386 Artikel in der Kategorie Reiseberichte & Insider.

Von Andrea Schmits am 11. Mai 2012 um 14.21 Uhr
Kategorien: Allgemein, Reiseberichte & Insider, Vietnam

Wenn man die Vietnam-Reise in Ho-Chi-Minh-City beginnt, ist es einfach, sich erstmal über den Tisch ziehen zu lassen: Wie überall wissen die Taxifahrer am Flughafen genau, dass die meisten Neuankömmlinge noch wenig Ahnung von der Landeswährung und den üblichen Preisen haben. So ging es auch uns: Die Währung Dong mit ihren vielen Nullen hat uns dermassen verwirrt (1 Million Dong sind 44 Franken), dass wir für die Fahrt ins Zentrum etwa doppelt so viel wie nötig bezahlt haben. Allerdings fühlt man sich in Vietnam nicht einmal unbedingt schlecht, wenn man abgezockt wird – denn für westliche Verhältnisse ist alles immer noch spottbillig. Trotzdem sollte man darauf beharren, dass der Fahrer den Taxameter anstellt.

Im Zentrum angekommen, kann man sich erstmal überfordert fühlen: Vom Verkehrschaos, den vielen Menschen, der Hitze – und all den Dingen, die man in der Stadt sehen möchte. Das ist gar nicht nötig: In nur ein bis zwei Tagen kann man die Sehenswürdigkeiten der Stadt gemütlich abklappern, die meisten sogar zu Fuss. Übrigens ist auch heute noch der Name Saigon für die Stadt geläufiger – kaum jemand sagt Ho-Chi-Minh-City. Das zentralste Quartier der Stadt heisst auch heute noch Saigon.

Diese Dinge sollte man nicht verpassen:
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Von Andrea Schmits am 10. Mai 2012 um 14.24 Uhr
Kategorien: Reiseberichte & Insider, Reisetipps, Vietnam

Ganz normaler Alltagsverkehr in Hanoi. Bild: Wikimedia Commons, User: Franzfoto.

Vor einigen Wochen bin ich aus Vietnam zurückgekehrt. Während zwei Wochen reisten wir von Ho-Chi-Minh-City im Süden nach Da Nang in Zentralvietnam. Mein Fazit liest sich wie eine einfallslose Postkarte: “Wunderschöne Natur, nette Menschen, tolles Essen, super Wetter. Wir kommen wieder!“

Doch obwohl ich bereits viele asiatische Länder besucht und in Singapur gelebt habe, konnte ich in Vietnam wieder neues dazulernen. Da wären etwa folgende Lektionen:
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Von Udo Habermann am 8. Mai 2012 um 15.56 Uhr
Kategorien: Italien, Reiseberichte & Insider, Reisetipps

Das berühmte Prada-Logo. Foto: iStock; Massimo Merlini

Wie in meinem Post Genussreise nach Mailand angekündigt, erzähle ich euch heute die Geschichte über das Prada Outlet Center in Montevarchi in der Nähe von Florenz.

In meiner Jugend war ich begeistert von einem Buch namens “Erewhon”, ein utopischer Roman des englischen Schriftstellers Samuel Butler. Erewhon ist ein Anagramm von nowhere (utopia eben), ähnlich wie George Orwell für seinen 1948 geschriebenen Roman den Titel 1984 gewählt hat. Butler setzt Grossbanken mit Kirchen gleich, in denen Geldgeschäfte wichtiger sind als Gottesdienste. Die Transaktionen vom Betreten des Prada Outlets bis zur Ankunft in Zürich kamen auch mir vor wie eine perfekt durchorchestrierte Zeremonie.

Space – so heisst das Outlet Center – öffnet unter der Woche um halb elf. Die meisten Kunden sind jedoch schon früher dort und ziehen, ähnlich wie bei der Schweizer Post, ein Nümmerchen. Das ist wichtig, um in der ersten Gruppe (Nummern 1 – 100) in die Verkaufshalle gelassen zu werden. Als wir um 10 Uhr ankommen, ist der Parkplatz schon ziemlich voll. Einige Kunden sind sogar mit Taxis aus Florenz angereist.
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Von Corinne Dubacher am 7. Mai 2012 um 15.00 Uhr
Kategorien: Länder, Reiseberichte & Insider, Reisetipps, USA

Bei Florida denkt man oft an Disneyland, Senioren und Spring-Break in Miami. Dabei hat Floridas Küste viel mehr zu bieten – nämlich wunderschöne, kilometerlange Strände. Drei davon möchte ich euch vorstellen. (Fotos zum Vergrössern einfach anklicken.)

Miami Beach / South Pointe Park – für Junge und Junggebliebene

In Miami South Beach treffen sich die Schönen und Reichen – und alle, die es werden wollen. Nebst unzähligen Clubs, Bars, Restaurants, Hotels und Shops vergnügt man sich an den unzähligen Stränden. Genau genommen sind es 16 Kilometer Sandstrand. Sehr zu empfehlen ist der Abschnitt von South Pointe bis zum Beginn des Ocean Drives, also am südlichsten Punkt von South Beach. Dort ist es meist nicht ganz so voll, das Publikum gemischt. Einheimische sonnen sich neben Urlauber. Und trotzdem ist man in fünf Gehminuten mitten im Geschehen.

Clearwater Beach – für Familien

Wer es nicht ganz so hektisch mag, fährt besser an Floridas Westküste. In rund 4.5 Autostunden von Miami erreicht man das kleine Städtchen Clearwater Beach mit seinem feinkörnigen, schneeweissen und sehr breiten Sandstrand. Ja, der Golf von Mexiko kann locker mit Stränden in der Karibik mithalten. Ich lag auf meinen Reisen an so manch schönem Strand, aber Clearwater Beach gehört definitiv zu meinen Favoriten. Ruhesuchende und Familien kommen in Clearwater Beach voll auf ihre Kosten. Hippe Clubs und Bars sind eher spärlich gesät.

SWISS fliegt von Zürich direkt nach Tampa, von dort ist es ein Katzensprung bis nach Clearwater Beach.
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Von Tamara Benz am 2. Mai 2012 um 15.00 Uhr
Kategorien: China, Reiseberichte & Insider

Die meisten Macao-Besucher kommen aus Hongkong für einen ein- oder zweitägigen Abstecher in die portugiesisch geprägte Stadt. Wir nahmen uns etwas mehr Zeit, nämlich drei Tage, und flogen direkt von Xiamen nach Macao.

Macao ist eine etwa 50 Kilometer westlich von Hongkong gelegene Sonderverwaltungszone China. Bis 1999 war sie portugiesische Kolonie. Heute gilt sie vor allem als eine Metropole des Glücksspiels. Kein Wunder, wird sie auch “Monte Carlo des Ostens” oder “Las Vegas des Ostens” genannt. Und so besuchten wir natürlich einige Casinos:

Grosse Unterhaltung

Doch ausser Zocken gibt’s in Macao noch einiges mehr zu tun. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Besuch einer der unzähligen Shows?

Wir haben uns beispielsweise die Show “House of dancing water” im Casino “City of Dreams” angeschaut. Mit atemberaubenden Stunts und Akrobatikeinlagen wird die Legende eines Königreichs dargestellt. Wählt man einen Sitz in den vorderen Reihen, wird man garantiert nass. Die Show ist nicht ganz günstig – für die mittelteuren Plätze bezahlten wir CHF 100.- pro Person -, sie lohnt sich aber sehr.
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Von Udo Habermann am 16. April 2012 um 8.00 Uhr
Kategorien: Reiseberichte & Insider, Sri Lanka

Ende Januar verbrachte ich knapp eine Woche im Südwesten der Insel Sri Lanka, die mit 65.610 km² ungefähr 1.5 mal so gross ist wie die Schweiz, aber fast dreimal soviel Einwohner hat. Unsere Reise begann in einem luxuriösen Hotel in der Hauptstadt Colombo. Da wollten wir uns schon mal von den Strapazen vor-erholen, die wir erwarteten.

Am ersten Tag organisierten wir in einem der zahlreichen Travel Offices unsere Rundreise mit Chauffeur. Wichtig: genügend Englischkenntnisse. Wir entschieden uns für folgende Tour: Unawatuna (zwei Nächte), Nuwara Eliya (eine Nacht) und Kandy (eine Nacht). Je nach Reisebüro, Standard der Hotels, des Autos und des Fahrers sowie je nach Länge der Reise und Verhandlungsgeschick kostet diese Art der Fortbewegung um die 60 bis 100 Dollar pro Tag. Das Trinkgeld wird separat bezahlt. Individuell per ÖV ginge es billiger, doch wir standen ein wenig unter Zeitdruck.(Fotos zur Vergrösserung einfach anklicken.)

Bevor wir aufbrachen, erkundeten wir Colombo. Wir wanderten an der Strandpromenade entlang und taten uns an den dort angepriesenen Snacks gütlich. Wir besuchten einige Museen, von denen mir das Nationalmuseum am besten in Erinnerung geblieben ist. Und dazwischen stärkten wir uns im “Gallery Café”, einem sehr schönen Café, das jedoch – wenn man einmal drin ist – ebenso gut in Buenos Aires oder Sydney liegen könnte.
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Von Rico Wyder am 13. April 2012 um 10.30 Uhr
Kategorien: Reiseberichte & Insider, Singapur, USA

Der Flug SQ21 von Singapore Airlines ist der längste kommerzielle Non-Stop-Flug der Welt. Er startet am Newark Liberty International Airport in New York und endet in Singapur. Ganze 10,000 Meilen, also 16,000 Kilometer, werden in knapp 18.5 Stunden zurückgelegt

Der kürzeste Weg von New York nach Singapur ginge über die Baffininsel, den Nordpol, Sibirien und China. Die Flugroute verläuft jedoch nicht direkt über den Nordpol – aus Sicherheitsgründen, da nicht genügend alternative Flughäfen zur Verfügung stehen. Zudem variiert die Routenwahl, je nach Wettersituation und dem vorherrschenden Jetstream.
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Von Tamara Benz am 12. April 2012 um 17.00 Uhr
Kategorien: China, Reiseberichte & Insider

Xi’an war fast 2‘000 Jahre lang die Hauptstadt Chinas. Schon im 7. Jahrhundert zählte sie zwei Millionen Einwohner und war damals die grösste Stadt der Welt. Ihre Blütezeit erlebte die Stadt während der Tang-Dynastie. Da die Stadt im Landesinnern liegt kann es im Sommer ziemlich heiss und im Winter unangenehm kalt werden.


Größere Kartenansicht

Xi’an hat unzählige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Eine Übersicht:

  • Die wohl bekannteste davon ist die weltberühmte Terrakotta-Armee. Der erste chinesische Kaiser liess sich bereits zu Lebzeiten dieses gigantische Mausoleum mit tausenden Tonsoldaten errichten, die ihn nach dem Tod vor seinen Feinden beschützen sollten. Die Grabstätte wurde 1974 von Landarbeitern entdeckt. Sie ist eine der wichtigsten archäologischen Funde des 20. Jahrhunderts. Bisher wurden mehr als 3000 Soldaten und Pferde sowie mehr als 40.000 Waffen ausgegraben und restauriert, geschätzte weitere 5000 Figuren sind noch im Erdreich verborgen.
  • Die Stadtmauer von Xi’an ist die am besten erhaltene Chinas. Sie hat einen Umfang von knapp 14 Kilometern und umrundet die Altstadt. Vier Tore gewährten früher einen durch Zugbrücken geschützten Zugang zur Stadt. Eines der Highlights, welches die Mauer zu bieten hat, ist das Fahrradfahren darauf. Mit normalen Velos oder Tandems kann man über den holperigen Asphalt düsen, in knapp einer Stunde gelangt man wieder an den Ausgangspunkt.
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Von Udo Habermann am 12. April 2012 um 8.10 Uhr
Kategorien: Reiseberichte & Insider, Weissrussland

Die Tante am Bahnschalter kriegte sich kaum mehr ein vor Lachen: da wollen diese beiden Touristen tatsächlich von Minsk aus nach Brest fahren und am gleichen Tag wieder zurück! Dabei dauert die Hinfahrt allein schon fast vier Stunden.
Doch Udo und sein Cousin H.H. hatten einen Plan – und der hiess “Tagesausflug zur Brester Heldenfestung“. Am Bahnhof in Brest angekommen, herrschte einmal Konfusion. Wo ist der Informationsschalter? Wo fährt der Bus? Keine Ahnung! Ab an den Taxistand. Doch keiner versteht Englisch! Also ist unser gebrochenes Russisch gefragt. Ein einziger Fahrer traut sich schliesslich und ruft per Handy eine Bekannte an. You like see Fortress only? We have nice park also, you want not see? There you can meet our Bison!

Die Kommunikation mit dem Taxifahrer lief vor allem über Hände und Füsse. Beim Eingang zur Festung wies er uns an, eine Uniform anzuziehen und darin vor einem Panzer zu posieren. Gesagt, getan. Was uns erst danach dämmerte: im Preis inbegriffen war das Tragen der Uniform während des ganzen Parkbesuchs. Unzählige Male wurden wir von einheimischen Eltern gebeten, mit ihren Kindern in der Mitte zu posieren.

Die Festung war riesig und die Skulpturen gigantisch. Die Brester Festung ist eine von nur 13 Orten in der gesamten Ex-Sowjetunion, welche die Ehrbezeichnung Heldenstadt tragen darf.


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Von Udo Habermann am 5. April 2012 um 9.00 Uhr
Kategorien: Japan, Reiseberichte & Insider

Der Kreis meines ersten auf diesem Blog veröffentlichten Textes schliesst sich schon bald. Mein Freund, der damals geheiratet hat, vermählt sich im Juni dieses Jahres zum zweiten Mal. Fast fünf Jahre sind’s her.

Ich freue mich aber nicht nur auf seine Hochzeit, sondern auch auf meine erste private Reise nach Japan seit ungefähr acht Jahren. Doch bis es soweit ist, muss zuerst noch die ganze Wahrheit zu vor fünf Jahren raus bzw. wie es dazu gekommen ist, dass ich nackt durch die Lobby des Hotels spaziert bin.

Ein Handtuch hätte schon genügt. Foto: iStock; Martti Salmela.

Es passierte nach der dritten Feier. Die ersten beiden Feiern waren gigantische Anlässe, jedoch ohne Alkohol. Nach der zweiten Feier war für die weniger Frommen unter den Gästen eine Bar reserviert worden. Dort floss dann der Alkohol in rauhen Mengen. Morgens um drei hatte ich aber genug und spazierte zurück zum Hotel. Zurück im Zimmer trank ich noch einen halben Liter Wasser und zog mich aus.
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