Vom Flughafen Heraklion bis zum Dorf Pendamodi sind es 30 Minuten mit dem Mietwagen. Aber es ist eine Reise in eine andere Welt.
War man eben noch von lĂ€rmenden Touristen mit Koffern umgeben und schlĂ€ngelte sich kurz durch ĂŒberfĂŒllte StraĂen mit GeschĂ€ften, Restaurants und StraĂenhĂ€ndlern in Heraklion, findet man sich auf einmal in einem typisch griechischen Dorf wieder mit einem kleinen Dorfladen, der alles hat, was man wirklich braucht und zwei Kafeneons, vor dem die MĂ€nner sitzen, Kaffee trinken und das ruhige Leben genieĂen - und in dem man beim zweiten Besuch schon das GefĂŒhl hat, Stammgast zu sein.
Haus, Garten und Pool sind gepflegt, sauber und werden alle paar Tage gereinigt. Vermieter und Personal erfĂŒllen gern WĂŒnsche, wenn noch etwas fehlt. Alle Zimmer haben Klimaanlage, Waschmaschine, Herd, Mikrowelle, Kaffeemaschine usw. sind vorhanden, ebenso ein kleiner GeschirspĂŒler (evtl. ein paar Tabs mitbringen, wenn man keine dort kaufen will).
Der Fernseher empfĂ€ngt Hotbird 13°, wo man auĂer ZDF nicht viele deutsche Programme findet - wenn das wichtig ist. DVD Player und Playstation 2 sind auch vorhanden.
Wir haben die Möglichkeit genutzt, einen griechischen Koch ins Haus zu bestellen, mit dem wir dann ein tolles Rinderstifado inkl. Salat und Dessert gekocht haben. Dabei hat der Vermieter alles schön zum Mitschreiben ĂŒbersetzt. Es war ein toller Abend mit sehr interessanten GesprĂ€chen!
Man sollte auf jeden Fall das Kafeneon am Ende der StraĂe besuchen. Es gibt zwar keine Speisekarte, der Wirt fĂŒllt aber schnell den Tisch mit kalten und warmen Speisen. Sehr lecker und alles frisch zubereitet. Wenn man GlĂŒck hat, wird auch der Grill angeworfen und Souvlaki gegrillt. Man kann gern WĂŒnsche Ă€uĂern, was man am nĂ€chsten Tag gern essen wĂŒrde!
Wer eines der FerienhĂ€user in Pendamodi mietet, sollte nicht nur einfach eine Unterkunft suchen, sondern den Vorsatz haben, als Tourist ein kretisches Dorf zu erleben. NatĂŒrlich kann man einfach im Garten und Haus bleiben und ansonsten mit dem Auto die Insel erkunden. Das wĂ€re dann aber nur der halbe SpaĂ!
Die 9 Tage waren viel zu schnell vorbei. Wir planen auf jeden Fall, nach Pendamodi zurĂŒckzukehren. Gern auch fĂŒr einen lĂ€ngeren Urlaub!