112 Artikel in der Kategorie Reiseliteratur.

Von am 29. August 2012 um 8.10 Uhr
Kategorien: Allgemein, Reiseliteratur, Universum, Web-Tipps

Das nenn ich eine innovative Idee: Wer keine Lust auf die üblichen 08/15-Tipps eines Reiseführers hat, stellt sich am besten bei Nectar & Pulse seinen persönlichen Reiseführer zusammen. Erstellt wird dieser individuelle Guide anhand der eigenen Interessen und mit Hilfe eines Soulmates, sprich einem “seelenverwandten” Einwohner der entsprechenden Destination. Das Ringbuch beinhaltet Stadtplan und -infos sowie Notizblätter. Soulmate-Themenblätter und deren Insidertipps werden extra angeboten. Soulmate-Reiseführer gibts bereits für die Städte Stockholm, London, Wien, New York, Berlin, Barcelona, Paris, Tel Aviv, Zürich, München und Salzburg.

Foto: www.kessel.tv

Von am 11. April 2012 um 9.00 Uhr
Kategorien: Reiseliteratur

Da hab ich mir wieder mal eine knifflige Aufgabe aufgehalst: die Rezension eines Buches, das ich gar nicht gelesen habe… Apropos Rezension: in jungen Jahren schrieb ich für die von der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Japan (DIHKJ) herausgegebene Zeitschrift “Japan Markt”. Einmal verfasste ich einen Artikel über eine weitere Brücke, die vom Festland aus zur Insel Shikoku gebaut werden sollte, mit dem Ziel, die Konjunktur anzukurbeln. Ich betitelte ihn mit “Brückenschlag gegen die Rezession”. Herausgekommen ist dann leider “Brückenschlag gegen die Rezension” – da wurde derselben wohl kein Schnippchen geschlagen und die Brücke schliesslich auch nicht. Doch zurück zu dem, worüber ich eigentlich schreiben wollte:
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Von am 15. Februar 2012 um 7.44 Uhr
Kategorien: Finnland, Island, Norwegen, Reiseliteratur, Schweden

Auf einer meiner letzten Konstanz-Shopping-Touren habe ich in einem Kiosk das Reisemagazin “Norr” entdeckt. Das Heft deckt thematisch ganz Skandinavien, also Schweden, Norrwegen, Finnland und Island, ab. Mir gefällt das schlichte Layout unheimlich gut, die Aussagekraft der Bilder ist einzigartig, auch das Papier ist von aussergewöhnlicher Qualität.

Im aktuellen Heft reist man mit auf einem finnischen Eisbrecher, man kämpft sich mit den Autoren durch einen schweren Schneesturm und fährt Telemark in Norwegen. Ins Heft eingestreut findet man zudem echte Geheimtipps von Restaurants, kleinen Fjällstationen, kulturellen und sportlichen Events. Ein Heft kostet 4,90 Euro; pro Jahr erscheinen vier Ausgaben.

Alle Fotos: Claudia Lambrich

Von am 11. Februar 2012 um 11.00 Uhr
Kategorien: Reiseliteratur, Web-Tipps

Was die dicken “Lonely-Planet”-Reiseführer für Individualreisende in den 90er Jahren waren, soll die Internetplattform “Gidsy” in Zeiten des Internets werden. Ziel des Portals ist es, wissensdurstige und weltoffene Traveller mit dem Insiderwissen Ortsansässiger zusammenzubringen.

“Do something different”, lautet der Werbeslogan der Plattform. Jeder kann – wie auf einer Art Marktplatz – in verschiedenen Kategorien (Architektur, Nightlife, Outdoor, Shopping, Musik etc.) Erlebnisse offerieren oder buchen. Angefangen von einer Nightlife-Stadtführung durch einen Ortsansässigen, über einen Kochkurs bei einem Einheimischen zu Hause bis hin zu privaten Yoga-Treffen.

Bisher gibt es das Angebot nur für Berlin, New York, Amsterdam und San Francisco. Weitere, unter anderem London, sollen aber schon bald folgen. Und die Betreiber – die Holländer Edial und Floris Dekker und der Österreicher Philipp Wassibauer – können allen Grund zum Optimismus haben: Sogar der Schauspieler Asthon Kutcher und andere bekannte Namen haben in das Projekt investiert.

Einen ausführlichen Bericht über Gidsy findet ihr auch hier, bei den Kollegen von Netzwertig.com.

Von am 1. Februar 2012 um 15.00 Uhr
Kategorien: Reiseliteratur, Web-Tipps

Hamburg ist die zweitbeliebteste Städtedestination in Deutschland. Bei soviel touristischer Wertschätzung sollte es leicht sein, dutzende von sinnvollen Apps für eine Reise in die Metropole zu finden. Doch erstaunlicherweise ist das Angebot gar nicht so umfangreich. Zum Glück gibt es ein paar Goldstücke. Wir stellen sie vor:

Hamburg.de
Ob man Hamburger, Hamburg-Tourist oder Hamburg-Fan ist, die “offizielle” Hamburg-App, vom Stadtportal Hamburg.de bietet eine App für alles und alle: Sucht man ein Restaurant, eine Bar oder einen Sportverein, eine Apotheke, Ärzte oder Behörden, das aktuelle Kinoprogramm, Hotel- oder Shopping-Tipps – die Hamburg.de-App bietet alles auf einen Klick.
Um die passenden Angebote anzeigen zu können, ermittelt die App über die GPS-Funktion des iPhones den Standort. Die Auflistung der Treffer gibt es dann in alphabetischer Form. Die App unterscheidet dabei zwischen Hamburger und Hamburg-Besucher.

Als Reiseführer ist die App unschlagbar mit gut beschriebenen Sehenswürdigkeiten, Videos und Bildergalerien, Audioguides, Gastroführer, Hotelführer und Eventkalender. Dabei ist die App kostenlos. Nur wer Schiffe in Echtzeit beobachten möchte, bucht die kostenpflichtige Hafenradar-Funktion dazu, für Euro 0,79.- monatlich oder Euro 8,99.- jährlich.
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Von am 28. Dezember 2011 um 14.30 Uhr
Kategorien: Reiseliteratur

Das Prinzip ist ziemlich einfach: Man sammle über Jahre hinweg Einsteigekarten mit speziellen Namen drauf und bastle daraus kuriose Geschichten. Check-in Mitarbeiterin Sybille Schmid hat genau dies getan. Das Resultat ist “Bordkartengeschichten”, ein Bestseller in Bordkartenformat – der im öffentlichen Handel aber leider nicht erhältlich ist.

Glücklicherweise jobbt H.P., mit der zusammen ich fünf Jahre lang die Unibank gedrückt hatte, am Flughafen und hat mir so eines der Büchlein im 8.5x21cm-Format auf meinen Geburtstag geschenkt. Hier folgt eine kleine Geschichtenauswahl. Die Namen der Passagiere sind, wie auf Bordkarten üblich, mit Grossbuchstaben gekennzeichnet:

Der FLEISCHER legte POULET, WURST, SPECK, RINDFLEISCH und einen HAMBURGER auf den GRILL, würzte mit SENF, PFEFFERKORN, KNOBLAUCH, ZWIEBEL und CURRY. Dazu gabs einen HALBENLEIB BROT zum ESSEN, weil alle FLEISCHFRESSER Hunger hatten.

JAJA, DAS war ein WUNDER. Der BETTLER hatte nur ein LOESLEIN gekauft und hatte soviel GLUECK und gewann eine MILLION FRANKEN! Er war plötzlich im MITTELPUNKT und fühlte sich wie im HIMMELREICH. Aber dann fiel er fast in OHNMACHT, war am BODEN, weil er SCHOEN viel Steuer bezahlen sollte und fast BLANK war.

Am MONTAG hatte MONSIEUR mit seinem GOEPELI auf dem HEIGHWAY eine PANNE FATTAL – es machte PENG und sein WAEGELI war SCHROTT und der LACK war weg. Das war UEBEL, denn er war WITTEWEG und hatte gar keine WAHL und fuhr mit dem TRAMM in die ALTSTADT zu seinem DATE mit den DAMEN… ENDLICH war er da, aber gar nicht SORGENFREI.

Wer selbst ein Exemplar von “Bordkartengeschichten” ergattern möchte, fragt am besten beim nächsten Check-in am Flughafen Zürich den Service Agent danach. Vielleicht liegt ja noch ein Exemplar unter dem Counter ;-)

Foto: Keystone; Martin Ruetschi.

Von am 9. Dezember 2011 um 14.30 Uhr
Kategorien: Reiseliteratur

Vor kurzem habe ich über “Nota Bene” berichtet, den exklusivsten Reiseführer der Welt. Doch habt ihr schon einmal von “Quintessentially” gehört?

“Quintessentially” ist nach Selbstdeklaration der “leading private members’ club” der Welt. Mitglieder profitieren von einer Betreuung rund um die Uhr, und das 365 Tage im Jahr, weltweit. Zu einer umfassenden Betreuung der Jeunesse dorée (und deren Eltern) gehört natürlich neben dem Concierge Service auch eine Reiseberatung à la “Nota Bene”. Diese heisst – nicht weit hergeholt – “Quintessentially Travel”.

Die zugehörige Website besticht wie diejenige von “Nota Bene” durch eine edle Aufmachung und Luxus pur. Ich habe mir einmal die Rubrik “Top 10 Hotels” angeschaut und kann die Leser des Blogs von ebookers.ch beruhigen: Hotels dieser exklusiven Liste könnet ihr auch bei ebookers.ch buchen! Zum Beispiel das “Augustine Hotel” in Prag oder das “Setai” in South Beach.

Es gibt aber auch Angebote, die es sonst wohl nirgends gibt: Round-the-World im Privatjet für läppische 66,950 Dollar. Nun ja, bei ebookers kriegen ihr eine Reise um die Welt für rund einen Zehntel davon. Und dank der iPhone App hat dann jeder die Gelegenheit, an den Zielorten dieselben Lokalitäten zu besuchen wie die Reisenden im Privatjet.

Von am 6. Dezember 2011 um 15.00 Uhr
Kategorien: Reiseliteratur

Wer den Luxus liebt, hat auf Reisen hohe Ansprüche. Der exklusivste und elitärste Reiseführer in diesem Segment heisst “Nota Bene”. Diesen findet man jedoch in keinem Laden oder Kiosk, denn “Nota Bene” ist auf private Mitglieder beschränkt: “Original, highly discerning travel and lifestyle intelligence curated for a private membership”, heisst es auf der Website.

Gegründet wurde die Zeitschrift vor über 30 Jahren von Anthony Lassman. Bei der “Financial Times Deutschland” findet sich ein exzellentes Portrait des Gründers und dessen Magazin. In der Zwischenzeit sind es natürlich nicht mehr er und seine Frau alleine, welche die 64 Seiten pro Exemplar füllen. Zudem werden Ausgaben nicht mehr gedruckt, sondern sie sind per iPad abrufbar.

925 Pfund kostet die Mitgliedschaft “Digital”, die einem den Zugriff auf exklusive Informationen ermöglicht. Das ist teuer, doch finanziert sich die Zeitschrift vor allem durch Mitgliederbeiträge und kann so unabgängig bleiben – ein wichtiges Asset in dieser Branche. Dafür erfahren die Mitglieder solche Details wie, welche Seite des Hotelpools länger von der Abendsonne beleuchtet wird oder welche Serviceangestellten besonders zuvorkommend arbeiten etc.
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Von am 24. November 2011 um 7.00 Uhr
Kategorien: Reiseliteratur, Reisetipps

Der neue “Lonely Planet”-Reiseführer “Best in Travel 2012″ stellt nicht nur die besten Destinationen für 2012 vor – sondern auch die günstigsten.

Hier stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis:

  1. Im Nord-Osten der USA, vor allem in New York, Boston und Washington
  2. In Tadschikistan, Zentralasien
  3. In Lesotho im südlichen Afrika
  4. Im Mekong-Delta, Vietnam
  5. In San Francisco, USA
  6. In Japan
  7. In Mazedonien
  8. In Merida, Mexiko
  9. In Iquitos, Peru
  10. In Porto, Portugal

Alle Fotos: WikimediaCommons

Von am 21. November 2011 um 7.00 Uhr
Kategorien: Reiseliteratur, Reisetipps

Jedes Jahr erwarten Tourismusbüros auf der ganzen Welt mit Spannung, ob sie es in die Hitliste “Best in Travel” des “Lonely Planet” geschafft haben. Sind sie unter den Top Ten, ist ein ertragreiches Jahr so gut wie sicher. Nun ist es also wieder soweit, und der Verlag hat die besten Reiseziele fürs Jahr 2012 gekürt.

Hier die glücklichen Sieger:

  1. London (England):
    … weil dort im Sommer die Olympischen Spiele stattfinden.
  2. Maskat/Muscat (Oman):
    … die Hauptstadt des Sultanats zielt derzeit auf internationale Besucher ab und vergrössert alles, von den Museen bis hin zu den Resorts.
  3. Bengaluru/Bangalore (Indien):
    … die südindische Stadt hat laut den “Lonely Planet”-Autoren die lebendigste Musik- und Kunstszene und die hippste Bevölkerung. Zudem mache die neue Hochgeschwindigkeitsmetro die Fortbewegung um einiges einfacher.
  4. Cádiz (Spanien):
    … der zehntägige Karneval im Februar hat Cádiz auf diese Liste gebracht. Dann mache die sonst ruhige Stadt eine Superman-ähnliche Verwandlung durch, und es werde tagelang durchgetanzt, -getrunken und -gesungen.
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