390 Artikel in der Kategorie Reiseberichte & Insider.

Von Rico Wyder am 17. August 2011 um 8.00 Uhr
Kategorien: Bhutan, Reiseberichte & Insider

Kurz nach unserer Ankunft in Bhutan geht es auf die erste Tour durch das Paro-Tal. In der Stadt Paro, in der auch der internationale Flughafen liegt, ist klein und übersichtlich. Das markanteste Gebäude ist der Paro Dzong, eine buddhistische Klosterburg, welche am Hang über der Stadt thront und den Besucher bereits vom Flugzeug aus ins Auge sticht. Die Architektur der Dzongs ist einmalig und voller Details. Vor allem die Holzmalereien an Türen, Fenstern und Dach gefallen mir besonders.
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Von Rico Wyder am 16. August 2011 um 7.50 Uhr
Kategorien: Bhutan, Reiseberichte & Insider

Nach rund zehn Tagen in Nepal ging unsere Reise weiter in das zweite kleine Land mitten im Himalaja-Massiv: das Königreich von Bhutan. Von Kathmandu aus fliegen wir nach Paro. Während des Flugs sieht man noch einmal die Achtausender, allen voran natürlich den Mount Everest und den Lhotse.

Als wir schon lange im Sinkflug sind und bereits die ersten bhutanischen Häuser an den Hängen erkennen können, drehen wir plötzlich mitten im Tal ab. Aus unserer Perspektive sehen wir natürlich nicht, was da vorne kommt. Und so ist die Landung – wenn man es nicht weiss – ein wenig erschreckend. Der Flieger dreht mehrere Male ab und schlängelt sich so durch die Täler.

Die nationale Fluggesellschaft DrukAir ist die einzige Airline, die in Paro landet. Darauf scheint der Landanflug einen grosse Einfluss zu haben. Später erfuhren wir aber, dass ein neuer Flughafen im Flachland des Südens geplant ist, damit auch internationale Airlines künftig Direktflüge anbieten werden. Zur Zeit gelangt man von Bangkok und Kathmandu sowie von Delhi und einigen anderen indischen Destinationen nach Bhutan. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken!)

Am Flughafen angekommen, werden wir von unserem Reisebegleiter und unserem Fahrer empfangen.
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Von Rico Wyder am 15. August 2011 um 7.30 Uhr
Kategorien: Nepal, Reiseberichte & Insider

Nach einem erholsamen Tag in Pokhara fuhren wir am frühen Morgens los in Richtung Kande. Von dort aus startete unsere kleine Drei-Tages-Wanderung zum Annapurna-Massiv. Leider reichte unsere Zeit nicht für mehr. Doch wer sich einmal zum Annapurna-Basislager oder weiter im Osten zum Fusse des Mount Everest aufmachen möchte, der sollte zwischen neun und 21 Tagen für die Tour einplanen.

Was man an traumhaften Naturbildern erblickt, ist unersetzlich. Und schon bei unserer kürzeren Tour kamen wir vollkommen auf unsere Kosten! Sowohl die Gipfel Annapurna 4 und der Fishtail strahlten uns am Morgen unter blauem Himmel entgegen. Wie man auf den Fotos unten sehen kann, lag das Massiv aber noch einige Tage Fussmarsch von uns entfernt.
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Von Rico Wyder am 12. August 2011 um 15.20 Uhr
Kategorien: Nepal, Reiseberichte & Insider

Die Stadt Pokhara liegt im Nordwesten von Kathmandu und schliesst das touristische Dreieck Kathmandu-Chitwan-Pokhara ab. Die meisten Touren umfassen die Hauptstadt, den warmen Süden und den kühlen Norden. Auch Pokhara ist per Flugzeug zu erreichen, und im Rückblick auf die Fahrt auch zu empfehlen. Hat man einen eigenen Fahrer, empfiehlt es sich, die Hin- und Rückfahrt per Auto zu machen. Nimmt man für einen Weg jedoch den Bus, dann ist das Flugzeug eine gute Alternative für den Rückweg.

In Pokhara gibt es viel zu sehen. Einerseits liegt die Stadt an einem grossen See, den man per Ruderboot entdecken kann. Nach einem Tag Autofahrt mit hupenden Lastwagen und Verkehrsstress war die Stunden auf dem See eine ideale Pause! (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken!)

Direkt am See befinden sich auch die meisten Restaurants, etwa das “Morado” (siehe Fotostrecke), wo wir vorzüglich gegessen haben. Ein weiterer Grund, das Lokal zu erwähnen, war die Zürcher-Löwenbräu-Werbung an der Wand. Ein bisschen Heimat in Nepal! Das Bier gab es leider doch nicht zu trinken, nepalesisches Bier schmeckt aber genauso gut.
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Von Rico Wyder am 11. August 2011 um 14.55 Uhr
Kategorien: Nepal, Reiseberichte & Insider

Das Land Nepal wird von Bildern des Mount Everest und des Annapurna-Massivs dominiert. Wer nach Nepal kommt, der will meist bergsteigen. Wie wäre es aber mit einer tropischen Safari? Auch das geht in Nepal. Das Land reicht vom höchsten Punkt der Erde, dem Gipfel des Mount Everest, bis hinunter auf unter 100 M.ü.M. in der Ebene des indischen Subkontinents (siehe grüner Bereich auf der Karte). Viel mehr Höhenunterschied geht fast nicht. Ich behaupte einfach einmal: Weltrekord.


Karte: http://gmt.soest.hawaii.edu/

Von Kathmandu ging unsere Fahrt per Auto sechs Stunden nach Chitwan süd-östlich von Kathmandu. Man könnte auch fliegen. Die Fahrt war jedoch ein von Schlaglöchern und wilden Lastwagenfahrern dominiertes Erlebnis. Die Strasse ist eine Hauptverkehrsachse für den Handel mit Indien. Ununterbrochen kreuzten wir riesige Lastwagen, überholten Busse, und zwischendrin schlängelten sich die Motoradfahrer an einem vorbei. Nichts für Leute mit Angst vor Verkehr! An ein Nickerchen war nicht zu denken. Entschädigt wurden wir jedoch durch die wunderschöne Natur entlang dieser Passstrassen.

In Chitwan angekommen, ruhten wir uns ersteinmal aus und bezogen unsere Safari-Lodge. Auch hier in Chitwan ist der Strom knapp. Und da das Thermometer über 36 Grad steigt, sehnt man sich nach einer Klimaanalage.
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Von Rico Wyder am 5. August 2011 um 12.15 Uhr
Kategorien: Indien, Reiseberichte & Insider, Reisetipps

Ich war in der Himalaja-Region unterwegs. In dieser Serie werde ich euch davon in allen Einzelheiten berichten.

Auf unserem Weg nach Nepal machen wir einen Zwischenstopp in Kalkutta. Die Stadt liegt im Nord-Westen Indiens und ist die Hauptstadt der Provinz West-Bengal. Wenn man Indien hört, denkt man meist nur an Mumbai, Delhi oder vielleicht Bangalore. Kalkutta aber war von 1772 bis 1911 Hauptstadt und mauserte sich im 19. Jahrhundert auch zur Kulturhauptstadt des Landes. Aus dieser Zeit sind ihr nicht nur schöne Kolonialbauten geblieben, die Stadt hat auch die viertgrösste Bevölkerung von ganz Indien.
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Von Andrea Schmits am 27. Juli 2011 um 7.00 Uhr
Kategorien: Neuguinea, Reiseberichte & Insider

Mein Grossvater war der am weitesten gereiste und abenteuerlustigste Mensch, den ich je gekannt habe – doch das habe ich euch bereits im ersten Teil dieser Serie erzählt. Vor kurzem ist mir eines seiner Reisetagebücher in die Hände gefallen. Es erzählt von einer dreiwöchigen Expedition Ende der 80er Jahre ins Hochland von Irian Jaya in West-Neuguinea.

Oben links: Der Autor des Reisetagebuchs, mein Opa. Alle Fotos: zvg.

Wenige Tage vor dem Ende der Expedition, während der die Gruppe an 15 Wandertagen 150 Kilometer und 6600 Höhenmeter durch den Dschungel und oft bei strömendem Regen bewältigt hatte, sind sie an ein Schweinefest in einem Eingeborenendorf der Dani eingeladen. Hier ein paar Ausschnitte aus der Niederschrift meines Opas:
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Von Andrea Schmits am 26. Juli 2011 um 8.00 Uhr
Kategorien: Neuguinea, Reiseberichte & Insider

Mein Grossvater war der am weitesten gereiste Mensch, den ich je gekannt habe. Er trekkte mit 70 Jahren noch durch Madagaskar, ging mit 72 River-Raften in Alaska, erklomm mit 74 den Grossglockner (der höchste Berg Österreichs, 3798 M.ü.M.) und reiste mit 75 in die Antarktis. Auf all seinen Abenteuern begleitete ihn seine Filmkamera. Nach seiner Rückkehr schnitt und vertonte er das Material und lud seine Familie zum Film-Abend ein. Auch führte er Reisetagebuch. Eines davon ist mir vor kurzem in die Hände gefallen – und es ist einfach zu spannend, um es nicht mit euch zu teilen.

Das Tagebuch erzählt von einer dreiwöchigen Expedition Ende der 80er Jahre ins Hochland von Irian Jaya in West-Neuguinea. Mein Grossvater war 69 Jahre alt. Begleitet wurde er von meiner Mutter, meinem Onkel, meinem Grossonkel und weiteren Expeditionsteilnehmern sowie diversen einheimischen Führern und Trägern. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken!)

Oben links: Der Autor des Reisetagebuchs, mein Opa. Bilder zwei bis sechs: Die Dani posieren stolz für jedes Bild. Alle Fotos: zvg.

Hier einige Ausschnitte aus seinem Tagebuch:

Wamena ist der Hauptort des Baliemtals. Dieses Tal und das schwer zugängliche zentrale Bergland Neuguineas sind das primäre Siedlungsgebiet der Dani. Es ist bis heute nicht näher erforscht, und die Bevölkerung ist weitgehend isoliert von der westlichen Zivilisation.
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Von Udo Habermann am 22. Juni 2011 um 7.23 Uhr
Kategorien: Reiseberichte & Insider

Es muss in Nischnij Nowgorod gewesen sein, ungefähr zwei Stationen vor Moskau. Ich war auf dem Weg zum Speisewagen. Als ich beim Waggon davor angekommen war, blieb die Türe vor mir verriegelt. Also schielte ich durchs Schlüsselloch und sah, wie zwei russische Polizisten die Abteile durchsuchten. Ich machte rechts und kehrt. Plötzlich überholten mich sechs Mongolen durch die Gänge joggend. Die Bemitleidenswerten mussten nun ihre säuberlich gebüschelte Ware so kurz vor dem Ziel in aller Eile wieder verstecken… Der Franzose, von dem ich in den vergangenen Folgen berichtet habe, sass wie auf dem Hinmarsch gestikulierend im Polizeiabteil.
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Von Udo Habermann am 21. Juni 2011 um 8.00 Uhr
Kategorien: Reiseberichte & Insider

Während der Franzose im Polizeiabteil schmorte (was passiert ist, lest ihr im vorherigen Akt), las ich in der Sammlung von Büchern weiter, die mir ein Freund mitgegeben hatte:

Von dem “ausfälligen” Franzosen hörte man, dass er wieder in die Mongolei zurückmüsse, um für seine Vergehen dort zu büssen. Ich schaute die Landschaft an. Das Fenster war meine Leinwand. Ich fühlte mich wie im Kino.

Die Landschaft zieht vorbei. Alle Fotos: Udo Habermann.

Vor Antritt der Reise war ich vor den endlosen Birkenwäldern gewarnt worden, die einen abstumpfen könnten. Ich sah jedoch viel mehr!
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