4 Artikel in der Kategorie Tschechien.

Von Rico Wyder am 25. Dezember 2011 um 12.00 Uhr
Kategorien: Deutschland, Schweiz, Spanien, Tschechien, Ukraine, Venezuela

Wäre ich über die Festtage nicht in der Schweiz, so hätte ich wohl keinen Weihnachtsbaum und schlüfte bei 30 Grad Drinks irgendwo am Strand in meiner derzeitigen Heimat Singapur. Gefeiert wird Weihnachten fast rund um den Globus, und hat überall seinen kleinen lokalen Einschlag.

Die Webseite “Tripwolf” hat sich aufgemacht und nach den bizarrsten Weihnachtstraditionen auf dieser Welt gesucht. Das Resultat berichtet von trinkenden Dänen, Inlineskating in Venezuela und von der deutschen Weihnachtsgurke.

Foto: WikimediaCommons; Richard Huber.

Eine mir unbekannte Tradition war der Tio de Nadal. In dem aus den Pyrenäen stammenden Brauch füttert die Familie während der Weihnachtszeit einen Holzhund (natürlich symbolisch). An Weihnachten wir der zuvor stets zugedeckte, verwöhnte Hund von den Kindern mit Stöcken gehauen, bis ihm Süssigkeiten aus dem Hintern fallen. Bizarr… bizarr.
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Von B. Jäger-Dabek am 24. Februar 2011 um 8.35 Uhr
Kategorien: Reisetipps, Tschechien

Schon im 9. Jahrhundert kamen erstmals jüdische Kaufleute nach Prag und begründeten die mehr als tausendjährige jüdische Kultur in der heutigen Hauptstadt Tschechiens. Im 12. Jahrhundert wurde bereits von einem lebhaften jüdischen Gemeindeleben vor den Toren Prags berichtet. Und die jüdische Gemeinde wuchs weiter, auch wenn die Lebensverhältnisse in dem den Juden einzig erlaubten Wohnviertel sehr beengt waren. Obwohl Juden vom gesellschaftlichen Leben weitgehend ausgegrenzt blieben, erlebt Prags jüdische Gemeinde im 16. Jahrhundert ihre Blütezeit.

Erst 1850 wurde die damals sogenannte Judenstadt von Prag eingemeindet. Josefov, auf deutsch: Josefstadt, hiess nun Prags neuer, fünfter Stadtteil nach Kaiser Joseph II., der den Juden 1781 ein Toleranzpatent ausgestellt hatte. Noch immer aber lebte die jüdische Gemeinde in ihrem engen, ummauerten Ghetto mit den Einlasstoren. Erst 1822 wurde das letzte Tor abgerissen. Der Grossteil von Josefstadt wurde ab Ende des 19. Jahrhunderts bis 1913 geschliffen. Die Hygienischen Verhältnisse in dem eng bevölkerten Viertel wurden untragbar. Es war die Zeit, in der viele grosse Städte wie beispielsweise Hamburg von Choleraepidemien und ähnlichen Plagen heimgesucht, die ihren Ausgang durchwegs in solchen Stadtvierteln gehabt hatten.
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Von B. Jäger-Dabek am 30. April 2009 um 8.00 Uhr
Kategorien: Reiseliteratur, Tschechien

Überall in Prag trifft man auf Spuren von Franz Kafka. Harald Salfellner, österreichischer Autor und Verleger, fand auf seinen vielen Spaziergängen durchs Goldene Prag immer wieder Plätze, die für das Leben des Schriftstellers von Bedeutung waren. Nun hat er sie kompakt und griffig in einem Buch zusammengestellt.
So erzählt Salfellner, der seit Jahren in Prag lebt, vom Geburtshaus Kafkas und der Atmosphäre, die dort herrschte. Oder von Kafkas Arbeitsplatz bei der Arbeiter-Unfall-Versicherungsanstalt. Auch von der Karlsbrücke und ihrer Bedeutung für Kafka ist zu lesen; sie ist Handlungsort in einigen seiner Werke, etwa in “Die Beschreibung eines Kampfes”. » weiterlesen

Von Stefanie Theil am 25. März 2008 um 13.30 Uhr
Kategorien: Reisetipps, Tschechien

Wer bei einer Reise nach Tschechien gleich an Schlaglöcher und Schleichzüge denkt, hat sich ein wenig getäuscht. Klar sind die dort auch zu finden, aber insgesamt funktioniert das Verkehrssystem des Landes besser als unsereins annimmt.

Mit dem Auto
Tschechiens Strassennetz ist im Allgemeinen gut ausgebaut. Für die Benutzung von Autobahnen und vierspurigen Schnellstrassen muss man eine Mautvignette erstehen und diese an die Frontscheibe kleben. Am besten, man rüstet sein Auto gleich am Grenzübergang damit aus.

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