit dem Auto vom Hauptort Svolvaer entfernt.
Wir kehrten nach drei Nächten “fremdcampen” auf diesen Campingplatz zurück, da wir von dort aus eine Wanderung unternehmen wollten. Drei Mal hintereinander entschieden wir uns dann, eine zusätzliche Nacht hier zu bleiben. Er ist nämlich auch der Schönste, Freundlichste und Sauberste. Täglich stehen wir also im Empfangshäuschen und sagen immer das gleiche Sätzchen: “We would like to stay one more night…”
Erster Gipfel nach verkorkster Premiere
Unser erster Wanderversuch auf den Lyngvaerfjellet scheitert kläglich. Dass wir dabei von etlichen Campingplatz-Besuchern aus der Ferne beobachtet wurden, erfahren wir ein paar Tage später. Nicht ganz schadenfreudig fragen sie uns, wie denn unsere Wanderung gewesen sei. Pha, Wanderung? Wir schafften es ein paar wenige Höhenmeter hinauf und gaben ernüchtert auf: Wir hatten, ganz naiv, einen Wanderweg erwartet. Wanderwege, das lernen wir ziemlich schnell, sind in Norwegen Luxus und nicht Standard.
Sicht auf den Campingplatz von unserem ersten “Wanderausflug”.
Gimsoystraumen von der Kleppstadheia aus.
Für unsere erste vollständige Wanderung nehmen wir die Kleppstadheia in Angriff. Wir fahren nach Kleppstad und parken das Auto. Zuerst wandern wir auf einem bezaubernden, weichen Pfad durch einen halbhohen Birkenwald und können schon bald die Brücke über den Gimsoystraumen bewundern. Weiter oben durchqueren wir zuerst eine Geröllhalde und sagen später oberhalb der Baumgrenze den weidenden Schafen “Guten Tag”.
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