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108 Artikel in der Kategorie Reiseliteratur.
Reise-Apps für Hamburg
Kategorien: Reiseliteratur, Web-Tipps
Hamburg ist die zweitbeliebteste Städtedestination in Deutschland. Bei soviel touristischer Wertschätzung sollte es leicht sein, dutzende von sinnvollen Apps für eine Reise in die Metropole zu finden. Doch erstaunlicherweise ist das Angebot gar nicht so umfangreich. Zum Glück gibt es ein paar Goldstücke. Wir stellen sie vor:
Hamburg.de
Ob man Hamburger, Hamburg-Tourist oder Hamburg-Fan ist, die “offizielle” Hamburg-App, vom Stadtportal Hamburg.de bietet eine App für alles und alle: Sucht man ein Restaurant, eine Bar oder einen Sportverein, eine Apotheke, Ärzte oder Behörden, das aktuelle Kinoprogramm, Hotel- oder Shopping-Tipps – die Hamburg.de-App bietet alles auf einen Klick.
Um die passenden Angebote anzeigen zu können, ermittelt die App über die GPS-Funktion des iPhones den Standort. Die Auflistung der Treffer gibt es dann in alphabetischer Form. Die App unterscheidet dabei zwischen Hamburger und Hamburg-Besucher.
Als Reiseführer ist die App unschlagbar mit gut beschriebenen Sehenswürdigkeiten, Videos und Bildergalerien, Audioguides, Gastroführer, Hotelführer und Eventkalender. Dabei ist die App kostenlos. Nur wer Schiffe in Echtzeit beobachten möchte, bucht die kostenpflichtige Hafenradar-Funktion dazu, für Euro 0,79.- monatlich oder Euro 8,99.- jährlich.
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Wortspiele mit Passagiernamen
Kategorien: Reiseliteratur
Glücklicherweise jobbt H.P., mit der zusammen ich fünf Jahre lang die Unibank gedrückt hatte, am Flughafen und hat mir so eines der Büchlein im 8.5x21cm-Format auf meinen Geburtstag geschenkt. Hier folgt eine kleine Geschichtenauswahl. Die Namen der Passagiere sind, wie auf Bordkarten üblich, mit Grossbuchstaben gekennzeichnet:
Wer selbst ein Exemplar von “Bordkartengeschichten” ergattern möchte, fragt am besten beim nächsten Check-in am Flughafen Zürich den Service Agent danach. Vielleicht liegt ja noch ein Exemplar unter dem Counter ;-)
Foto: Keystone; Martin Ruetschi.
Noch mehr Luxusreisen
Kategorien: Reiseliteratur
Vor kurzem habe ich über “Nota Bene” berichtet, den exklusivsten Reiseführer der Welt. Doch habt ihr schon einmal von “Quintessentially” gehört?
“Quintessentially” ist nach Selbstdeklaration der “leading private members’ club” der Welt. Mitglieder profitieren von einer Betreuung rund um die Uhr, und das 365 Tage im Jahr, weltweit. Zu einer umfassenden Betreuung der Jeunesse dorée (und deren Eltern) gehört natürlich neben dem Concierge Service auch eine Reiseberatung à la “Nota Bene”. Diese heisst – nicht weit hergeholt – “Quintessentially Travel”.
Die zugehörige Website besticht wie diejenige von “Nota Bene” durch eine edle Aufmachung und Luxus pur. Ich habe mir einmal die Rubrik “Top 10 Hotels” angeschaut und kann die Leser des Blogs von ebookers.ch beruhigen: Hotels dieser exklusiven Liste könnet ihr auch bei ebookers.ch buchen! Zum Beispiel das “Augustine Hotel” in Prag oder das “Setai” in South Beach.
Es gibt aber auch Angebote, die es sonst wohl nirgends gibt: Round-the-World im Privatjet für läppische 66,950 Dollar. Nun ja, bei ebookers kriegen ihr eine Reise um die Welt für rund einen Zehntel davon. Und dank der iPhone App hat dann jeder die Gelegenheit, an den Zielorten dieselben Lokalitäten zu besuchen wie die Reisenden im Privatjet.
Reiseführer für die Elite
Kategorien: Reiseliteratur
Wer den Luxus liebt, hat auf Reisen hohe Ansprüche. Der exklusivste und elitärste Reiseführer in diesem Segment heisst “Nota Bene”. Diesen findet man jedoch in keinem Laden oder Kiosk, denn “Nota Bene” ist auf private Mitglieder beschränkt: “Original, highly discerning travel and lifestyle intelligence curated for a private membership”, heisst es auf der Website.
Gegründet wurde die Zeitschrift vor über 30 Jahren von Anthony Lassman. Bei der “Financial Times Deutschland” findet sich ein exzellentes Portrait des Gründers und dessen Magazin. In der Zwischenzeit sind es natürlich nicht mehr er und seine Frau alleine, welche die 64 Seiten pro Exemplar füllen. Zudem werden Ausgaben nicht mehr gedruckt, sondern sie sind per iPad abrufbar.
925 Pfund kostet die Mitgliedschaft “Digital”, die einem den Zugriff auf exklusive Informationen ermöglicht. Das ist teuer, doch finanziert sich die Zeitschrift vor allem durch Mitgliederbeiträge und kann so unabgängig bleiben – ein wichtiges Asset in dieser Branche. Dafür erfahren die Mitglieder solche Details wie, welche Seite des Hotelpools länger von der Abendsonne beleuchtet wird oder welche Serviceangestellten besonders zuvorkommend arbeiten etc.
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Destinationen für Sparfüchse
Kategorien: Reiseliteratur, Reisetipps
Hier stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis:
Alle Fotos: WikimediaCommons
Lonely Planets “Best in Travel”
Kategorien: Reiseliteratur, Reisetipps
Hier die glücklichen Sieger:
… weil dort im Sommer die Olympischen Spiele stattfinden.
… die Hauptstadt des Sultanats zielt derzeit auf internationale Besucher ab und vergrössert alles, von den Museen bis hin zu den Resorts.
… die südindische Stadt hat laut den “Lonely Planet”-Autoren die lebendigste Musik- und Kunstszene und die hippste Bevölkerung. Zudem mache die neue Hochgeschwindigkeitsmetro die Fortbewegung um einiges einfacher.
… der zehntägige Karneval im Februar hat Cádiz auf diese Liste gebracht. Dann mache die sonst ruhige Stadt eine Superman-ähnliche Verwandlung durch, und es werde tagelang durchgetanzt, -getrunken und -gesungen.
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“The Backpacker”
Kategorien: Reiseliteratur
“Wie ,The Beach’, nur diese Geschichte ist wahr”, verspricht das Titelblatt des Buchs. Tatsächlich ist “The Backpacker” von John Harris noch viel spannender. In dem autobiografischen Werk erzählt der Brite von den Anfängen seiner Reise durch die Welt, die bis heute andauert.
Wäre die Geschichte nicht wirklich passiert (angenommen, der Autor führt uns nicht an der Nase herum), fände ich die vielen spannenden Höhepunkte und drastischen Wendungen zwar reichlich übertrieben. Als wahre Geschichte kann ich das Buch aber wärmstens empfehlen!
Leider ist es nur auf Englisch erhältlich, zum Beispiel bei Amazon. Wer mehr über den Autor erfahren möchte, findet hier eines seiner wenigen Interviews.
Einfach davongeflogen
Kategorien: Allgemein, Reiseliteratur
Die erfolgreiche TV-Redakteurin fährt eines Morgens statt zur Arbeit zum Münchner Flughafen, kündigt unterwegs per Telefon ihre gut bezahlte Festanstellung und wählt den zehnten Flug, der auf der Anzeigetafel erscheint. Ihr Weg führt sie auf die kleine Karibikinsel Dominica. “Mein Ticket in ein neues Leben” nennt sie diesen lebensentscheidenden Spontanentschluss in ihrem Buch “Einfach davongeflogen”. Und auch, wenn sich die Lektüre hin und wieder etwas in die Länge zieht, strotzt sie nur so von Sanders positiver Energie und spornt einen selbst an, immer wieder über den Tellerrand zu schauen und Wagnisse einzugehen.
Die Autorin schliesst nicht nur enge Freundschaften mit Einheimischen, sondern dreht auf der Insel auch einen Dokumentarfilm, der später internationale Preise einfährt – und verlässt die Insel als glücklicherer Mensch.
Wenn Euch nach der Buchlektüre auch die Abenteuerlust packt, hier gibt es günstige Flüge in die Karibik.
Lara Juliette Sanders: “Einfach davongeflogen.” Taschenbuchausgabe mit Abbildungen, April 2011, erschienen bei Malik National Geographic.
Ferienlektüre
Kategorien: Reiseliteratur
Es ist Sommer und damit Lesezeit. Ob am Strand, am Pool oder abends im Hotelzimmer – in den Ferien wird besonders viel gelesen.
Oft kommt man im stressigen Alltag ja nicht dazu. Auf “Zeit-Online” stellen deshalb sämtliche Redaktoren und Autoren ihre Lektüretipps vor. So empfiehlt Kai Biermann etwa die Jack-Reacher-Romanreihe mit den Worten: “Ein Freund nannte diese Art Bücher mal abwertend ,airport literature’ – Werke, die nichts weiter sollen, als ablenken und auf öden Flughäfen die Zeit vertreiben. Manche können das besser als andere. Jack Reacher beispielsweise. Er ist die Hauptfigur einer ganzen Serie von Romanen des Briten Lee Child.” Die Bücher vertrieben die Zeit, “versprochen”.
Bizarre Denkmäler
Kategorien: Reiseliteratur, Web-Tipps
In diesen Wochen plane ich gerade (eher unsystematisch) eine Europareise. Dabei entdeckte ich einen spannenden Beitrag auf “Spiegel-Online”. Die Fotostrecke zeigt Denkmäler aus dem ehemaligen Jogoslawien der Siebzigerjahre. Skurrile Skulpturen stehen im Nirgendwo und zerfallen. Die Ufos, Blumen und Augen aus Zement wurden vom belgischen Fotografen Jan Kempenaers systematisch abgelichtet. Diese Bilder und die Geschichte zu diesen “Spomeniks” möchte ich euch gerne weiterempfehlen: Bizarre Kriegsdenkmäler: Raumschiffe für die Toten