Als wir ankamen wurden wir bereits von Hausbesitzerin Sandra erwartet und mit einigen Azorianischen SpezialitĂ€ten willkommen geheiĂen. Nach kurzem Rundgang und vielen wertvollen Tipps konnten wir unseren Urlaub mit kleinen EinschrĂ€nkungen genieĂen. Daher zunĂ€chst das Negative.
Die tolle Aussichtsterrasse wollten wir nur eingeschrĂ€nkt nutzen, da dort die Tauben unter den Dachbalken nisten und entsprechenden Schmutz machen. Hier sollten sich die Besitzer noch etwas einfallen lassen und zumindest öfter sĂ€ubern. Zudem könnten die Terrassenmöbel einmal erneuert werden. Die wirken, als ob sie jahrelang in der Garage standen. Haus und GrundstĂŒck wurden erst im Jahr 2016 ĂŒbernommen und werden seitdem umfassend renoviert. So sind Teile des riesigen GrundstĂŒcks noch etwas unordentlich. Aber es wird dank des GĂ€rtners tĂ€glich ein kleines StĂŒck besser.
Jetzt zu den vielen positiven Dingen. Sandra betreut das Haus liebevoll und wechselt bei Bedarf jederzeit BettwĂ€sche und HandtĂŒcher und steht jederzeit fĂŒr Fragen zur VerfĂŒgung. Der hauseigene GemĂŒsegarten steht den Besuchern zur freien VerfĂŒgung. Und die Vielfalt ist groĂ... Die Terrasse und der Pool bieten eine fantastische Aussicht und sind groĂ genug, damit 3 Kinder toben können. Auch das Haus selber ist groĂ, bietet viel Platz und hat alles, was man fĂŒr zwei Wochen Urlaub benötigt. Es fehlt nichts und landestypisch eingerichtet.
Fazit: Wenn man das Taubenproblem in den Griff bekommt, entsteht auf der Casa das Hortencias ein kleines Paradies.
Eines sollte man jedoch vorher wissen. SchĂ€ferhund "Tofu" lebt mit auf dem GrundstĂŒck, kann aber bei Bedarf in den Zwinger gesperrt werden. Das ist aber nicht nötig, da Tofu sehr lieb ist.
Tipps fĂŒr AktivitĂ€ten können wir nicht geben. Es gibt einfach zu viele Möglichkeiten. Nur eines. Da man auf ein Auto angewiesen ist, eignet sich Sao Miguel durchaus fĂŒr Strandbesuche. Der Strand Santa Barbara ist mit dem Auto 15 Minuten entfernt in Ribeira Grande und super schön.