111 Artikel in der Kategorie Reiseliteratur.

Von Claudia Lambrich am 20. Februar 2008 um 11.00 Uhr
Kategorien: Reiseliteratur

nachtzugPascal Mercier, geboren 1944 in Bern, ist mit dem Werk „Nachtzug nach Lissabon“ ein gewaltiger Wurf gelungen. Die Rezensionen fallen zwar gemischt aus – meinen Geschmack trifft der Roman auf jeden Fall. Wortgewaltig, eloquent, philosophisch. Nicht wenige Male musste ich ganze Sätze oder sogar Abschnitte nochmals lesen, um hinter den wirklichen Sinn der Worte zu kommen. Also sicherlich kein Bettmümpfeli für spätabends, aber unbedingt ein Buch, bei dessen Lektüre man unweigerlich über sein eigenes Leben sinniert und es vielleicht auch überdenkt.

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Von Stefanie Theil am 14. Februar 2008 um 8.00 Uhr
Kategorien: Reiseliteratur

Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück

Es ist doch oft so: Man hat das Gefühl, aus dem Alltag ausbrechen zu müssen. Nachdem man lange überlegt hat, wie das zu schaffen ist, entschliesst man sich für eine Reise. Das denkt sich auch der junge Psychiater Hector in Francois Lelords Buch. Er ist mit sich nicht zufrieden, weil er merkt, dass er die Menschen nicht wirk- lich glücklich machen kann. Auf einer Reise um die Welt will er dem Geheimnis des Glücks auf die Spur kommen. Allen Menschen, denen er unterwegs begeg- net, stellt er dieselbe Frage: Sind Sie glücklich? Die Antworten hält er akribisch in seinem Notizbuch fest und fasst die wichtigsten Aussagen zu einer Checkliste mit über zwanzig Thesen zusammen. Eine davon lautet: Glück, das ist eine gute Wanderung inmitten schöner unbekann- ter Berge. Wie Recht er doch hat, denkt man bei dieser und anderen Aussagen.

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Von Stefanie Theil am 13. Februar 2008 um 13.30 Uhr
Kategorien: Reiseliteratur

Da staunt der Leser: Das Reise- und Kulturmagazin MERIAN hat sein jüngst erschienenes Heft dem kleinsten Staat der Erde gewidmet. Dieser feiert sozusagen ein Comeback, denn bereits 1976 erschien eine Ausgabe über den Vatikan. Inzwischen hat sich viel getan im Zwergstaat. Ein neuer Papst ist an der Macht, und schon allein das ist Grund genug, den Vatikan erneut aufs Titelblatt zu bringen.

Die Ausgabe wirft einen ausgiebigen Blick hinter die Kulissen des Staates am Tiberufer und beantwortet Fragen, auf die man erst mal kommen muss: Wie gross ist die Privatwohnung des Papstes? Gibt es ein Tempolimit im Vatikan? Wer darf den Papst duzen? Werden im Vatikan Kinder gezeugt? Die MERIAN-Redakteure waren sich für keine Frage zu schade und sind auch mit der Vatikan-Prominenz ins Gespräch zu kommen.

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Von Andrea Schmits am 8. Februar 2008 um 8.00 Uhr
Kategorien: Reiseliteratur

Lonely Planet Bluelist 2008Einen Lonely Planet Reiseführer hat fast jeder Reisende dabei, obschon er nicht ganz billig ist und mit oft über 1000 Seiten das Reisegepäck nicht gerade leichter macht. Doch Lonely Planet bietet mehr als nur Bücher für Reisende an, denn mit dem Buch “Lonely Planet Bluelist 2008″ werden auch (noch) Daheimgebliebene angesprochen und verführt. Das Buch enthüllt die heissesten Trends, Destinationen, Reisen und Erlebnisse, die das Jahr 2008 bereit hält. Und vielleicht gehen ja dieses Jahr all unsere (Reise-)Träume in Erfüllung?

Zu kaufen gibt es das Buch direkt auf der Lonely Planet Homepage oder bei books.ch.

Von Stefanie Theil am 4. Februar 2008 um 8.00 Uhr
Kategorien: Reiseliteratur

Survival Lexikon

Rüdiger Nehberg, auch unter dem Namen „Sir Vival“ bekannt, dürfte wohl den meisten Reisefreunden ein Begriff sein, sei es als Abenteuer-Oldie, Überlebenskünstler oder durch sein Engagement für die Rettung der vom Aussterben bedrohten Yanomami-Indianer. In seinem Survival-Lexikon hat er viele Tipps und Tricks zusammengefasst, die einem Backpacker überaus nützlich sein können. Darin findet man genau beschrieben und bebildert, wie man z.B. eine Wunde säubert, wie man einen Pflanzengeniessbarkeitstest durchführt oder wie man einen Sonnenstich behandelt.

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Von Daniela Bühler am 30. Januar 2008 um 8.00 Uhr
Kategorien: Reiseliteratur

Welches ist der richtige Reiseführer, welcher bietet Besonderes, welcher hat die meisten Seiten. Ein kleiner Vergleich.

Im Frühling will ich nach London. Ich war 2005 zum letzten Mal dort, und das ist eindeutig zu lange her. Ich finde, man kann gar nicht oft genug nach London reisen. Um die Vorfreude richtig anzuheizen, mache ich mich als erstes auf die Suche nach einem neuen Reiseführer – im gut ausgestatteten Buchhaus Luzern. Meine Hauptkriterien: Das Buch sollte übersichtlich sein. Und es soll auch nach einer längeren Stadtwanderung noch nicht schwer in der Tasche liegen.

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Von Claudia Lambrich am 28. Januar 2008 um 8.00 Uhr
Kategorien: Reiseliteratur

In die Wildnis

Das Buch “In die Wildnis” von Jon Krakauer ist die erschütternde Biographie des jungen Studenten Christopher McCandless. Er wird 1968 geboren, wächst behütet in einer wohlhabenden Familie auf. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums bricht der begabte und charmante 21-Jährige aus seiner privilegierten Existenz aus und trampt – auf der Suche nach dem Sinn des Lebens – quer durch die USA. Die Lektüre von Jack Londons “Wolfsblut” zieht ihn nach zwei Jahren Herumwanderns nach Alaska. Schlecht ausgerüstet und mit minimalen Vorkehrungen will er die unberührte Wildnis bezwingen. Die detaillierte Beschreibung der Natur Alaskas und der Situation des Studenten gehen unter die Haut. Im Sommer 1992, nach 112 Tagen in der Einsamkeit, stirbt Chris McCandless an Unterernährung. Der Film mit dem gleichnamigen Titel von Regisseur Sean Penn läuft ab 7. Februar 2008 in den Schweizer Kinos.

Von Stefanie Theil am 21. Januar 2008 um 8.00 Uhr
Kategorien: Reiseliteratur

Von dem missglückten Versuch, eine Lebensliste für Weltreisende zu erstellen.

1000 Places To See Before You Die

Erster Gedanke: Wow, das ist mal ein originelles Geburtstagsgeschenk für einen Reiseliebhaber wie mich! Beim zweiten war ich mir dessen schon nicht mehr so sicher, denn wie soll ich denn noch 1000 Orte besuchen – quer über alle Kontinente verstreut – , bevor ich sterbe? Da dem Buch auch kein Scheck über 1 Mio. Fr. beigeheftet war, wurde ich noch skeptischer. Aber man kann ja auch in Gedanken reisen. Also schaute ich mir den Wälzer mal genauer an.

Zuerst schlug mir die Unübersichtlichkeit ins Auge: Kleine Schrift, Text in zwei Spalten aufgeteilt, Schwarzweiss-Fotos mit wenig Aussagekraft, die einzelnen Länder schwierig zu finden.

Dabei stellte ich fest, dass ich alles, was dazu in dem Buch steht, schon gesehen habe: die Alhambra in Granada, die Mezquita in Córdoba, der Nationalpark Torres del Paine in Chile, Zermatt, Pamukkale in der Türkei, und so weiter und so fort. Nichts ist neu, kein Geheimtipp. Die Autorin, Patricia Schultz, die nach eigenen Angaben sieben Jahre an dem Buch gearbeitet hat, reiht lediglich die meisten ohnehin schon bekannten Highlights aneinander. Die einzelnen Artikel lesen sich teilweise wie Auszüge aus Wikipedia.

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Von Andrea Schmits am 14. Januar 2008 um 13.30 Uhr
Kategorien: Reiseliteratur, Thailand

'Backpack'Wie eine junge Frau durch Asien reist und zu sich selber findet.

Nachdem ihre Mutter endlich (!) stirbt, macht Tansy so weiter wie bisher: Sie verdrängt all ihre Probleme mit Kokain und Alkohol, bis sie eines Tages realisiert, dass es so nicht weitergehen kann. Sie beschliesst, sich selber zu finden, und wie ginge das besser als mit einer Reise durch Asien.

Tansy ist zu Beginn der Geschichte völlig unsympathisch; sie läuft mit Designerklamotten durch die Strassen Vietnams und versprüht eine Arroganz, dass ich das Buch am liebsten weglegen möchte. Bald aber weicht auch ihre rauhe Schale auf, sie findet Freunde und ich grossen Gefallen an dieser Geschichte.

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Von Andrea Schmits am 10. Januar 2008 um 8.00 Uhr
Kategorien: Reiseliteratur, Thailand

Die Abenteuergeschichte eines jungen Mannes, der glaubt, auf einer Insel in Thailand das Paradies gefunden zu haben.

'THE BEACH

Ja, ich weiss, allgemeines Stöhnen füllt den Raum, kaum wird The Beach als guter Film bezeichnet. Hier soll es nun aber um das Buch und nicht um den Film gehen. Dieser war nämlich die schlechteste Buchverfilmung aller Zeiten, trotz hervorragender Kulisse auf Kho Phi Phi. Deshalb hier ein Plädoyer für das Buch an alle, die nur den Film kennen aber davon träumen, mal mit dem Rucksack durch Thailand zu reisen: Vergesst diesen schrecklichen Film, die Fehlbesetzung und die unmögliche Handlung und gebt dem Buch eine Chance – es wird euch nicht enttäuschen.

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