390 Artikel in der Kategorie Reiseberichte & Insider.

Von Tamara Benz am 15. März 2012 um 7.30 Uhr
Kategorien: China, Reiseberichte & Insider

Unsere erste chinesische Hochzeit!

Sie fing schon ziemlich ungewöhnlich an – denn eingeladen hat uns nicht etwa das Brautpaar, sondern der Chef unserer Kitesurfschule.

An einem Montagnachmittag war ich ein paar Stunden am Kitesurfen. Als ich gerade im Begriff war zu gehen, kam der Chef der Kitesurfschule und verkündete mir, dass wir für diesen Abend zu einer Hochzeit eingeladen seien. Eine Hochzeit an einem Montag und so kurzfristig ohne schriftliche Einladung? Na ja, andere Länder, andere Sitten!

Auf die Frage, was ich anziehen solle, zeigte der Kitesurflehrer auf seine Strandklamotten und meinte achselzuckend: “Egal, so wie ich jetzt angezogen bin, wir kommen ja direkt vom Strand!”
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Von Tamara Benz am 8. März 2012 um 14.30 Uhr
Kategorien: Allgemein, China, Reiseberichte & Insider

Was man bei einem Aufenthalt in Xiamen und Umgebung nicht verpassen sollte, ist der Besuch der “Tulou”. Das sind runde oder quadratische, grosse Erdbauten, in denen ganze Familienclans zusammenwohnen.

Sie wurden einst von den Hakka erbaut. Die Hakka gehören zu einer der acht Han-Chinesischen Volksgruppen und haben eine eigene Sprache. Ursprünglich stammen sie aus der Gegend um den Baikalsee in Sibirien. Nach mehreren Migrationsbewegungen haben sie sich in Südchina und später auch in anderen asiatischen Ländern und Übersee angesiedelt. Hakka bedeutet im Chinesischen “Gäste”. Heute gibt es weltweit über 60 Millionen Hakkas.

Bekannt sind vor allem die runden Erdhäuser der Hakka im Kreis Yongding in der Provinz Fujian. Sie haben meist drei bis fünf Stockwerke und beherbergen bis zu etwa 800 Personen. Im ersten Stock befinden sich Küche und Essräume, der zweite dient als Lager und im dritten, vierten und fünften Stock sind die Schlafzimmer. (Fotos zur Vergrösserung einfach anklicken.)

Als Verteidigungsbauwerke besitzen die Tulou nur wenige Fenster in den oberen Stockwerken und nur einen einzigen Eingang. Die Räume befinden sich rund um einen grossen Innenhof, der als Gemeinschaftshalle dient. Die Dächer sind mit Ziegeln gedeckt und besitzen überhängende Traufen. In der Mitte befindet sich die Ahnenhalle, die von allen Bewohnern für Hochzeiten, Begräbnisse und andere Festlichkeiten genutzt wird.
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Von Tamara Benz am 28. Februar 2012 um 7.00 Uhr
Kategorien: Philippinen, Reiseberichte & Insider

Noch vor dem chinesischen Neujahrsfest hatten wir unsere Sachen gepackt und entflohen den Massen. Unser Ziel: Boracay. Gestern habe ich die philippinische Insel samt ihrer Bars und Restaurants vorgestellt. Heute beschreibe ich die zahlreichen Aktivitäten, die man auf Boracay unternehmen kann. Los geht’s:

Wassersport

Für Wassersportler ist Boracay ein Paradies. Wir sind auch hauptsächlich wegen der Möglichkeit des Kitesurfens auf die Ferieninsel gekommen. Optimale Windbedingungen und das relativ flache Wasser machen den Bulabog Beach zum idealen Strand für Anfänger und Fortgeschrittene. Unter Kitesurfern zählt er zu den besten und bekanntesten in Asien. Das untiefe Wasser bringt aber auch Nachteile mit sich: Der Meeresboden ist übersät mit Seeigeln – man zieht also besser Wasserschuhe an.
Am Strand findet man etwa ein Dutzend Kiteschulen. Des Weiteren ist Boracay bekannt für Windsurfen, Tauchen, Schnorcheln, Segeln, Fischen und weitere Wasseraktivitäten.
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Von Tamara Benz am 27. Februar 2012 um 7.30 Uhr
Kategorien: Philippinen, Reiseberichte & Insider

Noch vor dem chinesischen Neujahrsfest packten wir unsere Sachen und flohen vor den Massen auf die philippinische Insel Boracay. (Fotos zur Vergrösserung einfach anklicken.)

Boracay liegt in der Provinz Aklan, welche sichwiederum auf der Panay-Insel befindet. Die Insel Boracay gleicht in ihrer Form einem Hundeknochen, ist sieben Kilometer lang und an der schmalsten Stelle gerade mal einen Kilometer breit.

Boracay hat zwölf Strände, White Beach ist der bekannteste und am meisten etablierte. Auf einer langen Strandpromenade findet man unzählige Bars, Restaurants, Läden und Unterhaltungsmöglichkeiten. Bulabog Beach, direkt gegenüber und durch ein grosses Riff geschützt, ist der Wassersport-Strand. Ebenfalls einen Abstecher lohnt der kleinere und weniger entwickelte Puka Shell Beach im Norden. Er hat seinen Namen von den dort vorkommenden Puka-Muscheln, aus denen die philippinischen Frauen und Mädchen entzückende Ketten und Armbänder herstellen. Dort gibt es ein paar Restaurants mit schmackhaftem, lokalen Essen servieren. Vor allem die frisch frittierten Calamares sollte man probieren.
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Von Udo Habermann am 21. Februar 2012 um 8.07 Uhr
Kategorien: Reiseberichte & Insider

Mein Grossvater war Dragoner. Stolz berichtete er mir immer von seiner Zeit als Kavallerist. Manchmal nahm er das Fotoalbum hervor, in dem es auch Bilder von ganz früher hatte. Denn auch sein Vater und dessen Vater waren bei der berittenen Infanterie gewesen. 1972 wurde diese abgeschafft.

Daran sowie an den maltesischen Snooker-Spieler Tony Drago dachte ich, als ich im “Condé Nast Traveller”-Magazin das Stichwort “Dragoman” erblickte. Hat aber nichts damit zu tun. Gemäss Wikipedia waren Dragomane früher im Einsatz als “Übersetzer, Dolmetscher bzw. sprachenkundiger Reiseführer im Nahen Osten, besonders für die Sprachen Arabisch, Türkisch und Persisch”. Dies wiederum erinnerte mich an meinen Namensvetter U., der all diese Sprachen beherrscht – doch ich schweife ab.
Das Magazin jedenfalls stellt acht Persönlichkeiten vor, die als “Dragomanen der heutigen Zeit” bezeichnet werden. Diese sind jeweils auf gewisse Fachgebiet spezialisiert und stehen so (kleinen) Gruppen mit hohen Ansprüchen als exklusive Reiseführer zur Seite. Der Dragoman unterscheidet sich vom lokalen Guide, wie man ihn an zahlreichen Destinationen findet, vor allem in zweierlei Hinsicht: Er ist äusserst kompetent und hat dafür aber auch seinen Preis – unter 300 Franken pro Tag kommt man kaum weg. Schon früher waren Dragomanen etwas für die gehobenere Klasse – wer sonst konnte sich schon die Zeit und das Geld für eine Reise in den Orient leisten?
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Von Tamara Benz am 16. Februar 2012 um 8.20 Uhr
Kategorien: China, Reiseberichte & Insider

Das Laternenfest, auf Chinesisch “Yuanxiaojie” genannt, ist ein traditioneller chinesischer Feiertag, der das 15-tägige Neujahrsfest abschliesst. Es fällt jeweils auf einen Tag des Vollmonds – was auch erklärt, warum das Fest “Yuanxiao” heisst. Das Wort “Yuan” bedeutet “Kreis” oder “Zusammentreffen” und “Xiao” steht für “Abend”. Das Laternenfest ist also ein Fest am Vollmondabend, bei dem Familien, Verwandte und Freunde zusammenkommen. Dieses Jahr war es am 6. Februar soweit.

Zum Laternenfest werden in China landesweit Laternenausstellungen veranstaltet. Laternen sämtlicher Farben, Formen und Muster sind dann zu sehen. Beliebt sind Darstellungen von Tierkreiszeichen, symbolträchtigen Tieren, Pflanzen und Fabelwesen oder Szenen aus Legenden. Als Materialien werden lackiertes Holz, Perlmutt, Pergament, Papier und Horn verwendet.
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Von Tamara Benz am 8. Februar 2012 um 10.15 Uhr
Kategorien: China, Reiseberichte & Insider, Tibet

Seit ich den Film “Sieben Jahre in Tibet” gesehen habe, war es mein Traum, einmal an diesen Ort zu reisen. Er hatte für mich immer etwas Mystisches und Unerreichbares an sich. Doch so unerreichbar ist Lhasa ja heute nicht mehr. Schon gar nicht, wenn man, wie ich, in China lebt. Nach ein paar Flugstunden ist man schon in dieser sagenumwobenen Stadt.
Bei der Ankunft spürten wir deutlich, dass wir uns auf ca. 3600 Meter über Meer befinden: Die Luft ist dünner, das Atmen fällt einem schwerer, auch die Temperatur ist markant niedriger. Ich fühlte mich aber sofort heimisch, da mich das Klima ein wenig an jenes der Schweizer Berge erinnerte.
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Von Katja Schönherr am 3. Februar 2012 um 12.00 Uhr
Kategorien: Portugal, Reiseberichte & Insider

Die Atlantikinsel Madeira gehört politisch zu Portugal, geografisch betrachtet hingegen liegt sie Afrika am nächsten. So beträgt die Entfernung zu Marokko nur 500 Kilometer, die zum portugiesischen Festland ganze 900. Auf einer Fläche von 741 Quadratkilometern leben rund 230.000 Einwohner, die meisten von ihnen in der Hauptstadt Funchal. (Fotos zur Vergrösserung einfach anklicken.)

Wer in den Ferien am liebsten am Strand herumliegt, sollte besser auf eine der nahegelegenen Kanarischen Inseln fliegen. Denn Madeira hat nur ganz wenige flache Küstenabschnitte zu bieten. Für Wanderer und Botanikfreunde aber ist Madeira ein Paradies. Es besitzt ein mildes und feuchtes Klima, was die Vegetation sehr begünstigt. Kein Wunder also, dass das Eiland auch als “Blumeninsel” oder “Insel des ewigen Frühlings” bezeichnet wird.

Hier ein paar Tipps, was man gesehen und gemacht haben sollte:
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Von Tamara Benz am 23. Januar 2012 um 7.02 Uhr
Kategorien: China, Reiseberichte & Insider

Etwa zwei Wochen vor dem Fest liefen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Rote Blumen säumen seitdem die Alleen und Häusereingänge, Lampions hängen an den Fassaden oder in Bäumen, und überall sieht man Flaggen. Heute nun beginnt es: das chinesische Neujahrsfest!

Es wird auch als “Frühlingsfest” oder “Mondneujahr” bezeichnet und leitet nach dem chinesischen Kalender das nächste Jahr ein: diesmal steht es im Zeichen des Wasserdrachens.

Alle sind auf den Beinen. Millionen von Menschen reisen per Zug, Bus, Flugzeug oder Auto quer durch das Land der Mitte. Für viele Chinesen, die in den Städten arbeiten, ist es die einzige Möglichkeit, ihre Familien auf dem Land zu besuchen.(Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken.)

Neujahr ist die wichtigste Feierlichkeit in China. Offiziell gibt es drei freie Tage für die Bevölkerung, die Feierlichkeiten dauern aber bis zum 15. Tag des neuen Jahrs und enden mit dem Laternenfest. Gefeiert wird übrigens nicht nur in China, sondern auch in Taiwan, Korea, Vietnam, der Mongolei und in den Chinatowns vieler anderer Länder. Tibeter begehen das Neujahrsfest einen Monat später.
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Von Andrea Schmits am 13. Januar 2012 um 9.05 Uhr
Kategorien: Dänemark, Reiseberichte & Insider

Von der Grösse her ist Kopenhagen perfekt für einen Städtetrip: Wenn man sich ranhält, hat man in zwei Tagen das Wichtigste gesehen. Zudem kann man mit einem zentral gelegenen Hotel alles zu Fuss meistern. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken.)

Die Highlights:

  • Die Meerjungfrau ist Kopenhagens Wahrzeichen Nummer 1. Von der 125 Zentimeter grossen “Lille Havfrue”, die elegant auf einem Felsen im Wasser sitzt und sich tagein, tagaus von Tausenden Touristen fotografieren lässt, kann man einen Spaziergang zu vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt machen.
  • Nach einem kurzen Bummel entlang der beschaulichen Hafenpromenade gelangt man zum Kastellet. Was aussieht wie ein Park, ist in Wirklichkeit eine Festung, die 1662 als Schutzraum für die Elite der Stadt gebaut wurde. Auf dem Gelände befinden sich neben einem schönen Brunnen auch eine Kirche sowie eine holländische Mühle.
  • Nur wenige Minuten davon entfernt befindet sich die Amalienborg, die Stadtresidenz der dänischen Königin Margarethe II. Ist die königliche Familie zugegen, findet jeden Tag um 12 Uhr eine Wachablösung statt.
  • Nun ist das neue Schauspielhaus nicht mehr weit. Wer nicht an Theater interessiert ist, kann sich hier direkt am Hafen in einem gemütlichen Café oder Restaurant entspannen.
  • Lässt man den Hafen hinter sich und spaziert dem Stichkanal in Richtung Innenstadt entlang, gelangt man zum Nyhavn. Ähnlich wie die Meerjungfrau hat ihn jeder schon mal auf Bildern gesehen: Am Ufer des Kanals reihen sich die bunten Fassaden von Bars, Kneipen und Restaurants aneinander. Bei schönem Wetter kann man draussen sitzen und den anderen beim Flanieren zusehen.

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