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390 Artikel in der Kategorie Reiseberichte & Insider.
Hochzeit auf Chinesisch
Kategorien: China, Reiseberichte & Insider
Unsere erste chinesische Hochzeit!
Sie fing schon ziemlich ungewöhnlich an – denn eingeladen hat uns nicht etwa das Brautpaar, sondern der Chef unserer Kitesurfschule.
An einem Montagnachmittag war ich ein paar Stunden am Kitesurfen. Als ich gerade im Begriff war zu gehen, kam der Chef der Kitesurfschule und verkündete mir, dass wir für diesen Abend zu einer Hochzeit eingeladen seien. Eine Hochzeit an einem Montag und so kurzfristig ohne schriftliche Einladung? Na ja, andere Länder, andere Sitten!
Auf die Frage, was ich anziehen solle, zeigte der Kitesurflehrer auf seine Strandklamotten und meinte achselzuckend: “Egal, so wie ich jetzt angezogen bin, wir kommen ja direkt vom Strand!”
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Die Erdbauten von Fujian
Kategorien: Allgemein, China, Reiseberichte & Insider
Was man bei einem Aufenthalt in Xiamen und Umgebung nicht verpassen sollte, ist der Besuch der “Tulou”. Das sind runde oder quadratische, grosse Erdbauten, in denen ganze Familienclans zusammenwohnen.
Sie wurden einst von den Hakka erbaut. Die Hakka gehören zu einer der acht Han-Chinesischen Volksgruppen und haben eine eigene Sprache. Ursprünglich stammen sie aus der Gegend um den Baikalsee in Sibirien. Nach mehreren Migrationsbewegungen haben sie sich in Südchina und später auch in anderen asiatischen Ländern und Übersee angesiedelt. Hakka bedeutet im Chinesischen “Gäste”. Heute gibt es weltweit über 60 Millionen Hakkas.
Bekannt sind vor allem die runden Erdhäuser der Hakka im Kreis Yongding in der Provinz Fujian. Sie haben meist drei bis fünf Stockwerke und beherbergen bis zu etwa 800 Personen. Im ersten Stock befinden sich Küche und Essräume, der zweite dient als Lager und im dritten, vierten und fünften Stock sind die Schlafzimmer. (Fotos zur Vergrösserung einfach anklicken.)
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Aktivitäten auf Boracay
Kategorien: Philippinen, Reiseberichte & Insider
Noch vor dem chinesischen Neujahrsfest hatten wir unsere Sachen gepackt und entflohen den Massen. Unser Ziel: Boracay. Gestern habe ich die philippinische Insel samt ihrer Bars und Restaurants vorgestellt. Heute beschreibe ich die zahlreichen Aktivitäten, die man auf Boracay unternehmen kann. Los geht’s:
Wassersport
Für Wassersportler ist Boracay ein Paradies. Wir sind auch hauptsächlich wegen der Möglichkeit des Kitesurfens auf die Ferieninsel gekommen. Optimale Windbedingungen und das relativ flache Wasser machen den Bulabog Beach zum idealen Strand für Anfänger und Fortgeschrittene. Unter Kitesurfern zählt er zu den besten und bekanntesten in Asien. Das untiefe Wasser bringt aber auch Nachteile mit sich: Der Meeresboden ist übersät mit Seeigeln – man zieht also besser Wasserschuhe an.
Am Strand findet man etwa ein Dutzend Kiteschulen. Des Weiteren ist Boracay bekannt für Windsurfen, Tauchen, Schnorcheln, Segeln, Fischen und weitere Wasseraktivitäten.
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Im Ferienparadies Boracay
Kategorien: Philippinen, Reiseberichte & Insider
Noch vor dem chinesischen Neujahrsfest packten wir unsere Sachen und flohen vor den Massen auf die philippinische Insel Boracay. (Fotos zur Vergrösserung einfach anklicken.)
Boracay liegt in der Provinz Aklan, welche sichwiederum auf der Panay-Insel befindet. Die Insel Boracay gleicht in ihrer Form einem Hundeknochen, ist sieben Kilometer lang und an der schmalsten Stelle gerade mal einen Kilometer breit.
Boracay hat zwölf Strände, White Beach ist der bekannteste und am meisten etablierte. Auf einer langen Strandpromenade findet man unzählige Bars, Restaurants, Läden und Unterhaltungsmöglichkeiten. Bulabog Beach, direkt gegenüber und durch ein grosses Riff geschützt, ist der Wassersport-Strand. Ebenfalls einen Abstecher lohnt der kleinere und weniger entwickelte Puka Shell Beach im Norden. Er hat seinen Namen von den dort vorkommenden Puka-Muscheln, aus denen die philippinischen Frauen und Mädchen entzückende Ketten und Armbänder herstellen. Dort gibt es ein paar Restaurants mit schmackhaftem, lokalen Essen servieren. Vor allem die frisch frittierten Calamares sollte man probieren.
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Der exklusive Reisebegleiter
Kategorien: Reiseberichte & Insider
Mein Grossvater war Dragoner. Stolz berichtete er mir immer von seiner Zeit als Kavallerist. Manchmal nahm er das Fotoalbum hervor, in dem es auch Bilder von ganz früher hatte. Denn auch sein Vater und dessen Vater waren bei der berittenen Infanterie gewesen. 1972 wurde diese abgeschafft.
Daran sowie an den maltesischen Snooker-Spieler Tony Drago dachte ich, als ich im “Condé Nast Traveller”-Magazin das Stichwort “Dragoman” erblickte. Hat aber nichts damit zu tun. Gemäss Wikipedia waren Dragomane früher im Einsatz als “Übersetzer, Dolmetscher bzw. sprachenkundiger Reiseführer im Nahen Osten, besonders für die Sprachen Arabisch, Türkisch und Persisch”. Dies wiederum erinnerte mich an meinen Namensvetter U., der all diese Sprachen beherrscht – doch ich schweife ab.
Das Magazin jedenfalls stellt acht Persönlichkeiten vor, die als “Dragomanen der heutigen Zeit” bezeichnet werden. Diese sind jeweils auf gewisse Fachgebiet spezialisiert und stehen so (kleinen) Gruppen mit hohen Ansprüchen als exklusive Reiseführer zur Seite. Der Dragoman unterscheidet sich vom lokalen Guide, wie man ihn an zahlreichen Destinationen findet, vor allem in zweierlei Hinsicht: Er ist äusserst kompetent und hat dafür aber auch seinen Preis – unter 300 Franken pro Tag kommt man kaum weg. Schon früher waren Dragomanen etwas für die gehobenere Klasse – wer sonst konnte sich schon die Zeit und das Geld für eine Reise in den Orient leisten?
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Das chinesische Laternenfest
Kategorien: China, Reiseberichte & Insider
Das Laternenfest, auf Chinesisch “Yuanxiaojie” genannt, ist ein traditioneller chinesischer Feiertag, der das 15-tägige Neujahrsfest abschliesst. Es fällt jeweils auf einen Tag des Vollmonds – was auch erklärt, warum das Fest “Yuanxiao” heisst. Das Wort “Yuan” bedeutet “Kreis” oder “Zusammentreffen” und “Xiao” steht für “Abend”. Das Laternenfest ist also ein Fest am Vollmondabend, bei dem Familien, Verwandte und Freunde zusammenkommen. Dieses Jahr war es am 6. Februar soweit.
Zum Laternenfest werden in China landesweit Laternenausstellungen veranstaltet. Laternen sämtlicher Farben, Formen und Muster sind dann zu sehen. Beliebt sind Darstellungen von Tierkreiszeichen, symbolträchtigen Tieren, Pflanzen und Fabelwesen oder Szenen aus Legenden. Als Materialien werden lackiertes Holz, Perlmutt, Pergament, Papier und Horn verwendet.
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Auf dem Dach der Welt
Kategorien: China, Reiseberichte & Insider, Tibet
Seit ich den Film “Sieben Jahre in Tibet” gesehen habe, war es mein Traum, einmal an diesen Ort zu reisen. Er hatte für mich immer etwas Mystisches und Unerreichbares an sich. Doch so unerreichbar ist Lhasa ja heute nicht mehr. Schon gar nicht, wenn man, wie ich, in China lebt. Nach ein paar Flugstunden ist man schon in dieser sagenumwobenen Stadt.
Bei der Ankunft spürten wir deutlich, dass wir uns auf ca. 3600 Meter über Meer befinden: Die Luft ist dünner, das Atmen fällt einem schwerer, auch die Temperatur ist markant niedriger. Ich fühlte mich aber sofort heimisch, da mich das Klima ein wenig an jenes der Schweizer Berge erinnerte.
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Tipps für Madeira
Kategorien: Portugal, Reiseberichte & Insider
Die Atlantikinsel Madeira gehört politisch zu Portugal, geografisch betrachtet hingegen liegt sie Afrika am nächsten. So beträgt die Entfernung zu Marokko nur 500 Kilometer, die zum portugiesischen Festland ganze 900. Auf einer Fläche von 741 Quadratkilometern leben rund 230.000 Einwohner, die meisten von ihnen in der Hauptstadt Funchal. (Fotos zur Vergrösserung einfach anklicken.)
Hier ein paar Tipps, was man gesehen und gemacht haben sollte:
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Das chinesische Neujahrsfest
Kategorien: China, Reiseberichte & Insider
Etwa zwei Wochen vor dem Fest liefen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Rote Blumen säumen seitdem die Alleen und Häusereingänge, Lampions hängen an den Fassaden oder in Bäumen, und überall sieht man Flaggen. Heute nun beginnt es: das chinesische Neujahrsfest!
Es wird auch als “Frühlingsfest” oder “Mondneujahr” bezeichnet und leitet nach dem chinesischen Kalender das nächste Jahr ein: diesmal steht es im Zeichen des Wasserdrachens.
Alle sind auf den Beinen. Millionen von Menschen reisen per Zug, Bus, Flugzeug oder Auto quer durch das Land der Mitte. Für viele Chinesen, die in den Städten arbeiten, ist es die einzige Möglichkeit, ihre Familien auf dem Land zu besuchen.(Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken.)
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Ein Wochenende in Kopenhagen
Kategorien: Dänemark, Reiseberichte & Insider
Von der Grösse her ist Kopenhagen perfekt für einen Städtetrip: Wenn man sich ranhält, hat man in zwei Tagen das Wichtigste gesehen. Zudem kann man mit einem zentral gelegenen Hotel alles zu Fuss meistern. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken.)
Die Highlights:
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