17 Artikel in der Kategorie Türkei.

Von Rico Wyder am 21. Mai 2012 um 9.00 Uhr
Kategorien: China, Griechenland, Indonesien, Länder, Reisetipps, Türkei

Als die Menschheit noch keine Sesselbahnen, Helikopter und Flugzeuge hatte, war es eine gewaltige Herausforderung einen Berg zu erzwingen. Priester und Mönche fanden in der Höhe nicht nur Schutz vor Angreifern, sondern auch die nötige Abgeschiedenheit und Ruhe, um über das Leben zu sinnieren. Sie bewiesen ein gutes Händchen, die richtigen Orte auszuwählen. Viele dieser Bauten ziehen noch heute viele Besucher an, wenn auch diese vielmehr Touristen als Pilger sind.

Von Europa bis Asien verblüffen Klöster und Tempel, die fernab von Dörfern und mit nur wenigen technischen Hilfsmittel erbaut wurden. Ich habe einige meiner Favoriten zusammengestellt.

Die Méteora-Klöster, Griechenland


Bild: Marcin Grabski // CC 2.0

Die Metéora-Klöster (griechisch für “in die Höhe heben”) scheinen über die Ebenenen von Thessalien regelrecht zu schweben. Die insgesamt 24 Klöster und Eremitagen sind alle in gleichermassen schwindelerregender Höhe gebaut und gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Das Bild (siehe oben) zeigt das Kloster Rousánou, welches noch immer bewohnt ist und besichtigt werden kann. Dasselbe gilt für die Klöster Metamórphosis, Varlaám, Agía Triáda, Agios Stéfanos und Agios Nikólaos Anapavsás. Genauso sehenswert sind übrigens auch die Klöster rund um den Berg Athos in Makedonien.
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Von B. Jäger-Dabek am 24. Januar 2012 um 9.10 Uhr
Kategorien: Reisetipps, Türkei

Das “Ciragan Palace Kempinski Hotel” in Istanbul ist eines der Hotels, die sehr schnell zur Legende wurden. Und das obwohl der Grandhotel-Betrieb hier noch gar nicht so lange läuft. Neben dem überragenden Service ist es vor allem die die Kombination aus Lage und Bauwerk, die das Hotel zu etwas ganz Besonderem machen. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken.)

Das “Ciragan Palace Hotel” ist am europäischen Bosporus-Ufer zwischen den Stadtteilen Besiktas und Ortaköy gelegen, nur rund vier Kilometer vom Taksim-Platz entfernt, auch zum Atatürk-Flughafen sind es nur 30 Kilometer.
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Von B. Jäger-Dabek am 6. Juli 2011 um 6.00 Uhr
Kategorien: Reisetipps, Türkei

Lykische Küste nennt man den Abschnitt zwischen Antalya und Köycegiz im Süden der Türkei. Die Schönheit Lykiens rühmte schon Homer in seiner “Ilias”. Kein Geringerer aber als Musta Kemal Pascha, der Atatürk genannte Begründer der Türkei war es, der die lykische Küste “die schönste Landschaft der Türkei” nannte. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken!)

Tatsächlich wird sich auch kaum ein Reisender dem Zauber der zerklüfteten Küste mit den versteckten Buchten, den feinen Sandstränden und dem glasklaren türkisfarbenen Wasser, den gewaltigen Dünengebilden und duftenden Pinienwäldern entziehen können. Dazu liegt das alles vor der atemberaubenden Kulisse der auch im Sommer schneebedeckten Gipfel des Taurus-Gebirges.
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Von B. Jäger-Dabek am 25. Februar 2011 um 8.00 Uhr
Kategorien: Reisetipps, Türkei

Topkapi? Da gab es doch diese herrliche Filmkommödie mit Melina Mercouri, Maximillian Schell und Peter Ustinov? Stimmt, und um genau diesen Topkapi-Palast in der türkischen Hauptstadt Istanbul geht es hier!

Einst war der Topkapi-Palast das Machtzentrum des Osmanischen Reichs, das sich in seiner Blütezeit über Nordafrika genauso erstreckte wie über den Balkan bis kurz vor Wien. Erbaut wurde er ab 1462 und war im Hauptteil 16 Jahre später fertig. So lange der Palast bis 1865 Regierungssitz der Osmanen blieb, wurde eifrig weiter an- und umgebaut. Bis zu 5’000 Menschen lebten hier zur Zeit der osmanischen Sultane, die Grundfläche beträgt fast 70’000 Quadratmeter, eine fünf Kilometer lange Mauer mit 28 Wehrtürmen umschloss das Areal.
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Von B. Jäger-Dabek am 24. August 2010 um 8.30 Uhr
Kategorien: Türkei

Antalya, das quirlige Traumziel mitteleuropäischer Urlauber an der türkischen Riviera, bietet nicht nur im Sommer tolle Urlaubsmöglichkeiten an schier endlosen Sandstränden. Wer die Sommerhitze fürchtet, kommt am besten im Frühjahr oder Herbst, denn selbst die Einheimischen ziehen dann lieber in die Frische der Berge. Es ist das nahe Taurus-Gebirge, das nicht nur eine traumhafte Kulisse für den Badeurlaub am schier endlosen Sandstrand bietet, sondern die Gegend ideal für Aktivurlauber macht. Wo sonst in touristisch gut erschlossenen Regionen des Mittelmeers kann man schon während eines Urlaubs in den Wintermonaten bis April Skifahren und am Strand relaxen und baden.

Die traumhaft auf einem Felsplateau gelegene Stadt mit ihren rund 700’000 Einwohnern ist das wirtschaftliche, kulturelle und auch touristische Herz der türkischen Südküste und blickt auf eine lange Geschichte zurück. Erstmals erwähnt wurde Antalya bereits im 2. Jahrhundert vor Christi als Attalia, eine Gründung des Königs Attalos II. von Pergamon. Später hinterliessen Römer, Byzantiner, die Seldschucken und schliesslich die Osmanen ihre Spuren in der Provinz.


Der Hafen von Antalya. Foto: Wikimedia Commons; JuergenL.

Besonders sehenswert ist die Altstadt Kaleici mit ihrem faszinierenden Gewirr von Gassen, an denen noch viele traditionelle osmanische Holzhäuser stehen, die bis heute von der Teilen der alten Stadtmauer umschlossen sind. Das Viertel, das an den Hafen grenzt, ist nicht nur das quirlige orientalische Zentrum der Stadt mit vielen kleinen Läden, Verkaufsständen, Kaffeehäusern und Restaurants. Benachbart ist das Basarviertel. Abends bieten sich vor allem die Fischrestaurants mit ihren Terrassen am Meer zum gemütlichen  Abendessen an.

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Von Rico Wyder am 20. Juli 2010 um 8.00 Uhr
Kategorien: Reisetipps, Türkei

Develi

Wer Fenerbahçe Istanbul hört oder liest, denkt grundsätzlich einmal an Fussballclub, vielleicht noch an Christoph Daum oder emotionale Fans. Im Distrikt Kadıköy auf der asiatischen Seite von Istanbul liegt der Stadtteil Fenerbahçe mit seinem berühmten Fussballstadion Şükrü Saracoğlu. Der Stadtteil hat aber noch weitaus mehr zu bieten. Eine Bekannte führte mich hier an einem Sonntagnachmittag aus und versprach mir ein üppiges, türkisches Mahl. Als ich das hörte, habe ich selbstverständlich den ganzen Morgen gefastet.

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Von Stefanie Theil am 5. Mai 2010 um 15.00 Uhr
Kategorien: News, Türkei

FKK in der Türkei? Kaum vorstellbar – ist das Land doch muslimisch geprägt und Nacktbaden daher verboten. Doch jetzt lässt ein Hotel an der türkischen Riviera die Hüllen fallen.

Das “Adaburnu-Gölmar” eröffnet dieser Tage als Hotel für ausländische Nudisten. Die Gäste dürfen auf dem Gelände nackt sein, die umliegenden öffentlichen Strände sind davon aber ausgeschlossen. Am Strand direkt vor dem Hotel ist nur “oben ohne” erlaubt. Erst per Shuttlebus gelangen die Gäste zum hoteleigenen FKK-Strand.
Übrigens: Das Hotel wirbt zwar damit, das erste FKK-Hotel der Türkei zu sein, es gibt aber an der Südküste des Landes, in der Nähe von Antalya, schon seit 2002 eine Ferienanlage mit Nacktbade-Erlaubnis.

Update am 6. Mai 2010:
Türkische Behörden haben Baumängel an dem neuen Hotel festgestellt. Kann also sein, dass sich die Eröffnung noch ein wenig hinzieht. Noch ist aber nichts entschieden.

Von Rico Wyder am 19. März 2010 um 7.00 Uhr
Kategorien: Reisetipps, Türkei

kumbaraci_roof

Istanbul erstreckt sich wunderschön über den Bosporus. Ab seiner markanten Skyline konnte ich mich tagsüber und nachts kaum satt sehen. Beispielsweise auf der Terrasse des Topkapi-Palasts oder auch von Ortaköy ist der Blick auf Istanbul fantastisch. Zudem habe ich noch einen tollen Tipp für alle Nachtschwärmer. Wie wäre es mit Drinks oder einem guten Essen und dazu den Blick über die schön beleuchtete Stadt?

kumbaraci

Über eine Seitengasse von der Station “Tünel”, wo man schon keine Bar mehr vermuten würde, findet man den kleinen Eingang zum “Leb-i Derya”. Ich dachte zuerst, die Bar liegt im Erdgeschoss – was auch ganz schön gewesen wäre. Per Aufzug fährt man in dem schmalen Haus in die oberste Etage. An der Garderobe vorbei, hat man dann die Wahl: Bar oder Restaurant. Das Leb-i Derya bietet neben einem atemberaubenden Ausblick ein angenehmes Ambiente, gute Drinks und eine tolle Küche. Die Bedienung war äusserst freundlich und die Preise waren zudem auch ganz in Ordnung.Ein wirklicher Geheimtipp mitten in Istanbul.

Von Rico Wyder am 11. Februar 2010 um 16.00 Uhr
Kategorien: Reiseberichte & Insider, Türkei

Ortaköy Moschee
Blick auf Ortaköy. Foto: Daniela Hernández

Nach meinem Stadtrundgang mache ich mich auf den Weg nach Ortaköy im Distrikt Beşiktaş. Mit dem Tram und danach mit dem Taxi ist man schnell in dem ehemaligen kleinen Dorf, das mittlerweile komplett mit Istanbul verwachsen ist. Auf der europäischen Seite gelegen, ist es bekannt für seine schöne Aussicht auf den Bosporus, auf die Anatolische Seite und auf die Ortaköy-Moschee. Zudem ragt über einem die schöne grosse 1. Brücke hinüber nach Asien.

Ortaköy ist sehr kosmopolitisch. Schon zu byzantinischen Zeiten wohnten hier Juden, Griechen und Armenier beieinander. Im 16. Jahrhundert regte der ottomanische Sultan Süleyman I. die türkischen Bewohner auch dazu an, sich auch in Ortaköy niederzulassen. Noch heute ist Ortaköy ein Schmelztigel unterschiedlicher Kulturen und Religionen. Neben der Ortaköy-Moschee können auch die orthodoxe Kirche und die Synagoge besucht werden. Alle drei Bauten stehen unmittelbar nebeneinander.

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Von Rico Wyder am 10. Februar 2010 um 7.30 Uhr
Kategorien: Reisetipps, Türkei

Nach meinem Besuch im Topkapi-Palast, der Hagia Sophia und der Blauen Moschee mache ich mich auf den Weg in Richtung der beiden berühmten Basare von Istanbul. Dies sind der Grosse Basar und der ägyptische Gewürzbasar. Beide Orte sollte man besuchen und zusehen, dass man nicht zuviel einkauft.

Auf dem Weg der Tramstation Sultanahmet quer durch die Gassen der Stadt mache ich an einigen Orten halt und probiere türkische Spezialitäten (inkl. feinen Süssigkeiten). Das Ganze runde ich mit einem Kaffee in einer amerikanischen Kette ab. Asche auf mein Haupt, doch ich brauchte einen gratis Internetzugang. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken!)

Nach dieser Pause gelange ich also zum Grossen Basar. Der Markt ist wie ein kleines, überdachtes Dorf mit vielen Eingängen. Die Orientierung ist auch schnell weg, wenn man sich nicht an die grossen, geraden Gassen hält. Das macht aber nichts. Der Basar ist ein toller Ort, um stundenlang herumzuschlendern. Ich kann mir vorstellen, dass dieses Vergnügen im Sommer mit den Massen an Touristen schnell verschwindet.

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