Anscheinend haben wir so viel Schmutz gemacht, dass die Reinigung extra gekostet hat.
Ich finde es ungewöhnlich, dass wir fĂŒr eine Endreinigung zahlen, um danach (unaufgefordert) die Information vom Vermieter zu erhalten, dass wir die Wohnung besenrein zu hinterlassen haben.
Sicher ist es richtig, dass eine Putzfrau in einer Stunden die Wohnung nicht ohne Stress zu 100% perfekt sauber und pico bello aufgerĂ€umt bekommt, aber auch das ist nicht unser Problem, wenn wir aus Sicht einer Putzfrau viel Geld zahlen fĂŒr eine Endreinigungspauschale. (Sorry, eine Putzfrau erhĂ€lt fĂŒr eine Stunde Sollten wir ein Managergehalt in berlin? Selbst ein Betrieb sollte dies nicht verlangen dĂŒrfen...)
Die Kommunikation mit dem EigentĂŒmer gestaltete sich entsprechend Geld-fixiert, dass wir uns aufgrund des aus unserer Sicht unangemessenen und peinlichen AusmaĂes auf einen 50% Kompromiss eingelassen haben und nochmal eine halbe Endreinigungspauschale drauf bezahlt haben, weil wohl (Rechnung wurde nie vorgezeigt) die Reinigungsfirma eine zusĂ€tzliche Rechnung an den Vermieter gestellt habe.
Auf Anfrage bei der Zimmer-vermittelnden Tourismuszentrale auf Usedom teilte man uns den Standpunkt des Vermieters mit: Es sei ĂŒblich, eine Wohnung besenrein und 100% aufgerĂ€umt zu hinterlassen.
Naja, dafĂŒr dass es keine HandtĂŒcher, keine BettwĂ€sche und sonst auch nichts reinigungstechnisch aufwĂ€ndiges gab, ist die Tourismusregion nach dieser Aussage allerdings sehr einseitig ausgerichtet!
Armes Usedom! - Reiche PutzfachkrÀfte! - Es lebe der Sozialstaat, oder doch eher die VerÀppelung?!