Tja. So fing es an: Zimmer gebucht, bezahlt. Laut Buchung sollte mail mit Checkin Daten folgen. Nach drei Stunden: Nichts. Also angerufen. Stefanie freut sich ĂŒber meinen Anruf und versucht zu helfen. Kann sie aber nicht. Also Weiterleitung. Nach minutenlanger Warteschleife legt das System einfach auf. Das geht eine knappe Stunde so. Parallel schreibe ich Mails an den Service. Keine Reaktion. Nach anderthalb Stunden buche ich woanders. Eine Minute spĂ€ter hat man meine Mails entdeckt und es geschafft die Daten zu ĂŒbermitteln. Nun gut. Zum Hotel gefahren. Die versprochenen ParkplĂ€tze sind nicht ausgeschildert und alles drumherum ist belegt. Also zwei Strassen weiter geparkt. Der Zimmercode funktioniert erstaunlicherweise. Im Zimmer entdecke ich mal wieder die Kunsrder photografischen TĂ€uschung. Was mir als gebuchres Zimmer online gezeigt wurde entspricht nur mit Phantasie der RealitĂ€t. Was halbwegs ansehbar gezeigt wurde entpuppt sich als zusammengewĂŒrfelter Mobiliarhaufen. Die Absicht ist erkennbar , allerdings ist man daran gescheitert ein wohnliches ambiente herzustellen. Dagegen haben die einschlĂ€gigen Berliner Hostels fĂŒr 30% des Zimmerpreises mehr Design. Bett unbequem, Elektrik gefĂ€hrlich, Optik schrecklich, Duschablauf verstopft, Hellhörig, Geschreie auf der Strasse und im Haus versĂŒssen das Einschlafen, ab 07.30 unterhĂ€lt sich das Personal fröhlich und lautstark im Flur. Auf der nach unten offenen Berlinskala sehr weit unten.