461 Artikel in der Kategorie Reiseberichte & Insider.

Von am 8. November 2013 um 11.00 Uhr
Kategorien: Allgemein, Griechenland, Reiseberichte & Insider

Sushi

Nobuyuki Matsuhisa, besser bekannt als NOBU ist wahrscheinlich der bekannteste Japanische Küchenchef der Welt. Das erste seiner heute weltberühmten Restaurants eröffnete der Starkoch 1994 zusammen mit Schauspieler Robert de Niro in New York.
2003 öffnete er das Restaurant Nobu Matshuhisa im Hotel Belvedere auf Mykonos. » weiterlesen

Von am 14. Oktober 2013 um 8.00 Uhr
Kategorien: Indonesien, Reiseberichte & Insider

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Die riesige Brandung hallt von den zerklüfteten Klippen, die einen kleinen Strand umgeben. Bei high tight ist der Swell (Gezeiten) so hoch, dass die Surfer entlang der Felswand auf einem schmalen Pfad weit nach draussen laufen, um so nah wie möglich an die Wellen ranzukommen. Es ist ziemlich riskant, sich ins Wasser zu stürzen. Die Wellen können einen an die messerscharfen Felsen zurückschmettern. Es braucht viel Erfahrung, um in Uluwatu zu surfen. Die waghalsigen Surfer nutzen die sogenannten Channels um sich hinter die Wellen in Startposition (Lineup) zu bringen. Die Channels sind schmale Kanäle, die einem mit der Strömung schneller hinter die brechenden Wellen befördern. » weiterlesen

Von am 7. Oktober 2013 um 15.00 Uhr
Kategorien: Länder, Reiseberichte & Insider, Reiseliteratur, Reisetipps, Thailand

Heute um 15 Uhr geht’s los! Bis zum 14. Oktober um 21 Uhr könnt ihr hier für zwei Flugtickets mit Qatar Airways nach Bangkok mitbieten.

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Von am 2. Oktober 2013 um 8.30 Uhr
Kategorien: Länder, Reiseberichte & Insider, Reiseliteratur, Reisetipps, Thailand

Jo@net_Bangkok

Was einem an Bangkok als erstes auffällt, ist der unermüdliche Verkehr und die verschiedensten exotischen Gerüche, die einer europäischen Nase sehr fremd vorkommen. Riecht es an einer Ecke nach kulinarischen Köstlichkeiten, kann es ein paar Meter weiter schon wieder nach undefinierbaren Scheusslichkeiten duften. Jeder weitere Schritt ist ein Schritt ins Ungewisse und verzaubert die Metropole in eine aufregende Duftwelt der besonderen Art. So hat auch der Chatuchak Markt eine Vielzahl an verlockenden Geschmäckern zu bieten. » weiterlesen

Von am 1. Oktober 2013 um 15.27 Uhr
Kategorien: Reiseberichte & Insider, Reisetipps, Schweiz

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Fläsch? Ja genau, diesen Ort gibt es. Nicht weit von Bad Ragaz entfernt, in der Bündner Herrschaft. Dort, wo das Heidi und der gute Wein herkommen. Unsere 3 ½ stündige  Wanderung durch die Herrschaft – Landquart, Malans, Jenins, Fläsch – liessen wir in Ernas Törkeli in gemütlicher Dorf- und Stammtisch-Atmosphäre ausklingen.

ErnasTörkali

Freitag, Samstag und Sonntag werden gute Landweine und kalte Bündner Trockenfleisch- und Käse-Spezialitäten (“Bündnrplättli) serviert.

Übrigens: Törkali kommt von Torkel und bedeutet Weinpresse. Devinitiv einen Abstecher wert. En Guete!

Von am 12. September 2013 um 9.00 Uhr
Kategorien: Malediven, Reiseberichte & Insider

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Nein, auf den Malediven wird’s auch einem Tauchmuffel nicht langweilig.

Die Malediven gelten als das Tauchparadies schlechthin. Das Leben unter Wasser mag ja wunderschön sein – für mich ist es nichts. Weder diese unangenehme Flasche auf dem Rücken noch dieser komische Schnorchel im Mund lassen mich die Unterwasserwelten geniessen. Entgegen aller Vorurteile wurde es mir bei meinem zweiwöchigen Urlaub auf den Malediven nicht langweilig. Warum? Weil ich das Nichtstun wieder gelernt habe:

  • Lesen – nirgends kann man entspannter lesen

  • Während dem Sonnenuntergang von der Hotelbar aus Delfine anschauen

  • Einmal täglich um die Insel laufen

  • Auf dem Meer schlafen

  • Exotische Cocktails schlürfen

  • Frische Früchte geniessen
  • Das beste Firsh Curry schlemmen

malediven

Man muss auf den Malediven nichts unternehmen, um etwas zu erleben sondern darf sich ruhig auch mal zurücklehnen, verwöhnen lassen und entspannen – im indischen Ozean.

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Von am 19. August 2013 um 10.00 Uhr
Kategorien: Länder, Polen, Reiseberichte & Insider, Reisetipps

Auf die EM in Polen und der Ukraine hatte ich mich sehr gefreut. Denn die letzte EM im Juni 2008 in Österreich und in der Schweiz hatte ich verpasst, weil ich per Zug durch die USA gereist bin (verdaut in zwei verspäteten Artikeln zu New York und Oakland).

Doch auch 2012 hat es nicht sein sollen. Ich buchte den Flug auf nach der EM um, denn es kamen plötzlich eine Menge Verpflichtungen in Japan auf, sodass ich den ganzen Juni in Tokyo und auf Hokkaido verbrachte.

Ohne Fussball hatte ich nun aber plötzlich kein Reiseprogramm mehr. Also fragte ich meinen polnischen Freund M.P, wohin ich ausser Warschau sonst noch gehen soll. Sein Antwort: entweder in den Südosten nach Lublin oder in den Norden nach Danzig. Mit der Aussicht auf Sonne und Meer entschied ich mich für Danzig und erhielt noch eine Handvoll Zusatztipps: Malbork, Westerplatte, Gdynia und Sopot.

Da ich den Monat zuvor in Japan mehr Geld als geplant ausgegeben hatte, setzte ich meine Polenreise unter ein Sparregime: 80 Franken pro Tag alles inklusive. Nach der Ankunft ging ich als erstes zum Hauptbahnhof und reservierte meine Tickets nach Malbork und von Danzig zurück nach Warschau. Und siehe da, die Tagesverbindung war überraschenderweise bereits ausgebucht, also entschied ich mich zähneknirschend für eine Rückfahrt um 8 Uhr morgens – was sich im Nachhinein als glückliche Fügung herausstellen sollte. Für meine je zwei Nächte in Warschau und Danzig buchte ich Mehrbettenzimmer in Hostels. Preis pro Nacht unter 20 Franken.

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Warschau (Quelle: Neo_ll bei flickr.com, CC BY 2.0)

Die Reise vom Flughafen zum HB begann mit einem Versehen, denn ich wusste nicht, dass ich Ticket auch noch hätte entwerten müssen, das ich vor dem Einsteigen am Automaten gelöst hatte. Der Kontrolleur sprach kein Englisch, reagierte jedoch nachsichtig, bzw. liess seinen Frust über mein Unwissen an den polnischen Passagieren aus, die nur ein müdes Lächeln dafür übrig hatten. In Warschau schaute ich mir ausführlich die rekonstruierte Altstadt mit Marktplatz sowie den Königsweg an. Den Kulturpalast, wie es einen in den meisten Grossstädten der ehemaligen Warschauer-Pakt-Länder gibt, habe ich auch von allen Seiten bewundert. Sehr gerne hätte ich das Museum der Geschichte der Polnischen Juden besucht, doch wurde dies erst im Herbst 2012 fertiggestellt, d.h. nach meinem Besuch. Einen Blick auf den jüdischen Alltag in Polen kann man aber schon jetzt im virtuellen Schtetl werfen.

Nach zwei Nächten in Warschau nahm ich den Zug nach Malbork, wo noch heute die Marienburg der Deutschordensritter steht. Im 14. Jahrundert galt sie als mächtigste Festungsanlage in Europa, auch im 21. Jahrhundert hat sie von ihrer Mächtigkeit kaum etwas verloren. Nur die Führung war mir mit drei Stunden ein wenig zu mächtig. Ich wollte ja am selben Tag noch weiter nach Danzig und schon die Hinfahrt hatte inkl. Verspätung mehr als fünf Stunden gedauert. Auch in Danzig war die Altstadt im Jugendstil sehr sehenswert. Sonst hätte es noch die heruntergekommene Hafenanlage und das historische Westerplatte gegeben. Beides schaute ich mir aber am nächsten Tag an, aber nur vom Schiff aus, als ich zur Halbinsel Hel – auf Deutsch auch bekannt unter dem putzigen Namen “Putziger Nehrung” – übersetzte.

Die Fähre brauchte etwa zwei Stunden. Ungefähr 60 Minuten dauerte das Manövrieren durch die Kanäle und ebenso lange nochmals die Fahrt auf dem offenen Meer. Hel stellte sich als eine touristische Kleinstadt mit einem veritablen Sandstrand heraus. Ich genoss Sonne und Meer, bevor es per zweistündiger Zugfahrt weiter nach Gdynia ging. Dort fielen mir all die Leute in verdreckten Gummistiefeln und Wanderschuhen auf. Es fand gerade das Open’er Festival statt, eines der grössten Openairs Polens. Ich war ein enttäuscht, dass ich so nahe dran war und es trotzdem verpasste, aber spontan und völlig unvorbereitet zu reisen hat eben seine Vor- und Nachtteile. Ich fuhr weiter nach Sopot, das Sylt Polens, das mit Gdynia und Danzig zusammen eine Dreistädtepartnerschaft bildet.

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Gdynia (Quelle: sludgegulper bei flickr.com, CC BY 2.0)

Wahrscheinlich sparten sich in Polen alle ihre Anlässe auf nach der EM auf, denn am selben Wochenende war in Danzig die Baltic Sail zu Besuch. Und wie der Segelevent ebenfalls zum 16. Mal fand eine Woche darauf die International Festival of Street and Open-Air Theatres statt. Am Sonntag musste ich dann früh am Morgen auf den Zug zurück nach Warschau. Der war bis auf den letzten Platz mit Openair-Rückkehrern ausgebucht. Die Bahn holte ihre halbe Stunde Anfangsverspätung unterwegs locker auf und schaffte es pünktlich nach Warschau, d.h. pünktlich zum Wimbledonfinal, das ich in der Champions Sports Bar & Restaurant in vollen Zügen genoss.

Von am 18. Juli 2013 um 16.25 Uhr
Kategorien: Allgemein, Reiseberichte & Insider, Reisetipps

Im Urlaub etwas für die Gesundheit tun und sich bewegen- das Bike-Paradies Südtirol bietet da die besten Voraussetzungen. Auf der sonnigen Südseite erwartet Sportlern ein breitgefächertes Angebot an Radwegen. Egal von welcher Art des Radfahrens man auch spricht, ob Genussradeln, Freeriden oder Downhill- Spaß und Herausforderung auf zwei Rädern finden die Besucher hier ohne Grenzen. Auch gemütliche Radrunden mit der ganzen Familie sind möglich. Die abwechslungsreichen Ferienregionen bieten Bike-Urlaub für jeden Geschmack.

Südtirols Mehrwert

Mountainbiken in Südtirol wird immer beliebter. Dank des immer dichter werdenden Radwegnetzes können die Radfahrer durch ganz Südtirol fahren- vorbei an saftig grünen Wiesen, dem Naturpark Texelgruppe oder den Dolomiten.
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Auch Golfen findet in Südtirol immer mehr Anklang. Die Vielfältigkeit zeigt sich bei den qualitativ hochwertigen Golfplätzen- mediterran und alpin angehaucht versprechen sie Golfvergnügen vom Feinsten. Modernste Anlagen, die einfühlsam in die Landschaft integriert sind, erfüllen die Erwartungen von Golfprofis und Einsteigern gleichermaßen. Egal, ob im höher gelegenen Pustertal, im mediterranen Meran oder inmitten der traumhaften Dolomiten, Golfen in Südtirol ist allemal ein besonderes Erlebnis. Wer seine Zeit gerne beim Pitchen und Putten verbringt, ist in einem Hotel am Golfplatz bestens untergebracht. Nur wenige Meter vom Hotel entfernt können Golf-Spieler direkt nach dem Frühstück mit einem entspannten Spiel beginnen.

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Die eigenen Heilkräfte aktivieren

Wer seinen Fokus im Urlaub nicht auf den Sport legt, dennoch aber was für seine Gesundheit tun will, kann mit Heilfasten seinen Körper von Giftstoffen befreien. Bei einer Heilfastenkur verzichten die Gäste freiwillig auf feste Nahrung für eine begrenzte Zeit, dafür werden ihnen zahlreiche schmackhafte Säfte und Teesorten angeboten, um den Körper mit allen nötigen Nährstoffen zu versorgen. Fasten gehört seit Menschen gedenken zum Lebenslauf und galt schon immer als Reinigung für den Körper. Wer also seine eigenen Heilkräfte aktivieren möchte, macht damit genau das Richtige. Das Abnehmen ist hierbei ein erfreulicher Nebeneffekt, der kontrolliert und ohne Hungern geschieht. Zudem sorgt ein angemessenes Verhältnis von Ruhe und Bewegung, vorzugsweise in der wunderschönen freien Natur, dafür, Körper und Geist optimal zu regenerieren. Ob mit Sport oder Fasten, wer etwas für seinen Körper tut fühlt sich wohl und kommt damit erholt und zufrieden aus dem Urlaub wieder.

 

Von am 18. Juni 2013 um 21.49 Uhr
Kategorien: ebookers-service, Reiseberichte & Insider, Reisetipps

Andrea arbeitet bei ebookers.ch. Sie hat neulich sechs Wochen in Südamerika verbracht. Sie kehrte entzückt zurück und teilt hier netterweise Ihre besten Erlebnisse.

Nach drei wirklich anstrengenden Wochen in Peru und einem kurzen Zwischenhalt in Buenos Aires erreiche ich das Geburtsland von Samba, Caipirinha und idyllischen Stränden.  Es ist unmöglich über alles Erlebte zu berichten. Daher möchte ich Euch meine eindrücklichsten Eindrücke von drei unvergesslichen Orten  näher bringen, die ich besucht habe:

Salvador de Bahia, Boipeba und Rio de Janeiro.

Salvador de Bahia

Meine Reise startete in einer Stadt voller Farben und Musik: Salvador de Bahia. Wahrlich, das Herz der brasilianischen Kultur. Vor der vorherrschenden festlichen Atmosphäre gibt es kein Entrinnen. Musik wird überall zelebriert: So trifft man beim Spazieren durch die Stadt man beim Schlendern durch die Stadt immer wieder auf eine Band, die auf der Strasse übt und Passanten zum Tanzen einlädt. Trotz der brüllenden Hitze sollte man die Stadt auf jeden Fall zu Fuss erkunden. Vor allem das Pelourinho-Quartier, wo ich meine Bleibe hatte.

Salvador de Bahia @ Andrea

Höchst empfehlenswert sind die jeweils Dienstags stattfindenden, kostenlosen Konzerte. Der perfekte Ort, um Einheimische kennenzulernen und erste Samba-Schritte auszuprobieren. Trotz der einladenden Atmosphäre an dieser Stelle eine kleine Warnung: Am besten geht man in einer Gruppe in das Viertel und lässt Wertvolles im Hotel. Obwohl sehr entzückend, kann das Pelourinho-Viertel nachts ein wenig heikel sein. In der Gruppe, ohne Wertgegenstände und stets auf beleuchteten Strassen unterwegs, lassen sich aber auf jeden Fall Probleme vermeiden. Diese Warnung soll allerdings in keiner Weise bremsend wirken. Nach meinen Erfahrungen kann ich sagen, dass die Anreize die möglichen Risiken bei Weitem wett machen. In Salvador habe ich eine derjenigen Spezialitäten entdeckt, die mir heute am meisten fehlen: Açaï-Saft.  Saftig, erfrischend und nahrhaft! Er wird aus der Açaï-Beere gewonnen. Eine Beere, die vor allem in Brasilien gepflanzt wird und berühmt für ihre antioxydierende und energetisierende Wirkung ist. Auf keinen Fall sollte man es verpassen, diese Spezialität zu probieren – am besten auf einer Terrasse, in atemberaubender Hitze geniessen!

Salvador ist nicht nur Ort der Musik und Beeren, sondern auch die Geburtsstadt des Capoeira. Diese Kunstform, zwischen Tanz- und Kampfsport, wird hier fieberhaft gepflegt. Sie werden auf jeden Fall an Stränden oder Parks Übende antreffen. Im Hotel in dem ich hauste, hatte ich sogar das Glück einen Capoeira-Lehrer kennenzulernen, der von Übersee bis Salvador gereist war, um mit den grossen, lokalen Meistern zu trainieren. So wurde ich zu einer ihrer Trainingseinheiten eingeladen, wo ich all die Feinheiten dieser Kunst kennenlernen durfte. Nicht nur, dass die körperlichen Abläufe sehr anstrengend sind. Ich wurde dazu auch auf die Wichtigkeit der Musik getrimmt. Die Kämpfer beherrschen nicht nur die Techniken der Kunst sondern auch sämtliche darin involvierte Musikinstrumente. Daher handelt es sich bei Capoeira um eine sowohl körperliche, als auch musikalische Ausbildung.

Unter den Musikinstrumenten findet sich z.B: der typisch brasilianische “Berimbau”. Ein gebogener Holzstock mit einer Seite daran. Das Instrument wurde zum Symbol von Capoeira. Auch wenn Ihnen Kampfsport nichts bedeutet, die Klänge rund um Capoeira werden Sie sicherlich verführen. Alles in allem ist Capoeira eine wunderschöne Verbindung zwischen Körperarbeit und Musik. Ein «Kampf» ohne Gewinner oder Verlierer – nur mit geteilter Freude.

Salvador de Bahia @ Andrea

Es war sehr hart für mich, Salvador nach all’ den Entdeckungen und Begegnungen  zu verlassen. Zum Glück versprach die nächste Station genau so grossartig zu sein wie Salvador!

Boipeba

Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich Ihnen von Boipeba erzählen soll. Es handelt sich hierbei um ein kleines Stück Paradies, das noch fast frei von Touristen gedeiht. Boipeba ist eine kleine Insel, die südlich des berühmten “Morro de Sao Paolo” liegt. Die Strände und die Pflanzenwelt sind nahezu identisch zu denen bei Morro de Sao Paolo; allerdings weitgehend unbekannt. Viele Brasilianer haben selbst noch nie davon gehört.

Man findet hier kilometerlange, weisse Strände, auf denen Sie stundenlang keinen anderen Menschen antreffen. Der ideale Ort also für alle Robinson Crusoe-Aspiranten, die für eine Zeit der Zivilisation entfliehen möchten.  Allerdings muss ich Sie warnen: Wenn Sie dieses kleine Stück Paradies betreten möchten, müssen Sie das wirklich wollen. In anderen Worten: Wenn Sie, wie ich, mit einem kleinen Budget reisen, müssen Sie einen ganzen Tag für die Anreise aus Salvador einberechnen. Auch wenn die Distanzen auf der Karte klein scheinen, ist der Weg dorthin beschwerlich. So musste ich zuerst ein Boot, dann zwei Mini-Busse (gängiges Transportmittel in Brasilien), einen weiteren Bus und nochmals ein kleineres Boot nehmen, um innerhalb sechs chaotischen Stunden, bei 30 Grad Celsius, mein Ziel zu erreichen.

Auch wenn meine Reise wirklich erschöpfend war, verschwand meine Müdigkeit schlagartig, als wir mit dem kleinen Boot in Boipeba’s Hafen anlegten. Das Fischerdorf, Kinder, die ihr letztes Bad des Tages im warmen Atlantik genossen. Himmel auf Erden.

Ich verbrachte eine ganze Woche auf der Insel, was sich wie ein einziger Tag angefühlt hat. Party-Löwen warden sich auf der Insel sicherlich langweilen. Nicht so Naturliebhabende : Zwischen kristallklarem Wasser und mannigfaltiger Fauna und Flora werden sie hier finden, was sie suchen!

Boipeda - © Andrea

Meine persönliche Empfehlung: Packen Sie Ihre Tasche sorgfältig bevor Sie zu einem Ein-Tages-Trip starten. Am ersten Tag zog’ ich in meiner Begeisterung los die wunderschönen Strände zu erforschen. Ohne Wasser und ohne Geld! Das war ein grosser Fehler; bei 35 Grad Celsius im Schatten. Gut ausgerüstet besuchte ich in den kommenden Tagen jeden Strand der Insel. Einer war schöner, als der andere. Immer wieder fühlte ich mich dabei, als würde ich durch eine Postkarte spazieren. An einigen Stellen werden Sie Kokosnuss-Verkäufer antreffen.  Verpassen Sie auf keinen Fall das “Agua de Coco”; wahrscheinlich eines der erfrischendsten Getränke, das Sie versuchen werden. Die Händler bohren ein Loch in eine frische Kokosnuss in das Sie nun lediglich einen Strohhalm zu stecken brauchen, um das in der Nuss enthaltene Wasser zu trinken. Absolut köstlich und dabei völlig ungefährlich für den Magen: Das Wasser wurde, dicht in der Nuss verpackt, durch die Pflanze gesammelt. Köstlich und gesund! Sie können davon trinken, so viel Sie möchten.

Nach einer Woche völliger Entkopplung wurde es Zeit für mich, in die Zivilisation zurück zu kehren.  Der Schock hätte grosser nicht sein können. Nächster Halt: Rio de Janeiro

Rio de Janeiro

Die brasiliansiche Symbol-Stadt kennt jeder Tourist schon nur wegen dem Karneval. Ein Schlüssel-Erlebnis für alle, die Brasilien kennenlernen möchten. Sie werden alle Vorteile einer Grossstadt vorfinden, die zudem über einen wunderschönen Strand verfügt und die von reichlich Natur umgeben ist. Es gibt so viel zu sehen und erleben, dass ein Leben  nicht ausreichen würde, um Rio wirklich durch und durch zu kennen.

Unter meinen Empfehlungen finden sich:

Spazieren auf dem berühmten Ipanema-Strand, der wunderschöne Botanische Garten im Herzen der Stadt und Brasilianische Spezialitäten geniessen, in einer einheimischen “Churrascaria”.

Mit seinen vielen Attraktionen wird Rio auch den anspruchsvollsten Tourist verführen. Vorbereitend sollte man immer wieder ein Auge auf die Wettervorhersagen werfen. Während meinem Aufenthalt im Januar hat es z.B. die meiste Zeit über geregnet. Auf keinen Fall werden Sie aber frösteln. Die Schauer in Rio haben nichts mit dem unfreundlich kühlen Regen in unseren Breitengraden zu tun. Trotzdem ist es in Rio sinnvoll, stets einen Schirm in Reichweite zu haben.

Rio de Janeiro - © Andrea

Um weiter beim Thema Klima zu bleiben: Man hatte mir empfohlen den “Pão de Açucar” zu erklimmen, um eine der erstaunlichsten Sichten auf die Stadt zu haben. Das war sicherlich eine gute Empfehlung. Um so mehr sollte man trotzdem darauf achten, dass der Himmel klar ist. Obwohl es nicht regnete, war der Hügel dermassen wolkenbehangen, dass kein Panorama zu sehen war.  Gerade weil der Eintritt ziemlich teuer war, sollte man genau das vorher sicherstellen: Klare Sicht! Nicht sehr erstaunlich, dass an diesem Tag auch der berühmte Christus von Rio (Cristo Redentor) wolkenbehangen war. Daher sollte man vielleicht einige Tage in Rio planen, um möglichst viele Facetten dieser Stadt zu erleben.

Rio de Janeiro - © Andrea

Falls Sie von dem Rio innewohnenden Tumult müde werden und sich ausruhen möchten, schnappen Sie sich einen Bus nach Ilha Grande (drei Stunden von Rio entfernt). Eine Trauminsel, auf der Sie einen der schönsten Strände Brasiliens finden werden : Die berühmte “Praia de Lopes Mendes”. Hierzu möchte ich Ihnen zum Abschluss eine kleine Anekdote erzählen:

Im Hotel in dem ich wohnte, lernte ich einen Iren kennen, der versuchte mir einen Strand zu umschreiben. Er sagte, dass das Gehen auf dem besagten Strand sich anfühle, als würde man auf “Flowers” (engl. für Blumen) gehen. «Poetisch», dachte ich mir im Stillen, obwohl ich die Metapher doch ziemlich eigenartig fand. Später an diesem Abend verstand ich, dass er über “Flour” (engl. für Mehl) gesprochen hatte, nicht “Flours”. Der Sand an diesem Strand ist dermassen fein, dass es sich wie Mehl anfühlt.

Ich bin froh, das nicht nur verstanden, sondern vor allem auch erlebt zu haben!

Ilha Grande @Andrea

Falls dieser Reisebericht Sie interessiert hat, habe ich noch folgenden Tipp: Gehen Sie auf ebookers.ch und buchen Sie ihren Brasilien-Urlaub heute noch! Diese Destination kann Sie nicht enttäuschen – alles was ich sagen kann, ist: Ich will wieder hin!

Andrea Lucar

Fotos: @ Andrea Lucar

Von am 15. Mai 2013 um 10.00 Uhr
Kategorien: Reiseberichte & Insider, Reisetipps, Ukraine


Kiew, die Hauptstadt der Ukraine gehört zu den sehenswerten Städten des Landes. Als ich dort drei Tage verbrachte, war ich positiv überrascht, wie viel die Stadt tatsächlich zu bieten hat. Sightseeing bis zum Umfallen sozusagen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein Städtetrip im Sommer sehr anstrengend sein kann, da es in Kiew schon mal über 30 Grad werden kann. Somit ist eine Reise im Frühling oder Herbst ebenso zu empfehlen. Kiew ist sehr modern, sehr grün und sehr historisch.

 Als kleinen Anreiz präsentiere ich meine Top 5 Sehenswürdigkeiten in Kiew:

 1. Haus der Chimären – das wohl ungewöhnlichste Haus in Kiew
Das Haus mit den mythischen Fabelwesen und exotischen Tieren (Chimären) wurde von dem Architekten Vladislav Gorodezki als Privathaus im Jahr 1903 erbaut. Ein wenig mulmig wird einem schon, wenn man davor steht und doch gehen nicht nur die Kiewer immer wieder gerne dorthin. Schließlich ist es doch sehr einzigartig und irgendwo auch schön. Heute wird das Haus u.a. als Museum genutzt.

Haus mit Chimären Vorderansicht

 

2. Wladimirhügel – Herrlicher Blick auf den Dnepr und die Stadt
Mit der ebenfalls sehenswerten Standseilbahn (Funikuler) gelangt man in wenigen Minuten auf den Wladmirhügel, wo man anschließend den wunderschönen Panoramablick auf den Dnepr und die Stadt Kiew genießen kann. Auf dem Hügel empfiehlt es sich einen langen Spaziergang zu tätigen, die oben gelegenen Kirchen zu besuchen, einen ukrainischen Snack zu essen oder Souvenirs zu kaufen. Der Hügel wurde zu Ehren des Kiewer Großfürsten Wladimir (960 – 1015) errichtet. Sein Denkmal befindet sich etwas weiter unten im Park.

Wladimirhuegel mit Panoramablick

 

3. Unabhängigkeitsplatz – Shoppingmeile Kreschatik
Der Platz der Unabhängigkeit ist der größte Platz in Kiew und lädt zum Shoppen, Spazieren oder Erleben ein. Veranstaltungen, Demonstrationen o.ä. Finden oft hier statt. Shoppingliebhaber gelangen vom Unabhängigkeitsplatz direkt auf die Einkaufsmeile, den Kreschatik – wichtigste Hauptstraße von Kiew.

Unabhaengigkeitsplatz

 

4. Das Goldene Tor
Nach Vorlage des Goldenen Tores von Konstantinopel wurde das Goldene Tor in Kiew 1017–1024 erbaut und bildete einen der vier Eingänge zu der alten Stadt. Ein sehr historisches und beeindruckendes Gebäude, wo sich heute ein Museum untergebracht ist.

das Goldene Tor

 

5. Kiewer Höhlenkloster
Das Kiewer Höhlenkloster (Petscherska Lawra ) gehört zu den fünf heiligsten Klöstern der russisch-orthodoxen Kirche. Bereits von Weitem erblickt man die glitzernden Kirchentürme und verspürt Interesse diese aufzusuchen. Kein Wunder, das große Klosterkomplex besitzt über 70 Gebäude, und ist seit 1990 als Weltkulturgut der UNESCO geschützt. Wer das Höhlenkloster betritt, sollte auf passende Kleidung achten (lange Bekleidung und Kopfbedeckung bei Frauen).

Höhlenkloster

 

 

Dieser Artikel wurde freundlicherweise von Valeria, der Betreiberin des Blogs www.mein-ukraine-blog.de, zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank!