6 Artikel in der Kategorie Peru.

Von B. Jäger-Dabek am 13. Oktober 2011 um 7.00 Uhr
Kategorien: Peru

Mit Fug und Recht wird Peru als für Reisende besonders interessantester Andenstaat gesehen: Kulturgüter mit hohem Wert und eine Naturvielfalt, die ihresgleichen sucht, sorgen dafür, dass hier jeder auf seine Kosten kommt.


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Peru grenzt im Norden an Kolumbien und Ecuador, erstreckt sich von der Pazifikküste nach Osten bis ins Amazonasbecken hinein und grenzt dort an Brasilien. Im Südosten liegt Peru benachbart zu Bolivien, im Süden zu Chile. Die Küstenzone am Pazifik besteht südlich von Lima überwiegend aus Wüstenarealen mit hohen Dünen. Die Dürre der Grenzregion zu Chile ist noch stärker: Hier dehnt sich die Atacama, die trockenste Wüste der Erde, bis nach Chile hinein aus.

Die Atacama-Wüste. Foto: WikimediaCommons; Angelica Jacobi.

Nach Osten folgen den Küstenwüsten die Sierra mit den Höhenzügen der Anden und dem höchsten Berg Perus, dem 6.768 Meter hohen Huascaran. Östlich schliessen sich den Anden die Selva genannten dichten Regenwaldgebiete an.

Genauso vielfältig wie die Landschaften sind Flora und Fauna Perus. Peru hat den grössten Artenreichtum an Vögeln überhaupt, es gibt über 1.800 Arten, mehr als in Europa und Nordamerika zusammen. Den Schutz dieser Vielfalt garantiert die peruanische Verfassung, rund 15 Prozent der Landesfläche stehen unter Schutz.
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Von Rico Wyder am 8. April 2011 um 9.00 Uhr
Kategorien: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Ecuador, Peru

Mikey aus London hat dieses Video nach seiner siebenmonatigen Reise als Rucksacktourist in Südamerika zusammengeschnitten. Bei mir lösen solche Videos gleich Fernweh aus!
Seine Reise ging im Uhrzeigersinn von Kolumbien über Venezuela, Surinam und Französisch Guyana hinunter bis zu den Falkland Inseln und dann wieder hinauf über Chile bis nach Equador.

Dieses Video ist nicht sein einziges. Auf seiner Webseite CoolTravelVids.com publiziert er seine unterhaltsamen und manchmal auch sehr witzigen Episoden (wie diese hier). Alle Videos sind auch über seinen Youtube-Kanal abonnierbar. Gute Unterhaltung!

Von Gabriela Rolli am 14. April 2009 um 7.00 Uhr
Kategorien: Peru, Reiseberichte & Insider

Huacachina liegt einige Kilometer westlich der Stadt Ica in Peru. Der Ort ist, aufgrund der Oase Laguna de Huacachina und der sie umschliessenden Dünen, eine der touristischen Hauptattraktionen Perus. Die braune Brühe hat uns allerdings ziemlich erschreckt. Früher nutzte man die Oase, die von einem unterirdischen Andenfluss gespeist wird, noch als Heilbad. Das kann man heute nicht mehr. Auch nimmt der Wasserspiegel stetig ab.

Nach Heilbad sieht diese Oase nicht mehr aus. Foto: Gabriela Rolli

Nach Heilbad sieht diese Oase nicht mehr aus. Foto: Gabriela Rolli

Ebenfalls erstaunt waren wir über die vielen Hotels und Restaurants, die es hier draussen in der Wüste gibt. Natürlich, Huacachina ist sehr touristisch, aber mit diesem Ansturm hätten wir dann doch nicht gerechnet. Kaum angekommen, mieteten wir ein Sandboard an einem der vielen Stände. Eigentlich sind die Sandboards alles ausgediente Snowboards aus Europa und Amerika.
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Von Stefanie Theil am 17. April 2008 um 13.30 Uhr
Kategorien: Peru, Reisetipps

Flughafen von Lima

Zu Peru fällt mir folgendes Erlebnis ein: Ich wollte per Bus von Ayacucho nach Cusco im Andenhochland fahren. Diese Strecke wurde vor Ort von mehreren Busgesellschaften angeboten. Jedoch variierten nicht nur die Ticketpreise sondern auch die Angaben zur Reisedauer. Ein Busunternehmen veranschlagte für die Fahrt 15 Stunden, ein anderes 31 Stunden und bei einem dritten Anbieter erhielt ich die Auskunft, dass man das gar nicht vorhersagen könne, da in der Regenzeit gelegentlich Schlammlawinen die Strassen blockieren. Kurzerhand entschied ich mich fürs Flugzeug und buchte in einem unscheinbaren Geschäft für damals rund 40 Dollar ein Ticket. Am nächsten Tag brachte mich ein Taxi zu einer kleinen Startbahn, auf der aber kein Flugzeug zu sehen war. Man hat mich reingelegt, war mein erster Gedanke. Dann landete aber tatsächlich eine Propellermaschine vor meinen Augen. Ich bestieg das Flugzeug, in dem gerade einmal Platz für eine Schulklasse war und ein paar Minuten später schaute ich mir die Anden von oben an. Es verging kaum eine Stunde, dann wurde meine Flexibilität hinsichtlich des Transportmittels belohnt: Ich landete sicher in Cusco.

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Von Gabriela Rolli am 29. Januar 2008 um 13.30 Uhr
Kategorien: Peru, Reiseberichte & Insider

Auf der Suche nach einer Verbindung von Cusco nach Machu-Picchu wurde der Inka-Pfad 1911 entdeckt. Der Weg beginnt karg und trocken an der Talsohle des Urubambaflusses, führt hoch durch ursprüngliche Polylepiswälder, endet in einem moosbewachsenen Nebelwald und ist heute die bekannteste und beliebteste Wanderung in Peru.

Machu Picchu

(Foto: Keystone / Karel Navarro)

Verlassen während der spanischen Eroberung und Jahrhunderte lang begraben unter wildwucherndem Regenwald, ist der Inka-Pfad, mit Machu Picchu als Endziel, der meistbegangene Weg Südamerikas. Vier Tage dauert die Wanderung, die am Ufer von Rio Urubamba, nahe Cusco, beginnt.

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Von Stefanie Theil am 15. Januar 2008 um 8.00 Uhr
Kategorien: Chile, Peru, Reiseberichte & Insider

Ein Tag ohne Pisco ist für Chilenen und Peruaner wie ein Tag ohne Sonnenschein. Längst hat sich der Weinbrand sowohl in Chile als auch in Peru als Nationalgetränk durchgesetzt und wird nahezu auf jeder Party und bei jedem Apéro gereicht. In welchem der beiden Länder der Pisco tatsächlich das erste Mal getrunken wurde, ist nach wie vor nicht zweifelsfrei geklärt. Eine köstliche Variante des seit 1920 bekannten Getränks ist der Pisco sour. Er wird mit drei Teilen Pisco, je einem Teil Limettensaft, Zuckersirup und Ei gemixt. Bei der letzten Zutat muss man sich ein bisschen überwinden und die heilige Regel aller Reisenden – im Ausland kein rohes Ei zu essen – überwinden, denn es sei hiermit versichert: Ohne Ei kein ordentlicher Pisco. Also Augen zu und durch!

Wer vom Pisco nicht genug bekommen kann, sollte sich die Pisco-Plantagen südlich der Atacama-Wüste anschauen. Hier wartet ein wahres Wunder auf den Besucher: Mitten in kahlster Landschaft mit schroffen Felsen tut sich das Elqui-Tal auf, in dem die Trauben für den Pisco reifen. Es zieht sich an den Andenhängen entlang bis zum Pazifik. Hier kann man Pisco direkt vom Abfüller kaufen. Glücklicherweise ist Pisco mittlerweile auch in den Regalen grösserer Einkaufsketten vertreten. Ein Wermutstropfen bleibt aber dennoch: Zu Hause schmeckt Pisco natürlich längst nicht so gut wie in Südamerika!