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363 Artikel in der Kategorie Reiseberichte & Insider.
Tipps für Madeira
Kategorien: Portugal, Reiseberichte & Insider
Die Atlantikinsel Madeira gehört politisch zu Portugal, geografisch betrachtet hingegen liegt sie Afrika am nächsten. So beträgt die Entfernung zu Marokko nur 500 Kilometer, die zum portugiesischen Festland ganze 900. Auf einer Fläche von 741 Quadratkilometern leben rund 230.000 Einwohner, die meisten von ihnen in der Hauptstadt Funchal. (Fotos zur Vergrösserung einfach anklicken.)
Hier ein paar Tipps, was man gesehen und gemacht haben sollte:
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Das chinesische Neujahrsfest
Kategorien: China, Reiseberichte & Insider
Etwa zwei Wochen vor dem Fest liefen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Rote Blumen säumen seitdem die Alleen und Häusereingänge, Lampions hängen an den Fassaden oder in Bäumen, und überall sieht man Flaggen. Heute nun beginnt es: das chinesische Neujahrsfest!
Es wird auch als “Frühlingsfest” oder “Mondneujahr” bezeichnet und leitet nach dem chinesischen Kalender das nächste Jahr ein: diesmal steht es im Zeichen des Wasserdrachens.
Alle sind auf den Beinen. Millionen von Menschen reisen per Zug, Bus, Flugzeug oder Auto quer durch das Land der Mitte. Für viele Chinesen, die in den Städten arbeiten, ist es die einzige Möglichkeit, ihre Familien auf dem Land zu besuchen.(Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken.)
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Ein Wochenende in Kopenhagen
Kategorien: Dänemark, Reiseberichte & Insider
Von der Grösse her ist Kopenhagen perfekt für einen Städtetrip: Wenn man sich ranhält, hat man in zwei Tagen das Wichtigste gesehen. Zudem kann man mit einem zentral gelegenen Hotel alles zu Fuss meistern. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken.)
Die Highlights:
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Laue Nächte in Athen
Kategorien: Griechenland, Reiseberichte & Insider
Mein Freund F.S. hatte die glorreiche Idee, Silvester in einem der Ursprungsländer der Eurokrise zu feiern. Gesagt, getan. Am Athener Flughafen bestiegen wir den 95-er Bus in die Stadt, doch man warf uns schon vor der Abfahrt wieder raus, weil wir schwarz eingestiegen waren. Also lösten wir für je 5 Euro unsere Tickets und nahmen den nächsten – um zerknirscht festzustellen, dass die Kontrolle diesmal ausblieb… Im Nachhinein fanden wir heraus, dass der Zug sowieso die billigere und schnellere Variante gewesen wäre. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken.)
Auf unserer ersten Stadterkundungs-Mission spazierten wir via Einkaufsmeile zum Fuss des Lykabettus und fuhren für 7 Euro per Standseilbahn auf den 277 Meter hohen Gipfel. Von dort aus hatten wir den perfekten Blick über Athen und entschieden uns, zum antiken Panathinaiko-Stadion weiterzumarschieren, das wir aber aufgrund der Eintrittsgebühr nur von aussen bewunderten.
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Wilde Tiere und traumhafte Strände auf Tioman
Kategorien: Malaysia, Reiseberichte & Insider
Ob wir uns vor den Waranen fürchten müssen, fragten wir den Mann an der Hotel-Rezeption, kurz bevor wir uns zu einer Wanderung in den Urwald aufmachen wollten. “Nein”, sagte dieser. “Aber vor den Königskobras, Pythons, Vipern und den anderen giftigen Schlangen, auf die ihr treffen werdet.” Das war’s dann mit unserem Vorhaben. Eingeschüchtert beschlossen wir, den Ausflug bleiben zu lassen und lieber eine Tour zu buchen. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken)
Tioman liegt 32 Kilometer vom östlichen Festland Malaysias entfernt inmitten eines Meeresschutzgebiets. Auch das Innere der Insel steht unter Naturschutz. Deshalb trifft man auf der Insel und beim Schnorcheln auch auf viele Tiere, die angenehmer sind als Schlangen – zum Beispiel Meeresschildkröten, Eidechsen, Affen, Hauskatzen und die bereits erwähnten Warane. Deren Biss ist zwar giftig, doch wir haben die Warane auf Tioman (die frei in der Hotelanlage herumliefen) als eher scheu erlebt.
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Städtetrip nach Hongkong
Kategorien: China, Reiseberichte & Insider
Als uns meine Eltern Mitte November in Xiamen besuchten und mir von der vorweihnachtlichen Stimmung in der Schweiz berichteten, fiel mir erst auf, dass ja bald Weihnachten ist und man davon hier gar nichts merkt. Die meisten Chinesen sind Buddhisten oder Taoisten und feiern keine Weihnachten. Ich kann mir Weihnachten hier auch irgendwie nicht vorstellen, da man in Xiamen noch oft im Bikini am Strand sitzen kann.
Auch als meine Eltern ankamen und es kühler und regnerischer wurde, wollte bei mir noch keine Weihnachtsstimmung aufkommen. (Nach ihrer Heimreise war der Himmel übrigens wieder tagelang strahlend blau!) Das einzig Weihnachtliche fand man in westlichen Restaurants, Hotels oder Läden: künstliche Bäume mit kitschigem Schmuck oder verzierte Fasaden mit Glitzerzeugs. Vor allem Starbucks wirbt mit seinen verzierten Christmas-Tassen und einer Weihnachtsedition an Kaffees und Weihnachtstees. Auch bei McDonald’s findet man Spuren weihnachtlichen Dekors. Aber sonst wähnt man sich eher in einem warmen Spätsommer in der Schweiz.
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Ein Nachtflug nach New York
Kategorien: Reiseberichte & Insider, USA
Foto: Guinnog // CC 3.0 Lizenz
Die Airline JetBlue ist nicht sehr vielen Europäern bekannt. In den USA ist sie jedoch allgegenwärtig und gehört zu den zehn grössten Billigfliegern der Welt. Mit über 160 Flugzeugen bedient die Airline praktisch alle Regionen in den USA. Ich nahm den Nachtflug von San Francisco nach New York. Alles klappte wie am Schnürchen.
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Die ersten Wochen in China
Kategorien: China, Reiseberichte & Insider
Als mein Freund mir verkündete, dass er in Xiamen ein Jobangebot bekommen hat, war mein erster Gedanke: “Wo zum Teufel ist denn das?!” Bei der Antwort “in China” musste ich erst mal schlucken. Allein wäre ich nie auf die Idee gekommen, nach China zu gehen. Viel wusste ich nicht über dieses Land und die Kultur. Vieles, was ich darüber gehört hatte, klang für mich ziemlich fremd und etwas merkwürdig. Nachdem ich mich aber ein bisschen schlau über Xiamen gemacht hatte, ging es mir schon um einiges besser: Xiamen zählt zu den saubersten Städten in China, liegt im Südosten – und am Meer.
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Bei meiner Ankunft war ich erst einmal überwältigt von der Grösse der Stadt und den vielen hohen Wokenkratzern. Mit einer Bevölkerung von rund 2.5 Mio Einwohnern zählt die Stadt zwar eher zu den kleineren in China, aber wenn man – so wie ich – in einem knapp über 10’000 Einwohner zählenden Ort aufgewachsen ist, empfindet man Xiamen schon als riesig. Beeindruckt war ich auch von unserer Wohnung im 25. Stock. Tolle Aussicht!
Schon nach kurzer Zeit gefiel es mir sehr gut hier! Und eigentlich hatte ich mir China etwas anders vorgestellt: laut, schmutzig, viele Leute, die auf engem Raum zusammen leben… So war ich denn auch positiv überrascht von Xiamen. Wobei man sagen muss, dass die Stadt nicht wirklich als eine “autentisch chinesische” Stadt bezeichnet werden kann und relativ “westlich” ist. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken!)
Was mir sehr gut an Xiamen gefällt, ist der Mix aus Stadt und Natur. Die Stadt hat viele Parks, Gartenanlagen, und nur etwa 15 Minuten ausserhalb des Zentrums befindet man sich schon mitten im Grünen. Das Zentrum Xiamens liegt auf einer Insel. Die Stadt wurde aber mittlerweile auch aufs Festland ausgeweitet.
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Trüffel und Tajarin
Kategorien: Italien, Reiseberichte & Insider
Das Piemont ist seit geraumer Zeit ein Geheimtipp für Weekend-Gourmets und Weinliebhaber. Besonders im Herbst, zur Trüffelsaison und Weinlesezeit, bietet sich die norditalienische Provinz für ein verlängertes Wochenende an. Die Weinregionen um Asti, Alba und Barolo präsentieren sich hügelig, die sanften Wellen über und über bezogen mit farbig leuchtenden Weinreben. Auf jeder Erhebung thront ein Dörfchen mit Kirche, Schloss oder Burg. Im Hintergrund ist bei gutem Wetter die – manchmal schon mit einer weissen Schneeschicht überzogenen – Alpenkette sichtbar.
Essen kann man ganz vorzüglich. Sogar in den unauffälligsten Lokalen, die von aussen nicht unbedingt vielversprechend aussehen, werden authentische, köstliche Speisen serviert. Zu den typisch piemontesischen Gerichten gehört natürlich der (sehr kostspielige) Trüffel, Tajarin mit Ragú, Kaninchen, Schmorbraten und verschiedene Antipasti. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken.)
Aus eigener Erfahrung kann ich das Ein-Sterne-Restaurant “San Marco” in Canelli empfehlen. Zu sechst verspiesen wir Tajarin (dünne Nudeln) mit weissem Sommertrüffel aus Alba für 140 Euro. Jeder Bissen hat sich gelohnt. Natürlich darf dazu ein lokaler Wein nicht fehlen. Je nach Vorliebe trinkt man Barolo, Barbera, Barbaresco oder ein Moscato.
Ausserordentlich gefallen hat es mir auch im “Da Felicin” in Monforte d’Alba. Vor allem die Vorspeisen waren sensationell abgeschmeckt und hätten sogar Lukullus ein wohlwollendes Lächeln abgerungen.
Rustikaler und zuweilen wie in einem Bienenhaus gehts in der “Ostu da Djun” in Castagnito zu und her. Man isst, was auf den Tisch kommt, der Wein wird aus Magnumflaschen kredenzt, und am Schluss nennt der Chef den – immer sehr fairen – Preis. Gibt man ein grosszügiges Trinkgeld, meint er: “Ich mache die Preise.” Einen Erfahrungsbericht könnt ihr hier lesen.
Zu guter Letzt möchte ich noch die “Cantina Schiavenza” in Serralungo d’Alba nennen. Bei schönem Wetter kann man auf der Terrasse oder unter dem grossen Magnolienbaum sitzen, die majestätische Burg und die umliegenden Hügelzüge als Nachbarn. Die Bedienung ist wie in allen genannten Lokalen überaus höflich und gastfreundlich. Es versteht sich von selbst, dass in allen vier Restaurants eine Reservation unerlässlich ist.
Fotos: Claudia Lambrich, Ristorante San Marco, Canelli
Österreich in Italien oder doch Italien in Österreich?
Kategorien: Familientipps, Italien, Länder, Reiseberichte & Insider
Das Südtirol vereint das Beste aus Österreich und Italien. Idyllische Bergwelten und gepflegte Hotels mit gemütlichem Alpenchic stehen mediterranem Flair in Meran und lukullischen Genüssen auf den Wochenmärkten gegenüber. Und gerade deshalb ist die nördlichste Gegend Italiens ideal für entspannte Ferien. Noch im September kann die Temperatur – selbst in höheren Lagen – die 30-Grad-Marke knacken.
Unsere Familienferien verbrachten wir in St. Leonhard in Passeier (ital.: San Leonardo in Passiria), einem 3500-Seelen-Dorf auf fast 700 m ü. M. Traumhaft ist nicht nur die Lage inmitten grüner Matten und felsiger Berge, sondern auch das Örtchen selbst. Der intakte Dorfkern besteht aus Riegelhäusern, alle geschmückt mit üppigen Geranien, in denen Gasthöfe, Pensionen, Delikatessengeschäfte und Weinhandlungen untergebracht sind. Als Mitbringsel eignen sich beispielsweise Kaminwurzen (ähnlich wie Landjäger) der Metzgerei “Klaus Hofer” oder ein guter Tropfen des Pseirer Weinladeles. Exzellenter Vertreter der Region ist der Lagrein, ein dunkler, fülliger Rotwein.
Erlebnisreich für Familien mit Kindern sind diverse Wanderungen. Empfehlenswert ist beispielsweise der Panoramaweg ab Grünboden-Hütte, die man ab Pfelders mit einer Gondelbahn erreicht. Der aussichtsreiche Weg führt hoch über dem Tal zur Faltschnal-Alm, wo in der gleichnamigen Hütte ein verboten guter Kaiserschmarrn mit Preiselbeeren serviert wird. Etwas Trittsicherheit ist gefordert, weil der Pfad teilweise recht schmal und steinig ist.
Einfacher zu begehen ist der Weg von Klammeben (erreichbar mit einer Seilbahn ab Saltaus) zur Hinteregg- oder Mahd-Alm. In beiden Almen werden lokale Gerichte und Getränke gereicht (Buttermilch probieren!).
Idyllisch und mit Kindern ideal sind die Waalwege. Ein Waal ist ein alter künstlicher Wasserlauf zur Bewässerung von Kulturgrund (ähnlich den Levadas auf Madeira). Von Saltaus zieht sich ein wunderschöner Waalweg bis Meran (ca. zwei Stunden Gehzeit) oder nach Schenna (ca. 1,5 Stunden Gehzeit).
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