390 Artikel in der Kategorie Reiseberichte & Insider.

Von Gabriela Rolli am 1. Februar 2008 um 8.00 Uhr
Kategorien: Argentinien, Reiseberichte & Insider, Universum

Spürt man die Kälte?

(Foto: Chantal Landis)

Lieber Leser

Ich bin in Ushuaia, der südlichsten Stadt Argentiniens , angekommen. Schade, ich hätte mir gewünscht, dass es kühler ist, damit ich auch spüren kann, dass ich nur zwei Tage Schiffsreise von der Antarktis entfernt bin.

Aber hier ist es Sommer und der Barometer zeigt fünfzehn Grad bei strahlendster Sonne. Wolkenlos zeigt sich der Himmel über den schneebedeckten Bergen. Davor schimmert das Meer in dunklem Blau und soeben dockt das Kreuzfahrtschiff von Norwegen an, das vor wenigen Wochen einen Eisberg in der Antarktis gerammt hat.

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Von Andrea Schmits am 31. Januar 2008 um 13.30 Uhr
Kategorien: Japan, Reiseberichte & Insider

HELLO KITTY ist in Japan überall. Entweder man freundet sich mit dem süssen Kätzchen an oder man wird verrückt. So einfach ist das.

HELLO KITTY-Fieber!!!

(Foto: Andrea Schmits)

HELLO KITTY wurde am 1. November 1974 in einem Londoner Vorort geboren. Sie ist so hoch wie vier Äpfel und so schwer wie drei Äpfel. HELLO KITTY ist sehr fröhlich und voller Energie. Sie sagt: „Man kann nie genug Freunde im Leben haben.“ Später möchte sie Pianistin werden. Kitty und ihre Zwillingsschwester Mimmy sind die besten Freundinnen. Ihre grosse Liebe ist Daniel. Am liebsten isst sie Muttis Apfelkuchen. Und ihre Blutgruppe ist A.

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Von Gabriela Rolli am 29. Januar 2008 um 13.30 Uhr
Kategorien: Peru, Reiseberichte & Insider

Auf der Suche nach einer Verbindung von Cusco nach Machu-Picchu wurde der Inka-Pfad 1911 entdeckt. Der Weg beginnt karg und trocken an der Talsohle des Urubambaflusses, führt hoch durch ursprüngliche Polylepiswälder, endet in einem moosbewachsenen Nebelwald und ist heute die bekannteste und beliebteste Wanderung in Peru.

Machu Picchu

(Foto: Keystone / Karel Navarro)

Verlassen während der spanischen Eroberung und Jahrhunderte lang begraben unter wildwucherndem Regenwald, ist der Inka-Pfad, mit Machu Picchu als Endziel, der meistbegangene Weg Südamerikas. Vier Tage dauert die Wanderung, die am Ufer von Rio Urubamba, nahe Cusco, beginnt.

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Von Udo Habermann am 28. Januar 2008 um 13.30 Uhr
Kategorien: China, Reiseberichte & Insider

Ende November ist das Geschäftsjahr für Private Banker gelaufen. Die Dezemberzahlen interessieren keinen mehr und erst im Januar wird wieder Vollgas gegeben. Das nahm ich mir zu Herzen. Den Dezember widmete ich Familie und Freunden. Abgesehen von einem Ausflug zum Regionalligahit Essen – Düsseldorf und Weihnachten in Österreichs Hauptstadt war es ein ruhiger Monat. Dafür startete ich im Januar voll durch. Weniger zu reisen lautete zwar mein Vorsatz fürs neue Jahr, doch bereits Neujahr verbrachte ich im Flugzeug nach Hong Kong. Der Pilot startete einen Countdown und kurz nach Wien stiessen die Passagiere an. Das Flugzeug war etwa zur Hälfte gebucht. Der Champagnerkonsum hielt sich somit in Grenzen.

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Von Fabienne Hany am 25. Januar 2008 um 10.54 Uhr
Kategorien: Kanada, Reiseberichte & Insider

kanada

Meine Pläne fürs vergangene Wochenende waren die, dass ich noch gar keine hatte. Doch das kann sich in New York schnell ändern. Während eines Abendessens mit zwei New Yorker Freundinnen erzählte die eine über ihren geplanten Wochenendausflug nach Kanada um Skifahren. Und schwupps, war ich eingeladen, sie zu begleiten.

Am Tag darauf sassen wir im Nachtbus nach Montreal, nachdem wir vorher noch einen Abstecher an eine Party bei einer Freundin zuhause gemacht hatten. Dort tranken wir uns mit ein, zwei Gläsern Rotwein eine (erhoffte) Schläfrigkeit für die siebenstündige Fahrt an. Leider war aber nichts mit Schlafen, weil wir den Bus dreimal verlassen mussten. Einmal, für eine uns ziemlich unsinnig erscheinende dreiviertelstündige Schlafpause für den Fahrer (während der wir in einem kalten Aufenthaltsraum warteten), für eine McDonald’s-Pause (ebenfalls unsinnig, da mitten in der Nacht) oder für die Passkontrolle an der kanadischen Grenze, die ewig dauerte.

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Von Daniela Bühler am 24. Januar 2008 um 7.45 Uhr
Kategorien: Italien, Reiseberichte & Insider

Die Geschichte dieser Stadt lässt niemanden unberührt. Abfall, Heilige und was Neapel sonst noch besonders macht.

Die Hand Gottes

(Foto: Daniela Bühler)

Man möchte blutige Tränen weinen wie es der eine oder andere süditalienische Heilige tut, wenn man aktuelle Bilder aus Neapel sieht. Neapel war noch nie eine saubere Stadt. Aber so zugemüllt wie in den letzten Wochen war sie wahrscheinlich nicht einmal während der Pestzüge im Spätmittelalter.

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Von Andreas Renggli am 23. Januar 2008 um 8.00 Uhr
Kategorien: Frankreich, Reiseberichte & Insider

Man ist, was man isst, sagen sich die Französinnen und Franzosen, wenn sie in was Gebacktes beissen. Denn eine Flûte ist kein Baguette, ist keine Ficelle. Das alles wird klar auf dem Spaziergang über den Montmartre und vorbei an zwölf Bäckereien.

Boulangerie in Paris

(Foto: Wikimedia / Diligent)

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Von Gabriela Rolli am 22. Januar 2008 um 8.00 Uhr
Kategorien: Reiseberichte & Insider

Viel Abenteuer für wenig Geld ist das Motto eines jeden Backpackers. Oft geht er dafür durch die Hölle, letztlich wird ihm aber genau deswegen nie langweilig.

Backpacker's life

(Foto: Gabriela Rolli)

Fünf Uhr morgens. Ich werde durch das Geschnarche des Leidensgenossen hinter mir geweckt. Der Mann neben mir sitzt gekrümmt in seinem Sessel, während ihm der Speichel aus seinem offenen Mund auf die Schulter tropft.

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Von Claudia Lambrich am 18. Januar 2008 um 13.30 Uhr
Kategorien: Reiseberichte & Insider

Madeira, die vegetationsreiche Vulkaninsel mitten im Atlantik, muss sich auch kulinarisch nicht verstecken. Zwar sind die Gerichte traditionellerweise eher der deftigen Hausmannskost zuzuschreiben, doch auch exotische Früchte, fein duftende Gewürze und diverse Fische haben den Weg in die madeirensische Küche gefunden. Favorit unter den Nationalgerichten ist bei den Fischen der Schwarze Degenfisch, der peixe espada preto.

Espada, der leckere Fisch

Auf den Fischmärkten schaut er einen zwar sehr grimmig an (pechschwarz, aallang, schuppenlos, mit spitzem Gebiss und riesigen Augen), aber sein zartes, schneeweisses Fleisch ringt sogar den anspruchsvollsten Gourmets ein lobendes Wort ab. Fleischliebhaber jedoch bevorzugen espetada, einen schaschlikähnlichen Spiess. Das saftige Ochsenfleisch wird über dem offenen Holzkohlefeuer gegrillt; dabei wird es auf ein feines Lorbeerhölzchen aufgespiesst, das ihm zusätzlichen Geschmack verleiht. Meistens werden dazu bolo do caco, warmes Chnoblibrot, oder Pommes Frites serviert.

Von Tomas Honegger am 17. Januar 2008 um 13.30 Uhr
Kategorien: Reiseberichte & Insider, Schweiz

Eine Zugfahrt bringt ohnehin Interessantes zu Tage, ob man dabei aktiv zuhört oder beobachtet, spielt überhaupt keine Rolle.

zugfahrt II
(Foto: Keystone / Martin Ruetschi)

Wir erfahren so einige Geschichten über und von Menschen, die wir noch nie zuvor gesehen haben: ihre Enttäuschungen und Erfolge, berufliche und private. So erfahren wir alles über die Probleme der Tochter, die zum ersten Mal ihre „Tage“ hatte und sich noch schwer tat, ein Tampon zu benutzen; über den Sohn, der seiner Freundin einfach nicht sagen kann, dass er von ihr nichts mehr will; und über den Mann, der abends heim kommt und einfach nicht mehr den Abwasch erledigen mag. All dies sagt zumindest die Mutter am Telefon, deren Stimme selbst durch meine Kopfhörer dröhnt – und dies, obschon sie zwei Abteile weiter vorne sitzt.
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